Wer Endometriose behandeln will, muss sie erkennen - eine einfache Erkenntnis.
So lange aber Frauen ihre Beschwerden abtun, nicht darüber sprechen wollen und den Weg zum Arzt meiden, und so lange sich bei manchen Ärzten und Müttern die Vorstellung hält, Schmerzen während der Regel seien normal, so lange werden viele Frauen viel zu lange auf Hilfe warten müssen.
Dem abzuhelfen ist das Anliegen der EEL.
Die Europäische Endometriose Liga, (EEL), ist ein eingetragener Verein, der im September 2005 von renommierten Medizinerinnen und Medizinern gegründet wurde.
Mit ihrer Arbeit will die EEL das Wissen über Endometriose verbreiten und die Krankheit stärker als bisher im Bewusstsein von Ärzten und Öffentlichkeit verankern.
Der Auftrag der EEL gilt für ganz Europa und Landesverbände sind bereits in mehreren Ländern Europas aktiv, weitere befinden sich in Gründung.
Unterstützt wird der Vorstand dabei durch den Beirat der EEL, das Europäische Endometriose Informations-Centrum (EEIC). Zugang zu diesem Beirat haben nur Medizinerinnen und Mediziner mit klinischer Erfahrung im Bereich der Endometriose.
Die assoziierte Stiftung Endometriose-Forschung (SEF) unterstützt die Arbeit der EEL durch die gemeinsame Durchführung von Tagungen, Seminaren, Fortbildungsveranstaltungen und Kongressen zu den Themen Endometriose, Schmerzen und Unfruchtbarkeit .
Die EEL, die SEF und die Endometriose-Vereinigung haben ebenfalls ein strenges Verfahren zur Zertifizierung von Endometriose-Zentren entwickelt. Bislang wurden 12 Zentren zertifiziert.
Unterstützt und finanziert wird die EEL durch Mitgliedschaftsbeiträge, Spenden und einen Industriebeirat.
EEL e. V.,
Alte Dorfstraße 51
22397 Hamburg
Tel.: (040) 69 46 40 78