Ernährungsumstellung /Alternativmedizin - hilfreich bei Endo?
Tani

Huhu,

in zwei verschiedenen Büchern, in denen ich gelesen habe, wird u.a. die Ernährungsumstellung und die Einnahme von verschiedenen Mineralen-/Vitaminpräperaten empfohlen.  U.a. wird empfohlen auf Milchprodukte, Fleisch und Koffein zu verzichten und die Einnahme von Magnesium, Vitamin B und E empfohlen.

 Dann wird Akupunktur (wobei Aku nichts für mich pers. ist), TCM, Yoga, Kinesiologie etc. pp. empfohlen.

 Hat jemand damit Erfahrungen gemacht bzw. weiss etwas darüber? Denn wenn man sich darauf einlässt, würde das z.B. im Lebensmittebreich doch einige Einschränkungen bedeuten.

 LG
Tani



Akupunktur
caprifolium

Hallo Tani,

leider schreibst du, dass Akupunktur für dich nichts ist. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Ich hatte von 2001 bis 2005 insgesamt 4 OPs (u.a. auch mit Darmteilresektion). Nach der letzten OP wurden kaum 6 Monate später wieder Zysten festgestellt und ich sollte erneut operiert werden. Da wollte ich nicht mehr. Ich hatte das Gefühl, dass die Operationen nur sehr kurzfristig Linderung brachten und ich wollte zudem nicht 2x im Jahr operiert werden und das auf Dauer. Zudem stellt jede OP eine weitere Verletzung im Bauchraum da, die Verwachsungen usw. nehmen zu. Für mich war das dann keine Lösung mehr.

Da ich bereits früher wegen Migräne und Asthma sehr gute Erfahrungen mit Akupunktur gemacht habe, wollte ich es erneut mit dieser Methode probieren. Der Arzt (ein Allgemeinarzt, der Asiate ist) war ganz zuversichtlich.

Wir haben mit einer Behandlung pro Woche begonnen, dann 1x pro Monat und schließlich hatte er eine Pause von 3 Monate vorgeschlagen. Ich wurde mit der Behandlung schmerzfrei (erträgliche Regelschmerzen war ok) und ich wurde 2006 schwanger. Leider war es ein "Windei", also ohne Erbgut.

Ich habe dann die Akupunktur-Behandlung wieder aufgenommen. ähnlicher Rhythmus wie vorher und wurde im Herbst 2007 erneut schwanger. Ich bin nun in der 33. Woche und die Schwangerschaft verläuft problemlos.

Wenn man allerdings von Akupunktur völlig abgeneigt ist und gar nicht daran glaubt, wird es schwer, einen Erfolg damit zu erzielen.

Die anderen alternativen Methoden kenne ich leider nicht. Eine Freundin hat sehr gute Erfahrung mit Homöopathie gemacht. Ihr Endo-Schmerzen sind auch zurückgegangen.

Ich wünsche dir, dass du einen Weg findest, die Endo außerhalb der klassischen Medizin in den Griff zu bekommen.

Viele Grüße, Caprifolium 



Akupunktur
caprifolium

Hallo Tani,

leider schreibst du, dass Akupunktur für dich nichts ist. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Ich hatte von 2001 bis 2005 insgesamt 4 OPs (u.a. auch mit Darmteilresektion). Nach der letzten OP wurden kaum 6 Monate später wieder Zysten festgestellt und ich sollte erneut operiert werden. Da wollte ich nicht mehr. Ich hatte das Gefühl, dass die Operationen nur sehr kurzfristig Linderung brachten und ich wollte zudem nicht 2x im Jahr operiert werden und das auf Dauer. Zudem stellt jede OP eine weitere Verletzung im Bauchraum da, die Verwachsungen usw. nehmen zu. Für mich war das dann keine Lösung mehr.

Da ich bereits früher wegen Migräne und Asthma sehr gute Erfahrungen mit Akupunktur gemacht habe, wollte ich es erneut mit dieser Methode probieren. Der Arzt (ein Allgemeinarzt, der Asiate ist) war ganz zuversichtlich.

Wir haben mit einer Behandlung pro Woche begonnen, dann 1x pro Monat und schließlich hatte er eine Pause von 3 Monate vorgeschlagen. Ich wurde mit der Behandlung schmerzfrei (erträgliche Regelschmerzen war ok) und ich wurde 2006 schwanger. Leider war es ein "Windei", also ohne Erbgut.

Ich habe dann die Akupunktur-Behandlung wieder aufgenommen. ähnlicher Rhythmus wie vorher und wurde im Herbst 2007 erneut schwanger. Ich bin nun in der 33. Woche und die Schwangerschaft verläuft problemlos.

Wenn man allerdings von Akupunktur völlig abgeneigt ist und gar nicht daran glaubt, wird es schwer, einen Erfolg damit zu erzielen.

Die anderen alternativen Methoden kenne ich leider nicht. Eine Freundin hat sehr gute Erfahrung mit Homöopathie gemacht. Ihr Endo-Schmerzen sind auch zurückgegangen.

Ich wünsche dir, dass du einen Weg findest, die Endo außerhalb der klassischen Medizin in den Griff zu bekommen.

Viele Grüße, Caprifolium 



Schön auch mal was Postives
Tani

Schön auch mal was Postives zu lesen!!! Herzlichen Glückwunsch Smile

Akupunktur ist leider nichts für mich, weil ich es schon mehrmals probiert habe, aber immer so sehr verkrampfe, dass ich es nicht aushalten kann, Nadeln im Körper zu haben. Teilweise wurden Nadeln so gesetzt, dass ich nicht mehr meine Hände bewegen konnte oder meine Füße bzw. wenn ich sie bewegt habe, dann durschossen mich starke Stiche und bekam Panik.  Mit dem Glauben hat das nichts bei mir zu tun. Würde schon gerne alternativ etwas ausprobieren. Bin aber auch hin- und hergerissen, ob nun die Schulmedizin mir besser hilft? Mein Vertrauen in Ärzte/HP's und meinen Körper ist nicht gerade sehr hoch. Am liebsten wäre mir ein Arzt, der schulmedizinisch und alternativ behandelt und sich mit Endo auch auskennt.

Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich viele mit Endo nicht auskennen bzw. ungenügend damit auskennen. Und wenn man sich mehrere Meinungen anhört, fühlen sich die Ärzte auch noch auf den Schlips getreten. 

Dann sind die einen voll auf der Alternativmedizin, die andere Seite auf die Schulmedizin eingeschossen. Ich war bei einem Antoprosoph, der mir mit Salbe einreiben auf dem Bauch und selber etwas zum Spritzen geben wollte. Das war mir zu unsicher, bin dann zu einem Spezialisten nach Köln ins KH und er hat mich dann operiert und Endo Grad III festgestellt. Dann denke ich, sowas ist mit Alternativmedizin nicht zu heilen. Aber jetzt bekomme ich noch eine BS und habe trotzdem Schmerzen nach der letzten BS... ach und überhaupt, alles kann sein... da wird man ja total belämmert im Kopf Frown

 Man selber ist ja erst recht Laie und weiss sich gar nicht zu helfen. Vor allem fehlt auch einem die Kraft. Die Symptome sind schon kräfteraubend genug.

 



yoga-ernährung. . .
pumukel

hallo tani.

ich glaube schon dass eine ernährungsumstellung vorteile bringt.ich bin 32 jahre alt,leide seid meinem 17. lebensjahr an endo.hab im april meine 2. op.mag meine krankengeschichte heut nicht so detailliert darstellen.hab jedoch nach der 1. op versucht  meine schmerzen-die ich täglich habe zu ignorieren.mit dem erfolg dass jetzt alles nicht so rosig aussieht nun ja -zurück zum thema. 2007 litt ich dann unter extremsten darmproblemen-allas was ich aß und trank kam als wasser wieder raus.kein arzt konnte helfen.wär auch nie auf die idee gekommen dass das alles mit der endo zusammenhängt.meine ärzte übrigens auch nict.dachte an allergie oder lebensmittelunverträglichkeit-allas ohne befund.meine tante die im krankenhaus arbeitet stiess mic auf das endoforum indem ich  nun umherrrecherchiere.ihr mädels habt mir gezeigt dass ich mit meinem darmproblem nicht allein bin.trotzdem musste ich letztes jahr handeln.mein kreislauf machte schlapp nachdem ich ungewollt 7 kg abnahm und nichts mehr essen konnte.ich half mir selbst weil mir niemand helfen konnte.ich las bücher über den budismus,fing an mit yoga,versuchte entspannter zu arbeiten -was als geschäftsfrau nicht immer einfach ist-und was am wichtigsten ist-stellte meine ernährug um.als erstes liess ich den kaffee weg.der buddhist verzichtet auf alle künstlich berauschenden oder anregenden genussmittel.alkohol gibts bei uns eh nicht.dann ess ich kaum bzw.selten wurst und fleisch,dafuer viel obst gemüse(man sagt 1apfel.1karotte,1banane am tag sind super),ganz viel vollkornprodukte-egal ob brot,kekse,reis,pasta-hautsache vollkorn.bei mir gibts kaum noch weissbrot.auf raffienierten zucker verzichte ich auch.gesüßt wird mit traubenzucker oder honig.wichtig ist auch das man es mit rohkost nicht übertreibt-gemüse leicht andünsten dann lässts sich besser verdauen.getränkemässig gibts viele leckre alternativen-getreidemilchkaffee.tee ohne ende.gemüsesäfte und und und.auch geholfen hat mir der umstieg auf ziegenkäse und soja milch produkte.es ist ziemlich anstrengend seine essgewohnheiten zu ändern aber es lohnt sich-vieleicht stellst du dich auch stück für stück um-alles auf einmal ist vieleicht zuviel auf einmal.tani-glaub mir,seid agust 2007 hab ich meine verlorenen 7kg endlich wieber drauf und keine durchfallattacken(endo bedingte)mehr gehabt.einziger nachteil:blähungen-die nehm ich aber im gegensatz  zum rest gern in kauf.übrigens hab ich auch gute erfahrungen mit hülsen früchten gemacht während der zeit meiner periode wirken erbsen und linsen bei mir entkrampfent.mein motto ist:steck dir nur lebensmittel in den mund bei denen du dir  vorstellen kannst aus ihnen zu bestehen.also-viel glück und NAMASTI (von herzen)



PS.
pumukel

Trotzdem glaube ich nicht, dass es gegen die Krankheit hilft, es verbessert aber in jedem Fall Deine Lebensqualität.

Es ist immer gut seinem Körper was gutes zu tun. Denn wenn Körper und Seele im Gleichgewicht sind kann man, besser mit seiner Krankheit umgehen.