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Mastopathie

Bei der Mastopathie, der häufigsten Erkrankung der Brustdrüse, handelt es sich um Gewebeveränderungen, die unterschiedlich große Bereiche der Brustdrüse erfassen und sie knotig oder flächenhaft verdickt umgestalten.

Die Knoten und Verdickungen sind gutartig.

Die betroffenen Frauen klagen häufig kurz vor der Regelblutung über

  • Schmerzen in der Brust und Spannungsgefühle,
  • über Druckempfindlichkeit der knotigen Veränderungen
  • und gelegentlich Absonderungen aus der Mamille (Brustwarze).

Die Veränderungen können einseitig oder auch doppelseitig vorkommen und bevorzugen den äußeren oberen Quadranten der Brustdrüse, evtl. mit Ausläufern in Richtung Achselhöhle.

Für Patientinnen mit einer Mastopathie liegt die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken, 2- bis 4mal höher als bei den übrigen Frauen. Da durch die vielen knotigen Veränderungen das Abtasten erschwert ist, sollten regelmäßige Untersuchungen mit Hilfe der Mammographie vorgenommen werden.