OP Darm
Veronika

Hallo zusammen,

bin Neuling im Forum und überaus erstaunt, wieviele Frauen mit diesem Problem kämpfen müssen.

Vor 6 Jahren wurden mir am Dünndarm Übergang zum Dickdarm Endo entfernt. Nun vor ca. einem halben Jahr traten bei mir die selben Symtome  auf wie im Jahr 2002, krampfartige Bauchschmerzen hauptsächlich vor und während meiner Periode. Auch leide ich des öfteren an Verstopfungen. So mußte ich letzte Woche einen Colonkontrasteinlauf (KE) machen lassen und leider bestätigte sich mein Verdacht auf erneute Endometriosen. Meine Ärztin schließt eine weitere Darm-Op deshalb nicht aus. Eine zusätzliche Untersuchung des Dünndarms (Sellink) steht mir deshalb am 12.03.08 bevor. Evt. zum Abschluß noch eine Bauchspiegelung.

Wer kann mir von euch etwas über Darm-Op berichten.

Freue mich über jede Info.

Gruß Veronika



veronika
gabi

Diese Darm OP steht auch bei mir an ich soll sie eigentlich im März bzw im April machen lassen ich habe mich aber entschlossen es noch nicht machen zu lassen und nehme erst mal noch 3 Monate Zoladex denn man sagte mir das es sein kann das man dann einen künstlichen Ausgang bekommen kann und damit kann ich mich beim besten willen nicht mit anfreunden. Unter verstopfungen leide ich leider auch öfters ich nehme dann Abführzäpfchen (klar auf Dauer keine Lösung) Ich habe schon ein Darmultraschall machen lassen das waren schmerzen hilfe!

Ich hoffe wir erfahren hier noch einiges über die OP

LG Gabi 



Hallo Veronika. Ich
minou

Hallo Veronika.

Ich schildere gerne mal meine Geschichte.

Ich habe Jan.06,Endo,Gebärmutter und eine Stück Darm entfernt bekommen.Ich hatte auch Krämpfe bis hin zum Kreislaufzusammenbruch.Bei einer Darmspiegelung kamen sie dann schon nicht mehr durch und ich musste mich 3 Tage später schon im KH melden,Verdacht auf Darmtumor.

Ich musste etliche Untersuchungen machen und etliches unterschreiben.Am Vorabend der OP kam ein Arzt und klärte mich über einen möglichen Darmausgang auf,da stürzte für mich eine Welt zusammen,ich war froh das mir geholfen werden sollte,die Schmerzen waren unerträglich.Und dann das.

Als ich aus der Narkose erwachte war das erste was ich gefragt habe,habe ich einen Ausgang und die jenigen die noch an mir am rumwerkelten waren,meinten wir schauen gleich mal nach,ich weiss das ich laut geschrien habe nein jetzt,sie verneinten meine Frage und ich schlief weiter.

Darauf folgten noch 2 Bauchschnitte und immer diese Angst,ich könnte damit auch nicht leben.Ich bin davon gekommen,habe aber im KH Menschen kennengelernt,die prima damit zurecht kommen und es ist ja auch nur für ein halbes Jahr,eine Frau,lässt ihn sich sogar nicht mehr zurückverlegen,weil das bei ihr mit Schwierigkeiten verbunden sei,aber sie lebt ganz normal damit.Ich wünsche dir alles Gute und ein schmerzfreies WE Minou 

 



Vielen Dank an Euch, Gabi
Veronika

Vielen Dank an Euch, Gabi und Minou, für eure Antwort.

Mir hatte man damals, im Jahr 2002, 15 cm vom Dünndarm entfernt und vor der OP auch auf einen evt. künstlichen Ausgang hingewiesen. Ich denk dies ist die allgemeine Hinweispflicht, was einfach sein muß. Was aber dann gottseidank nicht der Fall gewesen ist. Deswegen brauchst du sicher keine Angst haben. Ich konnte gar nicht lange überlegen OP ja oder nein. Bei mir gabs nämlich keine Rede von Zoladex, der Arzt hat sich gleich für eine OP entschieden. Nach der Erholung meiner OP gings mir dann wieder richtig gut.

Nun stehe ich leider wieder vor dem gleichen Problem, weil  weitere Endo im Bereich Dickdarm festgestellt wurden. Die Untersuchung des Dünndarms habe ich dann noch am 12.03.08. Dann wird man sehen, ob dort auch wieder welche vorhanden sind. 

Mich würde es auch interessierten, wie du dich mit Zoladex fühlst. Könnte man dies bei mir diesesmal vielleicht auch anwenden oder ist dies nur ein Schmerzmittel.

 Lieber Gruß Veronika



Hallo minou
Veronika

Also mir gings genau wie dir. Ein Stück Darm entfernt, Darmspiegelung mußte wegen Verschlingungen aufgegeben werden, deshalb ein Colonkontrasteinlauf. Dann die Geschichte mit dem künstlichen Ausgang, das hätte ich ebenfalls kaum ertragen können.

Wieso dann noch die 2 Bauchschnitte? Waren die dann Jahre später oder im Anschluß an deine Darm-OP. Oder hat man dir bei dem Bauchschnitt auch Endo entfernen müssen? Bauchschnitt hat man bei mir bis jetzt noch nicht gemacht.

Würde mich über eine Rückantwort freuen.

 

 



Hallo Veronika ich gehe mal
minou

Hallo Veronika ich gehe mal davon aus das du mich meinst.

Der erste Bauchschnitt war im Jan.06,danach bekam ich wieder Probleme,alle 4 Wochen Durchfall ,Krämpfe etc.Nach der OP hatte sich Flüssigkeit im Douglas gebildet,die sich nicht alleine resorbierte.Dann hatte ich im Aug.06 eine BS dabei wurde die Flüssigkeit entfernt,aber sie kam wieder.Ich wechselte den FA und der meinte die Eierstöcke raus und dann ist Ruhe.Zweiter Bauchschnitt im Nov.06.

Es war tatsächlich Ruhe,nur hatte ich eine Narbenhernie,die wurde dann mit einer Netzimplantation,im Mai07 behoben.Und nun zähle ich zu den "GEHEILTEN".

Ich wünsche dir was.Minou 



hallo, leider muss ich hier
divany

hallo,

leider muss ich hier immer wieder lesen,dass Ärzte gern wieder Patienten zur Op schicken möchten...(damit verdienen sie) Ich kann nur hoffen,dass ihr auch über Hormonbehandlungen gesprochen habt.Oft können bei solchen Behandlungen,die Endoherde ausgetrocknet werden.Kann aus eigener Erfahrung sprechen!

Ich bekomme Androcur gespritzt und habe seit 3 Jahren Ruhe.Sicher haben die Hormone Nachteile,aber eine Op ist immer ein Risiko!

Bitte sprecht mit euren Gyn`s oder eine zweite Meinung einholen zu einer Theraphie...

lg Anja 

 

 



Darm-OP
Mandy S.

Hallo Veronika,

ich hatte letztes Jahr im Mai eine OP mit Darmteilresektion. Mein Bericht ist im Forum eingestellt, z.Zt. Seite 9. Vielleicht hilft Dir ja mein Bericht.

Viele Grüße
Mandy



veronik
gabi

Tschuldige das ich dir erst jetzt antworte aber ich hab immer so wenig zeit. Zoladex ist ein Präperat wo du in die Wechseljahre versetzt wirst so das dein Körper kein Östrogen mehr produziert dieses brauch die Endo um zu wachsen.Es wird eigentlich zur Vorbereitung für eine OP gegeben je Monat eine spritze. Bei meiner ersten Therapie mit Zoladex ging es mir gar nicht gut, immer geschwollene Augen kaputten Mund un Fingernägel sind mir ausgegangen dazu Abszesse an den Fingern und ein ständiger juckreiz. Nun bei der jetzigen Therapie nehme ich etwas gegen /für Nebenwirkungen zuerst hatte ich höllische Kopfschmerzen davon und Gelenkschmerzen das ist jetzt aber alles vorbei ich fühle mich wohl

LG Gabi



Darm op
Danny

Hallo Veronika,

Ich hatte letzte Woche auch eine Darmteilresektion und hatte auch große Angst vor dem künstlichen Ausgang aber ich hatte Glück und bin davon gekommen. Ich hatte 1 Jahr lang die Therapie mit Zoladex und sie hat nur soviel gebracht, das sich mein Darmbefund nicht verschlechtert aber besser ist es deshalb nicht geworden.Es ist auch nicht so gut wenn man es solange vor sich her schiebt denn somit kann sich ja auch der Befund verschlechtern und man kann dann doch nicht mehr retten was zu retten ist. Natürlich kann ich jetzt nach einer straken Woche noch nix sagen wie es meinem Darm jetzt geht denn die Wunden müssen erst abheilen.

Ich war bei einem der Besten Ärzte der auf Darm Endo spezialisiert ist.

Mich hat es auch sehr viel überwindung gekostet diesen Schritt zu gehen aber so konnte ich nicht weiter leben.Und hoffe jetzt auf ein besseres Leben.

Wenn Du näheres erfahren möchtest gerne über E-mail.

LG Danny

Laß den Kopf nicht hängen 



Hallo minou
Veronika

Kann mich leider jetzt erst melden, zuviel Stress geschäftlich und privat von einer Untersuchung zur anderen. 

Freut mich für dich, daß du zu den "Geheilten" zählst. Bist nun seit Mai07 schmerzfrei. Hast ja auch schon einiges mitgemacht. Eine Frage noch wegen deinen Bauchschnitten: handelt es sich hier um eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) mit kleinen Schnitten oder war es eine größere Operation? Hab mir heute mal wieder Zeit genommen und einiges über Endo und Therapien gelesen.

Lg Veronika



Hallo,es waren große OP`s
minou

Hallo,es waren große OP`s ,habe ca.35cm Narbe,die wurde allerdings immer wieder geöffnet.Ich hatte nur zwischendurch eine Laparaskopie.

Ich wünsche dir alles Gute und eine schmerzfreie Woche Minou 



Hallo Anja, danke für
Veronika

Hallo Anja,

danke für deinen Ratschlag, habe am Dienstag Termin beim Frauenarzt und werde natürlich das Thema Hormonbehandlung ansprechen. Da ich ja schon mal eine Darmoperation Nov.2002 hinter mir habe, bin ich von einer zweiten nicht wirklich erfreut. Außer wenn es gar nicht anderes geht, da mein Darm bereits wieder mit Endo befallen ist.   

Lg Veronika



Hallo Mandy hab dein Bericht
Veronika

Hallo Mandy

hab dein Bericht gelesen. Aber was hast du da schlimmes mitgemacht, das ist ja kaum zu glauben. Endo fast überall, unvorstellbar. Ich hoffe für dich, daß du jetzt wirklich schmerzfrei und auch geheilt bist. Danke nochmals für deinen so ausführlichen Bericht, obwohl es einem beim Lesen wirklich unter die Haut geht.

Weiterhin allles Gute.

Lg Veronika



hallo Danny, zuerst wünsche
Veronika

hallo Danny,

zuerst wünsche ich dir eine gute Besserung. Ist ja wirklich noch keine Zeit, seit deiner OP. Dann bist ja schon wieder zuhause.

Natürlich bin ich an weiteren Infos von dir interessiert. Besonders an einem guten Darm-Endo-Spezialisten, da diese OP nicht ganz einfach ist.

Bin aus dem Raum Tuttlingen und du?

Lg Veronika



hallo Gabi, mir gehts wie
Veronika

hallo Gabi,

mir gehts wie dir, hab auch leider wenig Zeit. Doch heute habe ich mir vorgenommen, mal  wieder ins Forum reinzugehen.

Also wenn ich so deine Nebenwirkungen von Zoladex lese, dann bin ich hiervon auch nicht wirklich überzeugt. Und dann noch ein weiteres Mittel gegen die Nebenwirkungen einnehmen finde ich auch nicht gut,  da ich sowieso oft unter  Migräne leide. Und wenn dann letztendlich doch noch eine OP gemacht werden muß, dann weiß ich auch nicht mehr so richtig - dann lieber gleich.

Lg Veronika



veronika
gabi

man weiß ja nicht genau ob das von der Spritze kam. bei meiner jetzigen Behandlung ist es ja nicht so. Du brauchst ja nichts gegen die Nebenwirkungen einnehmen es gibt ja auch Frauen die nichts merken. Die Therapie wird ja gemacht das die Ärzte bei der OP besser arbeiten können und die herde besser sehen können bzw besser "anfassen" können. Ich würde es an deiner stelle versuchen wenn du damit nicht klar kommst kannst du die Therapie immer noch abrechen , aber das hilft dir dann auch wiederum nicht.

Es ist eben ein ewiger Kreislauf in dem wir uns befinden 



Hallo Gabi,  zum Thema
caprifolium

Hallo Gabi,

 zum Thema "ewiger Kreislauf" möchte ich einige Anmerkungen machen. Dazu hole ich ein bisschen aus, damit man meine Geschichte versteht: 

Ich bin auch eine ehemalige Darm-Patientin. Wegen Endometriose hatte ich 2001 und 2002 drei Operationen (zuerst eine Bauchspiegelung in Westerstede zur "Sichtung", danach Hormonbehandlung für 6 Monate, dann Bauchschnitt, der leider keinen Erfolg hatte - es kam eine große Blutung dazwischen und die OP wurde abgebrochen, dann 2002 2. Bauchschnitt mit Teilentfernung Darm).  Im Herbst 2005 erneut Bauchspiegelung, um Zyste am Eierstock zu entfernen. Wir sind dann nach Frankreich umgezogen und die Frauenärztin hier hat bereits im Januar 2006 erneut Zysten festgestellt. Sie wollte mich sofort wieder nach Deutschland zu einer OP schicken und meinte noch, "so könnten wir eh keiner Kinder kriegen".

 Ich war in Westerstede immer mit der Behandlung zufrieden, aber für mich waren die Operationen tatsächlich keine Lösung mehr, da Endometriose chronisch verläuft und sie bei mir immer wieder kam.

Ich wolte es dann mit Alternativen probieren und habe mit einer Akupunktur-Behandlung angefangen. Glücklicherweise habe ich einen sehr guten asiatischen Arzt gefunden. Meine Schmerzen wurden durch die nur 1x im Monat nötige Behandlung erträglich, meine Periode hat sich regelmäßig eingestellt und im Herbst 2006 war ich schwanger. Leider hat sich nach 8 Wochen heraus gestellt, dass es ein "Windei" war, also ohne Erbgut. Aber für uns war es bereits ein Riesen-Erfolg, denn es hatte ja immerhin eine Befruchtung statt gefunden und das Ei hatte sich eingenistet - ganz entgegen der Prognose der Frauenärztin.

Ich habe dann die Akupunktur-Behandlung wieder aufgenommen und nun bin ich erneut schwanger, jetzt schon in der 32. Woche und wir erwarten unser erstes Kind Mitte Mai.

Ich möchte mit meiner Geschichte vor allem sagen, dass die Endometrionse tatsächlich ein ewiger Kreislauf sein kann, dass man ihn aber auch durchbrechen kann. Ich war wohl eher auch ein schwieriger Fall und habe es dennoch geschafft, mit alternativen Methoden einen Ausgang zu finden - und davon gibt es noch eine ganze Menge anderer Methoden (Homöopathie, Fußreflexzonenmassage,... Jede Frau findet evtl. eine andere Methode, die helfen kann.)

Die Endometriose hängt auch viel mit der Psyche zusammen. Es trifft doch sehr oft Frauen, die hohe Ansprüche an sich stellen und viel gestresst sind. Bei mir kam dann auch noch ein Bandscheibenvorfal 2004 dazu und danach zwei schwere Depressionen 2004 und 2005. Die Ansprüche, die ich an mich beruflich und sportlich gestellt habe, waren zu hoch. Ich habe dann einschneidende Veränderungen vorgenommen, um den Stress zu reduzieren. Das alles hat mir sicherlich viel geholfen, ausgeglichener zu werden und einen Weg ohne OP zu finden.

 Ich möchte damit nicht sagen, dass in bestimmten Fällen Operationen nicht notwendig sind. Die Darm-OP war bei mir unumgänglich, denn die Gefahr eines Darmdurchbruches besteht, wenn die Zysten in den Darm wachsen. Aber ansonsten hat man oft die Freiheit, zu einer OP nein zu sagen. Allerdings muss man es vom Kopf her auch können. Der Nachteil von vielen Operationen ist auch, dass die Verwachsungen im Bauchraum zunehmen und die Operationen eigentlich immer schwieriger werden. Auch vor diesem Hintergrund war ich nicht mehr bereit, mich konventionell behandeln zu lassen.

 Ich  habe auf jeden Fall die Erfahrung gemacht, dass alternative Wege Beschwerdefreiheit bringen können, und das ganz ohne permanente "Manipulation" des Körpers mit Hormonen etc.

 Ich hoffe, ich kann einigen von euch Mut machen. Ich kenne den Teufelskreislauf von Operationen und Schmerzen sehr gut und kann gut mit euch fühlen.

 Ich wünsche euch eine gewisse Gelassenheit, die kann manchmal sehr hilfreich sein.

 Wie es bei mir nach der Schwangerschaft weitergeht (manchmal verschwindet die Endometriose aufgrund der Hormonumstellung), werden wir sehen. Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich, da ich weiß, dass ich eine Methode außerhalb von Krankenhäusern gefunden habe, die mir dann hoffentlich wieder hilft.

 Viele Grüße aus Frankreich

Caprifolium 

 



Hallo Caprifolium,
Jessy

Hallo Caprifolium,

als erstes möchte ich dir zu deiner Schwangerschaft gratulieren und dir sagen, daß du einigen mit deinem Beitrag sicher Mut gemacht hast. Du bist ja der beste Beweis dafür, daß man trotz Endo schwanger werden kann, obwohl eine Schwangerschaft für uns Endo-Patientinnen fast unmöglich ist, so wie einige Ärzte sagen.

Aber das die Endometriose mit der Psyche zusammenhängt, daß bezweifel ich doch sehr. So wie du schreibst, meinst du, das Frauen mit einer labilen Psyche eher Endo bekommen? Habe ich das richtig verstanden? Bevor die Endo bei mir diagnostiziert wurde, war ich eine fröhliche, ausgeglichene und lebenslustige junge Frau (23). Ich war gerade verheiratet und stand am Anfang der Familienplanung. Selbst als die Endo bei mir per BS diagnostiziert wurde, war ich guter Dinge und war der Meinung, daß nach der Behandlung alles gut wird. Aber leider wurde ich eines besseren belehrt. Die Jahre vergingen und 4 weitere BS und Hormontherapien folgten. Mit jeder OP wurde ich nachdenklicher und unruhiger, da es mit einer Schwangerschaft bei mir nicht klappen wollte. Sicher, dann hat sich auch die Psyche "bemerkbar" gemacht. Ich merkte, daß ich immer weiter in diesen "depressiven Sumpf" abrutschte, habe aber zum Glück noch rechtzeitig die Kurve gekriegt, da ich nicht so enden wollte, wie meine Oma. Denn die Depressionen haben ihr das Leben genommen.Cry 

Zwischenzeitlich bin ich 32 und habe den Kinderwunsch aufgegeben. Am 8. April habe ich meine 6. BS, wo mal wieder Verwachsungen gelöst werden müssen. Ich bin auch der Meinung, daß jede OP die ganze Sache verschlimmert und habe diese OP 1 1/2 Jahre hinausgezögert, aber zwischenzeitlich ist bei mir der Punkt erreicht, wo ich es vor Schmerzen nicht mehr aushalten kann. Natürlich habe ich mich über alternative Behandlungsmethoden informiert und auch ausprobiert, aber letztendlich geholfen hat nichts, außer OP´s.

Ich habe leider noch keinen Weg gefunden, um diesen ewigen Kreislauf zu durchbrechen. Umso bemerkenswerter finde ich es, wie du das geschafft hast.

Ich wünsche dir alles Gute für die Geburt und das du nach der Schwangerschaft die Endo los bist.

Alles Gute, Jessy.

 



Hallo Jessy,   vermutlich
caprifolium

Hallo Jessy,

 

vermutlich habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Ich meinte nicht eine labile Psyche, sondern Stress und Unausgeglichenheit. Das kann man sicherlich nicht verallgemeinern, aber mir ist in Betroffenen-Gruppen und bei Begegnungen im Krankenhaus (und auch bei mir selbst) aufgefallen, dass oft Frauen betroffen sind, die einen hohen Anspruch an sich selbst stellen und sich damit sehr unter Druck setzen. Bei mir hat sich auf jeden Fall alles erst zum Besseren gewendet, als ich meinen Perfektionalismus aufgebrochen habe und etwas mehr Gelassenheit an den Tag gelegt habe. Dies trifft sicherlich nicht auf alle Endo-Patientinnen zu, aber vielleicht ist es für die eine oder andere ein Gedankenanstoß.

Übrigens finde ich die Bemerkung von Ärzten, dass Endo-Patientinnen nicht schwanger werden können, haltlos. Sicherlich mag es bei einigen Frauen der Grund sein. Aber oft spielen ganz viele Faktoren mit, ob es mit einer Schwangerschaft klappt oder nicht. Und oft klappt es erst, wenn man gar nicht mehr damit rechnet. Ich kenne einige positive Beispiele (und das nicht nur bei Endo-Patientinnen), die einem Mut machen können. Damit wäre ich auch wieder bei meinem Gedanken mit der Gelassenheit.

Ich hoffe, das klingt nicht zu überheblich oder besserwisserisch. Aber die Endometriose verläuft einfach so unterschiedlich, man sollte nie alle Horror-Geschichten auf sich selbst beziehen. Es gibt immer einen individuellen Weg, der ganz anders verlaufen kann. Die Hoffnung sollte man nie aufgeben.

Danke für deine lieben Wünsche. Ich bin übrigens 39 Jahre alt, als die Endometriose entdeckt wurde, war ich 31. Mit 36 wurde bei uns der Gedanke an einen Kinderwunsch erst konkreter, vorher war ich zu sehr mit meinen Krankheiten beschäftigt und ans Kinderkriegen war da nicht zu denken.

Ich wünsche dir, dass du doch noch einen Weg findest, die Endometriose für dich erträglicher zu machen und dass euer Kinderwunsch doch noch in Erfüllung geht – trotz aller bisherigen Erfahrung. Zunächst aber erst mal alles Gute für die anstehende OP.

Viele Grüße, Caprifolium



Caprifolium
gabi

Wenn ich erlich bin denke ich nicht mehr ans Kinderkiegen, es macht mir auch nichts mehr aus werdene Mütter zu sehen oder jemand mit Baby. Ich bin schon seit Jahren gelassen und plane kaum noch was ich lasse alles auf mich zu kommen und an die Krankheit denke ich auch nicht im gegenteil manchmal vergesse ich sogar das ich mein Medikament nehmen muß, nur einmal im Monat wenn ich zur Gyn muß um mir die Spritze zu holen denke ich erst drann. Gut eigentlich erinnert mich meine Kollegin daran das ich zum Gyn muß.

Ich kenne auch jemand der trotz Endo 3 Kinder bekommen hat ob sie jetzt allerdings Endo frei ist weiß ich nicht.

Ich danke dir trotzdem für deine Lieben Worte und wünsche dir alles gute

LG Gabi

Wie heißt es? DIE HOFFNUNG STIRBT ZU LETZT??  



Darmendometriose
Frau Holle

Hallo alle zusammen, ich bin neu im Forum!

Hatte am 12.03. 08 meine 3 Lap. wegen Endobefund. Dieses Mal mit Darmteilresektion. Ich wurde ebenfalls über einen evtl. Darmausgang aufgeklärt,zum Glück bin ich verschont geblieben. Habe mit meinem Stuhlgang noch Probleme, teilweise Blutbeimengung und beim sitzen drückt es bis im Steißbeinbereich. Wollte fragen ob jemand diese Erfahrung teilt? Wie lang kann das anhalten? Hat jemand einen Tip für Naturprodukte zum Aufbau und Heilungsprozeß verschnellern?  Vielen Dank

MFG Frau Holle



hallo frau holle   hatte am
rabea

hallo frau holle

 

hatte am 12 feb meine lapski mit darmentfernung.

anfangs mußte ich nach jeder mahlzeit aufs klo rennen. hatten fast schon durchfälle gehabt. dass es so zieht habe ich teilweise heute noch, 6 wochen nach op.

achte darauf dass du halt regelmäßig aufs klo kannst, dass du wirklich nur leichte kost zu dir nimmst. also wirklich keine blähenden sachen etc. und halt viel trinken ist wichtig.

 lieben gruss

rabea



Hallo Rabea
Frau Holle

Vielen Dank für deine Info!

Diese Blutbeimengung im Stuhl sind dann sicherlich auch normal... oder? Was haben dir die Ärzte weiterhin empfohlen? Ich soll die Hormonspiralle austesten. Pille und 3-Monatsspritze vertrage ich nicht! Habe zum Glück eine 4jährige Tochter.

LG Nicole



Hallo Danny
Veronika

Ich hoffe, du bist wieder fit.

Habe leider nichts mehr von dir gehört. Bin gerne an deinen Darm-Ende-Spezialist interessiert.

Alles Gute. LG Veronika



Hallo Veronika
Danny

Ich habe dir eine Email geschickt ich hoffe du hast sie erhalten?  Ansonsten gib mir nochmal Bescheid dann schreib ich nochmal.

Liebe Grüße Danny