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Extrauteringravidität

Bezeichnung für eine Schwangerschaft, die sich außerhalb der Gebärmutter abspielt. Sie wird auch „ektope Schwangerschaft" genannt.

Die Zygote (befruchtetes Ei) nistet sich nicht in der Gebärmutter ein, sondern irgendwo in der Bauchhöhle, im Eierstock oder, - am häufigsten -, im Eileiter; letzteres besonders dann, wenn die Eileiter durch abgelaufene Entzündungen keinen ungehinderten Eitransport Richtung Gebärmutter mehr zulassen.

Warnsignale für eine Extrauteringravidität sind ab der 6. Schwangerschaftswoche einseitige, krampfartige Schmerzen, evtl. kombiniert mit Blutungen. Sofortige Klinikeinweisung ist nötig, da es beispielsweise bei Tubenruptur („Zerreißen des Eileiters) zu lebensgefährlichen Blutungen kommen kann.

Bei der Diagnosestellung helfen:

  • Schwangerschaftstest (positiv!),
  • Ultraschall,
  • Douglaspunktion und
  • Bauchhöhlenspiegelungen (Laparoskopie) in Narkose.

Bestätigt sich die Verdachtsdiagnose, ist in jedem Fall eine Operation notwendig.