Glossary


Mykosen

Unter Mykosen versteht man Pilzinfektionen. Pilze können fast jedes Gewebe infizieren, besonders häufig treten sie aber an Haut und Schleimhäuten auf.

Zeichen einer Pilzinfektion können sein:

  • Juckreiz,
  • gerötete und/oder nässende Hautstellen,
  • weißlicher Belag auf Schleimhäuten,
  • evtl. Schuppenbildung.

Pilze lieben feuchte und warme klimatische Bedingungen. Deswegen kommen sie gehäuft in Schwimmbädern, Saunen, feuchten Handtüchern usw. vor. Auch die menschliche Schleimhaut bietet den Pilzen besonders gute Lebensbedingungen.

Fast jeder Mensch hat bereits eine Pilzinfektion durchgemacht. Man rechnet mit ca. 100 menschenpathogenen (den Menschen krankmachenden) Pilzarten.

Besonders anfällig für Pilzerkrankungen sind Frauen, die die Antibabypille einnehmen, aber auch die Einnahme von Antibiotika führt häufig zu Pilzinfektionen.

Für die Behandlung von Pilzinfektionen stehen je nach Pilzart unterschiedliche Arzneimittel zur Verfügung (sogenannte Antimykotika). Wichtig ist hierbei, das Antimykotikum über einen ausreichend langen Zeitraum anzuwenden, damit auch wirklich sämtliche Pilze abgetötet werden.

Allzu häufig wird von den Patienten das Antimykotikum abgesetzt, sobald die Symptome (insbesondere der quälende Juckreiz) aufgehört haben. Ein zu frühes Beenden der antimykotischen Therapie aber führt zu häufigen Rückfällen.