Europäischer Endometriose Kongress,
Siena, Italien, 29. November – 1. Dezember 2012.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.endometriosis-league.eu
Bei einem gynäkologischen Abstrich werden mit einem Watteträger Sekret oder Zellproben aus der Scheide oder vom Muttermund entnommen.
Man unterscheidet drei Arten von Abstrichen:
Die Klassifizierung dieser zytologischen Abstriche erfolgt in 5 Klassen, die nach dem griechischen Arzt Papanicolaou benannt sind. Die Gruppen I und II gelten hierbei als unverdächtig, die Gruppe III als zweifelhaft verdächtig, die Gruppe IV und V als verdächtig.
Nach Ansicht vieler Gynäkologen reicht ein einziger Zellabstrich pro Jahr zur Krebsfrüherkennung oft nicht aus, weshalb sie bei jeder gynäkologischen Untersuchung einen Probeabstrich vom Muttermund empfehlen.
Ist eine Abklärung des Zyklusablaufes erwünscht (Termin des Eisprungs?, Hormonstörung?), wird der Abstrich an der seitlichen Scheidewand vorgenommen und ebenfalls in Speziallabors untersucht.