Europäischer Endometriose Kongress,
Siena, Italien, 29. November – 1. Dezember 2012.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.endometriosis-league.eu
Hi,
meiner Ansicht nach solltest Du eher nach Erfahrungen fragen, die andere Frauen bei schweren OPs mit Bauchspiegelung gemacht haben. Die richtigen Spezis auf dem Gebiet der Endochirurgie kommen fast immer ohne Bauchschnitt aus bzw. der fällt nur minimal aus. Westerstede gilt als eine der besten Anlaufstationen für Endometriose in Deutschland. Dort gibt es sehr viel Erfahrung. Pinneberg soweit ich mich erinnere einmal hier im Forum genannt. Da fand ich es auch schon merkwürdig, dass gleich ein Bauchschnitt geplant war. Die Frau fühlte sich da aber wohl und war soweit ich mich erinnere auch sehr zufrieden. Ich kann, leider erst jetzt, die OPs und Therapien in Wald- und Wiesenkrankenhäusern für meinen Fall ganz gut beurteilen. Da war Vieles dabei, was einfach nur daneben war. Einige Operationen waren völlig überflüssig. Von daher würde ich nur noch einen Spezi an meinen Bauch lassen und nicht irgendjemanden der mir einfach nur symphatisch ist.
Wenn bei Dir in einem "normalen" Krankenhaus die Entscheidung Bauchschnitt/Bauchspiegelung schon zur Debatte steht, würde ich mich unbedingt an einen Spezi wenden, um den Bauchschnitt zu vermeiden. Die Erholung nach einem Bauchschnitt dauert länger, die Verwachsungsgefahr ist größer und sicher gibt es noch mehr entscheidende Nachteile. Ausserdem sehen die Operateure den Bauch durch das Bauchspiegelungsgerät vergrössert, das müsste das Aufspüren von kleinen Herden noch weiter erleichtern.
Ich wünsche Dir, dass Du die richtige Entscheidung für Dich triffst!
Hallo Sandra,
Ob bei Dir wirklich ein Bauchschnitt gemacht werden muß, sagen Dir die Ärzte bei der Voruntersuchung in der Klinik. Wenn es möglich ist werden die eine Bauchspiegelung machen. Manchmal geht es nicht z. B. wenn man bei Verwachsungen nicht durchkommt.
Bei mit war es so, daß ich micht ziemlich überfahren gefühlt habe und dementsprechend gestresst war, da die Voruntersuchung nur einen Tag vor dem Op-Termin war. In diesem kurzen Zeitfenster ist es schwierig alle Informationen zu verarbeiten und gleichzeitig Entscheidungen zu treffen : Narkosebogen, Aufklärungsbogen lesen, verstehen, nachfragen unterschreiben etc.
Da hab ich erst erfahren , daß ich nichts mehr essen darf, dabei hatte ich noch nicht mal gefrühstückt u. vieles mehr.
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Also mein konkreter Rat:
Such Dir einen Spezialisten.
Lasse zwischen Voruntersuchung und OP mind. einen Tag an dem Du dich seelisch vorbereiten kannst.
Lasse Dir Aufklärungsbogen vorher zuschicken. Notiere alle Fragen und frag deinen Frauenarzt wenn Du was nicht verstehst.
Lege mit den Operateuren fest, was gemacht werden darf und was nicht z. B. Eierstöcke bei Bedarf entfehrnen oder erst nach Rücksprache bei 2. OP. Überlege welche Ausweitungen der OP würdest Du im Bedarfsfall erlauben. Lasse Dich nicht unter Druck setzen.
Bei mit waren es nur 2,5 Tage Krankenhausaufenthalt bei BS. 2 Wochen Krankschreibung, im Normalfall würde, schätze ich 1. Woche bei BS reichen.
Ein Dauerkatheter wird während der OP gelegt. Sobald Du aufstehen kannst (i. d. R. einige Stunden danach) kann der wieder raus.
Dann wird während der BS in die Gebärmutter noch so eine Hohlsonde eingeführt, damit man die besser bewegen kann. Denn Gedanken daran fand ich persönlich ganz furchbar, aber man merkt hinterher (fast) nichts davon.
Wünsche Dir viel Glück und eine schnelle Genesung.
hallo sandra
ich hatte vor jahren einen bauschnitt in heidelberg bekommen, war dann 2 wochen im krankenhaus, ich hab glaub über nacht einen katheter gehabt, der wurde aber dann spätestens 1-2 tage nach op entfernt!
wie lang ich krankgeschrieben war kann ich nur schätzen, ist schon paar jährchen her, sind aber bestimmt nochmal 3 wochen gewesen.
wg schwanger werden kann ich dir nix zu sagen, das sollen dir lieber deine ärzte beantworten!
weisst du denn schon was näheres?
grüsse katja
Hallo,
euch allen erstmal vielen Dank für die vielen Infos.
Ich habe heute Abend den Termin mit meinem Arzt, mal sehen, was der so sagt.
Ende des Monats fliegen wir für 3 Wochen in den Urlaub und ich will versuchen, noch vorher zumindest ein Infogespräch in der Klinik zu bekommen. Habe mit einigen Kliniken telefoniert und tendiere, insbesondere wegen der Endo am Darm, zur Ammerland-Klinik. Die OP würde ich gerne im November/Dezember durchführen lassen, aber ich möchte rechtzeitig wissen, auf was ich mich ungefähr einstellen muss bzgl. Aufenthalt und Krankschreibung. Muss das ja auch beruflich planen.
Meine Vorstellung ist z.Zt. nach der OP eine Insemination (ohne Stimulation) zu machen, da das Spermiogramm meines Mannes auch etwas eingeschränkt ist und die Chancen dann sicher ganz gut sind.
Gruß Sandra
Hallo Sandra,
Ich hatte letzten Jahr (juni '05) einen Bauchscnitt. Ich war von dienstag (tag der OP) bis samstag im Krankenhaus. Also 4 tage, ich hatte zwei Tage einen katheter, ab donnerstag war ich schon aus dem Bett. Habe zwar richtig krumm gestanden von scmerzen aber immerhin.
Ich braucht 6 wochen zum heilen, da konnte ich dan aber schon wieder vieles. Die zeit braucht mann aber auch weil mann nichts aufheben darf und sich richtig schonen muss.
Ich allerdings dazu sagen das ich i den Niederlanden operiert worden bin, und meine erfahrung ist das wir hier schneller entlassen werden aus dem Krankenhaus als bei euch in D.
Jetzt warte ich auf einen bauchspiegelung um nach zu schauen wie es innen drin aussieht einerseits wegen schmerzen und andererseits wegen unerfullte schwangerschaftswünsch.
LG,
Jolanda
Hallo ihr Lieben,
ich überlege, mich in der Ammerlandklinik oder im Klinikum Pinneberg operieren zu lassen.
Daher interessiert mich, wie eure Erfahrungen bezüglich des Bauchschnittes so sind. Wie lange wart ihr im Krankenhaus und wie lange noch krankgeschrieben? Wann darf man wieder aufstehen? Bekommt man einen Katheder oder darf/kann man auf die Toilette? Wie lange muss man danach warten, bis man versuchen kann, schwanger zu werden?
Freue mich auf eure Berichte - danke!
LG Sandra
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