Glossary


Cellulite
(fälschlicherweise auch Cellulitis genannt)

Nicht krankhafte Erscheinung der Haut, die sich durch kleine Dellen und Erhebungen insbesondere an Oberschenkeln, Gesäß und Oberarmen zeigt. Umgangssprachlich wird sie häufig „Orangenhaut" genannt.

Zur Cellulite kommt es, wenn Fettmoleküle in das Bindegewebe der Unterhaut nicht gleichmäßig, sondern zu Klümpchen und Knötchen verdichtet eingelagert sind. Männer haben eine andere Bindegewebsstruktur und bleiben deshalb von Cellulite verschont. Weibliche Hormone (Östrogene) fördern außerdem die Speicherung von Wasser im Gewebe, was zu einer Auflockerung des Bindegewebes führt.

Die Bindegewebsstruktur ist mit Salben und Cremes von außen nicht zu beeinflussen. Anzuraten ist viel mehr ein regelmäßiges Bewegungstraining mit Laufen, Schwimmen und Radfahren. Auch durchblutungsfördernde Maßnahmen des Gewebes können hilfreich sein. Eine Gewichtszunahme ist auf alle Fälle zu vermeiden, denn die Fettansammlungen im Bindegewebe führen zu weiteren Knötchen und Klümpchen, die sich dann durch die Haut abzeichnen.

Der häufig benutzte Begriff Cellulitis statt Cellulite ist falsch, weil die Endsilbe -itis im medizinischen Sprachgebrauch eine Entzündung bezeichnet, die bei einer „Orangenhaut" nicht vorliegt.