Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
Britta

Hallo Ihr,

ich habe letzte Woche die sechste Zoladex-Spritze bekommen. Im Januar werde ich operiert - ich frag mich nur wie es danach weitergehen soll. Ich verhüte zur Zeit mit der Kuperspirale. Ich hab aber auch schon mal gelesen, das die bei Endo nicht so gut sein soll.Ich möchte ungerne wieder die Pille nehmen, weil ich sie nicht gut vertragen habe.

Was seid Ihr nach der Zoladex-Therapie weiterbehandelt worden ?

LG

Britta



Re: Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
Kati

Hallo Britta!

Wie oft bekommst du die Zoladex-Spritze? Ist das ein Hormonpräparat? Und was bewirkt sie?

Lieben Gruß
Kati



Re: Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
Britta

Hallo Kati,

das Zoladex ist eine Hormontherapie. Von den Ärzten umstritten - die einen empfehlen es, die anderen wieder nicht.. Hab mich mit der Entscheidung sehr schwer getan. Habe die letzten sechs Monate jeden Monat eine Spritze bekommen. Es hat mich sozusagen künstlich in die Wechseljahre versetzt. Es baut sich keine Gebärmutterschleimhaut auf und die Endo-Herde sollen dadurch unterdrückt werden. Was dann noch übergeblieben ist, wird im Januar operativ entfernt.
Ich habe glücklicherweise mit den NB nicht so gravierende Probleme gehabt. Habe zusätzlich homoöpathische Tropfen genommen.

Nur graulst mir jetzt echt davor, wies weitergehen soll. OP .. Klar und dann ? Wieder die Pille ? Bloss nicht.. Mir ging es anfangs so gut mit der Spirale - bis dann die Endo voll zugeschlagen hat. .

LG

Britta



Re: Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
Kati

Hallo Britta!

Ich bekomm z. Z. die Cerazette. Ist ja auch ein Hormonpräparat mit gleicher Wirkung wie das Zoladex (also künstlich in die Wechseljahre). Nun musste ich sie absetzen, weil ich doch am 6.12. operiert werde. Habe nun nach dem Absetzen unerträglich Bauchschmerzen bekommen.
Gehört die Cerazette eigentlich zur Pille? Ist sie schädlicher als das Zoladex?
Ich will unbedingt Kinder bekommen. Du auch oder hast du schon welche? Ich habe auch gehört, dass die Hormonpräparate, die ein künstlich in die Wechseljahre versetzt, nicht zu lange nehmen soll, wenn man einen Kinderwunsch hat.
Haben sich trotz des Zoladex bei dir wieder Endo-Herde gebildet?

LG
Kati



Re: Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
Britta

Hallo Kati,

die Cerazette ist ein Pille, mit dem Zoladex überhaupt nicht zu vergleichen. Die habe ich auch schon mal genommen und gar nicht vertragen. Die Cerazette kannst Du auch länger nehmen. Das werden die Dir in Berlin aber sicherlich genauer beantworten können, auch gerade im Hinblick auf Kinderwunsch.. Musst Du dort unbedingt alles erfragen..
Nein, wir haben keine Kinder. Wir wollten eigentlich auch nie.. Nur jetzt wo es bei mir wohl nicht unbedingt mehr klappen wird, ist das für mich schon komisch. Im KH im April habe ich richtig ne tiefe Krise bekommen. Mittlerweile gehts mir wieder besser. Ich denke, wenn das Schicksal wirklich Kinder für uns bestimmt, dann werden wir auch noch welche bekommen.. Hört sich vielleicht abgedreht an, aber ich lasse mich durch die Endo jetzt nicht unter Druck setzen. Hauptsache mir gehts bald wieder besser. Alles andere findet sich dann.
Mein Doc konnte keine Herde mehr tasten.. Was ja nichts zu heissen hat. Die Megazyste am li. Eierstock ist immer noch da. Unverändert in voller Grosse. Leider ist sie ziemlich unglücklich mit dem Eileiter verwachsen - ich hoffe, mein Doc bekommt die bei der OP im Januar gut entfernt.
Wie alt bist Du ? Wielange plagt Dich die Endo schon ? Bist Du schon oft operiert worden ?

LG Britta



Re: Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
Kati

Hallo Britta!

Ich bin 34 Jahre und habe z. Z. keinen festen Freund. Ich lebe allein mit meinem Häschen. Meine Eltern können mit meiner Krankheit nicht viel anfangen und wollen auch teilweise davon nichts wissen. Manchmal komme ich mich richtig verlassen vor, habe auch ab und zu Depris.
Die Endo plagt mich seit 10 Jahren. Vor 2 Jahren wurde zufällig bei einer Bauchspiegelung, die die Ärzte aufgrund meiner Bauchschmerzen machten, die Endo entdeckt, allerdings nur von einem Allgemeinchirurgen. Damals sahen sie nur Endo am Bauchfell mit Verwachsungen am Darm und schickten mich nur zum Gyn - ohne was zu unternehmen bzw. wegzuoperieren. Mein Gyn drückte mir nur die Cerazette in Hand und sagte ich könne keine Kinder mehr bekommen. Das war alles. Seitdem lasse ich keinen Mann mehr an mich heran, weil ich Angst habe, er würde mich aufgrund dessen, weil ich keine Kinder mehr bekommen könnte, verlassen. Aufgrund meiner unerträglichen Bauchschmerzen holte ich mir im Oktober 2005 einen Termin im Endozentrum Berlin. Die stellten plötzlich eine hochgradige Endo fest - durch Tasten und Darmsono (rektovaginal), so dass ich am 05.12. eigentlich das 1. Mal wegen der Endo operiert werde.
Ist das eigentlich meine 1. OP.
Ob die diese Endo damals 2002 übersehen haben? Dr. Ebert, den ich einfach diese Woche mal angerufen habe, erzählte ich meine Geschichte. Er meinte, evtl. ist die Endo so stark gewachsen (trotz Cerazette). Also ich seh da auch nicht ganz durch. Mal gucken, was die OP übernächste Woche zum Vorschein bringt.
Du wurdest einmal operiert? Oder öfters?

Lieben Gruß
Kati



Re: Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
Britta

Hallo Kati,

das kenne ich nur zu gut. Meine Eltern können mit meiner Krankheit auch überhaupt nichts anfangen.. Die Depris hab ich auch - mal mehr mal weniger. Deswegen habe ich mir auch eine Psychologin gesucht. Mache jetzt eine Therapie - und das tut mir wirklich unheimlich gut. Das kann ich Dir wärmstens empfehlen. Man tut sowas ja immer gerne ab, oder belächelt sowas. Das ist aber Quatsch. Gerade wenn Du psychisch so runter bist und eigentlich gar nicht mehr in der Lage bist eine Beziehung zu einem Mann aufzubauen, ist es genau das richtige so eine Therapie zu machen.
Bei mir hat sich das eigentlich erst in den letzten zwei Jahren zugespitzt. Ich hatte früher als Jugendliche schon ziemlich heftige Beschwerden während der Regel. Habe dann die Pille verordnet bekommen und Ruhe gehabt. Bis vor zwei Jahren als ich dann die Pille abgesetzt habe und mir die Spirale einsetzen lassen habe. Dann gings langsam los. Anfangs hielt ich die Beschwerden für normal. Doch irgendwann gings nicht mehr. Letztes Jahr im Dez. hat meine Gyn dann die erste Zyste entdeckt. Endo-Herde hat sie nicht entdeckt. Mit Gelbkörperhormonen hat sie dann versucht, die Zyste zu unterdrücken. Hat auch kurzfristig geklappt - nur die Zyste ist sofort wiedergekommen. Dann hat sie mir einen Termin für eine BS besorgt. Doch soweit ist es gar nicht erst gekommen. Auf den Termin sollte ich acht Wochen warten, dann bin ich vorher zusammengeklappt. Ab ins KH und sofort BS. Endo dritten Grades. Der operiende Oberarzt hat nur das nötigste gemacht, da aufgrund der extremen Verwachsungen wohl die Gefahr bestand den Eileiter zu beschädigen und noch dazu den Darm. So wie er es mir schilderte, war es auch wirklich okay für mich, das er die BS abgebrochen hat. Schlimmer hätte ich es gefunden, wenn sie mir gesagt hätten, sie hätten den Eierstock entfernen müssen. Hab mich mit dem weiteren Therapieverlauf wirklich schwer getan und mich dann letztendlich doch dazu durchgerungen die Therapie mit dem Zoladex zu machen. Die Pille wie z.B. Deine Cerazette unterdrückt die Symtome aber nicht die Endo. Das Zoladex dagegen trocknet die Endo aus. Wobei ja auch umstritten ist, ob das Zoladex nun so toll ist. Von den NB mal ganz abgesehen.. Aber ich bin ganz froh, das ich es gemacht habe. Mir gehts ganz gut damit und das ist wirklich nicht selbstverständlich. Ich finde es echt heftig, das Dein Gyn Dir einfach nur die Cerazette verordnet hat. Umso besser, das Du jetzt in Berlin im Endo-Zentrum in Behandlung ist. Du musst unbedingt mal berichten, was die Dir als Therapie für die Zukunft empfehlen..
Mein Doc meinte auch, die Endo kann trotz Pille weiterwachsen, das merkst Du nur nicht durch die Pille. Bei mir muss das auch schon einige Jahre vor sich hinwuchern.
Für mich ist das im Januar dann die zweite OP..
Hast Du eigentlich eine Krankenhauszusatzversicherung ?

Gruß Britta



Re: Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
Kati

Hallo Britta!

Weißt du, mittlerweile habe ich so'ne Depris, dass ich schon hoffe, ich üerleb die OP nicht. Mein einer Freund ist wahrscheinlich doch verstorben, habe ich gestern gehört (Montag weiß ich wohl aber mehr).
Weißt du, ob die OP für einen gefährlich werden kann, wenn man nervlich so zerstört ist, dass man den Tod nicht verkraftet? Dieser Mensch stand mir ziemlich nahe.
Ich werde den Termin aber deswegen nicht absagen.

Das ist auch ganz schön heftig, was du erlebt hast, dass du zusammengeklappt bist! Ist mir auch schon passiert - aber die Ärzte fanden einfach nichts bei mir.
Wenn ich operiert werde, sag ich dir Bescheid, was sie mir verschrieben haben bzw. welche Therapiemaßnahme sie bei mir ansetzen. Ich bin auch schon gespannt (eher im negativen), was die so alles noch bei mir finden. Auf der Erklärung zur OP werde ich aber raufschreiben, dass sie mir meine Gebärmutter nebst Eierstöcke nicht entfernen sollen, wenn es geht, weil ich ja auch noch Kinderwunsch habe.

Was meinst du denn mit einer Krankenhauszusatzversicherung? Wozu braucht man die bzw. was bewirkt sie? Hast du eine? Wäre es besser, wenn man so etwas abschließt?

Lieben Gruß
Kati



Re: Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
Britta

Hallo Kati,

es tut mir wirklich sehr leid, was Du zur Zeit alles durchmachen musst. Wenn Dein Freund tatsächlich verstorben ist, darfst Du aber den Mut nicht aufgeben. Es lohnt sich immer weiter zu kämpfen. Du wirst sicherlich einige Zeit brauchen um mit der Situation klar zu kommen, aber irgendwann - glaub mir - gehts auch Dir wieder besser. Und irgendwann gibts auch bestimmt für Dich einen lieben Mann, der für Dich sorgt. Du musst auf jeden Fall mit den Ärzten im KH über alles sprechen.. Vielleicht ist es dann ja möglich, das Du im KH psychologische Unterstützung bekommst. Ich glaube wirklich fest daran, das Du das alles schaffst ! Du musst nur wollen !
Du kannst mir auch gerne unter meiner E-mail Adresse mailen. . Wenn Du magst..

Krankenhauszusatzversicherung. Ich glaube eher Krankenzusatz-versicherung nennt sich die Versicherung. Damit hast Du Anspruch auf Chefarztbehandlung.. Aber ob das wirklich so notwendig ist, ist die Frage.. Bei einer derart komplizierten Endo wie Du sie hast, wirst Du eh vom Chefarzt operiert und wenn es die Situation erforderlich macht, kommt er ja auch zu Dir. Mit dieser Versicherung wirst Du im KH wie ein Privatpatient behandelt. Hab gerade hier im Forum gelesen, das man trotz Endo evtl. sogar noch eine Versicherung bekommt. Man muss einen Risikozuschlag bezahlen..
Aber ich glaube - damit solltest Du Dich nicht noch zusätzlich belasten.
Das ist momentan wirklich nicht wichtig.
Viel wichtiger ist, das Du wieder lachen kannst..

Kopf hoch

Liebe Grüße

Britta



Re: Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
Kati

Hallo Britta!

Wir haben gerade mit den Eltern meines Freundes gesprochen, er ist noch nicht verstorben, schwebt aber wieder in Lebensgefahr. Bin ich erleichtert. Nun bin ich wieder etwas beruhigter.
Ich danke dir für dein Angebot dir mailen zu dürfen. Das mach ich bestimmt! (Es tut mir leid, wenn ich dich mit meinem anderen Problem so "belästigt" habe. - Aber irgendwie hat das auch von meiner OP abgelenkt - die Angst vor der OP war nicht mehr so richtig da.)

Ich glaube, dass es sowieso zu spät ist, sich jetzt (1 Woche vor der OP) noch mit dieser Zusatzversicherung zu beschäftigen. Meine Krankenkasse ist eh schwer erreichbar und auch nicht vor Ort. Ich glaub, ich lass das mal alles auf mich zukommen. Dr. Ebert hatte mir gesagt, dass ich von Dr. Köhler operiert werde. Dr. Ebert war doch mal Chefarzt vom Endozentrum Berlin und ist vor einem Monat in ein anderes Klinikum gewechselt. Hatte ihn trotzdem einfach mal angerufen, weil ich doch eigentlich zu ihm wollte. Dass er das schon so genau wusste, von wem ich operiert werden, obwohl er nicht mehr im Klinikum ist, ist schon merkwürdig. Vielleicht ist Dr. Köhler ja jetzt Chef, aber das weiß ich nicht, hatte auch nicht gefragt.

Ich hoffe nur, ich lieg nicht noch zu Weihnachten im Krankenhaus. Sie sagten ja was von 2 Wochen. Danach würde ich mich bei dir melden, wenn ich wieder raus bin und evtl. dann auch eine Reha machen muss, die ja innerhalb von 14 Tagen nach dem KH-Aufenthalt angetreten werden muss.
Und mal sehen, was ich dann für ein Medikament mit auf dem Wege bekomme, das werde ich dir dann mitteilen.

Und danke nochmals für deine tröstenden Worte! Ich bin wirklich froh, dass es das Forum hier gibt (und auch dich)!

Liebe Grüße
Kati



Re: Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
caro

Hallo Britta,

ich habe auch gehört dass die Kuperspirale nicht gut seien soll.
Ich habe gerade von einer neuen Verhütungsmethode gehört, die sehr gut seien soll. Es ist ein Art "Plastikring" den man sich einsetzt (monatlich wie bei der Pille) und der wohl Hormone freisetzt?. Die Bekannt die mir davon erzählt hat war ganz begeistert. Viel mehr weiß ich davon nicht, weil ich selbt nicht verhüte. Frag doch mal Deinen Frauenartz dannach.

Liebe Grüße

Caro



Re: Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
Britta

Hallo Kati,

Du belästigst mich nicht.. :-) Ich freue mich, wenn ich Dich etwas aufmuntern kann.

Ich hoffe Dein Freund schafft es, die schwere Zeit zu überwinden. Versuche doch etwas engeren Kontakt zu seinen Eltern aufzubauen. Besuch sie dochmal, sofern sie das denn mögen. Ich könnte mir vorstellen, das seine Eltern sich bestimmt darüber freuen würden..

Das mit der Zusatzversicherung war auch nur so eine allgemeine Frage.. Wer weiss wie sich das politisch in Deutschland weiterentwickelt, dann werden diese Versicherungen wahrscheinlich eh nicht mehr lange Bestand haben.

Ist doch Klasse, das Dr. Ebert genau bescheid wusste, von wem Du operiert wirst. Das spricht absolut für ihn - und offenbar hält er engen Kontakt zum Endozentrum.
Du bist dort schon in guten Händen.. Mach Dir mal keine Sorgen deswegen, das wird schon wieder.

Ich für meinen Teil kann wohl echt von Glück reden, das die in Pinneberg im KH die Endo sofort erkannt haben und entsprechend reagiert haben. Ich finde es total erschreckend, wieviele Frauen hier im Forum berichten, das die Endo erst beim zweiten Mal oder noch später entdeckt wurde..

Tja, mein Abgang ins KH im April war filmreif. Wir hatten Betriebssport. Ich habe nur ungefähr 10 Minuten mitgemacht. Dann gings nicht mehr. Ich war wohl leichenblass - habe ich mir hinterhersagen lassen. Der Kreislauf ist zusammengebrochen, Krämpfe.. Wahnsinninge Unterleibsschmerzen. Meine lieben Kollegen haben ganz toll reagiert. Die haben mich dann auch ins KH gefahren und sind solange bei mir geblieben, bis die Ärzte mich in "Empfang" genommen haben.
Dann ging eigentlich alles ganz schnell. Untersuchung - Zyste, Verdacht auf Stielverdrehung... Blutuntersuchung. Ab in den OP.. Die Zyste hatte sich mit der Bauchdecke verklebt, das hat die wahnsinnigen Schmerzen verursacht.. Im nachhinein bin ich froh, das alles so schnell ging. Ich hatte so wahnsinnige Angst vor der OP.. Die habe ich jetzt nicht mehr. Klar - ein mulmiges Gefühl und ein bisschen nervös bin ich, aber wer ist das nicht. Nur diese absolute Angst/Panik habe ich jetzt nicht mehr. Ich weiss, das ich in guten Händen bin.

Du wirst bestimmt einige Zeit brauchen um Dich wieder zu erholen. Geh das ganze positiv an - und denke dran, hier im Forum warten wir drauf, das Du Dich wieder meldest und berichtest wie es Dir ergangen ist.
Ich ganz besonders. ;)

Hallo Caro,

ja, von diesem Ring habe ich auch schon gehört. Ich habe auch ein bisschen im Internet gesurft. Dabei bin ich auf die 3Monatsspritze gestossen.. Das könnte ich mir gut vorstellen, weil die wohl gut ist bei Kopfschmerzpatienten.. Mein ganz grosses Problem bei der Pille waren ja die ewigen Kopfschmerzen..
Ich werd auf jeden Fall meinen Doc beim nächsten Mal löchern. Sonst kann er mir gleich unter Narkose die Spirale entfernen.. Wenn ich dann eh schon operiert werden muss.. Kann man dann ja gleich verbinden..

So, Ihr lieben - ich wünsche noch einen schönen Adventsabend. Mein Mann und ich werden noch ein bisschen das Tanzbein schwingen.

Liebe Grüße

Britta



Re: Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
Kati

Hallo Britta!

Am Montag geht's nun ab ins Krankenhaus. Habe ich mir auch noch vor einer Woche einen Infekt eingehandelt! Der ist aber am abklingen - hoffentlich ist er Montag weg, sonst operieren die mich vielleicht gar nicht bei erhöhter Temperatur und Gliederschmerzen?

Da ich nun 3 Wochen vor der OP die Cerazette absetzen musste, hatte ich besonders letzte Woche sehr starke Schmerzen, ich bin ständig auf Arbeit halb zusammengeklappt von den Krämpfen. Mir ging es richtig schlecht. Die Novalgin-Tropfen halfen auch nicht richtig. Kennst du manchmal noch andere starke Schmerzmittel, die man bei Endo einsetzt?
Ich hoffe das hat nun bald ein Ende.
Ich hoffe nur, dass sie mir Gebärmutter und Eierstöcke drinnen lassen, mir nicht zu viel entfernen bei der OP.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Nikolaus (ausrechnet an diesem Tag werde ich voraussichtlich operiert). Anschließend melde ich mich dann nochmal - hoffentlich komme ich noch vor Weihnachten raus -.

Bis dann und alles Gute und schöne Adventstage wünsche ich Dir.
(In 2 Wochen bin ich hoffentlich wieder da.)

Liebe Grüße
Kati



Re: Zoladex - und wie gehts jetzt weiter ?
Britta

Hallo Kati,

hm, das hört sich nicht gut an. Bei mir ist auch schon mal eine OP wegen einem Infekt abgeblasen worden. . Wenn Du Montag tatsächlich noch krank bist, kannst Du haben das die Ärzte die OP verschieben..
Gegen die Schmerzen kann ich Dir Naproxen empfehlen. Du nimmst davon eine ganze Tablette, wenn Du merkst das die Schmerzen anfangen und dann alle sechs Std. eine halbe. Bei mir hat das immer prima geholfen. Und ich hatte wirklich wahnsinnige Schmerzen. Mit den Tabletten intus konnte ich sogar shoppen gehen.. :-) Du bekommst die aber nur auf Rezept. Kannst ja Montag im KH sonst mal nach fragen.. Vielleicht empfehlen die Dir ja noch was anderes.

Ich wünsch Dir alles alles Gute.. und drück Dir die Daumen. Hoffentlich bist Du Montag wieder fit.

LG Britta