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Hermaphroditismus

Unter Hermaphroditismus versteht man eine Zwitterbildung. Ein Zwitter ist ein Mensch, der in sich mehr oder weniger ausgebildete Merkmale beider Geschlechter vereint.

Die fehlerhafte Geschlechtsentwicklung der Zwitter setzt bereits im Mutterleib ein. Abhängig vom Zeitpunkt, zu dem die Störung wirksam würde, kommt ein Kind dann mit innerlich weiblichen und äußerlich männlichen oder äußerlich weiblichen und innerlich männlichen Geschlechtsorganen zur Welt. Dazwischen gibt es auch viele Zwischen- und Übergangsstufen.

Im Gegensatz zum Hermaphroditismus liegt bei der sogenannten Transsexualität ein eindeutiges inneres und äußeres Geschlecht vor, seelisch fühlt sich aber die betroffene Person ganz dem anderen Geschlecht zugehörig. In solchen Fällen kann eine Geschlechtsumwandlung in Betracht gezogen werden.