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Blasenmole

Sehr selten wandeln sich im Rahmen einer Schwangerschaft die Zotten des Mutterkuchens (Plazenta) zu Blasen um, die dann zu wuchern beginnen. Die Embryonalanlage geht frühzeitig zugrunde, da sie nicht ernährt werden kann.

Anzeichen einer Blasenmole können sein:

  • auffällig schnell wachsende Gebärmutter,
  • hochpositiver Schwangerschaftstest,
  • keine kindlichen Herztöne,
  • extrem starke Schwangerschaftsübelkeit.

Laborchemisch läßt sich ein Übermaß an Schwangerschaftshormonen nachweisen, auch das Ultraschallbild liefert wertvolle Hinweise auf eine Blasenmole.

Die Therapie besteht in einer besonders sorgfältigen Ausschabung.

Da es in 2 - 3% der Fälle zu einer bösartigen Geschwulst, einem sogenannten Chorionepitheliom, kommen kann, ist eine intensive Nachbetreuung von nöten. Dies geschieht insbesondere durch die regelmäßige Kontrolle von Schwangerschaftshormonen im Blut über einen längeren Zeitraum.