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Haarausfall

Eine gewisse Menge von Haaren (um 30 bis 50 Stück) fällt auch beim gesunden Menschen täglich aus. Dies ist kein Grund zur Beunruhigung, denn normalerweise wachsen genügend Haare nach.

Nach einer bestimmten „Lebensphase" stirbt das Haar ab, fällt aus und macht einem neuen Platz.

Vor einer echten Alopezie (immer weiter fortschreitender Haarausfall) brauchen sich Frauen sehr viel weniger zu fürchten als Männer.

Nur wenn eine Hormonstörung vorliegt, bei der vom Körper zuviele Androgene (männliche Geschlechtshormone) produziert werden, kommt es bei einer Frau zum Haarausfall „männlichen Typs". Diese Störung ist dann mit Antiandrogenen behandelbar.

Weitere Ursachen für Haarausfall bei der Frau sind:

  • Antibabypilleneinnahme (hier hilft häufig ein Präparatwechsel),
  • schwere Krankheiten (z. B. Schilddrüsenerkrankungen)
  • oder die Einnahme von Zytostatika.

Sobald die Ursache des Haarausfalls behoben ist, wachsen die Haare fast immer wieder genauso dicht nach wie früher.