Endometriose mit Alternativmedizin behandeln
Lia

Hallo zusammen!

Nach der Geburt meines Sohnes (März 08) wurde bei mir im kleinen Becken eine Endometriose festgestellt. Im Jan 09 habe ich mich für die 3 Monatshormonspritzen (Gestagen) entschieden. Diese Spritzen wurden mir dreimal verabreicht (bis Okt. 09). Nun war ich wieder beim Arzt, um die Veränderung der Endo zu überprüfen. Sie wurde kleiner und weicher aber weg ist sie nicht. Als weitere Therapiemöglichkeiten schlug mir der Arzt eine weitere Hormonspritze vor, die Antibabypille oder Schwagerwerden. Nun, ich möchte eigentlich keine Hormone mehr zu mir nehmen, da ich mich vor den Spätfolgen (ev. Krebs..) fürchte. Vor den Schmerzen, die ich vor den Spritzen hatte, habe ich auch grausam Angst. Schwangerwerden, ja das wäre schon ein Thema ,nur, da geht es ja manchmal auch einige Zeit bis es einschlägt und alle Monate mit Schmerzen leben, das muss nicht sein. Auch habe ich Angst, dass sich die Endo wieder vergrössert... Nun für mich käme nur eine Alternativmethode in Frage. Hat schon irgendjemand von euch positive Erfahrungen mit Naturmedizin, Essverhalten verändern... gemacht? Oder habt ihr mir noch eine andere Variante, die euch weitergeholfen hat? Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten.

PS: Übrigens eine OP kommt bei mir nicht in Frage, da die Endo im kleinen Becken liegt und sehr schlecht erreichbar ist.

Herzliche Grüsse und besten Dank

Lia



Hallo Lia, als erstes
Tess

Hallo Lia,

als erstes würde ich ein Endometriose-Zentrum aufsuchen (findest du hier unter Arztsuche). Denn das eine Endometriose im kleinen Becken inoperabel ist, hört sich nach keiner Expertenmeinung an. 

Mit Alternativmedizin kann man viel erreichen, ebenfalls mit einer Ernährungsumstellung. Aber erst einmal solltest du alle bestehenden Herde operativ entfernen lassen, gerade wenn du Schmerzen hast. 

Anschließend würde ich einen guten Heilpraktiker aufsuchen, der kann dir da weiterhelfen und testen was für dich in Frage kommt. Zu Ernährungstipps findest du hier einige ältere Beiträge, wenn du oben rechts in der Suchfunktion das Stichwort Ernährung eingibst.

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Liebe Grüße, Tess



Hallo Lia
Miri

Hallo Lia,

also ich möchte mich der Meinung von Tess anschließen.

Ich habe leider schon seit 23. Jahren Endo, und deswegen schon mehr als 12 Bauchspieglungen hinter mir,zuletzt auf Grund der Endo im Juli diesen Jahres Hysterektomie/ Adnexektomie rechts und ich bin leider immer noch nicht schmerzfrei.

Das eine Endemetriose im kleinen Becken inoperabel ist, ist mir neu Undecided

Also ich hatte auch schon mehrfach Endo im kleinen Becken und diese konnte immer ganz gut entfernt werden. Ich würde dir auch raten dich mal an einen Speziallisten für Endometriose zu wenden, der kann dir sicherlich weiter helfen. Auch ich hatte schon mehrfach Behandlungen mit Hormonen, aber leider sind diese Behandlungen bei mir immer fehl geschlagen. Aber jeder Körper reagiert ja auch anders. Wünsche dir alles Gute und viel Erfolg damit du schnellstmöglich Hilfe findest. Liebe Grüße.



Hallo Lia,
Dagi

bezüglich Ernährung usw. kannst du - wie Tess schon geschrieben hat - in vielen älteren Berichten einiges nachlesen.....auch im Buch Frauenkörper, Frauenweisheit von Dr. med. Chritiane Northrup.

Hier trotzdem noch mal kurz - ich nehme Cerazette ohne Pause, werde vom HP begleitend behandelt und habe meine Ernährung radikal umgestellt - seitdem habe ich keine Schmerzen mehr: keine Milch- und Milchprodukte, kein rotes Fleisch, kein Koffein, kein Alkohol, kein helles Mehl - nur Vollkorn - kein Zucker.  Meine OP konnte somit im Moment verhindert werden - mir geht es sehr gut damit.

Hoffe du findest das Richtige für dich. 

Grüße

Dagi 

Vergessen: trinke noch Frauenmantel und Schafgarbentee - täglich. 

 



Hallo Lia Vielleicht bist Du
chanelle71

Hallo Lia

Vielleicht bist Du ja aus der Schweiz?

Also ich war kürzlich in Zürich in einem Kinderwunschzentrum, da hatte man mir eine Adresse für TCM gegeben, die vielleicht einen Versuch wert wäre (sie sind auf KiWu spezialisiert, und auf der Website ist Endometriose auch aufgeführt). Also eine Ernährungsumstellung wäre auf jeden Fall zu empfehlen. Ich habe seit einem Jahr meine Ernährung umgestellt (ähnlich wie Dagi) und bin überzeugt, dass das langfristig in jedem Fall einen grossen Unterschied ausmacht. So akut kann ich nicht allzu viel sagen, da ich mit der Pille soweit schmerzfrei bin.

Spezialisten wie sie in den erwähnten Endo.-Zentren sind, sind in der Schweiz wohl eher dünn gesät. Aber vielleicht bist Du gar nicht von hier... Jedenfalls denke ich auch, dass eine gute! Sanierung der Endometriose zu empfehlen ist, wenn Beschwerden vorhanden sind, gerade wenn man keine Hormone nehmen will.

Liebe Grüsse und alles Gute, Chanelle

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Liebe Grüsse, Chanelle