moralische Bedenken bei IVF?
Sabine

Hallo zusammen,

ich bin zur Zeit ziemlich verzweifelt. Aufgrund meiner Endometriose und der nicht so guten Spermiogramme meines Mannes ist wohl eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege so gut wie unmöglich. Wir hatten deshalb mal an eine Insemination gedacht, zu der mein Mann auch bereit wäre, aber laut letzter Aussage des Arztes macht das wohl leider auch keinen Sinn, er favorisiert die IVF. Hierzu ist aber mein Mann aus moralischen Gründen nicht bereit.... Er wünscht sich zwar auch von Herzen ein Kind, aber nicht um jeden Preis. Ich komme damit momentan nicht klar.... ich weiß, dass ich ihn nicht dazu zwingen kann und das will ich auch nicht, aber es fällt mir so furchtbar schwer, es zu akzeptieren, weil es doch letztendlich wohl bedeutet, dass wir kein Kind bekommen.....

Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Ich würde mich gerne ein bissen austauschen...

Liebe, zur Zeit etwas traurige Grüße,
Sabine



Re: moralische Bedenken bei IVF?
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Re: moralische Bedenken bei IVF?
Hella

Liebe Sabine,
wichtig ist ganz viel mit dem Partner darüber reden, reden und nochmal reden. Welche Argumente sprechen denn nach Deinem Mann für eine Insemination und welche gegen ICSI und IVF? Kann Dir Dein Mann das genauer auseinander setzen? Hat er sich eingehend mit der Vorgehensweise beschäftigt? Kann Dein Mann die moralischen Bedenken die er hat näher bezeichnen? Hat er Kenntnisse vom Embryonenschutzgesetz?
Manchmal steckt auch eine Unsicherheit, Unwissenheit hinter Ablehnungen.
Mein Tip: Das ganze gründlich ausdiskutieren. Natürlich können auch die Kosten abschrecken ...
Ein wirklicher Kinderwunsch läßt sich nicht ablegen.
Viele Grüße
Hella



Re: moralische Bedenken bei IVF?
Sabine

Hallo Hella,

vielen lieben Dank für deine Mail. Ich weiß, dass es wichtig ist, mit dem Partner zu reden, aber ich denke, das haben wir schon ausreichend getan. Ich habe Angst, wenn ich das Thema zu oft und zu intensiv anschneide, dann fühlt er sich in die Ecke gedrängt und macht ganz zu. Das hatten wir schon mal, danach war ein paar Tage Funkstille, ganz schlimm..., danach haben wir uns aber ausgesprochen und eigentlich kennt jeder den Standpunkt des anderen. Da nützt auch kein Diskutieren.
Leider macht es mir das auch nicht einfacher, mich mit seinem Standpunkt abzufinden.

Er sagt, er möchte von Herzen gerne ein Kind, aber nicht um jeden Preis. Die IUI ist ja eigentlich nur ein bisschen "nachgeholfen", das läuft ja auch in den Kinderwunschzentren noch nicht als richtige künstliche Befruchtung.
Ihn stört an der IVF glaube ich, dass es außerhalb des Körpers stattfindet, für ihn ist das ein richtiger Eingriff in die Natur und auch mit viel mehr Aufwand verbunden als die IUI. Das Problem ist nicht sein "Beitrag", denn der ist ja bei beiden Behandlungen weitgehend der gleiche ;-).
Er meint halt, dass es vielleicht auch seine Gründe hat, wenn es bei uns nicht klappt und kann das auch akzeptieren.

Ich weiß, dass ich ihn zu nichts zwingen kann und ich möchte auch nicht meinen Willen gegen seinen durchsetzen, das würde ja auch gar nicht funktionieren. Ich muss mich eben damit abfinden, auch wenn es mir schwerfällt. Ich hoffe nur nicht, dass das unsere Beziehung einmal belasten wird..... Er kann ja auch nichts für seine Gefühle...

Liebe Grüße,
Sabine



Re: moralische Bedenken bei IVF?
Hella

Liebe Sabine,
vielleicht ist es dann gut, wenn Ihr Euch erstmal auf eine IUI einlaßt. Falls es mit dieser Methode nicht klappt, dann geht Ihr vielleicht ohne moralische Bedenken noch einen Schritt weiter in die vom Arzt empfohlene Richtung? Solltest Du noch eine junge Frau sein, habt Ihr ja noch ein bißchen Zeit zum Ausprobieren und in die Thematik hineinzuwachsen.

Die Faktoren "nicht so gutes Spermiogramm" und Endometriose (und evtl. auch Alter) erschweren die Möglichkeit einer Befruchtung, Einnistung und dem Aufrechterhalten der Schwangerschaft und es ist fraglich, ob eine Insemination etwas bringt. Unter Umständen wird hier schon viel Geld ausgegeben, daß man doch besser für den nächsten Schritt gebrauchen könnte.

Du schreibst:
"Die IUI ist ja eigentlich nur ein bisschen "nachgeholfen", das läuft ja auch in den Kinderwunschzentren noch nicht als richtige künstliche Befruchtung.
Ihn stört an der IVF glaube ich, dass es außerhalb des Körpers stattfindet, für ihn ist das ein richtiger Eingriff in die Natur und auch mit viel mehr Aufwand verbunden als die IUI" .

Meine Frage dazu:
Wer bestimmt, was "nur ein bißchen nachgeholfen und ein richtiger Eingriff in die Natur" ist? Ich finde, daß IUI ebenso wie IVF/ICSI auch ein "Eingriff in die Natur" ist. Soweit ich weiß, werden auch vor einer Insemination die Spermien gewaschen und gefiltert, oder?
Bei der ICSI wird die Samenzelle in die Eizelle gebracht; ihre Zellkerne müssen die beiden aber ganz alleine miteinander verschmelzen können!

Erstmal schöne Grüße
Hella



Re: moralische Bedenken bei IVF?
Sabine

Hallo Hella,

zum Punkt "junge Frau", ich bin 36, mein Mann 38, also haben wir vermutlich nicht mehr alle Zeit der Welt und ich möchte, ehrlich gesagt, auch nicht mehr ewig "rumexperimentieren", sondern Nägel mit Köpfen machen. Wir versuchen es ja auch immerhin schon seit 4 Jahren und sind seit September konkret in der Kinderwunschabteilung. Ich denke, wenn man weiß, was man will und was nicht, kann man die Dinge auch zügig angehen.

Ich denke, was ein bisschen "nachgeholfen" bedeutet, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich weiß nur aus den Gesprächen mit dem KiWu-Arzt, dass die IUI nicht als künstliche Befruchtung gesehen wird, das gilt noch als halbwegs auf natürlichem Weg. Natürlich werden die Spermien dabei auch aufbereitet (ist ja auch gut so, wenn sie nicht so gut sind), aber dann werden sie nur noch eingespritzt.
Mein Mann war anfangs auch gegen jeglichen Eingriff in die Natur, nach dem ersten Gespräch mit dem KiWU-Arzt hat er sich dann zur IUI bereit erklärt, insofern ist er mir da ja eigentlich schon entgegen gekommen....

Ich war auch heute morgen nochmal zum Ultraschall und habe den Arzt gleich nochmal drauf angesprochen, und so schlecht stehen die Chancen mit einer IUI auch gar nicht, zumal ich mich ev. auch nochmal "sanieren" lasse vorher. Ich denke, wir werden das versuchen und dann weitersehen. Denn auch bei IVF gibt es ja letztendlich keine Garantie, dass es klappt, im Gegenteil....

Viele Grüße,
Sabine



Re: moralische Bedenken bei IVF?
schnuffel

hallo sabine
kann auch nur durch ivf schwanger werden und hab schn 3 hinter mir.
meinem mann ist das ganze auch nicht geheuer, aber da es die einzige möglichkeit ist und wir ein baby zusammen wollen, machen wir diese ivfs.
was genau für probleme hat er denn? evtl könnte ja ein erstgespräch in einer kiwupraxis etwas abhilfe schaffen

grüsse katja



Re: moralische Bedenken bei IVF?
Zenobia

Hallo,
ich habe 2 IVF und 4 Kryos hinter mir.
Meiner Meinung nach, bringt Dir die IUI nicht viel. Wenn Endo vorliegt und Spermien nicht gut sind, verschwendet ihr tatsächlich viel Zeit. Mit 36 hast Du diese wirklich nicht mehr. Ich bin 34 Jahre alt und habe schon das Gefühl, dass mir die Zeit wegrennt. Ich wollte meine Zeit auch nicht mit IUIs verplempern, wir haben gleich mit der IVF begonnen.

Anfangs hatte ich selbst moralische Bedenken bei der IVF. Aber eigentlich ist die IVF doch ziemlich natürlich. Alles was sonst in Deinem Körper passiert, wird nur außerhalb des Körpers verlagert. Eine Selektion wie bei der ICSI findet nicht statt.
Ich sehe das eher so: wir haben eine Krankheit und deshalb wird uns geholfen. Wenn jemand Krebs hat, schaut man schließlich auch nicht tatenlos zu.

Aber natürlich ist der ganze Prozess schon mit einer gewissen Belastung verbunden. Vor allem weil die Chancen eben auch begrenzt sind. Wenn Din Mann das alles absolut nicht will, ist es schwer. Weil ihr da einfach zusammen "durch" müsst.

Bietet Euer Arzt einen Infoabend an? War Dein Mann mal dort dabei. Oder hast Du eine Selbsthilfegruppe in der Nähe. Vielleicht würde es etwas helfen, wenn Dein Mann noch weitere Infos über die IVF bekommen würde.

Viele Gedanken, aber vielleicht trotzdem keine Lösung für Dich. Ich wünsche Dir viel Glück.

Liebe Grüße
Zenobia



Re: moralische Bedenken bei IVF?
Sabine

Hallo Katja und Zenioba,

tja, Infos haben wir, glaube ich, genug. Mein Mann ist auch bis jetzt immer bei allen Terminen in der Uniklinik (freiwillig) dabei gewesen, ist also genauso informiert worden wie ich auch, daran liegt es nicht. Es liegt auch nicht daran, dass er sich irgendwie sträubt, sich zu informieren oder das mit mir durchzustehen.

Die IVF ist einfach für ihn ein zu großer Eingriff in die Natur. Klar könnte man jetzt sagen, die IUI ist das auch, aber es ist ja doch noch ein bisschen weniger als bei der IVF, und es findet alles im Körper statt. Deshalb konnte er den Schritt zu dieser Entscheidung wohl gehen.

Er hat ja die IVF auch noch nicht absolut ausgeschlossen, aber er möchte auf jeden Fall einen Schritt nach dem anderen gehen und es erstmal mit der Insemination versuchen, und wenn das nicht klappt und auch der Arzt sagt, dass es keinen Sinn macht, dann müssen wir nochmal weitersehen. Aber ich denke, die Chancen stehen ziemlich schlecht, dass er sich doch dafür entscheidet. Auch wenn es für uns die einzige Möglichkeit wäre, ein Baby zu bekommen, wie du geschrieben hast, Katja, weiß ich nicht, ob er ja sagen würde. Ich glaube, dann würde er wahrscheinlich eher sagen, es soll nicht sein und es hat vielleicht auch seinen Grund, dass es nicht klappt.
Aber das ganze fällt auch ihm sehr, sehr schwer, ich möchte seinen Kinderwunsch und seine Probleme mit der Nichterfüllung nicht schmälern oder ihn schlecht machen !!!

Ich habe eigentlich gedacht, ich käme damit inzwischen klar, auch wenn es vielleicht nicht klappt, denn ein Leben ohne Kinder kann ja auch seinen Reiz haben. Natürlich würde ich diese Reize niemals den Kindern vorziehen, wenn ich die Wahl hätte, aber man muss dann eben sehen, dass man seine Interessen verlagert und sich trotzdem ein schönes Leben macht. Wie gesagt, ich dachte, ich käme damit klar, aber ich habe diese Woche, vor meinem Termin in der Uniklinik, ein bisschen gemerkt, wie es sich anfühlt, wenn man denkt, es ist vorbei.... leider doch nicht so gut, aber was soll ich tun? Ich kann meinen Mann ja nicht zwingen, ich bin ihm auch nicht böse deswegen, er kann ja nichts für seine Gefühle... außerdem hat man ja auch mit IVF keine Garantie auf Erfolg, und dann fühlt man sich doch auch nicht besser...

Naja, lieben Dank jedenfalls an euch für eure Hilfe, auch wenn es mir nicht wirklich viel Mut macht....

Liebe Grüße,
Sabine



Re: moralische Bedenken bei IVF?
schnuffel

hallo sabine
das mit dem erfolg bei ivf ist richtig, keiner gibt dir garantie, das mit dem besser fühlen danach stimmt für mich pers. nicht, denn ich will es wengistens versucht haben, wenn es dann nicht klappt, dann kann ich sagen okay das wars!
wenn doch das sg deines mannes so schlecht ist, sind insem. dann verschwendete zeit? bekommt ihr die bezahlt? wieviel versuche mit insem. will er machen? ich kann seine seite vollstens verstehen, aber denkt er auch daran wie du dich fühlst, du tust dich doch unter druck setzen damit es mit insem klappen muss weil du sonst keine chance hast! ihm geht es darum,d ass ivf nicht komplett im körper stattfinden, also die befruchtung außerhalb, oder hab ich so richtig verstanden? so ungefähr denkt mein mann auch, aber wir sind jedesmal auch fasziniert davon was alles möglich ist und es sind ja trotzdem unsere embryos! kommt ado in frage?
grüsse



Re: moralische Bedenken bei IVF?
Daisy

Hallo liebe Sabine!
Habe mal kurz den Compi abgemacht und wollte Dir ein paar Zeilen schreiben.Hast du meinen" Steckbrief" bekommen?
es tut mir so leid, dass es Dir echt im moment seelisch so schlecht geht!
vielleicht habe ich den ganzen Mist auch vor mir, ich weiss ja noch garnix über die Spermien meines Mannes.Ich will erst mal den termin bei meiner Frauenärztin haben Mitte Februar und dann hoffe ich dass die mir grünes Licht gibt schon schwanger zu werden.Mann mir rennt die Zeit davon und ich will nicht erst bis Sommer warten es zu probiern.
gestern war mein letzter Uralubstag, schade, naja was will man machen.
Ich würd mich freun bald von dir zu lesen, was macht der Computer zu hause?
Halt die Ohren steif und ´bis bald !!!
Lieben Gruss
Daisy



Re: moralische Bedenken bei IVF?
Diana76

Hallo

Ich persönlich sehe der Entwicklung der KIWU-Behandlung sehr kritisch entgegen. Moralisch wie ethnisch habe ich meine Bedenken, was die künstliche Befruchtung betrifft.

Vorweg: Ich habe vollstest Verständis, dass der Kinderwunsch so groß sein kann, dass man dafür alles technischmögliche in Anspruch nehmen will.

Ich habe Endo Grad 3, nur noch einen Eierstock, und bin 3J. lang nicht schwanger geworden.
Ich weiss, wie es weh tut, wenn alle um einem rum 'Hops' schwanger sind,
nur man selbst nicht.

Nach 2J. habe ich mich auch gefragt, was nun?
Ich habe mich über alle Behandungsformen informiert.
Die künstl. Befruchtung lehne ich ab, weil ich der Meinung bin, wenn es nicht sein soll....dann nicht.
Der Körper hat ein natürliches Testsystem, nur wenn alles passt entwicklet sich eine Schwangerschaft (Trisomien will ich hier mal ausklammern, diese häufen sich aber bei IVF eh).
Warum also ein Sperma ins Ei zwengen, wenn es da gar nicht rein will,
selbst wenn es normal zu schlecht und zu schwach wäre ein Ei zu befruchten? Umkehert gilt das natürlich auch für die Eier.

Ich bin froh, dass wir immer mehr med. Fortschritte machen, die Kranke helfen bzw. heilen können; aber eine IVF ist für mich, einfach nur selbst Gott spielen.

Erschreckend finde ich die Tatsache, dass heute schon sehr schnell, sehr früh behandelt wird (was ich auch immer wieder hier im Forum lesen kann)
Die Frau ist zwischen 20-25J. und es klappt seit ein paar Mon. nicht, wird gleich in ein Kiwu-Center zum Nachhelfen gegangen; steht ggf. noch der Verdacht auf Endo, wird besonders schnell eine IVF angestrebt.
Ich finde, dass einfach total übertrieben, und Geldmacherrei der KIWU-Praxen. Seriöse FAs wissen, dass erst nach ca. 24. ÜZ. an eine Sterilität gedacht werden muss. Auch Endo heisst nicht automatisch Steril!

Wenn wir mal 1-2 Generationen zurück fragen, werden wir oft hören, dass der Kinderwunsch schon damals mal Jahre auf sich warten lies.
An mir wurde auch 5J. gebastelt.
Die Verzweiflung, die Frauen heute schon nach 6-12. Mon. Warten haben, war früher noch nicht so groß, man hatte noch mehr Vertrauen in sich und dachte, "wird schon noch werden".
Im Zeitalter der IVF muss das jetzt aber immer ganz schnell gehen ...... wenn man die Möglichkeit schon hat.

Nach 3J. bin ich also selbst Mutter von Zwillingen geworden, ganz ohne Nachhilfe. Ich kenne einige Zwillingsmamis in meinem Umfeld, alle haben ihre Kinder druch IVF empfangen.
Ich selbst wurde auch schon auf der Strasse öfters angesprochen,
ob meine Zwillinge 'echt' sind oder nicht?
Diese Frage finde ich unmöglich, dass geht letzendlich ja niemanden etwas an und ist schon unverschämt. Mich nerven die dummen Sprüche und die Fragerei. Leider muss ich aber auch anmerken, dass die Zwillingsgeburten durch IVF beängstigend zugenommen haben.

Sooo, ist lange geworden, soll aber auch mal ein Denkanstoss in die andere Richtung sein ......

Ich bin der Meinung, dass vor allem hier im Forum,
die IVF, als das Wundermittel zum Kind gesehen wird; positive Erfahrungen von natürlich eingetreten Schwangerschaften werden hier fast gar nicht zur Kenntniss genommen. Schade eigentlich!

LG
Diana



Re: moralische Bedenken bei IVF?
schnuffel

Hallo diana
ich möcht dich kurz berichtigen, du schreibst warum ein sperma ins ei zwengen wenn es nicht will, bei ivf wird kein sperma reingezwängt, sondern dass muss das sperma noch selber machen, sie kommen nur gemeinsam in eine schale, aber die befruchtung an sich läuft "natürlich" ab.
med. fortschritte sind ja okay, aber können sie uns als endopat. heilen?
klar hast du damit recht mit der geldmacherei, drum kann ich pers. nur jeder pat raten erst alles andere möglichkeiten auszuprobieren bevor man den ärzten das geld in den rachen schiebt.
bei mir pers. sind beide eileiter zu, einen eisprung lt gyn hatte ich auch nie wirklich, dann blieb mir ja nur die ivf, wir haben es aber davor nochmal natürlich versucht aber ruck zuck war endo wieder aufgeblüht und ich musste die pille wieder nehmen!
das du doch noch auf natürlich weise schwanger geworden bist find ich super klasse und du kannst dich glücklich schätzen das du es ohne künstl. mittel geschafft hast!

lg katja



Re: moralische Bedenken bei IVF?
mandy

hallöchen ihr lieben

muß auch mal noch meinen senf dazu schreiben *zwinker*es wird immer bei diesem thema zwei seiten geben und es MUSS auch immer jeder für sich entscheiden und dann damit leben.zustimmen kann ich nicht unbedingt, das durch ivf mehr trisomiekinder geboren werden oder ebend durch die trisomie vorher sterben, denn bewiesen ist dies nicht.man muß bedenken, das die frauen meist schon ein höheres alter haben, ehe sie die ivf machen lassen und dadurch wahrscheinlich die "schäden"auftreten.ich freue mich über jede spontane ss die bei uns endopatienten eintritt, aber wenn die eileiter fehlen oder zu sind, wie soll man dann hoffnung haben ohne nachzuhelfen?es ist ein natürlicher instinkt des menschens sich zu "vermehren"und ich bin froh, das es jetzt machbar ist, dem kinderwunsch nachzuhelfen.ich selber habe eine ivf-tochter und weiß, das ich gott froh sein kann, das es geklappt hat und trotzdem begebe ich mich ein zweites mal in die mühle des kiwus und auch bei mir kommen gedanken auf, wie sollte ich das glück nochmals aufs spiel setzen, nochmal meinen körper diesen hormonen aussetzen, stress, hoffnung, trauer wenn es nich´t klappt.aberw enn ich dann meine tochter sehe sage ich eindeutig JAAAAAAAA.denn sie würde es nicht geben, wenn ich es nicht getan hätte.aber wie oben geschrieben, entscheiden muß jeder für sich und jeder muß seinen weg gehen.wünsche euch allen weiterhin viel glück auf euren weg.

lg mandy