Europäischer Endometriose Kongress,
Siena, Italien, 29. November – 1. Dezember 2012.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.endometriosis-league.eu
Hallo Frieda,
also ich wollte dir nur alles Gute wünschen und das es bei dir weiter so gut läuft wie es wohl bisher der Fall ist. Es ist wohl gar nicht so selten, dass gerade Patientinnen mit dem stärksten Schweregrad nicht die schlimmsten Schmerzen haben.
Aber eines möchte ich doch noch sagen, du möchtest nicht das dir jemand deine positive Stimmung kaputt macht? Du bist in einem Forum für Frauen die an Endometriose erkrankt sind, da ist positive Stimmung ehrlich gesagt eher selten und du kannst dich nicht mit scheuklappen durch dieses Forum bewegen. Wenn du einen Beitrag schreibst werden dir Frauen antworten, ob positiv oder negativ.
Dir weiterhin alles Gute,
Andrea
hallo frieda
bleib weiterhin so positiv.ich habe auch endo grad 4 und durch ivf eine gesunde tochter zur welt gebracht und seit her bin ich schmerzfrei und laut arzt auch endofrei.es ibt also auch mega positive berichte *zwinker*
liebe grüße und ein schönes osterfest mandy
Ich bin seit einiger Zeit stille Leserin des Forums. Vor 5 Wochen wurde bei mir Endo Grad IV per BS festgestellt und viele Herde entfernt. Jetzt habe ich die Trenantone Gyn bekommen und erwarte eine weitere BS nach den 3 Monaten Behandlung. Ich bin zunächst einmal froh, dass ich nach langer Zeit der Schmerzen weiß, woran ich bin.
Ich muss gestehen, dass ich nach der OP ca. 3 Wochen ziemlich fertig war (körperlich und psychisch), es mir dann aber fast schlagartig wieder besser ging: Ich fühlte mich zunächst so, als würde mir die Decke auf den Kopf fallen, sodass ich die spontane Idee zu einem Urlaub in der Sonne hatte. Sobald wir gebucht (und am Tag zuvor das erst Mal Sex nach der OP) hatten fühlte ich mich wie ein neuer Mensch!! Als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Morgen geht es Richtung Süden.
Ich kann nur allen empfehlen, den Kopf nicht hängen zu lassen und an die schönen Seiten im Leben zu denken. Auch wenn es sicherlich einige unter euch gibt, die eine endlose Leidensgeschichte hinter sich haben!
Ich bin in Westerstede operiert worden und fühlte mich wirklich in sehr guten Händen. Prof. Schweppe sagte, dass ich (31) zu 80 % noch Kinder bekommen kann, auch wenn es möglicherweise nicht auf natürlichem Weg ablaufen wird. Da unser Kinderwunsch sehr groß ist (aber immerhin nur 1 Jahr "umsonst üben", dann hatte meine FÄ den Verdacht Endo geäußert), hat mich auch das wieder aufgebaut. Trotzdem besteht immerhin die Chance auf eine natürliche Schwangerschaft: die EL sind zwar nicht toll, aber durchgängig, ich habe Zysten an den Eierstöcken, die aber entfernt wurden und mein Mann hat kein tolles SG, trotzdem gibt es aber gerade nach der Trenantone eine gute Chance.
Die erste mens nach der OP war zwar schmerzhaft, aber bei weitem nicht so stark wie sonst: Ich war total erleichtert.
Die Wechseljahrstherapie ist sicherlich eine nervige Sache: ich habe ständig leichte Kopfschmerzen und wache jede Nacht auf, weil mir heiß ist und ich großen Durst habe. Dagegen nehme ich Cefakliman, was zumindest einigermaßen hilft (ist ein homöopathisches Medikament). Ich weiß aber, dass es mir wahrscheinlich dadurch nachher besser gehen wird, sodass ich das recht gelassen ertrage. Eigentlich kann ich die 2. OP gar nicht abwarten, weil ich davon ausgehe, dass dann vieles besser wird. Ich weiß auch, dass das bei einigen von euch nicht so war/ist, trotzdem sollte man die Hoffnung nicht aufgeben.
Ich hoffe, dass sich auf diesen Beitrag weitere Leserinnen melden, die auch anderen Hoffnung machen können und wünsche mir, dass keine meine positive Stimmung zunichte macht!!!
Das Leben ist trotzdem lebenswert!!!
Positive Grüße,
Frieda
[%sig%]