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Herpes-Infektion

Bei der Herpes-Infektion handelt es sich um eine ansteckende Virusinfektion mit dem Erreger Herpes simplex.

Haut und Schleimhaut hauptsächlich an Lippen und Nase (Herpes simplex labialis) und an den äußeren Geschlechtsorganen (Herpes simplex genitalis) können betroffen sein. In seltenen Fällen befällt die Krankheit auch andere Körperpartien.

Die Viren verursachen juckende, mit einer wässrigen Flüssigkeit gefüllte kleine Bläschen, die in Gruppen beieinanderstehen undspäter zu Krusten eintrocknen.

Herpes-Infektionen neigen zu einer sehr hohen Rezidivrate, d. h. daß die Krankheit in Abständen immer wieder auftaucht. Das Virus kann in Hautzellen (und Nervenzellen) latent verbleiben, sozusagen überwintern oder übersommern.

Bestimmte Ursachen können dann zu einem Wiederaufflackern der Erkrankung mit den „überwinterten" Erregern führen: Fieber, Frost, intensive UV-Bestrahlung, Magen-Darminfekte und auch Menstruation, Schwangerschaft und Stress.

Neben älteren Behandlungsmethoden, die hauptsächlich schmerzlindernd und austrocknend wirken, gibt es ein spezielles Herpesvirusstatikum, d. h. ein Mittel, das das Herpes-Virus in seiner Vermehrung hemmt.