Glossary


Kindslagen

Bis zum 8. Monat kann sich das Kind im Uterus drehen und wenden.

Mit nahendem Geburtstermin allerdings hat das Ungeborene meist seine endgültige Lage gefunden:

  • in 94% der Fälle „steckt" das Kind kopfüber im kleinen Becken mit dem Hinterkopf in Richtung Muttermund. Die Lage wird deswegen auch als Hinterhauptsage bezeichnet.
  • Nimmt das Kind eine andere Lage ein, so ist mit einer Risikogeburt zu rechnen, die in jedem Falle in einem Krankenhaus stattfinden sollte. Mögliche Lagen sind: Steißlage (oder auch Beckenendlage), Gesichtslage, Stirnlage und Querlage.

Manchmal gelingt es, mit gezielten Handgriffen eine der ungünstigeren Lagen in eine günstigere Lage zu verwandeln. Mitunter ist jedoch bei Lageanomalien ein Kaiserschnitt vonnöten.

Ungünstige Lagen können sich auch unter der Geburt entwickeln, wenn beispielsweise ein Arm vorfällt.