Seid Ihr alle Berufstätig?
BenjisFrauchen

Hallo,

mich würde mal interessieren ob Ihr alle Berufstätig seid-außer bei Dir Silvia du liest da bestimmt auch Wink, weiß ich von sonst niemand.

Mich interessiert das weil ich derzeit so viele Probleme bei der Arbeit habe weil ich einfach "schwächle".

Ich bin Erzieherin ( 36 J.) in einer Wohngruppe mit derzeit fast nur Jugendlichen. Eigentlich macht mir die Arbeit Spaß aber seit die Schmerzen so dolle sind und täglich da sind,und ich das Tilidin und Lyrika nehme läuft meine Arbeit nicht mehr so gut. Naja , seit ich Schmerzmittel nehme ist es besser, denn die Schmerzen haben mich total agressiv gemacht, die Medikamente machen mich jetzt aber vor allem müde und so komisch unkonzentriert.Und Schmerzen habe ich ab und an trotzdem. Das merken na klar alle dass ich nciht mehr die bin die ich mal war. Da ich letztes Jahr öffters krank war, weil ich nicht mehr konnte bin ich jetzt also "unter Beobachtung". Ich tu immer so als ob es mir gut geht und sage auch nicht viel.

Jetzt will ich ja nochmal unters Messer, dann merken wieder alle dass ich doch nicht so gesund bin wie ich vorgebe.

Wie macht ihr das denn? Welche Erfahrungen habt ihr so mit Arbeitgebern oder auch Kollegen? Und Abteilungsleitern oder Gruppenleitern?

Wie oft seid Ihr krank?

Nicht auszudenken was los ist wenn ich nen Schwerbehindertenausweiß beantrage....Undecided

Danke schon mal

Martina

 

 



Hallo Martina, ich stehe
burnout

Hallo Martina,

ich stehe auch im Berufsleben. Aber nicht mehr Vollzeit. Mein Körper schafft keinen vollen Tag mehr. Es sind nur noch 6 Stunden drinne. Das reicht dann schon um fix und alle zu sein. Hab ich alles meiner Endo, Lebensmittelunverträglichkeiten, Depressionen und einer Angststörung zu verdanken Undecided Mir ist das Geld egal, was ich dadurch einbüße. Mein Körper und mein Wohlbefinden ist mir wichtiger. Seit ich kürzer arbeite gehts besser. Vor allem muss ich nicht mehr so viele Schmerzmittel nehmen. Der Körper ist dann eben doch nicht mehr ganz so verkrampft und unter Strom wie sonst, wenn er den ganzen Tag funktionieren muss. Meine Fehlzeiten sind auch besser. Früher war ich jeden Monat im Schnitt 10-14 Tage krankgeschrieben.



Arbeit
Jessy

Hallo Martina,

ich habe das große Glück, dass ich seit letzter Woche von zu Hause aus arbeiten kann, also Homeoffice.

Anfangs war ich davon gar nicht begeistert, aber muss feststellen, es ist genial. Ich kann mir meine Zeit einteilen und wenn ich mal einen guten Tag hatte und viel geschafft habe, dann kann ich auch mal den nächsten Tag frei machen. Echt klasse.

Lieben Gruß, Jessy.



das hätte ich auch gerne.
burnout

das hätte ich auch gerne. welche Firma bietet denn das an? dann hast du wohl keinen Kundenkontakt oder dergleichen.

*neidisch-gugg*



@ burnout
Jessy

Klar habe ich Kundenkontakt, aber nur telefonischen. Laughing

Ich arbeite für eine Versicherung.

Lieben Gruß, Jessy.



Ich bin auch Vollzeit
Tess

Ich bin auch Vollzeit berufstätig und mache nebenher eine Heilpraktikerausbildung. Bin aber oft krank geschrieben gewesen (und immer noch). Ist zum Glück nicht weiter schlimm, weil ich in einem rießen Konzern arbeite, das juckt nicht wirklich  jemanden.

Habe aber auch nach was neuem Ausschau gehalten und werde somit kündigen. 

Nebenher gebe ich noch Kurse für Autogenes Training. 

Vor einem Jahr noch wäre das alles nie möglich gewesen, da war ich die meiste Zeit rumgelegen. Jetzt bin ich wieder fit und steh voll im Leben (zum Glück).

--

Liebe Grüße, Tess



Hallo Martina,
Herzchen

ich bin auch Vollzeit beschäftigt in einem Wohnhaus für Menschen mit behinderungen. Ich arbeite dort mit schwerst-mehrfachbehinderten, also auch keine leichte Arbeit.Dazu habe ich leitende Positionen. Ausgefallen bin ich ja nur sehr selten weil mir die Endo keine großen Schmerzen bereitet hat. Dann fing es letztes Jahr an und geht dieses Jahr munter weiter. Wurde im Juni totaloperiert und kann da noch nicht wieder in der Pflege alles machen. Meine Kollegen wissen Bescheid und nehmen vieles in Kauf.

Dir sollte es egal sein was sie denken denn es geht um deine Gesundheit. Was können sie denn dagegen haben wenn du einen Schwebi-ausweis beantragst? Du solltest dir wichtig sein und nicht die anderen.

LG Herzchen



Ich bin auch (noch) Vollzeit
DanH

Ich bin auch (noch) Vollzeit beschäftigt, als OP-Schwester. Mein Job ist sehr stressig und auch körperlich anstrengend. Und obwohl ich mit 27 noch recht jung bin kaum noch zu bewältigen, die letzten 2 Jahre war ich sehr häufig krank. Nun hab ich die Konsequenz gezogen und mir ne Teilzeit-Stelle gesucht. Das hat sich mit der Diagnosestellung überschnitten, sodass ich demnächst neu anfange, mit Probezeit usw. Ich hoffe das geht gut... Die Endo, der Darm, der Rücken, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und auch depressive Verstimmungen machen mit sehr zu schaffen, es kommt alles zusammen und ich hab das Gefühl ich brauch ne Komlpett-Sanierung!!!!

 Viele Grüße

Miri



Ich habe immer Vollzeit
hägar

Ich habe immer Vollzeit gearbeitet, als Fahrzeuglackierermeisterin. Letztes Jahr habe ich eingesehen, daß ich es einfach nicht mehr schaffe und umschulung beantragt. Genehmigt.

Wenn die vorbei ist, werde ich zusehen, daß ich nur noch eine Teilzeitstelle mache.

Meine Kollegen haben von mir immer gedacht, ich hätte einfach kein Bock zu arbeiten, obwohl ich selten krankgeschrieben war.

Ich hatte übrigens trotz Schwerbehindertenausweis mit GdB 50 einen neuen Job bekommen.

Für mich habe ich beschlossen, wenn die nächste OP wieder so ein Hammerding wird, dann geh ich nicht mehr arbeiten. Ob sich das verwirklichen läßt, weiß ich natürlich nicht.

lg

Hägar



Hallo, ich habe immer
doris1975

Hallo,

ich habe immer Vollzeit in der gastronomie gearbeitet und mußte dann komplett aufhören, da der Doc meinte, es liegt an meinem Job, warum ich keine Kinder bekomme.

Wir hatten dann Zeit und Ruhe, es klappte aber trotzdem nicht. Dann kam die OP und Endometriose wurde festgestellt. Also daher immer meine starken Schmerzen.

Durch die GnrH und Second Look dann erneut mit Hormonen versucht, immer noch ohne Arbeit, habe mich komplett an die Anweisungen des Docs gehalten.

Wir wollten erstmal in Ruhe den Kinderwunsch angehen. 1 Jahr verging.

Da dieser jetzt abgeschlossen ist, ging ich seit meiner Juni OP, genauer gesagt 4 Wochen später wieder arbeiten, wieder Gastronomie. Allerdings habe ich dort schon wieder aufgehört, denn dort gibt es kein WC und ich hatte pausenlos Blutungen und konnte den ganzen Tag über nicht viel trinken, denn ich hatte ja keine Möglichkeit aufs Klo. Da hätte ich zu Rewe fahren müssen.

Ich bin aber schon wieder an etwas Neuem dran, denn ohne Arbeit halte ich es nicht aus. Ich werde allerdings keine Vollzeit mehr machen können, denn cih habe auch andere Gebrechen und bin leicht Geh Behindert und habe eine Neuralgie, die Medis, die ich mitlerweile alle nehmen muß, auch wegen der Angststörung sind sehr heftig.

LG

Doris 



Hallo Martina, also ich
stumperl86

Hallo Martina,

also ich fange am 01. Oktober eine Ausbildung zur Masseurin an!!! Die Ausbildung dauert zwei Jahre, habe auch schon ziemlich Angst davor, dass ich zu viel krank bin!!! Es wär nicht die erste Stelle die ich wegen zu vielen Fehltagen verlieren würde!!! Da ich das Problem habe, dass ich eben nicht nur die Endo habe, sondern auch sonst gesundheitlich wirklich gut auf dem Damm bin!!!

Vielleicht ist es mit der Angst nicht unbedingt ein guter Start!!! Aber naja, was soll ich sonst machen, das einzige was ich noch machen kann ist, dass ich nicht zu viel darüber nachdenke, sondern einfach positiv denke!

Liebe Grüße Carmen



Hallo, also, ich bin 25
Erdbeere23

Hallo,

also, ich bin 25 und habe seit 3 Jahren Endo, seitdem 5 OPs. Ich habe das Glück, noch im Studium zu sein und nur nebenbei zu jobben und konnte es immer trotz OPs und vielen Krankphasen gut bewältigen.

Seit der letzten OP im Mai bin ich endomäßig nur noch mit wenig Beschwerden belastet und demnach seit Mai nicht mehr ausgefallen im Studium und Nebenjob. Was ich aber auch merke, sei es durch die Endo, die ganzen OPs und auch die Hormontherapien, ist, dass ich anfälliger für alles bin- oft Infekte, schnell müde und kaputt, viele Allergien usw. Darum brauch ich auch zwischendurch immer viel Ruhe, aber bei der Arbeit funktioniere ich ganz gut- bin sehr gespannt, wie es ist, wenn ich dann Mitte nächsten Jahres voll arbeite.

Trotz allem war und ist es mir sehr wichtig, zu arbeiten- es lenkt zum Einen ab und gibt zum Anderen eine sinnviolle Aufgabe. In Schmerzzeiten nicht einfach...in der Reha hab ich aber auch gelernt, dass die Endo eben aktive und inaktive Phasen hat, und ich hoffe immer auf laaaange inaktive zeiten;).

Liebe Grüße!



Hi martina,wie du betreute
Ria

Hi martina,
wie du betreute ich eine Wohngruppe allerdings nicht als Erzieherin sondern als Seniorenbetreuerin für sehr demente Menschen.
Ich bin seit 8 Wochen arbeitslos, habe es mit den Schmerzen nicht mehr ausgehalten. Nehme auch "LYRICA" und andere Schmerzmittel - bin dadurch sehr müde und antriebslos - habe einen bevorstehenden OP-Termin bis dahin bleibe ich zuhause - und werde mich auch danach nicht stressen lassen. Ich bin Gottseidank in der Lage es mir leisten zu können. - Diese Auszeit habe ich jetzt einfach gebraucht.
Manchmal muss man einfach abwägen.
Gruß Maria



bin berufstätig
Sera

Hallo Martina,

ich arbeite seit ca. 22 Jahren in der Pflege als Heilerziehungspflegerin. Vor 3 Jahren machte ich noch eine Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft. Bisher war ich auf Wohngruppen in einem Behindertenheim, einem Altenheim, war eine zeitlang in einem Demenzhaus beschäftigt, war in einer Reha- Klinik für neurologisch erkrankte Patienten und seit ca. 5 Monaten arbeite ich als Wohnbereichsleitung in einem Alten- und Pflegeheim. Ich merkte jedoch sehr schnell, daß mir das zuviel ist, was Verantwortung und Aufgaben betrifft. Hinzu kamen dann noch die körperlichen Beschwerden, die ich am Montag mit Bauchspiegelung abklären lasse. Ich bin mir nicht sicher, ob das, daß ich zum Teil im Beruf überfordert bin, sich auf meinen Körper niedergeschlagen hat. Man darf nicht immer alles auf die Psyche schieben. Aber ständige Anspannung und der Leistungsdruck tun auf Dauer sicher nicht gut. Und dazu kommt noch die körperliche Anstrengung bei der Grundpflege, Transfer z.B. vom Bett in den Rollstuhl, usw.

Gedanken mach ich mir, ob ich den Beruf wegen körperlicher Anstrengung weiter ausüben kann. Umschulung mit 45 Jahren- ich weiß nicht, ob da das Arbeitsamt mitmacht. Hat damit von euch jemand Erfahrung?

Liebe Grüße,

Sera



Hallo Martina
Sera

Hallo Martina,

du hast in deiner mail noch nach Erfahrungen mit Kollegen/innen und Vorgesetzten gefragt. Aus dem, was du schreibst, entnehme ich, daß deine Situation nicht leicht ist. Bei mir ist es so, daß ich meine Arbeitsstelle erst seit April habe, also bis Ende September noch in der Probezeit bin. Solange ich meine Beschwerden, die vor ca. 3 Monaten schleichend begannen, für mich behielt, war das Arbeitsklima gut. Dann konnte ich es irgendwann nicht mehr verbergen, weil ich plötzlich sehr starke Schmerzen hatte. Über die Reaktionen war ich zum Teil richtig entsetzt. Kollegen reagierten abweisend. Die Pflegedienstleitung setzte mich, seitdem ich krankgeschrieben wurde, unter Druck. D.h. sie fordert, daß ich daheim Schreibarbeit erledige (sie wollte ursprünglich, daß ich das im Heim tu), ruft an, wie weit ich bin, usw. Dabei habe ich wirklich keinen Kopf dafür! Sie deutet an, daß ich ja noch in der Probezeit sei. Eine sehr fiese Sache. Ich habe das Gefühl, daß man als leistungsfähige Kraft gern gesehen ist. Schwächelt man, dann zählt alles nichts mehr. Traurig finde ich, so wie bei dir, daß so etwas ausgerechnet im sozialen Beruf läuft. In andere Berufe habe ich nicht so einen Einblick. 

Du schreibst, daß du u.a. Tilidin nimmst. Du Arme, dann müssen deine Schmerzen schon heftig sein. Machen dir die Nebenwirkungen nicht sehr zu schaffen, gerade bei der Arbeit? Jugendliche können einen schon ganz schön fordern! Kenne das von einer Freundin, die für schwer erziehbare Jugendliche zuständig ist. 

Liebe Grüße,

Sera



Hallo danke für eure
BenjisFrauchen

Hallo

danke für eure beiträge.

ja ich finde im sozialen bereich ist es noch schlimmer als wo anders... aber vielleicht meine ich das nur aber ich dachte einfach im sozialen bereich solte es etwas besser sein aber so ist es auf alle fälle nicht das weiß ich.

ich nehem tilidin täglich seit einem jahr  wenn ich blutungen habe reichen die aber auch nicht aus und ich wanke nur durchs leben.

die nebenwirkungen sind naja.... ich bin eben müse und außer zu arbeiten kann ich eben im leben nicht mehr viel anderes machen.

was aber noch schlimmer für mich ist dass mein mir die endo noch nicht diagnostiziert wurde und ich von arzt zu arzt renne und alle sagen: das ist psychosomatisch. jetzt habe ich vermutlich von lyrika schlaflähmungen mit halluzinationen. Aber  das sei nicht so schlimm sagt man mir!!! echt, ich komm mir vor wie ein depp. ihr müsst mal dazu googeln, das ist voll der horror.

 

ich weiß echt nicht wie das weiter gehen soll. In meinem Job darf ich nur noch sachen machen die praktikannten machen dürften. also alles was keine rmachen will, dafür bin ich dnan gut, was wo man sich entwickeln kann und spaß hat und verantwortung hat, das darf ich nicht mehr tun. das rfegt mich so auf, weil sie sagen ich sei nicht mehr belastbar!

tztz.

Bin echt depri deswegen

Gruß Martina

 



Ja
rozelina

Endo Grad IV, 100% (na ja, eher mehr) als Anwältin. Das ginge auch recht gut, wenn ich nicht nebenher noch die KiWu-Behandlungen meistern müsste. Ich habe im Moment eine Auszeit - mache eine Ausbildung im Ausland - dann komme ich zurück für die OP im Dezember und suche einen neuen Job. Wird aber sicher mind. 80% sein. 

Liebe Grüsse! 



Hallo Martina, hast du schon
hägar

Hallo Martina,

hast du schon mal an eine Umschulung gedacht? Mein Job hat mir eigentlich auch immer Spaß gemacht. Aber irgendwann wird es zuviel. Stell dir vor, du hättest die Chance, nochmal neu etwas anzufangen? Etwas ganz anderes oder Weiterbildung?

LG

Hägar



Berufstätig
anne1

Hallo Martina, ich bin erst seit 1 Jahr berufstätig in Vollzeit. Ich arbeite in einem Labor/Verwatung und hab 6 Chefs! Beim Vorstellungsespräch habe ich Ihnen gesagt, dass ich Endo habe. Man sagte mir, dass es kein Problem sei. Doch nun da ich wieder leider 1 1/2 Woche ausfiel, wurde mir gesagt, wenn ich noch einmal krank bin dass ich mit einer Kündigung rechnen muß. Nach dieser Ansage habe ich mich schlau gemacht und mir wurde gesagt, dass man auch mit dieser Krankheit einen Schwerbehindertenusweis beantragen kann. Ich habe mir einen Termin in dem Endometriosezentrum München/Pasing geben lassen und werde den Antrag dann mit ansprechen. Ich merke aber schon an mir selber dass ein Vollzeitjob für mich unheimlich schwer ist. Obwohl ich hoch ziemlich jung bin. Es ist einfach nur noch frustriend.

--

Anne1



Hallo Martina
Silke567

weiss nicht, ob du noch in diesem Forum bist.

wie lange nimmst du schon Tilidin? bist du operiert (d.h. eigentlich saniert?) und nimmst Hormone? Ich bin jetzt schon 2x operiert, bekomme Hormone und muss trotzdem Tilidin gegen die Schmerzen nehmen. Arbeite im Moment nicht. vg Silke



Hallo, ich bin auch
Toskana77

Hallo,

ich bin auch berufstätig. Früher waren es 40 Std/Woche. Seit Nov. 2008 arbeite ich in Teilzeit mit 36 Std/Woche.

Zu 40 Std in der Woche bin ich nicht mehr in der Lage. Die 7 Stunden die ich derzeit am Tag arbeite sind im Moment auch sehr anstrengend, aber noch mehr reduzieren schaffe ich derzeit finanziell nicht.

So wie ich mich derzeit fühle glaube ich nicht, dass ich jemals wieder Vollzeit arbeiten werde.

Meine Kolleginnen schauen mich auch immer komisch an, da man mir die Endo ja nicht ansieht und auch nicht die Beschwerden (Schmerzen und Dauerblutungen) die damit verbunden sind. Oft versuche ich mir das auch nicht anmerken zu lassen, aber das kostet viel Kraft. In den letzten beiden Jahren habensich meine Fehltage auch wieder gehäuft, was niemand von der Arbeit so wirklich verstehen kann.

Meine OP steht jetzt für Mitte September an (Gebärmutterentfernung per Querlaparotomie) und ich bin gespannt wie die Reaktionen sind, wenn ich dann wieder arbeiten gehe. Vermutlich denken dann alle, dass die Kranktage und Beschwerden hinter mir liegen und ich dann wieder wie neu bin und immer arbeiten kann.

Nach der OP möchte ich auch einen Schwerbehindertenantrag stellen, mal schauen was meine Kolleginnen dann sagen. Bin schon gespannt ;-)

LG Toskana77



also ich bin auch
sandramaus

also ich bin auch berufstätig, ich arbeite 36 Stunden in der Woche, würde aber gern 40 Stunden arbeiten.

Meine Arbeit lenkt mich von meiner Krankheit ab und ich denke, das tut mir gut.

lg sandramaus



ich studiere noch (7.
Tinimaus

ich studiere noch (7. semester medizin).. da an unserer uni in den meisten kursen keine fehlzeiten zugelassen sind, habe ich mich auch noch nie krankschreiben lassen. hab mich dann immer so hingeschleppt (das jahr bis zur diagnose- das ging bei mir zum glück schnell- hab ich auch keine schmerzmittel genommen, schön blöd, das war die hölle). jetzt komm ich mit novalgin meist ganz gut zurecht.

durch die krankheit habe ich aber beschlossen, nur eine klinisch-retrospektive ("statistische") doktorarbeit zu schreiben. eigentlich wollte ich eine prospektive arbeit schreiben, die benötigt aber mehr zeit, wird nicht sicher fertig und man kann sich die zeit nicht frei einteilen. ich hatte eine zeit lang zwischen prospektiv und retrospektiv geschwankt, mich aber nach der diagnose definitiv für die retrospektive arbeit entschieden. da kann ich dann je nach tagesform was für tun oder es lassen. auch ne OP zwischendurch ist damit machbar. glaube, die nächste ist in nem halben jahr fällig..



Hallo, ich bin 27 und
Lisette

Hallo,

ich bin 27 und arbeite als Erzieherin im Kindergarten.Bin im März und Juni operiert worden. Seit März hab ich auch durchgehend Schmerzen. Zwischendurch war ich immer mal wieder ein paar Tage arbeiten, aber ich konnte die normalen Aufgaben die anfallen nicht machen, desshalb bin ich jetzt wieder krank geschrieben. Im Kindergarten muss ich die ganze Zeit in Bewegung sein, dadurch werden die Schmerzen immer stärker.Meine Kolleginnen sind sehr verständnisvoll, aber ich denke das dauert nicht mehr lange und ich habe keine Arbeit mehr. 

liebe Grüße



ich bin 25 und habe meine
Pasoa

ich bin 25 und habe meine Arbeit durch die Krankheit evtl. noch andere Krankheiten verloren. Bin leider immernoch nicht arbeitsfähig.. mir geht es sehr schlecht und habe täglich starke schmerzen.. schmerzmittel vertrage ich leider überhaupt nicht... 

hatte 09 eine OP... davor langes leiden aber keine Diagnose.. jetzt muss ich schon wieder Operieren..

 

liebe grüsse



hallo Pasoa, hast du die
Lisette

hallo Pasoa, hast du die Schmerzen seit der OP 09 ?gibts eine Behandlung oder Therapie die du machst?Wirst du jetzt wegen Endometriose nochmal operiert?

alles Gute



Hallo Lisette! Ja, habe im
Pasoa

Hallo Lisette!

Ja, habe im Bauchraum noch mehr schmerzen seit der OP, obwohl ich von einem sehr guten Spezi operiert worden bin... habe danach einige Hormone erhalten die dauerblutungen verursacht haben... die Schmerzen wurden dann auch noch schlimmer... seit 4Monaten hab ich die Mirena.. bis jetzt noch leichte blutungen.. GM schmerzt jetzt weniger..

laut MRI ist unteranderem die Endo durch den Darm und deswegen muss ich eine teilresektion machen lassen..

am liebste würd ich meinen kopf in den sand stecken..

 

liebe grüsse



Schwerbehindertenausweis
FabioValerio

Hallo an Alle,

 was ist überhaupt notwendig um einen Ausweis zu bekommen? Sprich, habt ihr alle Endometriose mit Organentfernungen (auch nur Teilweise) oder einfach nur der Befund Endometriose?

 GLG