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Klimakterium
(Wechseljahre)

Unter Klimakterium versteht man die Wechseljahre der Frau, also die Übergangsphase von der vollen Geschlechtsreife zum Ende der Gebärfähigkeit.

Die Eierstöcke lassen in ihrer Produktion von Gestagenen und Östrogenen allmählich nach. So findet nicht mehr in jedem Zyklus ein Eisprung statt, und es kommt zu sehr langen Pausen zwischen den Regelblutungen oder zu starken Blutungen, die häufiger als alle 4 Wochen auftreten können.

Die letzte Regelblutung wird Menopause genannt. Sie findet zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr, durchschnittlich etwa mit 49 Jahren statt.

Die hormonelle Umstellung kann mit vielen unangenehmen Begleiterscheinungen einhergehen:

  • Hitzewallungen,
  • Schlafstörungen,
  • Kopfstörungen,
  • Kälteschauer,
  • Schweißausbrüche,
  • Schwindel,
  • Angstgefühle,
  • Depressionen,
  • Antriebsschwäche,
  • Stimmungslabilität
  • und Reizbarkeit.

Auch organische Veränderungen an den Geschlechtsorganen treten auf: So wird beispielsweise die Scheidenschleimhaut dünner, neigt zur Austrocknung und entzündet sich leicht.

Alle typischen Wechseljahrsbeschwerden lassen sich durch Hormonpräparate lindern. Diese Hormonpräparate bestehen meist aus einer Kombination von Östrogen mit Gestagenen und haben zudem den Vorteil, auch einer Osteoporose vorzubeugen.