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Pubertät

Die Pubertät ist eine Entwicklungsperiode im Leben eines jungen Menschen, die die körperliche Reifung und tiefgreifende Umwälzungsprozesse im physischen, psychischen und sozialen Bereich mit sich bringt.

Ursache für die tiefgreifenden Veränderungen, die häufig von starken seelischen Schwankungen begleitet sind, ist die Hormonumstellung im Organismus.

Die Pubertät setzt heute ca. zwischen dem 8. und 14. Lebensjahr ein und erstreckt sich über einen Zeitraum von 3 - 4 Jahren.

  • Hormone, die im Zwischenhirn gebildet werden, regen die Eierstöcke an,
  • sekundäre Geschlechtsmerkmale wie Brust und Schambehaarung bilden sich heraus
  • und ein allgemeiner körperlicher Wachstumsschub setzt ein.

Als Gipfel der weiblichen Pubertät wird häufig die Menarche (erste Regelblutung) bezeichnet, aber erst wenn regelmäßig in jedem Monatszyklus ein Eisprung stattfindet, hat das Mädchen die volle Geschlechtsreife erreicht.

Die seelische Entwicklung in der Pubertät geht häufig mit großen Unsicherheitsgefühlen einher, die sich bis zu Selbstmordgedanken steigern können. Einfühlendes Verhalten, Liebe und verständnisvolles Aufklären sind die besten Hilfestellungen, die Eltern ihren Kindern in dieser Lebensphase zukommen lassen können.