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Thrombose

Von einer Thrombose spricht man, wenn es in einem Blutgefäß (meist in einer Vene, möglicherweise auch in einer Arterie) zur Blutgerinnung und damit zur Bildung eines Blutpfropfes kommt. Der Blutpfropf, auch Thrombus genannt, verstopft das Blutgefäß.

Bleibt der Thrombus über längere Zeit hinweg an der gleichen Stelle, so löst er sich nach einigen Tagen selbst auf. Dieser Vorgang kann durch Gabe von Medikamenten beschleunigt werden.

Gefährlich wird die Situation dann, wenn der Thrombus vom Blutstrom mitgeschleift und in ein anderes Organ - sehr häufig die Lunge - geschwämmt wird. Man spricht dann von einer Embolie.

Verschiedene Faktoren können das Risiko für eine Thrombose erhöhen:

  • längere Zeit der Immobilisation (beispielsweise nach Operationen),
  • Entzündungen und Verletzungen der Blutgefäße,
  • Einnahme der „Pille",
  • Schwangerschaft
  • und anderes.

Bei Vorliegen einer tiefen Beinvenenthrombose muß auf alle Fälle strenge Bettruhe eingehalten werden, da jede Bewegung der Beine das Losreißen des Thrombus und damit das Entstehen einer Embolie begünstigen könnte.