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Mammographie

Bei der Mammographie handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung der Brust.

Mit Hilfe der Mammographie können Knoten in der Brust lange bevor sie tastbar sind, dargestellt werden; auch ist eine Differenzierung in gut- und bösartige Knoten mit Hilfe dieser Technik fast immer möglich.

Da die Mammographie wie jede Röntgenuntersuchung auch Strahlenschäden verursachen kann, wird sie bei jungen Frauen nicht regelmäßig eingesetzt. Nur bei Vorliegen von großen Risikofaktoren (z.B. gehäuftes Auftreten von Brustkrebs in der Familie) wird der Arzt auch bei sehr jungen Patientinnen zur Mammographie raten.

Liegt keine familiäre Belastung mit Brustkrebs vor, so wird generell zu einer Basismammographie ab 30 Jahren geraten. Sie soll als Vergleichsaufnahme für weitere Mammographien dienen, die dann alle 3 bis 5 Jahre angeraten werden. Manche Ärzte raten Frauen zwischen 40 und 50 Jahren Mammographien in 2-Jahres-Abstand an.

Kurz vor oder während der Regelblutung sollten keine Mammographien vorgenommen werden; das Brustdrüsengewebe ist zu diesem Zeitpunkt zu stark aufgelockert und hat zuviel Wassereinlagerungen, als daß eine aussagekräftige Mammographie aufgenommen werden könnte.