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Muttermilch

Wenn am zweiten bis vierten Wochenbett-Tag der sogenannte Milcheinschuß erfolgt, so handelt es sich hierbei um die sogenannte Vormilch (Kollostrum). Erst nach ca. 14 Tagen wird die typische „reife" Muttermilch produziert.

Diese Milch der Mutter entspricht vollkommen den Bedürfnissen eines Säuglings und enthält ca. 7% Zucker, 3,8% Eiweiß und 4,5% Fett, des weiteren Vitamine, Hormone, Spurenelemente und - was für den Säugling als Schutz vor Infektionen besonders wichtig ist - Immunkörper.

Es herrscht große Verunsicherung darüber, in wie starkem Maße die Muttermilch heutzutage schadstoffbelastet ist, also in welchem Maße Schadstoffe aus der Umwelt über die Ernährung der Mutter in die Muttermilch gelangen.

Obwohl eine gewisse Schadstoffbelastung der Muttermilch nicht wegzudiskutieren ist, raten Wissenschaftler dennoch zu 6-monatigem Stillen, da die Muttermilch noch immer die beste Frühernährung des Kindes darstellt. Viele wichtige Bestandteile der Muttermilch sind künstlich nicht herstellbar.

Es besteht für stillende Frauen die Möglichkeit, ihre Muttermilch auf mögliche Schadstoffe hin untersuchen zu lassen; Auskünfte hierzu erteilen die Universitätskinderkliniken, die Gesundheitsämter und Hygieneinstitute.