Glossary


Monatszyklus

Unter Monatszyklus versteht man die Zeitspanne vom ersten Tag einer Regelblutung bis zum ersten Tag der nächsten Regelblutung. Diese Zeitspanne kann 23 bis 33 Tage umfassen, durchschnittlich sind es 28 Tage.

Das Zyklusgeschehen ist hormonell gesteuert und bereitet den weiblichen Organismus allmonatlich auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Im Ovar reift ein Ei heran, es kommt zum Eisprung, das Ei durchwandert die Tube und verschmilzt hier, falls es zu einer Befruchtung kommt, mit den männlichen Samenzellen, wandert in den Uterus und nistet sich, falls es befruchtet wurde, in die ebenfalls durch Hormonwirkung aufgebaute Gebärmutterschleimhaut ein.

Kommt es zur Einnistung eines befruchteten Eies, so schaltet der weibliche Organismus auf das biologische Programm „Schwangerschaft" (siehe Gravidität). Nistet sich kein befruchtetes Ei ein, so wird das Ei mit der Gebärmutterschleimhaut unter Blutungen ausgestoßen. Es beginnt dann das nächste Ei zu reifen.

Starke körperliche Anstrengung, Klimawechsel oder seelische Belastungen können das Zyklusgeschehen gelegentlich stören, ohne daß eine Behandlung nötig wird. Schwerwiegende Störungen müssen allerdings vom Arzt behandelt werden.