Glossary


Ovarialtumor

Generell wird unter einem Ovarialtumor jede Geschwulst im Bereich des Eierstocks verstanden. Wie jede Art von Geschwulsten oder Tumoren werden auch die Eierstocktumoren in gut- und bösartige unterschieden, wobei die gutartigen zahlenmäßig deutlich überwiegen.

Der häufigste gutartige Eierstocktumor ist die Zyste. Sie entsteht fast immer aus dem vorgeformten Hohlraum eines Follikels und ist meist flüssigkeitsgefüllt. Weitere gutartige Eierstocktumoren sind die Kystome, die Fibrome und embryonale Tumoren wie beispielsweise die Dermoidzyste.

Bösartige Eierstockstumoren gehören zu den besonders gefährlichen Krebsarten, weil sie keine oder erst sehr spät auftetende Krankheitszeichen machen. Eine regelmäßige Krebsvorsorge beim Gynäkologen, in deren Rahmen die Eierstöcke abgetatstet werden, ist deshalb sehr wichtig.

Wenn ein Ovarialtumor festgestellt wird, so muß dieser Tumor - gleichgültig, welche Größe er hat - möglichst sofort durch eine Operation entfernt werden. Ob der Tumor gut- oder bösartig ist, läßt sich nur anhand einer histologischen Untersuchung des entnommenen Gewebes mit Sicherheit feststellen.