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Nidation

Nidation ist der Fachbegriff für das Einnisten des befruchteten Eies in die Gebärmutterschleimhaut. Die Nidation des befruchteten Eies erfolgt vom Eisprung aus gerechnet ungefähr am 7. Tage, wenn sich die Eizelle bereits mehrfach geteilt hat und eine Zellansammlung, eine sogenannte Maulbeere bildet. An den äußeren Zellen dieses Zellbündels bilden sich sogenannte Zotten, die sich fest in die Gebärmutterschleimhaut eingraben.

Erst mit der Einnistung erfolgt die Ernährung des neu entstehenden Lebens über den mütterlichen Organismus, weshalb man die Nidation medizinisch und juristisch als Schwangerschaftsbeginn ansieht.