Endometriose-Behandlungen
ulli38

Hallo!Über das Internet bin ich auf dieses Forum aufmerksam geworden und habe, das mir jemand mit Tips / Erfahrungsberichten helfen kann. Ich leide seit einige Jahren unter Endometriose und bin bereits zweimal operiert (Bauchspiegelungen) worden. Zur Zeit ist wieder eine Zyste festgestellt worden. Meine Ärztin nannte mir nun die folgenden Behandlungsmöglichkeiten:- Operation (evtl. auch Total-OP, da ich bereits nur noch einen Eierstock habe) - da ich aber erst 38 Jahre alt bin, müßte ich dann über viele Jahre hinweg Hormon-Tabletten gegen Osteoporose nehmen. - Behandlung mit 3-Monats-Spritzen- Bis zu den Wechseljahren Dauereinnahme der Pille (Valetta)Welche Behandlungsmethode ist das kleinere "Übel"? In allen Fällen ist es mit jahrelanger Hormongabe verbunden, welche sind am wenigsten schädlich? Leider erfüllt sich durch die Endometriose auch unser Kinderwunsch nicht. Kann mir jemand Tips geben, wie man sein "inneres" Gleichgewicht wiederfinden kann und mit der Situation fertig wird. Zur Zeit leide ich sehr darunter. Freue mich auf Antworten. Ulli



hallo ulli ich leide seit ca
schnuffel60

hallo ulli

ich leide seit ca 13 jahren an endo und lebe die letzten jahren mit der einnahme von valette sehr gut, ich nehm sich durchgehend und setzte sie nur ab wenn ich die nächste künstl.befr. starte, nebenwirkungen habe ich keine ahnung, ich denk das ist das kleinere übel die pille zu nehmen

gruss katja



Valette
ulli38

Hallo Katja

Danke für Deine Antwort. Ich denke auch, das ich mich für diese Variante entscheiden werde.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück für die künstl. Befruchtung. Wie schätzen denn die Ärzte bei dir da die Aussichten ein? Bei mir sagten sie, das es aufgrund der Zyste, die immer noch da ist, weit unter 20 % sind. Außerdem wäre die Gefahr einer Fehlgeburt sehr hoch, die Erfolgsaussichten wären sehr gering.

So haben wir uns entschlossen, das wir es nicht versuchen. Aber oft denke ich, das es vielleicht doch ein Fehler ist.

Ich drück dir ganz fest die Daumen!

Alles Liebe!

Ulli



hallo ulli dann hoffe ich
schnuffel60

hallo ulli

dann hoffe ich mal das du mit der therapie valette zurecht kommst!

ich hab ehrlich nie nachgefragt wie hoch die chancen sind, weil ich daran nicht glaub was sie sagen, sie stecken nicht in meinem körpfer und ich möcht mich darauf nicht verlassen was sie sagen. ich bin immer noch guter hoffnung das es klappt, bei mir scheiterte es 3x an der einnistung und das letzte mal ging total schief, weil nur ein ei und rest zysten waren, aber ich hoffe weiter

gruss 

 



Hallo Uli, mir geht es
Sabine

Hallo Uli,

mir geht es ähnlich wie dir. Ich habe zwar noch nicht mit dem Kinderwunsch abgeschlossen, aber ich versuche auch schon, mich mit einer eventuell dauerhaften Kinderlosigkeit auseinanderzusetzen. Die Situation ist für mich auch sehr schwierig und ich kann dich da sehr gut verstehen....

Ich habe seit Anfang 2003 Endometriose, bin inzwischen 3 x per Bauchspiegelung operiert worden (Zysten, Endometriose im Douglasraum und jede Menge Verwachsungen und Verklebungen) und habe mehrere Hormontherapien hinter mit (Orgametril und Enantone). Bei mir waren u. a. auch die Eileiter schon verklebt, das konnte aber glücklicherweise nochmal gelöst werden.

Nach meiner letzten OP im April haben wir einen ersten Versuch mit Insemination unternommen, leider erfolglos... Bei uns liegt das Problem bei beiden, das SG meines Mannes ist auch nicht so rosig. Wir werden jetzt einen Monat aussetzen und es dann im Juli ein zweites Mal mit Insemination probieren, aber die Erfolgschancen sind leider sehr gering, da mache ich mir keine Illusionen. Wenn es dann auch nicht klappt, wird wohl für uns auch Schluss sein, weil sich mein Mann mit  einer künstlichen Befruchtung außerhalb des Körpers nicht anfreunden kann.

Ich gebe aber grundsätzlich dir Recht, Katja, man sollte sich nicht von irgendwelchen Statistiken beeinflussen lassen, denn schließlich sind das nur Zahlen und jeder ist ein Einzelfall. Bei manchen klappt es gleich, bei manchen nach dem 2., 3. oder x. ten Versuch, bei manchen nie, und theoretisch kann man zu jeder dieser Kategorien gehören. Deshalb versuche ich auch, den Mut nicht zu verlieren und hoffe trotz allem noch auf ein Kind...

Ich wünsche dir alles Gute für deinen 5. Versuch, Katja !!! Vielleicht sind wir dann ja ungefähr zeitgleich "dran" Smile 

Liebe Grüße an euch zwei,

Sabine



Hallo Sabine! Danke für
ulli38

Hallo Sabine!

Danke für Deine Antwort - ich bin wirklich froh, dieses Forum im Internet gefunden zu haben. Endlich kann man sich mal mit jemanden austauschen, der verstehen kann, wie man sich fühlt. Im Freundes- und Bekanntenkreis habe ich immer das Gefühl, nur von glücklichen Familien umgeben zu sein.. Eine Bekannte sagte mal zu mir, sie hatten jetzt geplant, schwanger zu werden und im nächsten Monat war es dann schon soweit - sowas reißt einem dann immer wieder den Boden unter den Füßen weg.

Ich würde mit 16 bereits das erste Mal an einer Zyste operiert und es wurde damals ein Eierstock entfernt. Die Ärzte sagten damals, einer Schwangerschaft stände nichts im Wege - hat mich mit 16 aber nicht wirklich interessiert...

Als wir uns dann vor 5 Jahren entschlossen hatten, jetzt Kinder zu bekommen und es nach 2 Jahren immer noch nicht geklappt hat, stellte ein Arzt dann wieder eine Zyste fest und vermutete Endometriose. Bei der ersten OP wurde die Zyste dann entfernt und auch viele Verwachsungen / Verklebungen gelöst. Danach sagte man uns, das jetzt dem Kinderwunsch nichts mehr im Wege steht. Nach ca. 1 Jahr wurde dann aber schon wieder die nächste Zyste festgestellt, wieder OP und danach die 3-Monats-Wechseljahrs-Behandlung.

Anschließend sagte man uns dann, das es auf natürliche Wege nicht klappen kann - auch eine Insemination wäre sinnlos. Da mein Mann sich ebenfalls mit dem Gedanken einer künstlichen Befruchtung nicht anfreunden kann, mußte dann der Traum vom eigenen Kind begraben werden.

Da die Zyste inzwischen wieder da ist, ich jetzt dauerhaft die Pille nehmen muß, damit sie nicht weiterwächst und die Schmerzen erträglich bleiben (wobei ich noch gut dran bin, wenn ich einige Berichte in diesem Forum lese), ist auch die letzte Hoffnung auf ein Wunder nicht mehr da.

Seit ca. 1 1/2 Jahren versuche ich nun, mit diesem Gedanken fertig zu werden, aber irgendwie gelingt es mir noch immer nicht. Mit viel Arbeit kann man sich ablenken, aber die trüben Gedanken kommen immer wieder. Ich hoffe, das es mit der Zeit besser wird und man sich irgendwann damit abfinden kann. Kann hier eine psychologische Betreuung helfen? Kann mir jemand eine guten Therapeuten im Raum Osnabrück / Bremen empfehlen?

Sabine, ich wünsche Euch ganz, ganz, ganz viel Glück für den nächsten Versuch im Juli. Und ich bewundere Katja für die Kraft, diese Hoffnungen und Enttäuschungen immer wieder neu durchzustehen. 

Ich drück Euch beiden ganz fest die Daumen.

Lieben Gruß

Ulli 

 



hallo ulli eine
schnuffel60

hallo ulli

eine psychologische betreuung wird mit sicherheit helfen, ich bin bei einer hypnosetherapeutin die mich ztw in eine trance versetzt aus der ich kraft schöpfe!

mit adoption könnt ihr euch nicht anfreunden?

 

gruss



Hallo ihr beiden,  Ulli,
Sabine

Hallo ihr beiden,

 Ulli, ich bin auch immer froh, wenn ich mich austauschen kann und weiß, dass ich voll und ganz verstanden werde. Früher stand ich solchen Foren eher skeptisch gegenüber, weil ich das Gefühl hatte, dass ich mich dadurch nur noch mehr verrückt mache. In gewisser Weise ist das ja auch so, zumindest beschäftige ich mich so viel mehr mit der ganzen Sache, wenn ich immer in Foren rumsurfe, aber andererseits habe ich auch schon unheimlich viel Hilfe bekommen, nette Menschen kennen gelernt und viel mitgenommen, wofür ich dankbar bin.

Ich kann gut verstehen, dass dir Schwangerschaftsmeldungen im Bekannten- und Freundeskreis den Boden unter den Füßen wegziehen können.... geht mir nicht anders. Und in meinem Freundeskreis ist es halt auch so, dass viele Kinder wollen oder schon haben. Das ist zur Zeit wirklich heftig, irgendwer ist immer schwanger.... Viele hatten auch Probleme, Fehlgeburten, zwei sogar auch Endometriose, aber letztendlich haben jetzt alle, die es wollten, inzwischen ein oder schon zwei Kinder, nur ich stehe immer noch ohne da... Ich denke oft, dass vieles vielleicht einfacher wäre, wenn ich mehr Freunde ohne Kinderwunsch hätte, aber auf der anderen Seite habe ich ja meine Freunde, weil sie sind, wie sie sind, eben auch kinderlieb Smile.

Ich denke, dass psychologisch Beratung auf jeden Fall helfen kann !!! Wenn ich das Gefühl habe, dass ich alleine damit nicht fertig werde, dann werde ich sowas auch auf jeden Fall in Anspruch nehmen. Ich habe auch schon viel gutes von TCM gehört, das auch helfen soll, gelassener zu werden. Leider kann ich dir in deiner Wohngegend niemanden empfehlen, da ich aus dem Rheinland komme. Wir sind an der Uniklinik Bonn in Behandlung und dort wird sowohl TCM als auch psychologisch Beratung angeboten. Ich wollte mich da eigentlich schon mal erkundigen, aber den letzten Schritt schiebe ich irgendwie vor mir her.... Blöd, oder??

Mir scheint, dass unsere Geschichten sich ein wenig ähneln. Die Sache mit den Zysten kommt mir SEHR bekannt vor... Ich hatte früher als Teenager ganz starke Regelschmerzen, bekam dann irgendwann die Pille verschrieben, da hörte das glücklicherweise auf. Nach meiner Hochzeit im Mai 2001 habe ich dann die Pille abgesetzt und hatte 1 1/2 Jahre Ruhe, bis es dann 2003 mit den Zysten losging. In den 1 1/2 Jahre haben wir es zwar nicht drauf angelegt, aber auch nicht sonderlich drauf geachtet, dass nichts passiert, ist aber nicht.... Im Juni 2003 bin ich das erste Mal operiert worden (Zyste im Eierstock, Verwachsungen/Verklebungen von Gebärmutter, Eierstöcken etc.), danach 1/2 Jahr Orgametril, dann wieder Zysten, dann im Wechsel Orgametril und Zysten, es war ein Teufelskreis.... November 2004 die zweite OP, wieder Zyste und Verwachsungen, diesmal auch Verdacht auf massive Endometriose am Darm, den angeblich auch eine Darmspiegelung bestätigte. Laut OP-Bericht ist daran damals aber nichts gemacht worden.... nach der zweiten OP hatte ich dann ein halbes Jahr lang eine Wechseljahrstherapie mit Enantone, die letztendlich aber leider auch nicht viel gebracht hat. Kurz danach waren wieder Zysten da, ich bekam wieder Orgametril usw....

Seit September 2006 sind wir nun in konkreter Kinderwunschbehandlung in Bonn und der Arzt dort hat mich aufgrund einer erneuten Zyste und der Diagnose der Darmendometriose zu einem Endometriosespezialisten geschickt, der mich im April operiert hat. Es wurden zwei Zysten entfernt, natürlich wieder jede Menge Verklebungen, die Eileiter (die im November 2004 angeblich völlig in Ordnung waren...) wurden "bearbeitet" und wieder durchgängig gemacht, aber am Darm war NICHTS !!! Das ist für mich das größte Wunder, weil da ja im November 2004 angeblich ein massiver Befall vorlag, der laut OP-Bericht nicht beseitigt werden konnte... Naja, ich verlasse mich jetzt einfach mal auf den Spezialisten, denn wer soll es sonst besser wissen und bin froh, dass ich nichts schlimmeres habe.

Schmerzmäßig kann ich mich auch nicht wirklich an den vielen Frauen hier im Forum messen, da das bei mir eigentlich auszuhalten ist. Weniger halt der seelische Schmerz aufgrund der unerfüllten Kinderwunsches....

Darf ich fragen, was dein Mann gegen die künstliche Befruchtung hat ??? Bei uns ist es so, dass mein Mann eigentlich gegen jeglichen Eingriff in die Natur war. In einem Gespräch in Bonn hat er sich dann aber zur Insemination entschlossen, was schon ein großer Schritt in meine Richtung war. Er ist halt der Meinung, wenn wir auf natürlichem Wege kein Kind bekommen, dann hat das auch irgendwo seinen Grund. Und wenn wir ein Kind bekommen sollen, dann passiert es auch. Auch wenn ich selbst wohl bereit wäre, weiter zugehen, kann ich ihn irgendwo verstehen und muss seine Entscheidung akzeptieren, denn es müssen schon beide hinter der Sache stehen, sonst hat es keinen Sinn.

Katja, für Adoption sind wir, glaube ich, schon zu alt.... Ich muss sagen, dass wir uns damit bislang noch nicht weitergehend auseinandergesetzt haben, aber für uns käme eigentlich nur ein Säugling in Frage, da wir kein älteres Kind oder gar Pflegekind möchten, und das wir mit 36 bzw. fast 40 dann schon ein bisschen schwieriger. Außerdem sollte man dafür mit dem Wunsch nach einem eigenen Kind komplett abgeschlossen haben, denn ich habe immer wieder gelesen, dass ein Adoptivkind kein Ersatz für ein eigenes Kind in dem Sinne sein sollte, sondern um seiner selbst willen adoptiert werden sollte. Und soweit bin ich noch nicht....

Hast du für dich eine Adoption ins Auge gefasst ?? Wie alt bist du denn?

Viele liebe Grüße,

Sabine



Hallo Ihr beiden! Wenn ich
ulli38

Hallo Ihr beiden!

Wenn ich Sabines Geschichte lese, habe ich wirklich das Gefühl, meine eigene zu lesen.

Mit dem Kinderwunsch war es bei meinem Mann von Anfang an nicht so ausgeprägt wie bei mir. Ich hatte immer die Vorstellung, mindestens zwei Kinder zu bekommen. Bei uns war es dann so wie bei Sabine - als es nicht klappte, haben wir uns das erste Mal über die Möglichkeiten informiert. Eine künstliche Befruchtung kam für meinen Mann (oder bzw. Partner, wir sind zwar schon 20 Jahre zusammen, aber immer noch nicht verheiratet, was das ganze Prozedere auch noch sehr erschwert hätte...) nicht in Frage. Er sagt immer, das es bestimmt einen Sinn hat, wenn es nicht klappt. Er hält von Eingriffen in die Natur auch gar nichts und meint, man kann so etwas nicht erzwingen. Nachdem er dann mein Elend miterlebt hat, hat er sich dann auch für die Insemination entschlossen - aber letztendlich haben uns die Ärzte dann ja davon abgeraten. Da der Wunsch bei ihm nie so ausgeprägt war wie bei mir, kann er, glaube ich, meinen Seelenqualen nicht so nachvollziehen. Er findet es zwar auch schade, leidet aber nicht so darunter (wie wahrscheinlich die meisten Männer).

Eine Adoption kommt für ihn leider auch nicht in Frage. Ich hätte mir es schon vorstellen können (evtl. auch eine Auslandsadoption), aber da müssen ja beide voll hinterstehen. Und jetzt sind wir inzwischen zu alt, da wir beide bereits 38 Jahre alt sind.

Sabine, ich kann dich voll verstehen, das Du das Thema mit der psychologischen Beratung vor Dir herschiebst. Ich versuche es seit 1 1/2 Jahren in Angriff zu nehmen, aber verdränge es auch immer wieder. Dann geht es mir eine Zeit ganz gut und ich denke, vielleicht geht es auch ohne. Und dann kommt wieder der nächste Tiefschlag und ich will es in Angriff nehmen. Aber irgendwie bleibt es beim Wollen, Taten sind noch nicht gefolgt. Ich traue mich nicht einmal zu einer Selbsthilfegruppe, weil ich immer, wenn ich darüber rede, sofort anfange zu weinen. Und das wäre mir, glaube ich, dann auch nicht so recht. Aber wahrscheinlich ist es der richtige Weg. Bin schon froh, das ich dieses Forum gefunden habe, auch das habe ich immer vor mir hergeschoben.

Was ist denn TCM, davon habe ich noch nie etwas gehört?

Katja, woher bekommt man den eine Adresse von einem guten Therapeuten, der auch Hypnose macht? Gibt es solche Adresse auch im Internet oder von der Endometriose-Vereinigung.

Sabine, ich habe auch schon oft gedacht, das es vielleicht einfacher wäre mit Freunden, die auch keine Kinder haben. Irgendwie kommt man sich so immer so "übrig" geblieben vor und bei den meisten dreht sich fast alles nur um die Kinder. Aber wie Du schon schriebst, man hat sie ja, weil sie auch kinderlieb sind. Ich "leihe" mir jetzt öfter die Kinder von Freunden aus. Sie schlafen dann auch mal bei uns und sind total begeistert, das ich dann soviel Zeit für sie habe und sie komplett verwöhne (dürfen die Eltern auch manchmal nicht wissen...). Aber wenn sie dann auf einen zugestürmt kommen und einen in den Arm nehmen, das ist schon schön.

Viel Gedanken mache ich mir auch darüber, was passiert, wenn man einmal alt ist und niemand da ist, der sich dann um einen kümmert. Blöd, oder? Wenn man Kinder hat, sagt das ja auch nicht automatisch aus, das sie sich um die Eltern kümmern. 

Viele liebe Grüße an Euch beide! Bin froh, das ich eine Möglichkeit gefunden habe, mich auszutauschen und einmal alles von der Seele zu schreiben.Smile

Ulli

 

 

 



Liebe Ulli, mein Mann ist
Sabine

Liebe Ulli,

mein Mann ist wohl ählich gestrickt wie deiner. Er sagt auch, es kommt wie es kommt, und wenn es nicht sein soll, dann hat es seinen Grund. Er möchte aber eigentlich genau so gern Kinder haben wie ich, aber eben nicht um jeden Preis. Ich denke, das müssen wir akzeptieren, auch wenn es schwer ist. Ich habe lange gebraucht, um dahin zu kommen, wo ich jetzt bin. Es gab viele Gespräche, Streit und Tränen, aber letztendlich sind wir auf einem Weg gelandet, den wir gemeinsam gehen können, und wenn der zu Ende ist, dann müssen wir auch gemeinsam damit klar kommen. Aber ich gebe dir Recht, für Männer ist das irgendwie einfacher..... Ich habe gelernt, dass es nichts bringt, ihn unter Druck zu setzen..... Und ein Stück weit kann ich seine Einstellung ja auch verstehen und teilen, in gewisser Weise hat ja künstliche Befruchtung etwas von Kinderbasteln, auch wenn das jetzt negativ ausgedrückt ist.

Ich bin froh, dass wir es wenigstens mit Insemination versuchen. Warum hat man euch denn davon abgeraten, Ulli ?? Falls du das schon mal geschrieben hast, sieh es mir bitte nach, ich kann gerade nur deinen letzten Beitrag sehen Wink

Es ist natürlich superschwer, damit umzugehen, wenn ein Partner anders denkt als der andere, aber letztendlich sage ich mir auch immer, dass wir ja eigentlich auch so zusammen glücklich sind. Wir führen ein sehr schönes Leben, haben beide einen guten Job, was ja heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich ist, haben ein schönes Häuschen (auch wenn das größtenteils noch der Bank gehört... Smile) und verstehen uns gut. Das ist doch auch viel wert. Und es gibt ja viele Paare, die sich mit Kinderlosigkeit abfinden müssen oder mussten, auch wenn ich persönlich leider keines kenne, denn dann wäre sicher vieles einfacher, man wäre nicht mehr so allein mit seinem Problem....

Was den psychologischen Aspekt angeht, kann ich deinen Standpunkt auch supergut nachvollziehen. Wenn ich eine gute Phase habe, dann denke ich auch, es geht so, aber es kommen halt auch immer mal wieder so Phasen, wo ich das Gefühl habe, ich schaffe es nicht alleine.... aber das kann man ja so einem Psychologen vielleicht auch so sagen. Die werden das bestimmt auch kennen, wir sind ja nicht die ersten, die sowas machen. Mal sehen, vielleicht nehme ich das wirklich bald mal in Angriff...

TCM ist Traditionelle Chinesische Medizin, das ist, glaube ich, Akupunktur und irgendwelche Kräutermischungen, die man trinken muss. Eigene Erfahrungen habe ich damit auch nicht, aber ich kenne Frauen, denen das sehr gut geholfen hat, und sei es nur, um gelassener mit der Sache umzugehen und besser damit klarzukommen. Das ganze ist aber wohl sehr teuer und die Kasse zahlt nicht alles, wenn überhaupt. Ich habe noch das Glück, dass ich privat versichert bin, weil Beamtin, da würde sie vielleicht schon was zahlen. Informiert habe ich mich da aber noch nicht.

Ich habe auch schon mal überlegt, zum Reiki zu gehen, ich habe da eine Freundin, die eine Freundin hat, die sowas macht (wie blöd das klingt, eine Freundin, die eine Freundin hat....). Aber da habe ich mich bisher auch noch nicht rangetraut. Ach, vielleicht muss man sich einfach nur mal auf neue Wege wagen !!

Dass du immer anfängst zu weinen, ist doch völlig normal, das geht mir auch nicht anders. Aber gerade dazu sind ja Selbsthilfegruppen da, um einem dann beizustehen, da sind doch Leute, denen es ganz genauso geht wir dir. Hast du denn eine solche Selbsthilfegruppe in deiner Nähe ??

Ulli, du kannst auf jeden Fall hier immer alles loswerden, was dich bedrückt. Hier findest du immer ein offenes Ohr !!! Und mach dir keine Gedanken, nichts von dem, was du fühlst oder schreibst, ist blöd!! Das sind eben deine Gefühle und Gedanken, und die sind bekanntlich frei....

Ganz liebe Grüße,

Sabine

 

 



Hallo Sabine! Sorry, das ich
ulli38

Hallo Sabine!

Sorry, das ich erst jetzt zurückschreibe. Aber ich hatte am Wochenende zwei Kinder zu Besuch (3 + 7 Jahre) - es war sehr schön, aber die Zeit ist dann doch etwas knapper...

Bei uns war es auch so wie bei euch - es gab viele Gespräche, Tränen, Streit, nochmal wieder Diskussionen usw. Aber letztendlich haben wir dann doch zueinander gefunden und versuchen jetzt, das beste aus der Situation zu machen (auch wenn es noch oft ziemlich schwer fällt). So planen wir jetzt viele Urlaube und versuchen, das Leben zu genießen. Uns geht es auch eigentlich gut (eigenes Haus - übergeben von seinen Eltern, es gehört also nicht der Bank Wink), beide einen guten Job, eine sehr liebe Familie und einen großen Freundeskreis. Wenn nur nicht immer das Gefühl wäre, das etwas wichtiges fehlt (ein Kind), könnte man mit seinem Leben sehr zufrieden sein. Wenn ich dann in den Nachrichten wieder von Familien höre, die ihre Kinder töten, einsperren, verhungern lassen usw., denke ich oft, warum können die Kinder bekommen und wir nicht?

Aber ich bin wirklich froh, dieses Forum entdeckt zu haben. Seitdem ich mich austauschen kann und nicht mehr das Gefühl habe, als einzige auf der großen weiten Welt diese Probleme zu haben (blöd, oder? Eigentlich weiß man ja genau, das es noch tausende gibt, denen es ähnlich geht, aber man kennt ja niemanden..), geht es mir doch schon um einiges besser.

Ich habe inzwischen sogar angefangen, die Zukunft ohne Kinder zu planen - ein Gedanken, der noch vor kurzem unmöglich war.. Ich werde jetzt ab Herbst eine berufliche Fortbildung machen: ein Jahr lang jeden Samstag zur Schule + 2 Vollzeitwochen Frown - ob ich mir das richtig überlegt habe.. Es wird bestimmt ganz schön anstrengend, aber wir müssen ja auch noch fast 30 Jahre arbeiten.

Außerdem treffe ich mich morgen mit jemanden von einer Selbsthilfegruppe "Endometriose". Bin wirklich mal gespannt, was die einem noch für Tips, Hilfen geben können. Vielleicht trau ich mich danach ja auch mal zu einer Selbsthilfegruppe "Ungewollt kinderlos", es gbit eine ca. 40 km in der Nähe. Werde mal berichten, was die einem so raten.

Von der Insemination haben sie uns damals abgeraten, da nach der letzten OP die Zyste nicht komplett entfernt war. Sie meinten, die Erfolgschancen wären so ziemlich gering.

Wann hast du denn deinen nächsten Termin? Einen Versuch wolltet ihr doch noch starten, oder?

Mußt du eigentlich danach auch Tabletten gegen die Endometriose nehmen? Oder besteht bei euch sonst immer noch die Hoffnung auf ein kleines "Wunder" (so wie man es hier in den Beiträge auch ja lesen kann...).

Lieben Gruß

Ulli



Hallo Ulli,  tut mir leid,
Sabine

Hallo Ulli,

 tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber ich hatte arbeitsmäßig viel um die Ohren, und ich kann ja nur im Büro ins Internet...

Wie geht es dir denn?? Bist du mal bei der Selbsthilfegruppe gewesen??? Würde mich natürlich sehr interessieren, wie es war und ob es dir geholfen hat oder ob du meinst, dass dir das helfen könnte. Ich kann dich gut verstehen, dass du dich nicht so richtig traust, geht mir doch ganz genauso... aber eigentlich ist es ja Quatsch, denn die wollen einem ja alle nur helfen und es kann einem doch nur gut tun.

Ich habe im Moment auch mal wieder eine schlechtere Phase.... vielleicht liegt es auch an den Hormonen. Ich stehe zur Zeit im zweiten Inseminationszyklus, aber irgendwie habe ich kein gutes Gefühl.... ist das nicht ätzend, wenn ich schon ohne Hoffnung und mit ungutem Gefühl in den Versuch reingehe, kann es ja nichts werden..... ich weiß aber auch nicht, wie ich das abstellen soll.... ich denke immer viel zuviel nach und stelle mir zu viele Fragen... Mache ich auch alles richtitg? Wie gut ist die Spermienqualität? Wie lange sollte man nicht zusammen schlafen?? Und noch wichtiger: Wie oft sollte man es vorher tun...?? Das hört sich jetzt blöd an und ich hoffe, es wird dir nicht zu intim, aber wir schlafen nicht jeden zweiten oder dritten Tag miteinander und ich habe auch schon mal gehört, wenn man nicht so oft Sex hat, nimmt die Spermienqualität auch ab..... Viel zu viele Fragen und Gedanken.... aber die andere große Frage ist natürlich, wann ist der richtige Zeitpunkt und gibt es ihn überhaupt ??? Ist nicht immer irgendwas...?

Meine Gedanken kreisen zur Zeit auch irgendwie mehr darum, mit einem Leben ohne Kinder fertig zu werden als um die Hoffnung, durch die IUI vielleicht schwanger zu werden.... auch falsch !!

Du hattest gefragt, ob ich Hormontabletten nehme. Zur Zeit nehme ich nichts, ja auch wegen der IUI und Kinderwunsch, so dass ein kleines "Wunder" theoretisch schon möglich wäre, aber doch sehr unwahrscheinlich, denke ich. Wie es wird, wenn die Behandlungen erfolglos bleiben und wir mit dem Kinderwunsch abschließen, kann ich nicht sagen, aber ich denke, solange ich keine Probleme habe, werde ich wohl auch nichts nehmen.

Ach Mensch, Ulli, ich denke auch so oft, was müssen wir alles auf uns nehmen, um das VIELLEICHT zu erreichen, was bei anderen so spielend klappt... gerade habe ich von einer Familie gelesen, die 16 Kinder hat,  da frage ich mich echt, muss das sein??? Oder die Mütter, die ihre Kinder aussetzen, verhungern lassen oder misshandeln, da packt mich echt die Wut und die Verzweiflung!!! Warum müssen solche Menschen Kinder haben und wir, die sich nichts sehnlicher wünschen, haben solche Probleme... Das ist doch irgendwo ungerecht und ich kann es auch nicht verstehen, dass Gott so etwas zulässt... aber da darf man wahrscheinlich nicht zuviel drüber nachdenken, sondern muss es so hinnehmen, wie es ist, sonst dreht man völlig durch, und ändern kann man es ja eh nicht....

Ohwei, jetzt habe ich dich aber ganz schön vollgeschwallt, fürchte ich, aber mir geht im Moment mal wieder eine ganze Menge im Kopf rum das mal rausmusste... Würde mich freuen, wenn ich trotzdem mal wieder von dir höre und bin natürlich sehr interessiert, wie es dir geht !!!

Liebe Grüße,

Sabine



Hallo Sabine!  Schön, von
ulli38

Hallo Sabine!

 Schön, von dir zu hören. Habe in den letzten Tagen immer schon viel an dich gedacht - ob es wohl mit der Behandlung schon losgegangen ist, wie es dir geht usw. Ich drück euch ganz, ganz fest die Daumen, das es klappt. Würde mich riesig für euch freuen.

Ich kann sehr gut verstehen, das du dir soviel Gedanken machst (ich bin auch so ein großer Denker - mit Vorliebe, wenn man nachts im Bett wach liegt). Aber in deinem Fall hängt ja im Prinzip auch die ganze Zukunft davon ab - und da beschäftigt man sich ja mit nichts anderem. Vielleicht ist es auch ganz gut, das du nicht so ein gutes Gefühl hast - bei Prüfungen ist es ja oft ein Zeichen, das es dann besonders gut wird. Hoffentlich ist es auch hier so und es klappt, weil du nicht wirklich damit rechnest. Und ansonsten ist ja vielleicht das tiefe, schwarze Loch hinterher nicht ganz so groß...

Deine Gedanken über den Sex kann ich auch sehr gut nachvollziehen, wenn man den Kinderwunsch hat, kreisen ja eigentlich alle Gedanken nur noch um den Termin - ist es der richtige? Oder vielleicht doch nicht? Ansonsten ist es aber ganz normal, das in einer langjährigen Beziehung die Häufigkeit nachläßt - ich frage mich auch immer, woher die Daten in den Statistiken kommen Smile. Von uns jedenfalls nicht... Viel wichtiger ist aber doch auch, das man zueinander steht und bei Problemen zueinander hält, und das kontnen wir ja in unseren Situationen gut testen.

Ich habe mich inzwischen mit einer Frau von einer Selbsthilfegruppe getroffen. Sie sagte, die Gruppe wäre noch nicht sehr groß und trifft sich nur sporadisch. Sie schlug dann ein Treffen bei sich zuhause vor. War schon ein komischen Gefühl, da hin zu fahren. Aber es war total klasse. Wir haben einige Stunden gequatscht und es tat richtig gut, sich mit jemanden zu unterhalten, der auch Ahnung von Endometriose hat. Sie hat mir dann noch einige Broschüren mitgegeben und die Adresse von einer Ärztin in Oldenburg. Diese Ärztin war bei Dr. Schweppe in der Ammerland-Klinik tätig und hat jetzt eine eigene Frauenarzt-Praxis aufgemacht. Sie hat also total viel Ahnung von Endometriose und soll auch noch nicht alt sein (kann also die Probleme noch sehr gut verstehen). Da habe ich mir jetzt erstmal für Ende August einen Termin besorgt - bin mal gespannt, was die einem noch so raten kann.

Mittlerweile denke ich, man sollte wirklich seine Scheu überwinden und zu solchen Gruppen gehen oder auch in Foren wie diese. Ich habe doch festgestellt, wie wertvoll es ist, wenn man jemanden hat, der einen verstehen kann (wie z. B. dich!).

Vielleicht sollten wir jetzt nur noch einen finden, der uns eines von seinen 16 Kinder abgibt... Aber diese Gedanken plagen mich auch immer wieder: warum die und nicht wir? Bei vielen haben die Kinder es so schlecht, warum ist uns dann keines gegönnt? Habe im Internet ein "Abschiedsforum" auf der Seite "Wunschkinder.de" entdeckt - da sprechen uns viele wirklich aus der Seele. Habe neulich ein bißchen darin gelesen und vorm Computer geheult (Gott sei Dank haben wir einen zuhause, wäre sonst peinlich geworden).

Weißt du eine Möglichkeit, wie man hier auch private Mail-Adressen austauschen kann? Dann bräuchte man nicht immer über das Forum zu schreiben (oder bekommst du dann Ärger in der Firma?).

Liebe Grüße und ich drück euch ganz, ganz die Daumen. Hoffe so sehr für euch, das es klappt. Würde mich freuen, mal wieder von dir zu hören - und du kannst jederzeit deinen Kummer bei mir loswerden.

Ulrike



Hallo Ulrike, hallo
Tess

Hallo Ulrike, hallo Sabine!

Ich kann euch gut verstehen, auch wenn es mir selbst nicht ganz so geht wie euch. Ich bin erst 18 und habe seit über einem Jahr Endo, die sich rasend verbreitet trotz 2er OP´s.

Man sagte mir auch, dass es schwierig wird, Kinder zu bekommen und wenn dann sehr bald!

Aber was ich sehr gut verstehen kann sind eure Gedanken über andere Leute. Ich kenne auch 2 Mädels aus meinem Ort die so alt sind wie ich und vor kurzem ein Kind bekommen haben. Sie wollten es gar nicht und der dazugehörende Vater kümmert sich auch icht darum. Mir tun die Babys richtig Leid und ich find es echt traurig die manchmal zu sehen wie sie sich gar nicht darum kümmern und ich weiß, das ich das vielleicht nie erleben werde. Das ist echt unfair oder?

Ich wünsche euch auch alles alles Gute und das es bei dir diesmal klappt Sabine!

--

Liebe Grüße, Tess



Hallo
Diana76

Hallo Ulli

Ich würde Dir auf jeden Fall eine BS bei einem Profi (siehe Liste) empfehlen, die Zyste sollte schon weg und auch die Herde. Lass Dich nicht totaloperieren. 1. hast Du ja noch Kinderwunsch und 2. ist das auch kein Patentrezept gegen die Ausbreitung der Endometriose.

Also, Herde raus und dann würde ich auch ein halbes Jahr Orgametril nehmen, die hab ich bis vor kurzem ganz gut vertragen, hatte aber nach fast 11. Mon. die Schnauze voll. Jetzt bekam ich eine Ausscharbung und die Mirena HS, aber ich habe schon 2 Kinder und in den nächsten 2-3 Jahren noch keinen erneuten Kinderwunsch.

Nach der Orgametril-Therapie würde ich dann anfangen zu Üben. Nur, da kann ich Dir auch raten, Dich nicht verrückt zu machen. Ich weiss, dass ist leicht gesagt. Bei uns ging über 2J. nichts und dann ...................waren es auf einmal Zwillinge. Und das mit Endo und nur noch einem Eierstock.

Ich wünsche Dir alles GUte

LG

Diana



Hallo Tess! Danke für deine
ulli38

Hallo Tess!

Danke für deine Antwort. Ich bin auch jedesmal wirklich sauer, wenn man in den Medien wieder liest, das jemand sein(e) Kind(er) hat verhungern lassen oder ermordet- dann denke ich immer, warum können die Kinder bekommen und wir nicht???

Habe schon oft im Forum von deinem Krankheitsverlauf gelesen - dich hat es ja wirklich schlimm erwischt. Bei mir sind die Schmerzen erträglich, so das das Leben halbswegs normal verlaufen kann (wenn nicht der unerfüllte Kinderwunsch wäre...).

Wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und laß den Kopf nicht hängen. Irgendwann finden sie hoffentlich auch gegen diese Scheiß-Krankheit ein Mittel. Und laß dir bloß nicht einreden, jetzt schon Kinder zu bekommen, nur damit es später nicht zu spät ist. Das ist auch keine Lösung. Und hier im Forum gibt es ja viele positive Berichte, die trotz Endo Kinder bekommen haben.

Lieben Gruß

Ulrike



Hallo Diana! Danke für
ulli38

Hallo Diana!

Danke für deine Antwort. Ich habe auch bereits zwei Bauchspiegelungen hinter mir (oder besser drei OPs - den ersten Bauchschnitt bereits mit 16). Das zweite Mal wurde eine Zyste und ganz viele Verwachsungen entfernt - danach sollte es dann aber klappen. Als nach einem Jahr noch nichts passiert ist, habe ich den Arzt gewechselt und mich in eine Kinderwunsch-Behandlung begeben. Dort riet man mir dann zur nächsten OP - die Zyste war schon wieder da. Also die nächste OP - wieder Zyste und viele Verwachsungen. Die OP wurde in einem Krankenhaus in Bad Oynhausen gemacht von einem Dr. Schmitt - er hat bei Dr. Schweppe in Westerstede gelernt. Diesen Arzt kann ich nur empfehlen - er war total nett und hat mich auch super aufgeklärt.

Leider sagte er mir bereits nach der OP, das die Zyste nicht komplett entfernt werden konnte, sie saß zu unglücklich, so das das Risiko zu groß war. Die nächste OP müßte dann mit Bauchschnitt gemacht werden. Dann wurde eine dreimonatige Behandlung gemacht, die die Wechseljahre auslösten (Präparat weiß ich leider nicht mehr). Diese Behandlung habe ich nicht gut vertragen (meine Kollegen waren auch froh, als sie vorbei war, ich war unausstehlich...) Die Endo-Werte waren danach sehr gut - aber es gab nur Hoffnung auf den Kinderwunsch mit IVF.

Dagegen haben wir uns dann aber entschieden und es statt dessen noch wieder ein halbes Jahr "probiert". Bei der nächsten Kontroll-Untersuchung wurde dann festgestellt, das die Zyste schon wieder gewachsen ist - und seit dem muß ich die Valette schlucken (also eigentllich keine Hoffnung auf ein Wunder mehr).

Nachdem ich jetzt die Berichte hier im Forum gelesen habe, werde ich Ende August die "neue" Ärztin mal fragen, ob ich es nicht doch noch einmal riskieren kann ohne Valette. Vielleicht haben wir dann ja doch mal Glück.

Eine Total-OP werde ich vorläufig nicht machen lassen - da liest man zuviele Horrorgeschichten drüber.

Sind eure Zwillinge auf "natürlichem" Wege entstanden? Oder seid ihr auch in Behandlung gewesen?

Werde jetzt erstmal abwarten, was der nächste Arzttermin sagt und danach weitersehen.

Lieben Gruß und alles Gute für dich (euch).

Ulrike



Hallo Diana! Danke für
Tess

Hallo Diana!

Danke für deine Nachricht.

Ja, mich hat es leider nicht so schön erwischt. Ist echt dumm gelaufen. Jeder fragt immer, woher die Endo kommt...aber das kann man ja leider nicht so genau sagen.

Aber freut mich, dass die Schmerzen bei dir erträglich sind!

Ich wünsch dir auch weiterhin alles Gute und viel Spaß mit deinen Kids!

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Liebe Grüße, Tess



Hallo
Diana76

Hallo Ulrike

 ja, die Kinder sind ohne KIWU-Behandlung entstanden. Die Schwester meiner Oma hatte auch schon mal ein Zwillingspärchen.

LG

Diana



Hallo Ulli (oder lieber
Sabine

Hallo Ulli (oder lieber Ulrike ??? Undecided),

vielen Dank für deine lieben Worte, ich habe echt das Gefühl, wir beide sind uns sehr ähnlich...

Ja, inzwischen geht es mir schon wieder etwas besser, diese negativen Gefühle kommen und gehen, aber wem sage ich das. Ein besseres Gefühl bezüglich der IUI habe ich zwar immer noch nicht, aber ich ziehe es jetzt durch. Was soll´s, darüber nachzudenken, ob es in einem anderen Monat vielleicht besser klappen würde / geklappt hätte, ist müßig und sinnlos. Ich wüsste auch nicht, was anders sein sollte, es ist halt einfach nur so ein Gefühl bei mir...

Heute ist bei mir der 10. ZT, d. h. wahrscheinlich wird am Wochenende die IUI stattfinden. Ist natürlich SEHR günstig, dann muss ich nämlich wahrscheinlich am Sonntag in die Ambulanz, weil der Prof. ja nun nicht jeden Tag arbeitet.... Aber was soll´s, die werden das da schon auch können, gelle.

Was den Sex angeht, habe ich jetzt wieder von einer gehört, dass man bei Kinderwunschbehandlungen 2-3 Tage vorher Verkehr haben soll, weil die Spermien ein bis zwei Tage brauchen, um sich zu regenerieren, und vorher seien wohl zu viele abgestorbene dabei.... Nun ja, wenn es denn am Sonntag stattfinden sollte, war es ja gestern vielleicht noch ganz gut Wink.

Ansonsten hast du in Sachen Statistik völlig Recht, von uns kommen die auch nicht... Wink. Ich finde das grundsätzlich ja auch gar nicht schlimm, wenn man glücklich und zufrieden ist. Man sollte dann miteinander schlafen, wenn man Lust dazu hat, egal ob das jeden Tag, einmal die Woche oder nur zweimal im Jahr ist, wenn man ansonsten glücklich miteinander ist, ist das doch ok ! Beim Kinderwunsch sieht das nur leider etwas anders aus, denn die Spermien werden nicht besser davon, dass man nur einmal im Monat zusammen ist (zumal, wenn sie ohnehin nicht die besten sind...), die Ärtze sagen, am besten alle drei Tage, und dann musst du natürlich auch den Zeitpunkt des Eisprungs erwischen.... Ich gebe zu, dass ich es in letzter Zeit schon öfter mal forciere, wenn ich es vielleicht auch sonst nicht tun würde, wenn ich weiß oder denke, der Zeitpunkt wäre günstig.... naja, eigentlich wollte ich da nie hin, Sex nach Plan, aber letztendlich war es immer noch schön, und wenn ich wirklich überhaupt keine Lust hätte, würde ich es wahrscheinlich auch nicht tun... Ich hoffe, ich bin dir da jetzt nicht zu offen, aber manchmal tut es auch gut, über solche Tabuthemen zu "reden"...

Dazu wären natürlich private E-mail-Adressen schon ganz gut. Früher gab es hier im Forum mal die Möglichkeit, die E-mail-Adressen anzugeben....mal sehen...Ärger im Büro bekomme ich nicht, ich gehe ja übers Internet in dieses Forum und nutze nicht meine Büroadresse, kann ja auch übers Internet in meinen privaten E-mail-Account.

Was meine Denkerei und das schwarze Loch hinterher angeht, weiß ich aus Erfahrung, dass ich da auf jeden Fall reinfalle, egal, wie sehr ich mir vorher auch eingebildet habe, dass ich nicht damit rechne, dass es klappt. Eine Resthoffnung bleibt immer und die ist doch unterbewusst so stark, dass die Enttäuschung auf jeden Fall groß ist, wenn es nicht klappt....Aber es wäre ja auch schlimm, wenn man gar keine Hoffnung hätte, denn dann könnte man es ja auch sein lassen.

Apropos (Rest) Hoffnung: Glaubst du denn eigentlich wirklich, dass bei euch alles verloren ist???? Klar kannst du nicht schwanger werden, wenn du Hormone nimmst, aber meinst du nicht, es gäbe vielleicht doch noch irgendwie eine Möglichkeit, dass es auf natürlichem Weg klappt? Bei mir besteht ja auch eine klitzekleine Hoffnung auf das kleine große Wunder, denn völlig unmöglich ist es ja nicht, und das ist es bei euch bestimmt auch nicht !!!

Ich finde gut, dass du dir für Ende August diesen Termin geholt hast, vielleicht kann die Ärztin dir ja helfen. Ich fände das so schön, wenn es für dich auch noch ne Möglichkeit geben würde, Mama zu werden !!!! 

Das mit der Selbsthilfegruppe hört sich doch schon ganz gut an. Du hast Recht, man sollte wirklich seine Scheu überwinden. Es hat dir ja auch offensichtlich gut getan, mit jemandem reden zu können. Leider gibt es bei mir in der Nähe so etwas nicht, und ich mag auch nicht ewig weit fahren dafür.... dieses Forum hat mir aber auch schon sehr viel helfen können, ich habe hier auch schon sehr viele nette Mädels kennengelernt, nicht zuletzt natürlich dich Smile. Da tut auch schon sehr gut....

So, nach diesem Roman muss ich wohl mal wieder ein bisschen arbeiten.

Liebe Grüße und bis bald,

Sabine



Hallo Tess, vielen Dank für
Sabine

Hallo Tess,

vielen Dank für deine guten Wünsche, bei soviel Daumendrücken muss es doch jetzt eigentlich mal klappen... Wink. Naja, schaun wir mal, in gut zwei Wochen bin ich schlauer....

Dass das alles bei dir so ungünstig verläuft und es dir so schlecht geht (lese ich ja auch in den anderen Beiträgen von dir immer wieder...) tut mir superleid !! Schon mit 18 dermaßen mit dieser Krankheit geschlagen zu sein, ist echt hart. Aber gib die Hoffnung nicht auf, dass es auch dir irgendwann wieder besser gehen wird !!!

Das mit dem Kinderwunsch ist ja für dich auch eine sehr blöde Situation. Sich mit 18 schon für ein Kind entscheiden zu müssen, stelle ich mir sehr schwierig vor... In dem Alter hatte ich noch gar nicht den richtigen Partner dafür... Ich würde aber an deiner Stelle, glaube ich, auch nichts überstürzen. Die Ärzte sind immer so schnell dabei mit Sprüchen, wenn Kinder, dann gleich, sonst geht es vielleicht nicht mehr... Kannst du denn jetzt nicht erstmal ne Hormonbehandlung machen o. ä. ?? Da gibt es doch gute Möglichkeiten, die Endometriose eine Zeitlang in Schach zu halten. Nimmst du eigentlich im Moment etwas? Ich bin das jetzt nicht mehr so auf dem laufenden, sorry.... Was ist denn genau bei deinen OPs gemacht worden und hattest du hinterher Hormonbehandlungen, und wenn ja, welche???

Was die Gedanken über andere Leute angeht, da darf man sich, glaube ich, nicht zu viele machen... Ich bin absolut ein Kandidat dafür, das weiß ich, ich rege mich darüber auf, wie anderswo Kinder behandelt werden, und ich kriege keine.... aber ich denke, man blickt ja nie hinter die Fassade. Man weiß nicht, welche Probleme vielleicht andere hatten oder haben, denn damit geht man ja nicht hausieren. Und ich bin eigentlich davon überzeugt, dass alles irgendwo seinen Sinn hat, auch wenn man ihn nicht sieht.... und man sollte versuchen, Dinge zu akzeptieren, die man nicht ändern kann...

Hugh, das war das Wort zum Wochenende Smile

Ich wünsche dir alles Gute und nicht mehr so viele Beschwerden...

Liebe Grüße,

Sabine



hallo katja! Du nimmst ja
Tess

hallo katja!

Du nimmst ja genau wie ich die Valette durchgehend ein. Wie ist das denn bei dir, wenn du sie dann absetzt um eine künstliche Befruchtung zu starten? Ist sie dann wieder schlimmer und wie sind die Schmerzen?

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Liebe Grüße, Tess



Hallo Sabine! Entschuldige
ulli38

Hallo Sabine!

Entschuldige bitte, das ich mich erst jetzt wieder melde, aber die letzte Woche war irgendwie total stressig und die nächsten 1 1/2 werden auch nicht besser - aber dann ist endlich Urlaub in Sicht.

Mein richtiger Name ist Ulrike - aber sehr viele sagen Ulli zu mir. Du kannst also ruhig beides schreiben - ich fühle mich dann immer angesprochen.

Wie sieht es denn bei dir (euch) aus? Hat es am letzten Wochenende stattgefunden? Gibt es schon ein Ergebnis? Hat das Daumendrücken schon geholfen oder muß ich noch weiter drücken?

Bei mir gibt es leider nicht viel Hoffnung. Da ich jetzt ja permanent die Pille nehmen muß und dann noch die Endo dazu - soviel Glück werde ich wohl nicht haben...Cry Ich hoffe ja noch, das die Ärztin mir Ende August sagt, das ich es nochmal ein Jahr ohne Pille riskieren kann, ohne das die Endo weiterwächst. Ansonsten werde ich wohl auch die letzte Hoffnung begraben müssen.. Aber deine Gedanken wegen Liebe nach Terminplan kann ich voll nachvollziehen - so ging es mir auch immer. Aber man viel ja dann auch keine Chance verstreichen lassen. Im Moment tötet die Pille irgendwie jegliche Lust - das erhöht die Chance auf ein Wunder ja auch nicht wirklich...

Wenn du magst, schreib mir doch mal an: ullik69 web.de (in die Mitte gehört noch der "Klammeraffe" - aber dann wurde die Adresse gleich rot - und das wollte ich auch nichtWink

 Sei ganz fest gedrückt von mir und lieben Gruß.

Ich werde jetzt mal den Tag beenden und ins Bett gehen. Würde mich freuen, wieder von dir zu hören.

Ulli



Hallo Ulli, du brauchst dich
Sabine

Hallo Ulli,

du brauchst dich nicht zu entschuldigen !!! Ich bin ja auch nicht täglich im Netz und melde mich auch manchmal tagelang nicht...

Ich schreibe dir ne "private" Mail, danke für deine Adresse. Meine ist sabine.knoeffler (at) web.de, du weißt schon, statt (at) Klammeraffe.

Lieben Gruß,

Sabine