Glossary


Uteruskarzinom

Unter Uteruskarzinom versteht man Gebärmutterkrebs.

Der Gebärmutterkrebs läßt sich in den sogenannten Gebärmutterhalskrebs (Collum- oder Zervixkarzinom) und in den Gebärmutterkörperkrebs (Corpuskarzinom) einteilen.

a. Gebärmutterhalskrebs

Der Gebärmutterhalskrebs tritt besonders häufig bei Frauen um 40 Jahre auf. Wird er rechtzeitig erkannt, was durch einen Abstrich vom Muttermund im Rahmen der gynäkologischen Krebsvorsorge einfach möglich ist, so hat er sehr gute Heilungschancen.
Mit fortschreitender Ausbreitung des Karzinoms, die relativ rasch vonstatten gehen kann, wird eine Heilung deutlich problematischer. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind also von allergrößter Wichtigkeit.

b. Gebärmutterkörperkrebs

Der Gebärmutterkörperkrebs kommt deutlich seltener vor als der Gebärmutterhalskrebs, ist aber auch deutlich schwerer zu erkennen. Der Häufigkeitsgipfel für diese Erkrankung liegt im Alter von über 50 Jahren. Kommt es nach Eintritt der Menopause plötzlich wieder zu Blutungen, sollte die betroffene Frau sofort zum Arzt gehen. Häufig liegt der Grund für derartige Blutungen im Vorliegen harmloser Gebärmutterpolypen; sollte sich aber nach einer Ausschabung mit anschließender feingeweblicher Untersuchung des ausgeschabten Materials der Verdacht auf Gebärmutterkörperkrebs bestätigen, so ist fast immer eine Operation angezeigt, bei der Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke entfernt werden müssen.