Darmprobleme?
tAnonymous

Hallo nochmals an alle!

Ich habe ja vor ein paar Tagen darüber berichtet das eine Darmspiegelung bei mir gemacht wird. Diese habe ich ja jetzt hinter mir mit dem Ergebnis das innen im Darm alles ok ist.

Die Dramspiegelung wurde gemacht, weil ich ständig Probleme habe. Es äußert sich immer so das ich wahnsinnige Darmkrämpfe bekomme. Das zieht sich über Stunden. Ich gehe dann ständig zur Toilette und es passiert aber nichts. Erst nach Stunden geht es dann los und zwar richtig. Es kommt dann raus wie Wasser.

Ich hatte eigentlich noch nie so eine Typische Darmtätigkeit wie andere. Die meisten gehen ja täglich zur Toilette. Ich muss allerdings immer nur so alle drei bis vier Tage. Was ja auch schon nicht normal ist.

Letztes Jahr war ich in der Reha nach der letzten OP. Da habe ich erfahren das es wohl eine typische Begleiterscheinung von der Endo ist.

Wie ist das bei euch? Oder geht es etwa nur mir so?

Der Arzt, der jetzt die Bauchspiegelung durchgeführt hat, meinte ich solle auf Weizenmehl Produkte verzichten. Wenn ich alleridngs was mit Weizenmehl gegessen hab, dann habe ich danach noch nie Probleme gehabt. Daran kann es also auch ncht liegen.

Es regt mich mal wieder total auf, dass ich seit Wochen die Probleme hab und mal wider nichts festgestellt wird. Das ist echt total ätzend.

Würde mich deshalb mal interessieren wie es euch so Darmtechnisch geht.

LG

Sanlue



Hallo Sanlue, ich habe
Tess

Hallo Sanlue,

ich habe ebenfalls nur alle paar Tage Stuhlgang. Darmkrämpfe waren mal mehr mal weniger Teilweise aber auch sehr schlimm, wie du schon beschrieben hast. Bei mir ist es durch Verzicht auf Milchprodukte besser geworden und durch einnahme eines Basenpräparats. Das kann man in der Apotheke kaufen, z. B. Basentabs, da sind sogar Teststreifen dabei um zu testen ob man übersäuert ist usw. dann kann man die Einnahme anpassen.

 AUßerdem waren bei mir teils Verwachsungen für die Probleme verantwortlich die ich mit Osteopathie beheben konnte.Da du auch schon so oft operiert wurdest würde ich sagen, dass könnte bei dir auch an Verwachsungen liegen. Aber natürlich bin ich kein Arzt und weiß nicht wie es bei dir ist.

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Liebe Grüße, Tess



Hallo Tess,
sanlue

ich habe mal darauf geachtet und wenn ich Milchprodukte getrunken oder gegessen habe, dann hatte ich danach nie Probleme.

Obwohl ich auch gar nicht sooooo viele Milchprodukte zu mir nehme.

Verwaschsungen habe ich ja auch im ganzen Bauch. Vielleicht ziehen die ja auch irgendwie am Darm. Das sieht man dann ja auch nicht unbedingt bei einer Darmspiegelung.

Danke für deine schnelle Antwort.

LG

Sandra



Hi Sandra  In dem
chanelle71

Hi Sandra 

In dem Zusammenhang hatte ich mal folgende Website gefunden (interessant noch, was sie schreiben über die Häufigkeit des Stuhlgangs):

http://www.haemorrhoiden-krankheit.ch/html/prophylaxe.html

LG, chanelle

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Liebe Grüsse, Chanelle



Na wenn bekannt ist das du
Tess

Na wenn bekannt ist das du Verwachsungen hast sind die sicherlich auch am Darm vorhanden. Dann würde ich an deiner Stelle einen guten Osteopathen aufsuchen, dieser kann dir dann auch sagen, ob es wirklich an Verwachsungen liegen könnte oder eher nicht.

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Liebe Grüße, Tess



Hallo Sanlue,   ich kann
Yzma

Hallo Sanlue,

 

ich kann mich nur wiederholenEmbarassed. Habe dieselben Probleme wie du, und keine Endo im Darm. Schau mal im Forum Berichte von mir an, welche ich über Darmprobleme geschrieben habe (glaube unter Dr. Possover). Es kann sehr gut sein, dass du von einem Knick im Darm betroffen bist (über 65% der Frauen mit Endo). Schau dir den Darmspiegelungsbericht nochmals gut an. Steht da was von "leichte Entzündungen" oder evtl, dass sie ein wenig mühe hatten, durchzukommen (glaub nicht direkt so geschrieben)? oder Hämorrhoiden? Das sind alles anzeichen auf den Knick im Darm, nur wissen das kaum ÄrzteFrown Oder versuch den Trick mit dem Maiskolben. Iss einen Maiskolben, und schau, wann dieser verdaut ist. Wenn es länger dauert als 24 Std, kann es sehr gut sein, dass du diesen Knick im Darm hast. Der bereitet sehr starke Krämpfe, man kann häufig nicht aufs Klo, und hat häufig so Hasenkötelchen, oder ganz dünnen Stuhl usw (sorry).

 

Liebe Grüsse

Pascale



Darmprobleme!
Jessy

Hi Sanlue,

ich habe genau die gleichen Beschwerden wie du.

Tagelang mal gar nicht und wenn´s kommt dann mit Krämpfe (teilweise mit Übergeben) und Durchfall wie Wasser. Ich laufe damit aber schon seit 3 Jahren rum.

Im Mai habe ich mich endlich mal durchgerungen und mich bei einem Gastro-Arzt untersuchen lassen. Es wurde alles gemacht. Magen- und Darmspiegelung, Laktoseintolleranztest, Blut- und Stuhluntersuchungen und Ultraschall, aber alles ohne Befund. Ich habe lediglich eine Magenschleimhautentzündung und einen Gallenstein, doch das verursacht nicht meine Beschwerden.

Ein MRT wird noch gemacht, weil ich drauf bestanden habe. Sicher ist sicher und ich habe ein besseres Gefühl, dass wirklich alles gemacht wurde.

Bis zum MRT nehme ich Medis ein. Heißt täglich 2 Lopedium Kapseln und muss sagen, oh Wunder, meine Beschwerden sind deutlich weniger geworden. Zwar nicht ganz weg, aber immerhin habe ich nicht mehr 2 bis 3 mal die Woche Krämpfe und Durchfall, sondern nur noch alle 2 oder 3 Wochen!!!

Und ich kann fast täglich normal !!! Laughing auf´s Klo.

Anfangs hatte ich ja so meine Bedenken wegen dem Lopedium es täglich einzunehmen, aber zwischenzeitlich bin ich echt froh, dass mein behandelnder Arzt mir es so verordnet hat. Ich bin mit meinen Darmbeschwerden übrigens in einem KH in Behandlung. Dort gibt es doch mehr Möglichkeiten der Untersuchungen und fühle mich dort sehr gut betreut im Gegensatz zu einer internistischen Praxis, wo alles nur schnell, schnell gehen muss.

Ach, da fällt mir noch ein. Mein Arzt meinte, ich hätte wohl eine Darmfunktionsstörung wegen den Verwachsungen und vielen OP´s, wo die Verwachsungen gelöst wurden.

lg Jessy.



@chanelle
sanlue

Vielen Dank für den Link. Werde da mal in Ruhe nachsehen.

Vielleicht finde ich ja etwas was passt.

LG

Sanlue



@Tess
sanlue

Naja, ich weiß nicht. Halte nicht so viel von Osteopathen. Bzw. von allem was nicht schulmedizinisch ist. Bin da immer skeptisch. Außerdem ist das ganz schön teuer.

Hast du denn gute Erfahrungen damit gemacht?

LG

Sanlue



@Yzma
sanlue

Aber hätten die dann nicht bei der Darmspiegelung sehen müssen wenn ich einen Knick im Darm hätte? Oder ist der nicht im Enddarmbereich?

Ich werde auf jeden Fall den Bericht aufmerksam durchlesen und studieren. Er wird jetzt ja zu meiner Hausärztin geschickt und zur Not muss sie mir das übersetzen.

Laut dem Proktologen war alles in Ordnung was er während der Spiegelung gesehen hat.

Der trick mit dem Meiskolben ist gut. Da hätte ich jetzt eine doofe Frage. Geht das auch mit Pilzen? Die waren nämlich nach 24 Stunden noch nicht verdaut. Ist das vielleicht auch ein Anzeichen?

Danke für deine Antwort und die Tipps.

LG

Sanlue



@Jessy
sanlue

Ich weiß auch gar nicht wie viele Jahre ich die Probleme mit dem Darm schon habe. Bisher habe ich immer gedacht Augen zu und durch. Aber da es in letzter Zeit so oft vorkommt, das mein Freund sich schon Gedanken macht, habe ich mir gedacht dem doch mal auf den Grund zu gehen. Ist außer den Schmerzen ja auch total nervig nie zu wissen ob man wieder Beschwerden bekommt oder nicht.

Bei mir ist jetzt auch schon alles gemacht worden wie bei dir. Nur im MRT war ich noch nicht. Wäre dann wahrscheinlich die letzte Möglichkeit. Hatte auch schon drüber nachgedacht meinen Arzt mal nach zu fragen.

 Täglich auf´s Klo gehen, davon kann ich nur träumen. Aber wenn das nur durch Medikamente klappt, ist es ja auf Dauer auch keine Lösung. Aber mit Sicherheit erst einmal eine Erleichterung.

Darmfunktionsstörung hört sich ja nicht so gut an. Hoffe das ich es nicht auch habe. Aber Verwachsungen spielen bei mir mit Sicherheit auch eine große Rolle. ist ja auch klar nach über 20 Operationen.

Ich danke dir erst einmal für deine Antwort!

Hoffe echt das bald ein ganz schlauer Wissenschaftler etwas gegen Endo erfindet damit wir alle endlich Ruhe haben und wieder unser Leben genießen können wie andere auch.

LG

Sanlue



Hallo Sanlue ! Ein Knick im
martinchen

Hallo Sanlue !

Ein Knick im Darm würde als Divertikulose bezeichnet werden, was wohl ziemlich viele Menschen haben, und das kann halt wie oben schon beschrieben häufig auch für solche Beschwerden sorgen....

Habe persönlich zwar nicht solche Krämpfe , aber auch wohl mal häufiger aus heiterem Himmel Durchfall, meist morgens aber ob es einen Zusammenhang mit Endo bei mir hat ? keine Ahnung....habe auch schon mal überlegt eine Darmspiegelung zu machen , aber wenn man hier so liest ist es noch recht harmlos.....

LG Tina



Hallo Martinchen,
sanlue

dann muss ich mal in den Bericht schauen wenn ich ihn habe ob davon die Rede ist.

Danke dir! Smile

LG

sanlue



Ja ich persönlich habe mit
Tess

Ja ich persönlich habe mit Alternativmedizin ausschließlich gute Erfahrungen gemacht und mit Osteopathie ganz besonders. Wenn man aber auf die Schulmedizin versteift ist würde ich es lassen, dann fehlt allein der Wille und es wird nicht so viel bringen. Genau das ist ja ein entscheidener Unterschied zur Schulmedizin, denn in der Komplementärmedizin wird eben nicht irgendwelches Zeug verabreicht das bei jedem Patient mir der selben Erkrankung helfen soll, sondern individuell verabreicht.

Alle Frauen mit Endo die ich persönlich kenne und die wirlich seit Jahren oder Jahrzehnten komplett beschwerdefrei sind, haben dies mit Alternativmedizin geschafft, kein einziger mit Schulmedizin oder schulmedizinschen Ansichten. deshalb war ich bereit es auszuprobieren und bin davon total überzeugt. Es gibt nicht viele Studien über Alternativen aber die Ergebnisse sprechen für sich. Das ist auch nicht das Ziel der Naturheilkunde und Co sich mit irgendwelchen Studien die Zeit zu verschlagen, wenn man Menschen helfen kann und die Erfolge selbst sieht.

Aber das bleibt ja jedem selbst überlassen.

--

Liebe Grüße, Tess



ich bin der Meinung von Tess
Dagi

eine ganzheitliche Behandlung incl. Ernährung denke ich,  ist bei Endometriose sehr wichtig. Sich nur auf die Schulmedizin verlassen würde ich nicht. Sicherlich ist diese ein großer Hauptbestandteil - aber eben nicht alles.

Auch bezüglich der Ernährung - Milch und Milchprodukte - sowie auch der Ansatz vom Arzt - keine Weizenmehlprodukte zu essen würde ich auf jeden Fall ausprobieren. Wenn du direkt nach dem Konsum keine Beschwerden hast, heißt das gar nichts. Du kannst es nur herausfinden wenn du es konsequent über eine bestimmte Zeit weglässt. 

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass ich seit der Ernährungsumstellung (und ganzheitlichen Behandlung) keine Schmerzen mehr habe.

Grüße Dagi  



Hallo Sanlue,   Bei mir
Yzma

Hallo Sanlue,

 

Bei mir stand im Bericht nichts von einem Knick (so weit ich weiss auch nichts von Divertikulose). Als ich zur Besprechung des Berichtes kam, sagte mir mein (leider total idiotischer, und unsensibler) Arzt, ich hatte diverse kleine Entzündungen am Darmbereich, Hämorrhoiden und irgendwas von dass die nicht gut durgekommen sind. Es sähe so aus, als stopfe ich mir was in den Po Embarassed Als ich ihm gesagt habe, dass ich das nicht mache, hat er mir natürlich nicht geglaubt und nur gelächelt: "Das sagen alle". Idiot. Er hat mir dann gesagt, es sei alles in Ordnung und ich könne nichts machen.

Vielleicht sprichst du deine Ärztin dann drauf an, dass dies scheinbar über 65% der Endopatientinnen haben, und sie daher auf diese Merkmale achten soll (Also leichte Entzündungen der Schleimhaut, oder Darmwand, Hämorrhoiden und dass sie nicht gut durchgekommen sind, an gewissen stellen, alles in überkompliziertem Fachchinesisch...)

Keine Ahnung, Maiskolben wohl daher, dass man ihn gut sieht, aber das wäre ja so, dass dein Darm diesen Knick macht, daher kann alles nicht innerhalb von 24 Std verdaut werden, wie normal, daher gits einen Stau, daher Verstopfung, und dann irgendwann Durchfall usw. 

Was man dagegen tun kann: Erst einmal auf stark fasrige Produkte verzichten, den Kot so "sanft" wie möglich machen. Heisst, keine Spargeln, Grapefruit, Pfirsich, Tomatenschale usw, alles was so schwierig zu zerteilen ist. Wenns nicht besser wird, hat mir Prof Possover Movicol verschrieben, das soll ich nehmen, wenn ich sehr starke Schmerzen habe, das macht den Stuhl weicher (auf keinen Fall Abführmittel, das ist nicht dasselbe). Leider hat das auch nichts genützt. Was ich gemerkt habe, jetzt bei warmen Klima, geht es um einiges besser, weil ich dann besser verdaueUndecided

Da ich aber weder in den Süden ziehen will, noch abhängig von Movicol werden will, bin ich am überlegen, eine OP zu machen. Bei mir steht früher oder später sowieso eine BS an, und wenn ich das bei Possover mache, wird er mir gleich den Darm "aufhängen", also nach oben verschieben (das könne er mit der BS machen, sei nicht eine grosse OP und er habe gute erfahrungen damit gemacht), so dass ich diesen Knick nicht mehr habe. Somit wären einige Schmerzen und Verdauungsprobleme bei mir weg Frown Denn so Laktoseintolleranz oder sowas habe ich offenbar auch nicht.

 Ansonsten würde ich erst alles andere ausprobieren, bevor ich operiere, aber da es ja sowieso früher oder später dazu kommt, kann ich das dann gleich auch "reparieren", wenns denn wirklich das ist.

Drück dir die Daumen, dass es bei dir bald besser läuft!

Liebe Grüsse

Pascale



Darmprobleme
Danny

Hallo Sanlue,

ich will dich nicht beunruhigen, aber ich hatte auch sehr starke Darmkrämpfe und Durchfälle und dann wieder verstopfung und das ging lange so.Hatte auch vier mal Darmspiegelungen und immer war der Darm innen okay man hat nix gesehen. Aber wenn man Endo hat kann es sehr gut sein, dass der Endoherd außen am Darm sitzt und den Darm dadurch beeinträchtigt. So war es bei mir. Den Darmherd kann man nur durch eine Bauchspiegelung oder ein guter Endoarzt sieht dies auch bei einem Ultraschall. Auf jedenfall habe ich letztes Jahr das Stück Darm raus operiert bekommen und seither habe ich keine beschwerden mehr mit dem Darm. Vorallem seither lebe ich wieder ohne quälende schmerzen. Hatte auch überall endoherde in der Gebärmutter, Eierstöcke, Bauchfell usw.

Ich kann dir nur raten lasse nochmal danach schauen und quäle dich nicht mehr so lange.Viele Ärzte kommen da garnicht drauf, das das auch auf dem Darm sitzen kann und die Darmbeschwerden verursachen kann.Bei mir hat es auch lange gedauert bis da einer drauf gekommen ist. Erst als ich bei einem guten Endoarzt gelandet bin.

Wenn du noch fragen hast melde dich einfach Smile

Liebe Grüße Danny



@Tess
sanlue

Ich muss mir das mal überlegen mit der Alternativ Medizin. Wobei ich auch denke das man da 100%ig hinter stehen muss, weil es mit Sicherheit viel Kopfsache ist.

LG

sanlue



@dagi
sanlue

Ich habe mir jetzt ersteinmal vorgenommen alles was ich esse aufzuschreiben und dann auch aufzuführen wann ich die Probleme hatte. Das lege ich dann mal meinem Arzt vor. Mal sehen ob ihm das was bringt und er dann mehr dazu sagen kann.

Am Freitag war mal wieder ein gutes Beispiel. Wir haben gegrillt und zack hatte ich wieder bauchkrämpfe und habe die halbe Nacht auf der Toilette verbracht. Heute haben wir auch gegrillt, allerdings mit einem Elektrogrill. Bisher merke ich gar nichts. Vielleicht kann ich ja einfach das geräucherte von einem Holzkohle Grill nicht haben?! Werde es auf jeden Fall beobachten.

Danke für deine Antwort und deinen Erfahrungsbericht.

LG

sanlue



@Yzma
sanlue

Das war ja voll der sche... Arzt bei dem du da gelandet bist. Ist echt ´ne Frevhheit wenn die so mit einem umgehen.

Werde das mit dem Maiskolben mal probieren und natürlich auch noch mit meinem Arzt alles durchsprechen. Bin ja echt gespannt was jetzt als nächstes passiert. Ob er eine OP zur Sicherheit machen will.

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen das bei dir auch alles wieder gut wird und du vielleicht auch ohne Medikamente Beschwerdefrei belieben kannst.

Danke dir auf jeden Fall ersteinmal.

LG

sanlue



@Danny
sanlue

Damit kannst du mich nicht beunruhigen, denn ich weiß das ess ein kann das die Endo am Darm außen sitzt. Hatte ich ja auch schon öfters. Nur diese krassen Darmprobleme hatte ich sonst nicht so. Immer mal zwischendurch ein bißchen, aber bei weiten nicht schlimm wie jetzt.

Mein Arzt im Krankenhaus hat auch direkt den Verdacht geäußert als ich ihm meine Beschwerden geschildert hatte. Er meinte das eigentlich alles dafür spricht. Das mein Darm schon öfters befallen war und ich auch schon eine Darmteilresektion hinter mir habe, spricht auch dafür.

Er ist im Moment noch im Urlaub, aber in einer Woche wieder da und dann werde ich mit ihm besprechen ob wir noch einmal rein gucken. Wäre dann zwar die 25. Bauchspiegelung, aber das ist mir noch lieber ao, als wenn ich weiter mit den Schmerzen leben muss.

Ist zwar etwas doof, weil ich gerade Betriebsintern den Arbeistplatz gewechselt habe und erst seit einer Woche da arbeite, aber da hat (hoffe) ich jeder Verständnis. Sucht sich ja schließlich keiner aus mal eben ins Krankenhaus zu gehen.

Ach so, per Ultraschall sieht man übrigens nichts. Aber das war bei mir bisher immer so und ich bin bei einem Endo Spezialisten in Behandlung.

Danke für deine Antwort udn wenn ich noch Fragen habe, komme ich bestimmt darauf zurück.

LG

Sanlue



...
Jessy

Hi Sanlue,

ich habe das auch über ein Jahr gemacht, dass ich alles aufschrieb, wovon ich Durchfall bekam.

Allerdings konnten absolut keine Parallelen festgestellt werden. Darum habe ich es dann auch irgendwann gelassen. Das einzigste, wovon ich definitv Durchfall bekomme, ist Wassermelone. Aber auch erst seit diesem Jahr. Die Jahre davor konnte ich die Melonen kiloweise essen und es ist absolut nichts passiert.

Ich wünsche dir viel Glück, dass du den "Übeltäter" Wink findest.

Lieben Gruß, Jessy.



@Jessy
sanlue

Ich probier es trotzdem mal. Vielleicht klappt es ja bei mir und hilft zum Erfolg! Wink

Danke dir!

LG

Sanlue



Huhu Sanlue, habe eben
Erdbeere23

Huhu Sanlue,

habe eben deinen Beitrag durchgelesen.....und möchte dir gern Mut machen bezüglich Alternativmedizin.

Ohne das irgendwie böse zu meinen, aber ich kann wirklich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen darüber, dass es Ärzte gibt, die dich 25mal laparoskopieren....das ist völlig unverantwortlich. Ich denke, die Schmerzen die du hast, sind absolut kein Wunder, denn in dem Kreislauf von OPs kommen immer immer mehr Verwachsungen. >Eine 25. OP macht natürlich kurzfristig, dass es dir besser geht. Ich verstehe, dass du dich danach sehnst, weniger Beschwerden zu bekommen!!!!!! Das tun wir Endomädels ja alle....

Allerdings bekommst du durch jede weitere OP langfristig nur mehr Verwachsungebeschwerden, jedes Mal mehr, und irgendwann kann man da garnicht mehr ran!

Wenn du so viele OPs hast, warum hast du es denn nie probiert mit Alternativmedizin? Jeder gute Endospezialist rät zu einer ganzheitlichen Behandlung. Das heißt nicht, keine Schulmedizin, sondern schon Schulmedizin, aber kombiniert mit alternativen Dingen, die sich bei ENdometriose sehr stark bewährt haben!

Weißt du, irgendwann macht dein Körper die ganzen OPs und Narkosen auch garnicht mehr mit, das ist gefährlich!! Ich sage nicht, dass OPs bei Endo unnötig sind, aber bei einer 25fachen Widerholung weiß ich nicht, ob da ein Arzt noch guten Gewissens rangehen und noch eine OP machen kann....wenn ich das so lese, mach ich mir echt Sorgen um dich und musste das mal losweden.

Pass auf dich auf, ja?

LG!



Hallo Erdbeere
sanlue

Erst einmal Danke für deine lieben Sätze.

Ich weiß selber das es mit Sicherheit nicht gut ist so oft operiert zu werden. Zumal zu den Laparoskopien ja auch noch andere OP´s dazu kommen die ich schon hatte. Komme insgesamt auf 30 OP´s und das ist ,wenn man bedenkt das ich knapp 32 Jahre alt bin ganz schön heftig.

Bei mir ist es aber so das die Ärzte nach jeder OP Endo Herde gefunden haben, die definitiv für die Beschwerden Verantwortlich waren. Die Ärzte haben immer gesagt das es ohne eine OP nicht von alleine wieder weggegangen wäre. Dafür ist die Endo bei mir scheinbar zu stark.

Warum ich noch keine Alternative Medizin versucht habe? Weil ich denke das es viel mit der eigenen Einstellung zutun hat. Ich glaube da nicht wirklich dran. Dazu kommt auch noch, das es nicht von den Krankenkassen bezahlt wird und mir das ehrlich gesagt zu teuer ist.

Jetzt könnte man sagen: "Die hat ständig Beschwerden und lässt sich oft operieren nur damit die Beschwerden endlich weg sind und versucht nicht anderes. Dann kann es ja wohl nicht so schlimm sein, sonst würde sie alles versuchen."

Würde ich sogar verstehen wenn man so denkt. Aber Fakt ist, das wenn die Endo bei mir wieder da ist, ich so heftige Beschwerden habe, das ich nichts mehr kann. Nicht gehen, sitzen, stehen, liegen.......

Ich bin dann wirklich einfach nur froh wenn das endlich vorbei ist.

Seit Freitag liege ihc schon wieder flach und habe so krasse Schmerzen und Durchfall und alles, das ich nicht weiß wie ich die nächste Woche überstehen soll.

Ich habe zum 01.08. Betriebsintern die Arbeitsstelle gewechselt und hatte jetzt eigentlich gesgat das ich versuche mit Medikamenten die Zeit zu überbrücken. Die Stelle ist nämlich nur für ein Jahr befristet und da möchte ich natürlich einen guten Eindruck hinterlassen, damit ich vielleicht nach dem einen Jahr übernommen werde. Aber das ist mir jetzt auch egal.

Ich werde in der nächsten Woche mit meinem behandelnden Endo Arzt sprechen und ihm meinen Bericht der Darmspiegelung zufaxen und dann mal hören was er sagt, wenn er hört wie starke Beschwerden ich im Moment wieder habe.

Das ist mir im Moment auch relativ egal das ich schon sooooo viele Verwachsungen habe und die nach jeder OP schlimmer wieder kommen können, aber ich kann im Moment nicht mehr. Seit 6 Wochen laufe  ich jetzt wieder mit dne Beschwerden rum. Und immer nur Medikamente schlucken, kann ja auf Dauer auch keine Lösung sein.

Ich danke dir auf jeden Fall für deine lieben Worte. Passt gerade heute ganz gut.

Ich hoffe das ich jetzt nicht zu viel geschrieben habe?! FrownSmile

LG

sanlue



@Lilie
sanlue

Ich muss jetzt erst einmal abwarten was mein Arzt sagt. Dann kann ich immer noch drüber nachdenken.

Im Moment brauche ich erst einmal eine schnelle Lösung, damit die akuten Beschwerden gestoppt werden.

Danke dir!

LG

sanlue



Hi nochmal,   du, ich kann
Erdbeere23

Hi nochmal,

 

du, ich kann gut verstehen, dass du dich nach einer "schnellen" Lösung sehnst, weil es dir so schlecht geht....allerdings ist es ja schon so, dass es eine "schnelle" Lösung bei Endo leider nicht gibt bzw dass das ein Irrglaube ist- denn so schnell, wie dabei die Beschwerden scheinbar weg sind, sind sie bei der schnellen Lösung- geballt mit zusätzlichen Beschwerden wegen der ganzen OPs- wieder da.

Ich hatte bisher auch nie die Ruhe, langfristig zu denken und eben nicht in meiner Not zur schnellen Lösung zu greifen. Das hat mir aber mein Spezialist beigebracht, der ausschließlich langsam und in Ruhe und unter Berücksichtigung aller Aspekte handelt und sich nicht hetzen lässt. Sicherlich kostet das langfristig Kraft.

Wenn ich von dir lese, denk ich auch immer an mich- ich hatte seit der Endodiagnose vor 2,5 Jahren auch 5 OPs und wenn ich so weiter machen würde, wären es irgendwann auch so viele wie bei dir. Auch bei mir wurden jedes Mal Herde gefunden, neue, die die Beschwerden erklärt haben.

Und trotzdem weigere ich mich nun, in diesen OP-Kreislauf einzusteigen bzw dort zu bleiben und versuche andere Dinge. Vor Allem versuche ich, es mit Ruhe anzugehen, was eben nicht leicht ist. Aber dabei hilft mir mein Spezialist sehr und gibt mir die nötige Ruhe, und auch meine Haus-Gyn ist echt klasse, nimmt die Beschwerden sehr ernst und wir kümmern uns gemeinsam drum- auch jetzt, wo ich wieder ne nervige Zyste habe.

Ich hab auch nie wirklich an alternative Dinge geglaubt, aber momentan wäre es mir das wert, auch finanziell (ich habe als studentin auch nicht viel geld)- lieber, als alle paar monate narkose, op, verwachsungen usw......ich schwöre auf eine mischung aus schulmedizin, nehme ja auch hormone usw, und alternative dinge, einfach kombiniert...

LG dir



@erdbeere
sanlue

Hallo!

Ich weiß nicht ob du es schon in meinem anderen Thread gesehen hast, aber heute ist die Entscheidung zu einer erneuten OP gefallen.

Habe mit meinem Art zusammen überlegt und besprochen was wir jetzt machen. Vermutlich ist wieder Endo da, oder so starke Verwachsungen das ich davon immer die heftigen Beschwerden habe.

Den genauen Termin bekomme ich morgen.

Im Moment ist das für mich die beste Entscheidung so, weil ich einfach nicht mehr mit den akuten Beschwerden klar komme.

Wenn ich alles überstanden habe, werde ich mal langsfristig über Behandlungsmöglichkeiten nachdenken und auch meinen Arzt nochmal fragen was er denn von Alternativmedizin hält.

Ich wünsche dir auf jeden Fall auch alles gute und hoffe das die Zyste von selber wieder verschwindet. Natürlich hoffe ich auch das du nicht so viel OP´s wie ich mitmachen musst. Wobei ich da bestimmt wirklich schon eine krasse Ausnahme bin.

LG

Sanlue



Huhu,   klar kann ich deine
Erdbeere23

Huhu,

 

klar kann ich deine Entscheidung gut verstehen, ich denke auch, die hast du schon vor heute getroffen, irgendwie- ich kenne das Gefühl, sich einfach nur danach zu sehnen, dass es besser wird. Diese Position, in der man ist, wenn man einfach will, dass die Beschwerden aufhören.

Dass man sich vornimmt, nach dieser OP was anderes zu probieren, kenn ich auch. Wenn die Beschwerden dasind, denkst du dir jedes Mal "Nur noch diese eine OP, dann schau ich nach was anderem"- und vor der nächsten OP ists das Gleiche. Das hab ich wie gesagt auch 5mal durch. Und hätte es auch weitere 30 Male durch gemacht, wenn mich mein Endospezi nicht wirklich wach gerüttelt hätte. Denke, wachrütteln ist da das richtige Wort, denn er hat mir klar gemacht, dass es SO, nämlich immer wieder OP, dauerhaft nicht geht. Und er hat mir irgendwie den Druck genommen, zu denken, es MUSS jetzt was passieren, es muss jetzt weggehen usw.

Seitdem geh ich echt anders damit um, Schmerzen und Beschwerden zu haben, und fühle mich wohler und ruhiger. Gerade die Darmbeschwerden, die ich auch habe, nehmen von OP zu OP zu wegen der Verwachsungen. Die KANN man dauerhaft nicht wegmachen.

Ich hoffe und wünsch dir, dass es für dich auch noch einen anderen Weg geben wird, auch wenn du jetzt erstmal für eine weitere OP entschieden hast. Wenn die Entscheidung gefallen ist, lässt man es sich eh nicht mehr ausreden (kenn ich zu gut). Aber vielleicht findest du danach einen anderen Weg.

Liebe Grüße und alles Gute:)

Eva

 

 



Hi Eva
sanlue

Doch, ich habe mir fest vorgenommen mir nach der OP Gedanken zu machen und mit dme Arzt zu sprechen.

Ich habe mich letztes Jahr auch zu einer AHB entschieden, wiel ich mir da schon gesagt habe das es so nicht weitergeht. Außerdem habe ich meine Ernährung umgestellt und bin sportlich etwas aktiver geworden. Sind also alles schon Veränderungen die ich auch durchgezogen habe.

Akkupunktur habe ich übrigens auch schon einmal gemacht, obwohl das gar nichts gebracht hat.

Aber man sieht, das ich nicht nur so erzähle sonder wirklich für Veränderungen bereit bin.

Danke dir

LG

Sandra