Wieviel Bauchspiegelungen hattet ihr?
Sonne

Hallo an alle,

wiviel Bauchspiegelungen hattet ihr? Ich frage deshalb, da ich zur Zeit wieder enorme Probleme mit Unterleibsschmerzen, Schmerzen, die in die Beine ausstrahlen, Übelkeit und Erbrechen habe. Es sind die gleichen Schmerzen wie vor meiner letzten Bauchspiegelung im Dez 2007. Ich habe jetzt anfang November wieder einen Termin beim Spezialisten und frage mich, ob mich einer erneuten Bauchspiegelung unterziehen soll (mit oder ohne GM-Entfernung?)  Ich habe jetzt aber Angst vor Verwachsungen, es wäre die 4. Bauchspiegelung.

Da ich schon 44 bin, habe ich gedacht, ich halte es noch bis zu den Wechseljahren durch. Da die Schmerzen zur Zeit so stark sind und ich mich ständig matt fühle, glaube ich nicht, dass ich das noch länger durchhalte.

Sonne

 

 



Hallo Sonne, ich bin 25 und
Erdbeere23

Hallo Sonne,

ich bin 25 und hatte bisher 5 bauchspiegelungen innerhalb von 2 jahren.

das lag allerdings daran, dass ich den richtig guten operateur erst bei der 5. OP hatte, seitdem hab ich auch die richtigen hormone und mir gehts deutlich besser....

ist ja bei jeder frau individuell- manche haben nach der 1. op ruhe, andere müssen in abständen immer wieder unters messer. ich für mich seh das so, dass ich eine op machen würde, wenn mir andere dinge nicht mehr ausreichend helfen und ich meinen alltag nicht mehr bewältigen kann (vor der letzten op z.B: war meine niere dauerhaft gestaut wegen endo am harnleiter).

wenn ich es noch schaffe, mit alternativdingen, hormonen u.a. relativ schmerzfrei zu sein, dann erstmal keine op, denn dadurch kommen ja nur wieder verwachsungen......denke, die entscheidung ist echt ganz individuell zu treffen und bei jedem anders.

LG dir



hallo... ich bin 20 und
janina1904

hallo...

ich bin 20 und hatte im letzten jahr 5 bauchspiegelungen dieses jahr 2 und 2005 und 2006 jewals eine....

aber immoment geht es mir auch besser.. mal schaun wie lange das hält..

 



Ich bin 42 Jahre
Miri

Ich bin 42 Jahre,

habe seit 23 Jahren Endometriose, habe mehr als 12 Bauchspieglungen hinter mir, darunter eine Ende

April diesen Jahres und dann im Mai diesen Jahres. Dann hatte ich nun zuletzt im Juli eine komplette

Hysterektomiie erweitert mit Adnexektomie rechts. Bin letzte Woche aus einer Reha gekommen die ohne

Erfolg abgeschlossen worden ist da ich weiterhin unter massiven Beschwerden leide. Auch aus diesem Grund habe ich kommenden Mittwoch einen Termin im K.Haus zum Gespräch mit meinem Operateur. Wünsche dir alles alles Gute. Liebe Grüße. 



Hallo...
Jessy

Hallo,

ich kann mit 7 BS dienen. Wink

1998, 1999, 2000, 2001, 2002 und 2 x 2008.

lg Jessy.



bei mir ist die endometriose
lexi83

bei mir ist die endometriose genau letztes jahr im oktober festgestellt worden und ich habe bis jetzt 3 bauchspieglungen bekommen..

wünsche euch einen schönen sonntag abend

 lg alexandra



Hallo Sonne Bei mir wurde
chanelle71

Hallo Sonne

Bei mir wurde Endo. auch im letzten Oktober festgestellt (MRI) und ich hatte noch nie eine Bauchspiegelung, da ich mit der Pille praktisch wieder schmerzfrei bin (ich hatte sie früher nie genommen).

LG, Chanelle

--

Liebe Grüsse, Chanelle



Ich bin 20 und hatte in den
Tess

Ich bin 20 und hatte in den letzten 2 1/2 Jahren 4 Bauchspiegelungen. Hätte mir aber einiges sparen können.

--

Liebe Grüße, Tess



Hallo!
vreni80

 Ich bin 29, Endo wurde  2005 festgestellt und ich hatte bis jetzt jedes Jahr eine BS, in einem Jahr sogar zweimal. Hoffe es wird nicht so schnell wieder nötig!!!

Alles Gute und Gruß Vreni!



Ich bin schockiert über das
mmchen

Ich bin schockiert über das was ich lese! Wie kann man denn nur so viele Bauchspiegelungen über sich ergehen lassen? Und was waren die Indikationen dafür außer Schmerzen? Den meisten hat es ja wohl wenig gebracht was die Beschwerden angeht. Wenn ich das so lese habe ich das Gefühl das die deutschen Ärzte gerne das Messer wetzen... So häufige Eingriffe habe ich bei meinen Patientinnen in der Schweiz nicht gesehen.



Offtmals sind es so viele
melli 29

Offtmals sind es so viele ops , weil man erst bei den  falschen war, oder die endo Ihnen keine verschaufpause gönnt, habne aber auch schon gelesen , das opreriert wird wegen schmerzen , ohne mal eine schmerzbehandlung ausprobiert zu haben.

Ich hatte erst eine BS diaknose letzden Oktober, ich will so wenige BS wie möglich und mein Doc sieht es zum glück auch so, bin auch manchmal erschrocken darüber , wie schnell operiert wird.

 

Liebe Grüß

--

Ziehe immer das Posetive aus dem Negativen , damit du glücklich bist.



Hallo Sonne, also ich bin 23
stumperl86

Hallo Sonne,

also ich bin 23 Jahre alt und hatte schon um die 20 BS (selbst in diesem Jahr hatte ich schon 3 BS´s). Da ich die Endometriose schon seit 11 Jahren habe, aber die erst 2007 richtig diagnostiziert wurde, davor wurden meine extrem starken Unterbauchschmerzen immer mit einer BS behandelt, bzw. wurde um ehrlich zu sein falsch behandelt.

Ich hatte auch mal einen Gynäkologen, dem ich meine Beschwerden beschrieben hatte, der aber als Antwort mir gesagt hat, das sich es ganz arg nach Endometriose anhört, aber das könnte bei mir nicht sein, wieso weiß ich nicht!!!! Er meinte das es bei mir an der Psyche liegt, anstatt dass er sich meinen Symptomen mal genauer angeschaut hätte. Seit er diesen Spruch bei mir losgelassen hat, ist der Arzt bei mir unten durch, denn so lasse ich mich nicht behandeln, da das Vertrauen total kaputt gegangen ist.

Dann wünsche ich dir mal viel Glück und alles Gute!!!!

Liebe Grüße Carmen



Hallo Carmen, wie kommt es
mmchen

Hallo Carmen,

wie kommt es dazu das du so viele Eingriffe machen lässt? Was waren Deine Beweggründe dafür? Wenn man anhaltende Beschwerden hat versucht man diese doch irgendwann einmal anders anzugehen und nicht immer sich unters Messer zu legen? Wobei ich habe auch schon Patientinnen erlebt die das durchaus zu genießen scheinen?! Aber ich halte jeden Arzt für unverantwortlich der einer jungen Frau zum zwanzigsten Mal sich diesen Eingriff unterziehen lässt.



Hey Carmen auch von mir
chanelle71

Hey Carmen

auch von mir kleine Zwischenfrage: bei was für Ärzten bist Du denn da gewesen? Spontan käme mir bei so vielen Vor-OPs Prof. Ebert in den Sinn als Ansprechsperson oder vielleicht Dr. Ulrich, erdbeere die weiter oben auch geschrieben hat, berichtet u.a. Positives von ihm, auch vom Typ her für Dich vielleicht eine gute Option? Und vielleicht durchaus auch eine psych. Begleitung in Betracht ziehen, das habe ich mir ebenfalls gesagt nach der Diagnose vor einem Jahr, es beruhigt u.a. auch die Ärzte, wenn man das erwähnt und sie bemühen sich im Zweifelsfall vielleichdt mehr nach anderen Ursachen zu suchen..

Einfach als Klammerbemerkung.. dies ist ja Sonne's thread

LG, Chanelle

--

Liebe Grüsse, Chanelle



Hallo Mmchen,   also, das
Erdbeere23

Hallo Mmchen,

 

also, das mit dem "genießen scheinen" find ich jetzt ehrlich gesagt recht fies...

Ich finde genau wie du, dass es kein guter weg ist, ständig operiert zu werden. das sieht auch ein guter spezialist so- mein spezialist, zu dem ich auch leider erst nach 4 ops gefunden habe, ist auch ein strikter gegner von zu vielen eingriffen und berät darum ganzheitlich.

es ist bei endo nur so:

ja, zum einen gibt es leider viele ärzte, die sofort wenn wieder schmerzen da sind zum messer greifen (nur das bringt geld von der krankenkasse, eine beratung einer endopatientin bringt leider sehr wenig einkommen für ärzte). darum geht der trend leider auch oft dahin, häufig zu operieren und am besten noch ambulant, um bettkosten usw zu sparen.

wenige ärzte, aber die guten, händeln das anders.

wenn frauen endo haben, sind sie oft sehr sehr belastet durch kaum aushaltbare schmerzen. wenn arzt, dem sie ja vertraut, nun zur op rät und verspricht, so kommen weniger schmerzen, lässt die aussicht auf "den" weg mit weniger schmerzen oft zur op verleiten. in der not hat frau keine andere wahl, es wird ihr ja auch nichts anderes vorgeschlagen, sie ist verzweifelt, sehnt sich nach schmerzfreiheit....und schwups ist sie im op.

wenn nach der op aber nicht richtig behandelt wird, ist sie schnell wieder in der gleichen situation, in der gleichen not- sagt sich, letztes mal wars nach der op auch kurz besser, sehnt sich danach, keine schmerzen mehr zu haben- und ihr "toller" arzt rät wieder zur op, sagt das ist der weg......

verstehst du, was ich meine? es dauert oft einige zeit, zu durchschauen, dass es einen anderen weg geben muss (langfristig). ein guter spezialist hilft dabei, den weg zu finden. und operiert nicht ständig.

manche frauen haben auch wirklich so extreme endometriose, dass häufig eingriffe nötig werden. das muss man abwägen.

ich denke echt, dass die vielen ops meist an der zeit liegen, die man braucht, um den spezi zu finden.....falsche hormone, falsche nachsorge usw....finde das auch alarmierend.....

LG dir



Da gebe ich dir Recht! Aber
mmchen

Da gebe ich dir Recht! Aber jeder gesunde Menschenverstand muss einem doch rigendwann mal Einhalt gebieten, und vor allem bei 20 Eingriffen!!! Nach 2-3 Ops über einen gewissen langen Zeitraum verteilt hat man vielleicht noch die Hoffnung aber dann? Ihr Krankheitsbild hat sie nicht genau beschrieben aber wenn man erst vor einem Jahr diese Diagnose genau stellen konnte dann frage ich mich ehrlich was man die anderen OPs vorher bei ihr drin rumgesucht und (nicht) gefunden hat. Scheinbar vorher wohl doch kein so klares Bild einer Endo. Wir hatten Patientinnen mit frozen pelvis über den kompletten Bauchraum und selbst die ließen sich nicht 3x in einem Jahr operieren. Also würde mich hier der Hintergrund sehr interessieren oder (entschuldigt bitte) sie hat hier etwas übertrieben. Leider hat sie sich ja noch nicht geäußert, ich wäre aber sehr gespannt auf eine Antwort.

Nur um es noch einmal klar zu stellen: ich unterstelle Carmen nicht das sie diese Eingriffe genossen hat, sondern fragte ja direkt nach den Beweggründen für die Häufigkeit.

Aber ich sage auch ganz klar das es immer wieder Frauen gibt die sich dieser Erkrankung voll und ganz hingeben, die die Aufmerksamkeit anderer genießen, kein anderes Thema mehr in ihrem Leben finden und gerne auch im Mittelpunkt stehen. Da muss ich jetzt niemand hier gekränkt fühlen schließlich spreche ich auch keinen direkt an (und kann das auch gar nicht über ein Forum beurteilen!). Bei diesen Patientinnen halte ich es auch wie Du schon erwähnt hast es für wichtig sich in eine Psychotherapie zu begeben.

Ich selber leide auch unter starken Schmerzen und den anderen üblichen Symptomen und Beeinträchtigungen und trotzdem mache ich diese Erkrankung nicht zu meinem Lebensinhalt. Dafür bin ich mir dann einfach zu schade.



Du, ich finde es bei 20 OPs
Erdbeere23

Du, ich finde es bei 20 OPs einfach nur von Ärzten verantwortungslos.....ich denke immer, ein guter arzt tut das einfach nicht 20mal.....prof ulrich (mein spezi) schlägt die hände über dem kopf zusammen, wenn frau 3 oder 4mal in jungen jahren laparoskopiert wurde und würde in dem fall auch einen erneuten eingriff erstmal ablehnen. er führt zig untersuchungen durch und wägt lange lange ab, ob eine op gemacht werden muss oder ob es nicht sein muss. jede entscheidung bei ihm wird in ruhe getroffen- er versucht, die hektik und die not, die in endofrauen mit starken beschwerden oft vorgeht, zu entspannen und aus diesem op-kreislauf heraus zu kommen. er warnt junge frauen davor, immer wieder ein skalpell an ihren schon geschundenen bauch zu lassen.....und durch ihn seh ich alles auch ganz anders.

sehe das teils schon wie du: es ist bei jeder krankheit gefährlich, sie zum lebensinhalt zu machen. ja, ich HABE endo, aber ich BIN viel viel mehr.....darum denke ich auch, das lernen des umgangs mit schmerzen, krankheit und das weiterführen eines normalen alltags ist wichtig. es gibt so vieles, was helfen kann: entspannungstechniken, tcm, ganz vieles. das muss einem nur jemand sagen, und viele ärzte tun das nicht, sondern greifen eben lieber dauernd zum skalpell;)

auch die art, zu sagen, es sei psychisch, wird oft so abwertend benutzt. jede krankheit hat psychische anteile, unsere persönlichkeit ist fest in unserem empfinden (auch im schmerzempfinden) verankert. es gibt das schmerzgedächtnis usw.......darum kann ich jedem raten, zusätzlich zur schulmedizin auch die psychosomatik ernst zu nehmen und zu beachten- gerade wenn schon viele ops, auch beim spezialisten, nicht zur besserung geführt haben, dann kann auch was anderes dahinter stecken (das nicht weniger ernst zu nehmen ist!)



Da gebe ich dir absolut
mmchen

Da gebe ich dir absolut Recht! Die Wortwahl ist genau treffend!



OP`s
Jessy

Ich kann jetzt ja nur für mich sprechen, aber bei mir war es so, dass ich 1998 und 1999 tatsächlich in einer Klinik war, die sich nicht mit Endo auskannten.

2000, 2001 und 2002 war ich in der Ammerlandklinik in Behandlung, die Endo kam aber trotzdem immer wieder, da ich Kinderwunsch hatte und dem zu Folge keine Pille o. ä. zur Unterdrückung nehmen konnte. Somit bildeten sich dann immer wieder neue Herde und kindskopfgroße Zysten. Ab 2002, also nach der OP, riet man mir zur künstlichen Befruchtung, wobei ich vorher dann auch die Pille zur Unterdrückung nahm.

Die OP´s 2008 musste ich machen lassen, da ich heftigste Darmverwachsungen hatte, aber nur wenige Herde. Desweiteren nehme ich die Pille seit 2002 im LZZ (kurze Unterbrechungen wg. Kinderwunschbehandlungen) und komme damit soweit gut zurecht.

lg Jessy.



Danke an alle für die vielen Antworten
Sonne

Hallo an Alle,

ich danke Euch für Eure ausführlichen Antworten.  Ich bin schockiert über die Anzahl der Bauchspiegelungen.  Ich glaube, dass es auch daran liegt, dass man zu Beginn der Erkrankung nicht sofort zu einem Spezialisten geht, weil man die Lage falsch einschätzt. Ich bin auch ziemlich misstrauisch gegenüber Ärzten. Ich würde es besser finden, wenn ein Arzt darauf hinweisen würden, dass er kein Spezialist in einem bestimmten Fachgebiet ist. und deshalb einen Kollegen empfiehlt. In der heutigen Zeit geht es allein um Spezialisierung. Gerade im medizinischen Bereich, aber auch in anderen Bereichen.

Ich habe bis heute keinen Gynäkologen in meiner Umgebung (Raum Würzburg) gefunden, welcher ein Verständnis für Endometriose aufbringt.

Aus diesem Grund fahre ich im November jetzt wieder zu einem weit entfernten Spezialisten, welcher auch vor 2 Jahren durch eine reine Tastuntersuchung die richtige Diagnose gestellt hat. Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Abend.

 

Sonne

 

 

 

 

 



Hallo Sonne, was ist denn
Tess

Hallo Sonne,

was ist denn mit Dr. Pöhls in Würzburg? Der kennt sich doch super mit Endo aus und kommt vom Endo Zentrum. 

Ich selbst hätte mir übrigens auch die ersten beiden BS sparen können, wenn ich gleich nach Erlangen gegangen wäre.

--

Liebe Grüße, Tess



Solange
wuebsenkrams

Solange wir uns als unmündige Patientinnen geben werden wir auch so behandelt.  Ich habe mich zur mündigen Patientin entwickelt und somit meinen Leidensweg bezüglich der Ärzte durchbrochen. Seitdem ich den echten Dialog mit meinen Ärzten führe werde ich auch anders behandelt und kann vieles selber Entscheiden. Aufklärung ist das wichtigste Mittel und das vermisse ich hier manchmal sehr.

Zudem dürfen wir auch nicht vergessen das die Gesundheitspolitik hier nicht mehr zum besten steht und das Ärzte einen minimalen Abrechnungssatz haben, 3 Besuche im Quartal werden zwischen 3,86€ und 5,96€ vergütet, jeder weitere Besuch im Quartal wird nicht vergütet, egal ob Spezialist oder nicht. Ganz zu schweigen von den Fallpauschalen in den Krankenhäusern. Es gibt einen festen Betrag für die Krankheit und wenn alles gut läuft deckt es die Kosten, wenn der Patient länger verbleiben muß zahlt das Krankenhaus drauf.

Die Ärzte und Krankenhäuser haben sich das so nicht ausgesucht und ich kann mir gut vorstellen das viele trotz dessen ihre Ideologie nicht verraten haben oder werden. Zumindest hab ich für mich die richtigen Ärzte gefunden indem ich bei anderen gesagt habe das ich immer noch über mich selber bestimme und nicht jede Op machen lasse die mir angeraten wird. Einfach mal aufstehen und denken, ok du siehst mich nicht wieder, ist ein guter Anfang auf dem Weg zur mündigen Patientin.

--

Lieben Gruß, Kirsten



@ Kirsten
Jessy

Hi Kirsten,

du meinst also, uninformiert und unaufgeklärt heißt gleich unmündig???

Sehr interessant...

lg Jessy.



Ich bin mir da nicht sicher
Sonne

Hallo Tess,

ich habe leider eine andere Erfahrung gemacht. In der Regel ist es so, dass nach einem Ultraschall von den Fachärzten das Ergebnis mitgeteilt wird, dass nichts zu sehen wäre. Im Nachhinein stellt sich dann heraus, dass multiple Endometrioseherde vorliegen. Mittlerweile kenne ich meinen Körper genau und weiß, wann es sich um Endometrioseschmerzen handelt. Und die Aussage eines Arztes "es ist nichts im Ultraschall zu sehen" kann mich nicht von der Fachkompetenz überzeugen. Auch nicht, wenn er von einem Endometriosezentrum kommt. Bei mir waren die Herde noch nie sichtbar. Weder im Ultraschall noch im MRT. Nach der Bauchspiegelung sah dies anders aus. (Endo herde an der Blase , Knoten im Douglas Raum welcher herausgeschnitten wurde und vom Spezialisten ertastet wurde). Ultraschalluntersuchungen bringen meiner Meinung nach häufig wenig für die Diagnose. Von der abgerechneten Leistung bin ich nicht überzeugt. (Es ist häufig völlig überzogen, bei falscher Diagnose).

 Ich bin eines sehr kritische Patientin und ich habe deshalb auch in der von Dir genannten Praxis leider keine andere Erfahrung sammeln können.

 

Sonne

 

 



Warst du denn auch schon mal
Tess

Warst du denn auch schon mal direkt in Erlangen?

--

Liebe Grüße, Tess



Nein
Sonne

Nein,

 

über Erlangen kann ich nichts sagen. Aber ich würde -wenn es möglich ist-nie wechseln, obwohl es relativ nahe zu meinem Wohnort ist. Die Nähe bzw. Entfernung spielt für mich keine Rolle, da ich beruflich ständig unterwegs bin.

Sonne



Nein Jessy
wuebsenkrams

du verstehst das Unmündig in dem Bezug falsch, zumindest lese ich es so heraus.

Es ist im allgemeinen doch so das Patienten das tun was der Arzt ihnen sagt weil sie ihm Vertrauen. Richtig?

Also stellt der Patient indem Moment doch nicht automatisch in Frage ob der Arzt nun Recht hat oder nicht und die meisten Patienten tun dies ihr Leben lang. Patienten die sich informieren und mit dem Arzt einen regelrechten Dialog führen oder wenn das nicht möglich ist, sich den Arzt suchen mit dem sie diesen Dialog führen können sind mündige Patienten, die sich im eigenen Intresse mit ihrer Krankheit beschäftigen und durch ihr Wissen nicht alles mit sich machen lassen als Patient. Sie hinterfragen Diagnosen, Behandlungsmethoden und soweiter.

Das hat nichts mit der Entmündigung oder Entmündigtsein zu tun, sondern mit

dem Umstand das der Patient aufgeklärt ist und ganz klar mitredet wenn es um ihn und seine Behandlung bei einer Erkrankung geht.

Verstehst du was ich meine? 

--

Lieben Gruß, Kirsten



@ Kirsten
Jessy

Hi,

ach so meintest du das *schlagmithandvorkopf*.

Naja, im Prinzip hast du ja Recht. Aber wie soll ein Endo-Neuling es auch besser wissen?

Wir (also viele von uns hier) sind schon alte Hasen im Bereich Endo und sind somit  "mündig"Wink. Darum muss man die Neulinge auch verstehen, wenn sie (Anfangs) den Ärzten glauben. Wir waren am Anfang unserer Endo-Karriere doch auch nicht besser, oder? Also ich zumindest nicht.

Die Erfahrung und Aufgeklärtheit kommt aber mit den Jahren bei jeder Endo-Patientin. Und wenn erst einmal der Zeitpunkt erreicht ist, wo du deinem Arzt noch etwas erklären kannst, dann bist du gut informiert und hast alles richtig gemacht. Traurig aber wahr. Undecided

lg Jessy.



Hallo Mädels, tut mir leid,
stumperl86

Hallo Mädels,

tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde, aber ich habe einfach ziemlich viel mit meiner Ausbildung zu tun.

Aber auf die Fragen, warum ich mich schon so oft operieren lassen hab! Ich stehe wirklich nicht auf OP´s, aber das Problem was ich habe ist, dass ich eine extrem starke Zystenbildung habe, die Zysten sind bei mir immer ziemlich viele und auch ziemlich groß! Und da ich immer ziemlich starke Unterbauchschmerzen hatte, haben die mich meistens Not-Operiert! Die Ärzte meinten, um die Schmerzen weg zubekommen, kann man nur operieren(meinten die Ärzte!!!). Meistens werden meine Zysten bis zu 10 cm groß und bei der Größe, sind die Schmerzen nicht gerade wenig!!! Ich habe zwar immer wieder Pillen ausprobiert, aber dadurch hat sich meine Zystenbildung noch verschlimmert.

Jetzt habe ich die Spirale und damit bekomme ich auch Zysten, aber nicht mehr so oft wie frühers!!!

Ich hoffe, ihr habt jetzt vielleicht etwas Verständnis!!!

Also bis dann...

Lg Carmen



Hallo
sanlue

Ich bin 32 Jahre alt und leide seit 17 Jahren an Endo. Anfang September hatte ich meine 25. Bauchspiegelung.

Es nimmt scheinbar kein Ende. Frown

LG

sanlue



Entschuldigt, wenn ich mich
Eowyn

Entschuldigt, wenn ich mich ganz unerfahren hier einmische. Wenn ich lese, welche EM-Karrieren hier durchlitten werden/wurden, kann einem ja angst und bange werden. Das ist jetzt kein Vorwurf, sondern völlige Ratlosigkeit, aber wie kann man 20 und mehr Bauchspiegelungen durchführen lassen und immer noch ernsthaft hoffen, dass diese helfen? Tritt denn nach einer BS wirkliche Besserung ein? Was passiert denn tatsächlich dabei konkret? Theoretisch müssten diese Eingriffe doch videodokumentierbar und für den Patienten kopierbar sein. Sind es immer neue Herde, die (wie?) verödet werden oder wieder dieselben? Sagen euch die Ärzte das? Könnte es nicht sogar sein, dass EM-Herde durch die OPs erst gestreut werden, weil sich minimale Zellkulturen woanders festsetzen und dort munter weiter menstruieren. Entstehen die Schmerzen nach der BS - wie hier gelegentlich angedeutet - vielleicht sogar erst durch Verklebungen/Blutungen, die nicht EM sondern einfach eine Folge des Eingriffs sind? Ist denn irgendjemand hier durch eine BS tatsächlich von ihren Schmerzen langfristig kuriert worden. Kurz, die etwas ketzerische Frage, ist es nicht vielleicht viel sinnvoller, durch Bauchspiegelung eine Endometriose zwar durchaus möglicherweise positiv diagnostizieren zu lassen, damit man weiß, was Sache ist, aber eine Verödung zu verweigern und stattdessen nur hormonell zu behandeln, um die offenbar unvermeindlichen OP-Schäden zu verhindern? Wie seht ihr das im Nachhinein?

Liebe Grüße



Hallo Eowyn, ich kann nur
achso

Hallo Eowyn,

ich kann nur für mich sprechen. Ich hatte in den letzten 5Jahren zwei mal eine Längslaparoskopie. Nie eine BS. Nach der ersten OP hab ich mir geschworen: nie wieder. Dann jedoch, wenn die Schmerzen zu groß werden und du es einfach nicht mehr aushältst, tust du es wieder. Immer wieder mit der Hoffnung, daß es diesmal weg ist.

Bei mir war die Endo lange Jahre unerkannt. Sonst hätt ich wahrscheinlich auch mehr OP´s gehabt.

Sie ist jetzt wieder voll da. Ich kämpfe gerade, daß ich über eine längere Zeitdauer Zoladex bekomme, damit ich nicht wieder unter das Messer muß, weil mir sonst wieder eine Monster OP droht mit künstlichem Darmausgang(lt meinen Ärzten).

Und ich muß für mich sagen, ich tendiere tatsächlich bei manchen OP´s zu Bauchschnitt, weil die Ärzte dann mehr Platz zum Arbeiten haben und erwiesen ist, daß es dann weniger Verwachsungen gibt. Jedenfalls bei den Stellen, wo es bei mir immer sitzt.

Das muß aber jede selber wissen. Und jede muß lernen eine mündige Patientin zu werden. Was man aber in der Anfangszeit überhaupt nicht ist und mit sich vieles machen läßt, weil man an die Medizin glaubt. Und noch nicht so viel Wissen und Erfahrung gesammelt hat.

lg



Hallo Eowyn,   ich kann
Tess

Hallo Eowyn,

 

ich kann ich Nachhinein von mir sagen, dass ich mir einige OPs und Hormontherapien hätte sparen können, wenn ich mich gleich mit Alternativmedizin befasst hätte. Ich halte eine GANZHEITLICHE Behandlung für am wichtigsten. 

Es können sich jederzeit neue Endoherde bilden und bei einer OP können ohnehin nie alle Herde entfernt werden, weil viele mikroskopisch klein sind und mit dem bloßen Auge gar nicht gesehen werden. Außerdem entstehen durch jede OP Verwachsungen, was auch zu Beschwerden führt. Natürlich ist eine OP oft auch unumgänglich, beispielsweise wenn Organe stark betroffen sind, der Darm verengt usw.

Aber ich bin davon überzeugt, dass NIE soviele OPs nötig wären wie viele hatten, wenn man sich einfach nicht ausschließlich auf die Schulmedizin verlässt. 

Ich weiß nach jahrelangen Schmerzen und einer schrecklichen Zeit woher meine Endo kommt bzw. wo die psychischen Ursachen lagen, in denen der Körper dann einfach reagierte. Man kann viele Ansichten nicht sofort ändern, aber es geht mit der Zeit (und Unterstützung). Ich hab mein Leben komplett auf den Kopf gestellt und mir gehts gut. Hätte ich vor einem Jahr nie für möglich gehalten.

--

Liebe Grüße, Tess



Eowyn
sanlue

Wenn man so wie ich seit 17 Jahren an Endo leidet, jedes Jahr "mehrere" Monate krankgeschrieben ist, man nicht mehr weiß wie man weiter leben soll vor Schmerzen, aber weiß das eine OP hilft, dann nimmt man das in Kauf. Zumindest ich.

Ich habe etliche Hormontherapien hinter mir und  hatte jedes mal nach der Behandlung wieder so starke Beschwerden, da sich mir eine OP gewünscht habe, damit ich endlich wieder schmerzfrei leben kann.

Kein Arzt operiert jemanden einfach so aus Spaß oder um Geld zu verdienen. Das kann ich zumindest bei meinen Ärzten sagen.

Man kann bei Endo nie, egal bei welcher Behandlung, hoffen das man für immer Beschwerdefrei bleibt. Ich weiß auch wenn es mir nach einer OP wieder gut geht, das es wieder kommt und nicht für immer ohne Beschwerden bleibt. Aber bei mir hilft nicht anderes. Bei mir bildet sich die Endo super schnell. Sobald ich mit Hormonen aufhöre, egal ob Pille oder GnrH Analoga, dauer es nicht lange und ich krümme mich vor Schmerzen. Jedesmal hatte ich neue Herde. Bei mir ist der komplette Bauchraum befallen und sogar unterm Zwerchfell sitzen Herde, die aber nicht so ohne weiteres beseitigt werden können.

Bei manchen Endo Patientinnen ist es eben so das immer was wieder kommt. Krebs operiert man ja auch wenn sich wieder neue Zellen verstreut haben, da sagt man dann auch nicht ach nöö, ich mache mix und gehe lieber zum Heilpraktiker oder so.

Manche Frauen haben leichte Endo, die man mit Hormonen oder mit Einbildung mit Sicherheit auch beim Heilpraktiker behandeln kann, aber dann gibt es auch die  Frauen bei denen nichts anderes hilft, außer es zu operieren.

Wenn die Endo bei mir nicht so schlimm wäre und ich nicht so heftige Beschwerden hätte, dann hätte ich mich bestimmt nicht 25 mal unter´s Messer gelegt.

Gruß

sanlue



da muss ich zustimmen
Miri

Hallo Eowyn,

ich habe ja nun wie ich oben schon schrieb seit 23 Jahren Endometriose und sie wurde bei mir auch im Alter von 19 Jahren entdeckt. Sicher gab es auch mal Zeiten in der ich schmerzfrei war. Aber es war dann immer so, sobald ich Pille oder Zoladex abgesetzt habe, das ich dann schon wenige Tage später Schmerzen hatte und sich jedesmal eine neue Endo gebildet hatte. Ich werde nun im Nov. nochals eine kombinierte Bauchspieglung haben, das wird dann weit mehr als die 14. Bauchspieglung sein. So genau weis ich das schon gar nicht mehr, da ich nicht alle OP berichte vorliegen habe.Zuletzt hatte ich ja im Juli die Hysterektomie/ Adnexektomie, da ich Endo in der Gebärmutter hatte so wie mehrer Myome und der Eierstock geplatzt waren und nur noch unter Blutungen lebte. Die waren mal für eine Woche weg und dann kamen gleich die nächsten Blutungen. Und diese waren immer extrem und sehr schmerzhaft.Also ich hätte auch liebend gerne auf die ganzen BS verzichtet, meinem Körper zuliebe. Aber..wenn nur eine Op für eine gewisse Zeit schmerzfreiheit bringt, dann machst du das auch. Endo ist halt eine ganz tükische Krankheit.Ein Kreisel aus dem man schlecht raus kommt. Liebe Grüe Miri.



Hallo sanlue, da muss ich
stumperl86

Hallo sanlue,

da muss ich dir recht geben, ich bin aber eher so, dass ich von Zeit zu Zeit die Hoffnung verliere. Aber wenn man so starke Schmerzen hat und nichts mehr Anderes hilft, greift man eben zur OP. Damit man wenigstens ein paar Tage Beschwerdefrei ist. Auch wenn es nicht für lange Zeit ist.

Ich habe auch schon alles Mögliche versucht (Hormone...usw.) und nichts hat geholfen. Ich habe außerdem das Gefühl, dass mich die Ärzte nicht mehr ernst nehmen.

Bin gerade wieder auf der Suche, nach einem Spezie in München, irgendjemand muss sich doch mit der Erkrankung auskennen, oder?

Also bis dann...

Liebe Grüße Carmen



Bei mir
Jessy

Bei mir war es so, dass ich jede Nacht um 3 oder 4 Uhr wach wurde. Meine riesigen Zysten drückten auf meine gesamten Bauchorgange. Ich hatte unerträgliche Schmerzen an der Blase und an den Nieren.

Ich saß jede Nacht heulend vor Schmerzen in der Badewanne, da kein Schmerzmittel mehr half und die Wärme meine Schmerzen erträglicher machte. Um 6 Uhr morgens quälte ich mich zur Arbeit und habe mit Tränen in den Augen versucht, einigermaßen meinen Job zu erledigen.

Eines kann ich nur sagen, wenn man diesen Zustand über mehrere Wochen oder gar Monate mitgemacht hat, dann stellt sich nicht mehr die Frage: OP - ja oder nein.

lg Jessy.



@ sanlue
Tess

Ich muss dir da aus eigener Erfahrung wiedersprechen!

Man kann auch Krebs mit Alternativmedizin behandeln, aber dafür braucht man den richtigen therapeuten, keinen 08/15 Heilpraktiker. Meine Tante hatte Lungenkrebs und trotz OP und Co gab man ihr nur noch wenige Monate zu leben. Sie ist heute kerngesund, hat keinerlei Metastasen mehr usw. Die Schulmediziner sind dann immer verblüfft und können es nicht glauben. Aber es geht. 

Bei mir war Endo auch fast überall, nichts hat geholfen, Hormone habe ich sogar hoch dosiert genommen (2 Pillen täglich, mit einer ging es gar nicht) usw. Und doch hat das alles nichts gebracht, auch die vielen OPs nicht. Erst heute geht es mir gut. Und dafür ist mehr nötig, als mal eben schnell zum Heilpraktiker zu rennen. Die Arbeit an sich selbst ist wahnsinnig zeit und kraftaufwendig, aber es lohnt sich. Daher kann man nicht sagen, Alternativmedizin wirkt nur bei leichten Formen, das hat damit gar nichts zu tun. 

Spätestens nach der 10. OP würde ich mich fragen, was ich anders machen kann, weil dann läuft mir der eigene Körper aus dem Ruder und zwar gewaltig.

--

Liebe Grüße, Tess



@sanlue: Ich kann dich
Erdbeere23

@sanlue:

Ich kann dich einerseits verstehen, andererseits denke auch ich, dass du nie im leben 25 ops hättest, wenn du auch andere dinge wie alternativmedizin versucht hättest (zusätzlich). da hast du schon oft deine skepsis und deine abneigung gegen geäußert, lieber doch wieder eine OP.....du bist schon in diesem kreislauf, in dem du dir sagst "nur noch eine OP.."- und beim nächsten mal wieder...

versteh mich nicht falsch: ich kann das schon verstehen, dass man so handelt, wenn man schmerzen hat. andererseits denke ich, wenn das wirklich 25mal so abläuft, sollte man sich zwangsläufig gedanken über alternativen machen oder zumindest in erwägung ziehen, weil der verstand einem dann schon sagen sollte, dass es so nicht richtig sein kann....

und ich denke nach wie vor, dass das zum großen teil auch den ärzten zu verschulden ist, die dich wirklich 25mal operieren. mein spezialist würde nie nie nie niemals 25 ops machen/dulden, der würde wirklich die hände über dem kopf zusammen schlagen. und er würde sehr ernsthaft über alternative nachdenken, diesbezüglich beraten und dinge empfehlen. er würde einen nicht mit den schmerzen allein lassen, sondern aktiv helfen, wege zur besserung zu finden.

 

zu eowyn: ja, natürlich kann eine BS helfen, wenn die herde ganz entfernt werden. minimale dinge können bleiben, aber wenn ein spezialisierter operateur die endo entfernt, dann kannst du hinterher beschwerdefrei sein. natürlich nicht, wenn du nachher deine hormone nicht nimmst, dich nicht weiter kümmerst o.a.....auch nach ner op sollte der bauch im auge behalten werden. aber wenn du die endo einfach generell im bauch lässt, gibts weder weniger schmerzen noch irgendwann babies.....



Hallo stumperl86
sanlue

Das die Ärzte einen nicht ernst nehmen ist leider wirklich oft so. Ich habe schon oft die Ratlosigkeit gemerkt und die Unsicherheit. Viele Ärzte geben einem das Gefühl als würde man sich das alles nur einbilden. Sie versuchen sehr oft es auf die Psyche zu schieben, weil es für sie wahrscheinlich am einfachsten ist.

Wichtig ist deshalb für mich einen Arzt zu haben, der sich wirklich damit auskennt. Da habe ich mit meinem wirklich Glück gehabt. Ich lasse mich seit einigen Jahren im Endo Zentrum in Münster/Westfalen behandeln und bin da echt an einen guten Arzt gelangt.

Es ist aber oft ein langer Weg bis man einen guten und kompetenten Arzt gefunden hat. Ich habe auch lange gesucht um dann festzustellen das er nur knapp 40 km entfernt ist.

Ich drücke dir die Daumen das es bei dir auch bald klappt und du endlich einen kompetetenten Arzt triffst, der dich vor allem auch versteht.

LG

Sandra



@Tess
sanlue

Das kann ja sein das es bei dir geholfen hat. Aber für mich ist das reine Kopfsache. Ich dénke man muss an Alternativ Medizin glauben und ich tue es leider nicht, bzw. kann es nicht.

Es bleibt jedem selbst überlassen zu entscheiden welche Behandlung für einen persönlich am besten ist.

Ich lasse da lieber die OP´s über mich ergehen und habe länger Ruhe.

Sorry, aber für mich ist so was nun mal nichts.

LG

Sandra



@erdbeere
sanlue

Ich habe noch nie gedacht: nur noch eine OP und dann wird es besser. Mir ist vor und nach jeder OP klar das es früher oder später zurück kommt. Aber das kann bei allen anderen Behandlungen auch der Fall sein. Oder gibt es eine Garantie das man bei Alternativen Behandlungen nie wieder einen Rückfall bekommt??? Nein, die gibt es leider nicht. Wenn es sie geben würde, dann wäre für uns alle das Leben viel einfacher.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen dort hinzugehen. Aber wenn man daran glaubt, dann ist es ja auch ok.

Mein Arzt ist auch ein Endo Spezialist und ich habe mich schon öfters bei ihm erkundigt ob es in Ordnung ist mit dne ganzen OP`s.  Aber er hat mich jedes mal beruhigt und hat mir versichert das er mich sonst auf keinen Fall operieren würde. Von daher glaube ich ihm, denn er ist der Arzt und nicht ich.

 

 



@Tess
wuebsenkrams

meine beste Freundin hatte Brustkrebs und sie hat sich Homöopatisch behandeln lassen, sie stand auch voll dahinter.

Genützt hat es ihr nichts, sie liegt jetzt auf dem Friedhof.

--

Lieben Gruß, Kirsten



@ wuebsenkrams: Unter
Tess

@ wuebsenkrams: Unter Alternativmedizin versteht man auch nicht einfach nur etwas homöopathisches oder sonstiges einzunehmen. Es muss von einem sehr guten und darauf spezialisierten Therapeuten getestet werden, welche Behandlung in Frage kommt und ob es überhaupt sinnvoll ist. In manchen Krebsstadien ist es auch einfach zu spät.

Außerdem sollte parallel immer eine psychotherapeutische Behandlung erfolgen und die eigene Kraft muss immer da sein, sonst hat man schon verloren. Wenn man sich darauf verlässt das man mit ein paar Globulis "geheilt" wird, nützt das ebenso wenig, egal ob man daran glaubt oder nicht.

Zudem hilft es eben nicht jedem wie bei der Schulmedizin eben auch. man kann nicht immer alles verallgemeinern.

Man muss den absolut richtigen Therapeuten finden und damit meine ich nicht nur Heilpraktiker Es gibt soviele weitere Therapien, die noch sehr unbekannt sind.

Das beste Beispiel ist die Methode Wildwuchs bei Endo. Das neue Buch "Endometrioseherde erzählen" ist der Hammer. Aus dieser Ansichtsweise sollte man seine Krankheit mal betrachten.

--

Liebe Grüße, Tess



Hallo Sanlue, doch: Vor der
Erdbeere23

Hallo Sanlue,

doch: Vor der letzten OP gab es hier auch einen Thread, in dem du sagtest, dass du nach dieser OP wenn es denn schon wieder schnell wieder kommt auch mal über alternative dinge nachdenken würdest...

versteh mich nicht falsch: ich kann schon nachvollziehen, wie du dich fühlst. ich kann aber absolut nicht nachvollziehen, warum du andere wege garnicht in erwägung ziehst, sondern dafür etliche OPs. klar hat man bei anderen dingen keine garantie, aber wenn du alternative dinge gezielt einsetzt, kannst du zumindest die anzahl der ops und den abstand, bis die endo wiederkommt, erheblich verbessern. klar muss man sich auch schulmedizinisch untersuchen lassen- dass man ausschließlich alternativ eine endometriose behandeln kann, sagt ja kein mensch. aber jeder gute endospezialist rät zumindest dazu, die einzelnen möglichkeiten zu kombinieren.

und für mich ist es einfach schwer verständlich, wie man sich lieber ständig in einen OP begibt- wo sowohl narkose als auch eingriff wirklich nicht ganz ohne sind, gerade so häufig- als das wesentlich geringere risiko einzugehen und zumindest was anderes zu probieren.

ich finde, dass diese abneigung gegen andere zusätzliche dinge der grund für die vielen ops ist und das auch kein maßstab sein kann.

das ist meine meinung und das wollt ich eben nur sagen- dass du das anders siehst, ist ja völlig okay, denn es handelt sich ja um deinen bauch und deinen körper, der das alles verkraften muss.

LG



@Tess
wuebsenkrams

Zitat:

@ wuebsenkrams: Unter Alternativmedizin versteht man auch nicht einfach nur etwas homöopathisches oder sonstiges einzunehmen. Es muss von einem sehr guten und darauf spezialisierten Therapeuten getestet werden, welche Behandlung in Frage kommt und ob es überhaupt sinnvoll ist. In manchen Krebsstadien ist es auch einfach zu spät.

Außerdem sollte parallel immer eine psychotherapeutische Behandlung erfolgen und die eigene Kraft muss immer da sein, sonst hat man schon verloren. Wenn man sich darauf verlässt das man mit ein paar Globulis "geheilt" wird, nützt das ebenso wenig, egal ob man daran glaubt oder nicht.

Zudem hilft es eben nicht jedem wie bei der Schulmedizin eben auch. man kann nicht immer alles verallgemeinern.

Man muss den absolut richtigen Therapeuten finden und damit meine ich nicht nur Heilpraktiker Es gibt soviele weitere Therapien, die noch sehr unbekannt sind.

Das beste Beispiel ist die Methode Wildwuchs bei Endo. Das neue Buch "Endometrioseherde erzählen" ist der Hammer. Aus dieser Ansichtsweise sollte man seine Krankheit mal betrachten.

--

Liebe Grüße, Tess

Liebe Tess,

du darfst gut und gerne davon ausgehen das meine Freundin nicht bei irgend einem Heilpraktiker war und das verschiedene Methoden angewandt wurden um ihr zu helfen. Auch hat sie diese Methodik gleich bei bekannt werden der Diagnose in Angriff genommen und auch die erforderlichen Schulmedizinischen Behandlungen.

Selber Ärztin mit Homoöpathischer Zusatzausbildung, Reikimeisterin, Zenmeisterin hat ihr es alles nichts genützt.

Das Rezidiv war stärker!

Und bei Krebs von geheilt zu sprechen finde ich fahrlässig, denn die Erkrankung kann nach 20 Jahren wieder ausbrechen.

Ein Restrisiko bleibt immer, daß sagen einem realistische Fachleute immer wieder.

 

--

Lieben Gruß, Kirsten



Auch in der schulmedizin
Tess

Auch in der schulmedizin gilt man bei Krebs nach einigen Jahren als geheilt, wenn in einem bestimmten Zeitraum keine Anzeichen mehr für Krebs bestehen.

Zudem bin ich nicht dafür zuständig, was mit deiner Bekannten war. Ich kann nur von mir oder von Menschen sprechen, die ich persönlich kenne. 

Wenn es bei deiner Bekannten nicht geklappt hat tut mir das Leid, aber ich kenne den Hintergrund nicht, also kann man nicht alles verallgemeinern. 

Aber "Heilung" ist auch bei Krebs möglich, davon bin ich überzeugt und finde es nicht fahrlässig. Und von dieser Meinung werde ich auch nicht abweichen.

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Liebe Grüße, Tess



Zitat Tess:Aber "Heilung"
wuebsenkrams

Zitat Tess:

Aber "Heilung" ist auch bei Krebs möglich, davon bin ich überzeugt und finde es nicht fahrlässig. Und von dieser Meinung werde ich auch nicht abweichen.

Liebe Tess,

Krebs ist eine chronische Erkrankung, Endometriose ist eine chronische Erkrankung.

Von "Heilung" kann doch keine Rede sein wenn Krebskranke ihr lebenlang Medikamente wie Hormone und dergleichen einnehmen müssen um das enstehen neuer Rezidive zu unterdrücken.

Von den Nebenerkrankungen durch die Grunderkrankung ganz zu schweigen.

Chronisch Krank ist nicht geheilt sondern bleibt chronisch Krank.

--

Lieben Gruß, Kirsten



Oh doch ich bin fest davon
Tess

Oh doch ich bin fest davon überzeugt, weil ich genug Menschen erlebt habe, sowohl Krebs- als auch Endobetroffene die seit Jahrzehnten beschwerdefrei sind und auch sonst keinerlei Anzeichen mehr für die einstmalige Erkrankung haben.

Ist mir total egal was andere oder insbesondere die Schulmedizin denkt. Ich sag es ist heilbar. 

--

Liebe Grüße, Tess



Überzeugung
wuebsenkrams

Überzeugeung allein reicht leider nicht um Erkrankte zu heilen und hat eher mit Scharlatanerie zu tun. Fundiertes Wissen und Erfahrung sind Voraussetzung.

Nun dein Wort in Gottes Ohr, nur seh ich ihn schon Kopfschütteln.

Du willst doch Heilpraktikerin werden oder lieg ich da jetzt falsch. Mit deiner Einstellung wäre Geistheilerin eher die bessere Variante.

Lieben Gruß, Kirsten

--

Lieben Gruß, Kirsten



wenn man so starke
lisa

wenn man so starke schmerzen hat kann nicht mehr sitzen nicht mehr laufen und zum teil in unmacht fählt dann ist man für jede op froh da denkt man nur an eines weg mit den schmerzen und das halbe jahr oder jahr geniese ich dann mein doc würde mich nie unnötig operieren war auch mal in Friedberg bei so ein heilpraktiger oder so änlich wolte pro sitzung 90 euro der spaß währe mir auf ca. 700 euro gekommen und dann hat er gesagt es ist nicht sicher ob das bei mir hilft. und dann weiter je nach bedarf sitzungen. mein doc macht bei mir nur noch eine op wenn´s gar nicht mehr anders geht.