Wieviel Bauchspiegelungen hattet ihr?
Sonne

Hallo an alle,

wiviel Bauchspiegelungen hattet ihr? Ich frage deshalb, da ich zur Zeit wieder enorme Probleme mit Unterleibsschmerzen, Schmerzen, die in die Beine ausstrahlen, Übelkeit und Erbrechen habe. Es sind die gleichen Schmerzen wie vor meiner letzten Bauchspiegelung im Dez 2007. Ich habe jetzt anfang November wieder einen Termin beim Spezialisten und frage mich, ob mich einer erneuten Bauchspiegelung unterziehen soll (mit oder ohne GM-Entfernung?)  Ich habe jetzt aber Angst vor Verwachsungen, es wäre die 4. Bauchspiegelung.

Da ich schon 44 bin, habe ich gedacht, ich halte es noch bis zu den Wechseljahren durch. Da die Schmerzen zur Zeit so stark sind und ich mich ständig matt fühle, glaube ich nicht, dass ich das noch länger durchhalte.

Sonne

 

 



Alternative Heilmethoden?
Niki

Hallo Tess,

habe Deine Ausführungen mit Interesse gelesen. Da ich auch schon mindestend 13 Jahre mit der Endo kämpfe und vor einer eventl. weiteren OP stehe interessiert es mich wer bzw. was Dir geholfen hat. Nach 3 OPs und 13 Monaten Hormontherapie bin ich sehr an alternativen interresiert! Ich würde mich freuen von Dir zu hören :-)

l.g Niki



Hallo Niki, ich schick dir
Tess

Hallo Niki,

ich schick dir eine Email, und schildere dir alles ausführlich. Das ist mir hier zu blöd.

@ wuebsenkrams: mach du dir über meine berufliche Zukunft mal keine SorgenWink

--

Liebe Grüße, Tess



Nein Tess
wuebsenkrams

Nein Tess um dich mach ich mir keine Sorgen, eher um deine zukünftigen Patienten.

Lieben Gruß, Kirsten

--

Lieben Gruß, Kirsten



Was ist denn jetzt hier los???
sanlue

Gestern konnte ich irgendwie nicht auf diese Seite wegen Wartungsarbeiten und als ich jetzt gesehen habe was mittlerweile hier passiert ist, bin ich etwas geschockt.

Das nicht jeder etwas mit alternativer Medizin anfangen kann, wozu ich selber ja nun auch gehöre, ist ja nun kein Grund so agressiv auf die Befürworter einzureden. Bi grad echt geschockt.

Ich gehöre auch zu der Fraktion, die der Meinung ist das es bestimmt viele Todesfälle gibt, weil sich Todkranke Menschen von der Schulmedizin abwenden und nur noch an alternative Heilmethoden glauben. Aber ich glaube auch das es Menschen gibt denen es wirklich hilft. Wenn man ehrlich ist, muss man mit Sicherheit auch zugeben das es viel mit der Psyche zu tun hat ob es wirkt oder nicht.

Für mich käme es trotzdem nicht in Frage, weil ich einfach nicht daran glaube und weil noch dazu kommt das es keine Krankenkasse bezahlt und es einfach zu teuer ist.

Ich habe aktuell noch im Bekanntenkreis erlebt das jemand bei einem Heilpraktiker war und es überhaupt nichts gebracht hat. Das Vorgehen des Heilpraktikers war dann doch sehr merkwürdig.

Aber auch wenn ich und viele andere hier nicht daran glauben ist es trotzdem kein Grund andere hier anzugreifen. Das finde ich nicht in Ordnung.

Jeder kann hier seine Meinung frei äußern, aber man sollte trotzdem noch sachlich bleiben!!

LG

sanlue



Es gibt bei Krebs sogenannte
Heikem

Es gibt bei Krebs sogenannte Spontanremissionen, die aber sehr selten vorkommen, aber wissenschaftlich belegt sind.

 



Also ich habe gerade einen
mmchen

Also ich habe gerade einen Heilpraktiker aufgesucht und werde mal schauen was passiert. Wie sagte mein Tierarzt immer so schön?

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde die lassen sich nun mal einfach nicht erklären.

Da ich selber immer wieder überraschende Erfolge mit Homöopathie bei meinen Hunden erlebt habe lasse ich mich jetzt gerne mal selber drauf ein. Und ganz ehrlich: der Heilpraktiker konnte mir ganz spezifische Dinge über mich sagen die ich nicht mal selber wusste und erst bei Nachfragen bei meiner Mutter bestätigt bekam. Wie um Himmels Willen ist das möglich?

Ich bin sehr gespannt und warte ab und werde berichten....



Also, ich finde es schon
achso

Also, ich finde es schon etwas vermessen zu behaupten, daß Endo heilbar ist. Wenn es so einfach wäre, warum sind dann hier so viel Kranke, die sicher auch schon viel probiert haben.

@Tess, hattest du nicht mal erwähnt, daß du Hormone nimmst? Wozu? Die sind ungesund...

Außerdem bist du noch recht jung und hast noch einen weiten Weg vor dir. Laß uns mal in zwanzig Jahren drüber reden.

Ich mein es nicht böse, ganz sicher nicht. Aber ich finde, du kommst mit deiner Meinung etwas rabiat rüber, intolerant den anderen gegenüber.(was ich übrigens häufiger bei Frauen merke, denen es gerade nicht so schlecht geht)

Ich hab nix gegen Alternativmedizin, weil ich es auch nehme. Auch für meine Tiere. Es klappt auch. Aber ich finde, man kann nicht einfach sagen, meine Meinung ist die Richtige. Bumms aus die Maus.

Jede muß ihren Weg finden, die einen so, die anderen so. Jede ist anders, reagiert anders auf Medis, egal welche.

Sei doch bitte etwas flexibler und netter mit deinen Aussagen über eine Heilung.

Danke

Hägar



Ich hab nicht gesagt, das
Tess

Ich hab nicht gesagt, das man keine Hormone einnehmen muss, sondern mal so ganz spontan von heut auf morgen eine "Wunderheilung" erfährt. Aber Endo hat so wahnsinnig viel mit der Seele zu tun, das ist unglaublich.

Ja ich nehme noch Hormone ein, aber bei weitem nicht so hoch dosiert wie früher und ich habe zudem nicht gesagt, das ICH geheilt bin.

 

Aber ich bleibe bei meiner Aussage, das es theoretisch möglich ist. Aber das ist ein harter Weg und viel anstrengender als sich einer OP oder Hormontherapien zu unterziehen, weil man an sich selbst arbeiten muss und dahin schauen muss, wo man sonst gern die Augen verschließt und es von sich abwendet.

Ich habe genug Frauen erlebt die diesen harten Weg gegangen sind und auch seit JAHRZEHNTEN schmerzfrei sind usw. Und sich keinerlei Endo mehr gezeigt hat. Oder die schwanger wurden obwohl es angeblich unmöglich war. 

Ich zwing hier niemandem etwas auf, aber ich lass mir auch nicht meine Meinung verbieten und bleib dabei!

--

Liebe Grüße, Tess



....warum haben
nirwana

....warum haben Menschen/Frauen jahrelang dafür gekämpft, dass Endometriose als Chronische Erkrankung angesehen wird????...

Es kann sein, dass man jahrelang keine Symptomatik hat und durch Medikamente gut eingestellt ist.

Wenn man von einer Erkrankung geheilt ist, braucht man für diese Erkrankung weder schulmedizinische noch homöopathische Medikamente oder Behandlung.

Du stellst eine These auf und vertritts diese vehement, obwohl durch jahrelange Studien das Gegenteil bewiesen worden ist.

Durch eine Therapie kann man beschwerdefrei werden, klar.

Aber ohne Therapie werden wieder Symptome auftreten.

Klar ist auch, dass bei jeder Erkrankung die Psyche eine Rolle spielt.

So wie Du Deine Meinung äusserst, so kommt es rüber, lässt Du nichts anderes daneben stehen und basta, der Rest ist Dir egal....dadurch dass Du auf nichts anderes eingehen kannst, verlierst Du deine Diskusionsfähigkeiten.

Das ist meine Meinung...ganz persönlich und es soll auch kein Angriff sein, sondern nur eine Meinung. 

 

nirwana

--

Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall.
Man muss, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.

(Seneca ca. 1 - 65 n.Chr.)



Hallo Tess, ich wundere mich
Sera

Hallo Tess,

ich wundere mich über deine zum Teil sehr widersprüchlichen Beiträge.

zu diesem Thema hier, daß Endo chronisch verläuft, fand ich viele Beiträge, die du ebenfalls schon verfasst hast.

Z.B. am 13.7.09 "Bin neu hier" an Snowmouse:

"Leider ist Endo ja chronisch und kommt auch  nach einer OP oder Hormontherapie schnell wieder. Wichtig ist als Rezidivprophylaxe auch dass du z. B, eine Pille durchgehend einnimmst um eine Blutung zu unterdrücken. Wenn du die Valette nicht verträgst beispielsweise die Cerazette, die enthält nur Gestagene."

Ich schätze dein Wissen, womit du mir auch schon weitergeholfen hast.

Aber ich lehne ganz klar die Art und Weise ab, die du zum Teil zeigst, wenn es darum geht, etwas zu behaupten und gegenüber dem anderen Recht behalten zu wollen.

Schade, denn dein Wissen in Kombination mit dem "Wohlwollen" dem anderen gegenüber würde dich zu einer starken Frau machen.

Ich möchte dich damit nicht angreifen, Tess. Aber ich verstehe manchmal deinen Konfrontationskurs nicht. Und der ist nach meinem Gefühl hier im Forum nicht sehr hilfreich

Sera 

 

--

 



Ich war auch bis vor nicht
Tess

Ich war auch bis vor nicht allzu langer Zeit der Meinung, dass Endo chronisch und unheilbar ist, aber wurde eines besseren belehrt. Daher waren frühere Beiträge von mir eben anders. Jeder lernt im Leben dazu und das hab ich eben die letzten Monate getan.

Jeder kann sich doch behandeln lassen wie er will, wer sich nur auf Schulmedizin versteift soll das auch tun. Ich kann nur sagen, dass es mir nicht geholfen hat, aber dafür eben andere Methoden. Wer andere Sachen nicht ausprobieren will und total aggressiv wird, wenn man sagt Endo hat viel mit der Seele zu tun, dann ist das eben so. 

--

Liebe Grüße, Tess



Schade
Sera

Hallo Tess,

du schreibst

"Jeder kann sich doch behandeln lassen wie er will, wer sich nur auf Schulmedizin versteift soll das auch tun. Ich kann nur sagen, dass es mir nicht geholfen hat, aber dafür eben andere Methoden. Wer andere Sachen nicht ausprobieren will und total aggressiv wird, wenn man sagt Endo hat viel mit der Seele zu tun, dann ist das eben so. "

 Also ich lese aus den oben geschriebenen Beiträgen etwas anderes wie du.Es hat sich doch niemand auf etwas versteift! Was ist denn passiert, daß du dich so wehren musst? Es ist doch nur (!!!!!!) jemand anderer Meinung wie du!!!! Ist das so schlimm, daß du verbale Attacken von dir geben musst?

Und "total aggressiv".....wen meinst du? Ich kann hier niemanden finden. Es hat niemand bestreitet, daß Endo auch etwas mit der Seele zu tun haben kann. Der Körper ist nunmal eine Einheit mit Körper, Seele und Geist.

Bitte laß uns doch in diesem Forum sachlich !!!!!! weitermachen, ohne persönlichen Angriff.

Sera

 



Hallo
Yzma

Hallo zusammen,

 

eigentlich mische ich mich nicht in diese Streit-Gespräche ein, welche in letzer Zeit immer häufiger in diesem Forum zu finden sind. Ich fühl mich jedoch jetzt gezwungen, doch was zu sagen, weil mich diese Umstände echt traurig machen und mir die Freude an diesem Forum ein wenig nehmen. Für mich ist ein Forum da, um einander Mut zuzusprechen, einander zu unterstützen und Meinungen Meinungen sein lassen, ohne zu werten. Natürlich hat jeder verschiedene Meinungen und natürlich finden einige diese Methode nicht ok, die anderen diese nicht. Aber hey! Selbst die Ärzte sind mit unserer Krankheit überfordert, da müssen wir uns doch nicht noch selbst sagen, was für wen am Besten ist! Wäre es nicht hilfreicher, einfach aufeinander einzugehen, richtig zu lesen und positiver an die Sache hingehen?

Hat bsp. irgendjemand geschrieben, dass es ihm ernsthaft Leid tut, dass Kirsten hier von ihrer Freundin schreibt, die gestorben ist?

Das meine ich, die Gesprächskultur finde ich echt traurig. Schliesslich sind wir auch alle nur Menschen und suchen bestätigung, Zuneingung, Hilfe, Rat und aufbauende Worte. Einander schlecht zu machen hier im Forum macht doch überhaupt keinen Sinn und bezweckt nur das Gegenteil.

Wir müssen uns gegenseitig nicht bemitleiden oder sowas, aber ich fände es echt schön, wenn wir mehr aufeinander eingehen würden.

Also möchte ich hier nur noch mein Beileid für Kirsten aussprechen...

Ganz liebe Grüsse an euch alle



Liebe Yzma...
nirwana

es kann aber auch nicht angehen das etwas falsches wiedergegeben wird.

Fakt ist, das chronische Erkrankungen nicht heilbar sind.

Durch Dauertherapien können diese Erkrankungen jahrelang keine Beschwerden machen.

Wir kämpfen darum, dass die Endometriose bekannter wird und Tess ist da eine Mitstreiterin, dann kommt so etwas.

Und Tess lässt keine andere Meinung stehen und bestärkt ihre Äusserung mit basta und das ist meine Meinung. Von mir aus soll sie sie doch haben, aber man kann es weniger aggressiv äussern.

 

Und für mich gehört genau so etwas auch ins Forum.

Ich kann, wenn Fakten verdreht werden, dieses Forum einfach nicht mehr ernst nehmen.

 

--

Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall.
Man muss, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.

(Seneca ca. 1 - 65 n.Chr.)



Liebe Nirwana,   ich geb
Yzma

Liebe Nirwana,

 

ich geb dir da doch vollkommen Recht! Das ist natürlich klar, das Forum ist ja auch da um zu diskutieren und seine Meinung zu äussern. Mir ging es in meinem Beitrag nur um den Tonfall, den du hier ja auch erwähnst. Mir ist nur das mit Kerstins Freundin so krass aufgefallen, weil das ein typisches Beispiel ist, wie hier manchmal miteinander umgegangen wird. Weisst du was ich meine?

Ich habe mich über diverse Äusserungen auch ziemlich aufgeregt und finde es nicht ok, wenn von der Krankheit ein falsches Bild abgeliefert wird, ich bin auch für eine Bekanntmachung der Krankheit, ich bin auch dafür, dass die Endometriose ernst genommen wird. Ich spreche oft mit Menschen in meinem Umfeld darüber, damit diese wissen, was los ist, fast jede Frau in meiner Umgebung weiss nun, was Endometriose ist Wink. Es ging mir wirklich nicht um diese Themen, da steh ich doch voll dahinter, schliesslich Leiden wir alle wie ein Schwein unter dieser Krankheit und wollen, dass wir damit ernstgenommen werden (hoff ich doch zumindest...), es ging mir nur um den Tonfall, und den Umgang.

Hoffe, dass dies jetzt ein wenig deutlicher rübergekommen ist, hab mich vielleicht ein bisschen ungeschickt ausgedrückt?!? Bei mir ist es halt so, dass mir die "Laune" aufs Forum dann halt vergeht, wenn ich all diese Angriffe lese. Und das ist ja auch nicht Sinn und Zweck des Forums oder? Mein Statement war ganz unabhängig vom Thema und von Personen.

So, ich hoffe, du verstehst, was ich meine.

Liebe Grüsse



muß auch mein senf
lisa

muß auch mein senf dazugeben vielleicht möchten auch menschen wo endo haben zum heilpraktiger usw. sich behandeln lassen haben aber nicht so viel geld also was bleibt übrig zu solche ärzte gehen das wo die krankenkasse übernimmt ich bin auch der meinung was chronisch ist kann man nicht heilen wenn das ginge würden wir uns doch alle heilen lassen und man könnte dieses form schließen und das sich einer umsonst unters messer legt kann ich mir nicht vorstellen allso wir müssen mit endo leben



Wenn man so viele Frauen
Tess

Wenn man so viele Frauen trifft wie ich, denen es super geht, die schmerz- und beschwerdefrei sind usw. dann ist es logisch, das man sich dafür interessiert, WIE sie das geschafft haben. Denn das sollte unser aller Ziel sein.

Und dann ist es auch logisch, darauf seine Kraft zu verwenden und nicht darauf, dass die Krankheit als chronisch anerkannt wird oder ähnliches. VIel wichtigter ist es selbst glücklich zu sein und ohne Schmerzen, Operationen usw. leben zu können. 

Und auf beides konzentrieren geht nicht. Ich steck meine ganze Kraft in eine Sache und ich weiß, dass es die richtige sache ist.

Wenn man aber gar nicht kämpfen will und von vornherein sagt, ich habe Endo, werde sie nie mehr los, muss ein Leben lang mit Schmerzen leben,mich regelmäßig operieren lassen etc. der soll dann eben diesen Weg einschlagen. Aber wird so jemand vollkommen glücklich in seinem Leben?

Mehr werde ich dazu nicht sagen, denn seinen Weg muss jeder individuell selber finden.

Komisch ist nur, dass hier gar nicht gefragt wird wenn es Frauen super geht wie sie das geschafft haben. Weil es viele scheinbar überhaupt nicht interessiert, weil sie so verbissen an Schema F festhalten.

Und wie gesagt, am wichtigsten sollte uns allen sein, dass wir schmerzfrei werden und glücklich. Alles andere ist zweitrangig.

--

Liebe Grüße, Tess



@Tess
sanlue

Dann sag doch mal bitte was es alles für Möglichkeiten gibt.

Für mich gibt es da nur den Heil- oder Chiropraktiker, aber wenn es da noch mehr gibt, dann sag doch mal bitte was es noch für Möglichkeiten gibt.

Würde bestimmt andere hier auch noch interessieren.

LG Smile

sanlue



Hallo alle zusammen, ich
clofdi

Hallo alle zusammen,

ich habe grad die ganzen Beiträge gelesen und will nun auch noch meinen Senf dazu geben......

Auch wenn wir Endo haben und unser Leben davon schmerzlich geprägt ist, müssen wir uns doch nicht in Watte packen!!! Wenn es bei einer Diskusion so heftig hergeht, dass man nicht mehr freundlich und nett spricht/schreibt ,finde ich das ok. Wir sind doch trotzdem wir, jeder so wie er ist!!!! Und wenn das bedeutet, dass man sich über den einen aufregen will/muss, dann soll er das tun. Man ist doch auch mitfühlend wenn es jemandem schlecht geht, genauso kann man sich doch einer heftigen Meinungsverschiedenheit entgegenstellen!!!!

Nur mal so am Rande......

 

Liebe Grüße Claudia



Also, ich hab das Gefühl,
Erdbeere23

Also, ich hab das Gefühl, hier treffen 2 Extreme aufeinander....

Zum Einen die Meinung, dass nur Schulmedizin den Erfolg bringen kann, die Endo niemals weggeht, alternative Dinge nix bringen usw...zum Anderen die Meinung, dass alternative Dinge alleine die Endo quasi wegzaubern ohne Schulmedizin.

Find ich ehrlich gesagt beides seltsam. Ich hab nun schon in den letzten Jahren mit einigen Spezialisten gesprochen, bin in einer Selbsthilfegruppe des Landesverbandes und überall ist man sich unter Fachleuten schon darüber einig, dass der gute Weg, schmerzfrei zu sein, in der Kombination aus Schulmedizin und Alternativmedizin liegt.

Ohne Hormone und OPs ist es schon so, dass bei einigen Frauen die Endo nicht beherrschbar ist. Allerdings lässt sie sich deutlich verbessern, das Lebensgefühl, die Einstellung und auch der Umgang mit Krankheit, Schmerzen, die Möglichkeit zu entspannen usw- das alles kann ergänzend erreicht werden durch andere Dinge wie Entspannungstherapie, Heilpraktiker, Akupunktur, TCM, Schmerztherapie, Massagen, gezielte Bewegung, manchmal Psychotherapie undundund. Da gibt es zig Möglichkeiten. Viele sind für einen nichts, aber ich denke, wenn man sucht, ist auch was für einen dabei. Durch ergänzende Dinge kann die OP-Frequenz und auch der Verlauf der Endo, die Beeinträchtigung usw stark beeinflusst werden.

Das lässt sich jedoch keinem aufdrängen, und das kann auch nicht das Ziel eines Forums sein. trotzdem gehört es auch dazu, diese Möglichkeiten aufzuzeigen!

Ich weiß selber, dass man in Phasen, in denen es einem ganz schlecht geht mit der Endo, oft keinen Kopf dafür hat, sich um so was zu kümmern. Aber in Zeiten, wo es besser ist, nach einer OP o.a. oder zumindest irgendwann, ist es finde ich auch eine Chance.....

Ich denke, es ist nicht die Aufgabe hier, andere Meinungen nicht zu tolerieren. Jeder hat seine, viele sind unterschiedlich und das ist gut so!!!!! Und wenn jemand die Endo wirklich mit allen Mitteln verbessern und alles versuchen möchte, wär er dann nicht dankbar für Anregungen und Vorschläge, die man probieren kann, ohne gleich den Bauch aufzuschneiden?

Zum Thema Heilbarkeit: Es ist definitionsmäßig schon so, dass eine chronische krankheit als nicht heilbar gilt. es gibt aber wirklich auch menschen, die nie mehr probleme hatten nach der einen oder anderen behandlung.....das lässt sich sicher nicht verallgemeinern, aber die erfahrungen gibt es trotzdem...



Liebe Tess
wuebsenkrams

Zitat Tess: 

Wenn man so viele Frauen trifft wie ich, denen es super geht, die schmerz- und beschwerdefrei sind usw. dann ist es logisch, das man sich dafür interessiert, WIE sie das geschafft haben. Denn das sollte unser aller Ziel sein.

Und dann ist es auch logisch, darauf seine Kraft zu verwenden und nicht darauf, dass die Krankheit als chronisch anerkannt wird oder ähnliches. VIel wichtigter ist es selbst glücklich zu sein und ohne Schmerzen, Operationen usw. leben zu können. 

Und auf beides konzentrieren geht nicht. Ich steck meine ganze Kraft in eine Sache und ich weiß, dass es die richtige sache ist.

Wenn man aber gar nicht kämpfen will und von vornherein sagt, ich habe Endo, werde sie nie mehr los, muss ein Leben lang mit Schmerzen leben,mich regelmäßig operieren lassen etc. der soll dann eben diesen Weg einschlagen. Aber wird so jemand vollkommen glücklich in seinem Leben?

Mehr werde ich dazu nicht sagen, denn seinen Weg muss jeder individuell selber finden.

Komisch ist nur, dass hier gar nicht gefragt wird wenn es Frauen super geht wie sie das geschafft haben. Weil es viele scheinbar überhaupt nicht interessiert, weil sie so verbissen an Schema F festhalten.

Und wie gesagt, am wichtigsten sollte uns allen sein, dass wir schmerzfrei werden und glücklich. Alles andere ist zweitrangig.

--

Liebe Grüße, Tess

Liebe Tess,

wo triffst du denn diese vielen Frauen denen es so gut geht?

Wohl nicht hier im Forum!

Dein Weg ist es deine ganze Kraft in den alternativen Weg zu stecken, ok!

Und für DICH ist es nicht wichtig das die Endometriose als chronische Erkrankung anerkannt wird oder ähnliches. Auch ok!

Nur es gibt viel mehr Betroffene für die es sehr wichtig ist das diese Erkrankung mit all ihren Folgeerkrankungen endlich anerkannt wird und vor allem ernst genommen. Das in der Medizin endlich ein Weg gefunden wird der uns allen hilft, dass wir von allen Medizinern ernst genommen werden und auch alternative Wege mit eingebunden werden.

Wie Lisa schon schreibt, es gibt genügend Frauen die sich eine alternative Behandlungsmethode nicht leisten können.

Du kannst doch nicht ernsthaft sagen das alternative Behandlungsmethoden der Weisheit letzter Schluß sind und nur sie zum glücklichen Leben führen.

Das stellt einen Verrat an andere Endometriosepatientinnen dar.

Entweder man kämpft gemeinsam für die Sache, die auch Alternativen beinhaltet oder man läßt es sein.

Einseitigkeit hat der Menschheit immer schon Schaden zugefügt und hat etwas diktatorisches.

Jeder gute Alternativmediziner und jeder gute Schulmediziner schließt die jeweils andere Methode nicht aus sondern bezieht sie mit ein um seinem Patienten ein abgerundetes Behandlungsprofil zur Verfügung zu stellen. Dazu gehört auch sich einzusetzen zur Anerkennung von chronischen Erkrankungen.

Nirwana hat völlig Recht, eine chronische Erkrankung ist nicht heilbar.

Egal ob Endometriose, Krebs, Ms, Hashimoto, Rheuma etc.

Der Patient kann lernen damit zu leben und ein erfülltes und glückliches Leben zu leben. Der eine mehr, der andere weniger nur nie alle gleich!

Es ist sehr schade das es dir derart an Flexibilität mangelt und du dadurch nicht in der Lage bist deine eigenen widersprüchlichen Aussagen zu korrigieren indem du sagst: 

"Entschuldige, ich hab mich versehen" 

Anstelle dessen unterstellst du den Frauen das sie verbissen sind und an Schema F festhalten.

Das bist wohl eher du und nicht die anderen Frauen die hier Hilfe suchen. Denn sonst wären sie doch nicht hier. Oder?

Lieben Gruß, Kirsten

--

Lieben Gruß, Kirsten



wenn ich das jetzt schreibe werden mich einige würgen wollen...
Dagi

ich kann hier nur von meinen Erfahrungen berichten (durch Kontakt mit anderen Patientinnen, Ärzten und Heilpraktikern) und bitte euch das nicht persönlich zu nehmen.....

weiß gar nicht wie ich anfangen soll.....

Ja - ich habe das Gefühl, dass viele Betroffene sich einfach nur vollständig auf die Schulmedizin verlassen (ich lehne Schulmedizin nicht ab - nehme selbst auch Cerazette) und selbst den "Hintern" nicht hochbekommen. Meine Erfahrung mit anderen Patientinnen zeigt mir - leider - es wäre ihnen einfach am liebsten man bekommt eine "Pille-Tablette" oder Ähnliches und damit hält man die Endo in Schach (selbst wenn dadurch Nebenwirkungen zu erwarten sind - egal) - selbst dafür tun will kaum einer etwas, d.h. es wollen schon einige etwas dafür tun und natürlich drüber reden - aber na ja wenn es dann ans Eingemachte geht..... - das ist ja so anstrengend, ich hab ja keine Zeit, ich probiere das ja - aber nur ein bisschen.... - und wenn es dann z. B.  an die Ernährungsumstellung geht - dann ist es ganz vorbei.....

Nur einige Zitate dazu die ich schon zu hören bekommen habe ..... was?? keinen Zucker - da kann ich ja keinen Kuchen und Süßigkeiten mehr essen - kein helles Mehl - was - keine Brötchen mehr!!?? Keinen Alkohol?? kein Koffein - ohne Kaffee kann ich nicht leben!! kein rotes Fleich???? Was soll ich denn da überhaupt noch essen - kann doch nicht verhungern!!! keine Milch und Milchprodukte - wo ich do soooooo gerne Joghurt esse...... usw............... ja - ich auch!!!! 

Bei einer Bekannten war gar nicht sicher was sie hat.... ob PMS oder, oder oder........ bei PMS wird ja auch empfohlen evtl. auf Milch- und Milchprodukte zu verzichten ..... ich hatte ihr den Vorschlag gemacht... nur mal so zum probieren - für 2 Wochen.... keine Chance.... lieber hat sie sich dann einige Monate später eine Bauchspiegelung machen lassen..... ohne Ergebnis........ die starken Schmerzen hat sie immer noch.... Ernährung will sie auf keinen Fall probieren..... da fällt mir nix dazu ein!!????

Natürlich hilft nicht jedem alles - aber kann man nicht verlangen es einfach mal nur für 4 Wochen mit der Ernährung zu probieren? Wer macht das - und zwar wirklich konsequent - die Wenigsten denke ich! Das Stichwort ist konsequent!!! Ich habe einige erlebt, die so ein bisschen probiert haben und dann sagen - das hilft mir nicht!!!! Ein bisschen probieren hilft aber nicht, denn dann kann man ja nicht sehen ob es wirkt.... Natürlich muss man nicht alles auf einmal machen - aber vielleicht fängt man z.b. nur mal 4 Wochen ohne Milch- und Milchprodukte an??? Wenn das nichts hilft kann man ja mal das mit dem Zucker ausprobieren.... nur - kosenquent muss man eben sein, denn wenn ich die Milch- und Milchprodukte nur reduziere werde ich nie wissen - ob das was bringt!!!!

Ich kann nur sagen bezüglich der Ernährung - ich esse konsequent danach und es gibt 1000 Alternativen - die man natürlich erst finden muss - klar - mir ist das auch nicht leichtgefallen - aber der Erfolg für mich - keine Schmerzen derzeit, die OP abgeblasen -  ist für mich super. Natürlich gehören da auch noch andere Dinge dazu. Mein Frauenmantel und Schafgarbentee, Cerazette, natürliches Progesteron, die Erhänrungsumstellung, Akupunkur und die Besuche bei meinem HP sowie Yoga. Ich kann nur sagen, dass ich für !!!mich!!!! damit derzeit mein Konzept gefunden habe und das es mir damit sehr gut geht. 

Selbst meine Frauenärztin und mein Heilpraktiker haben mir von Ihren Endometriosepatientinnen erzählt, die eben nicht mitarbeiten und selbst nichts tun wollen, für die ist das auch frustrierend!!  Meine Heilpraktikerin und auch meine Frauenärztin hat zu mir gesagt - was denken Sie - wenn wir auf die Ernährung zu sprechen kommen - was dann los ist?? Da kann ich froh sein, wenn die Patientin wieder zu mir in die Sprechstunde kommt, das ist ein ganz sensibles Thema - da muss man vorsichtig rangehen, denn einschränken möchte sich keiner!!  Wenn wir da schon vorschlagen, mal auf Kaffee zu verzichten ist das schon ein halber Weltuntergang!!!! Das ist doch nicht normal, oder????

 Noch mal ganz krass ausgedrückt..... viele erwarten, dass die Schulmedzin hilft - ein Medikament und alles ist im Griff - ist ja auch schön einfach, da muss ich nix dafür tun..... selbst dagegen ankämpfen und zwar Tun mit aller Kraft und Konsequenz - das ist vielen zu anstregend- jammern ist da manchmal eben schöner.... mir kann ja keiner helfen! Hilf dir auch selbst und tu etwas - konsequent! Sicherlich gibt es Frauen, die wirklich alles dafür tun und es hilft wirklich nichts, das ist dann wirklich sehr schlimm!!!!!!!!!! Ich denke jeder sollte noch mal in sich gehen und ehrlich zu sich selbst sein, ob man es wirklich in aller Konsequenz versucht hat.

Das ist meine Meinung - sicherlich trifft das nicht auf jeden zu und ist auch - wie oben schon gesagt -  bitte nicht persönlich zu sehen. 

Liebe Grüße

Dagi 

P.S. - sorry - mein Bericht manchmal etwas durcheinander - aber da gelangen eben die Gefühle in Wallung.... :)



Hallo Dagi, du hast
Tess

Hallo Dagi,

du hast vollkommen Recht mit deiner Schilderung. Genau das ist das Problem: Viele wollen selbst nichts tun außer von Arzt zu Arzt zu rennen und warten bis DAS Medikament schlechthin auf den Markt kommt. Das wird es nicht geben.

Ich habe so viele Frauen erlebt, die eben auch meinten, das kann ich nicht, darauf will ich nicht verzichten, bringt eh nichts usw. Oder es kommen dann Aussagen, von wegen das alles sei eh nicht erwiesen und man wüsste ja gar nicht ob das hilft etc. Tut mir Leid, aber solche Leute wollen keine Hilfe, denen kann niemand helfen. Man muss einfach für sich selbst was tun, ausprobieren und den eigenen Körper "kennenlernen".

Manche probieren es dann mal mit einigen Tagen ohne z. B. Milchprodukte. Dann "hat es ja eh nichts gebracht" und man muss es auch nicht länger durchhalten. Ist aber vollkommener Blödsinn. Man merkt oft sogar erst nach MONATEN ob etwas hilft bei der Ernährung. Du hast doch auch das Buch "Frauenkörper-frauenweisheit" gelesen oder? Da steht das auch drin.

--

Liebe Grüße, Tess



Hallo Tess...
Dagi

ja, ich habe es gelesen - auf deinen Tip hin.... Ich konnte schon in deinen vorherigen Einträgen erkennen, dass du das auch so empfindest .... deshalb musste ich das auch mal so konkret sagen...

LG Dagi Wink



Hallo Silvia,
Dagi

danke, dass du mich nicht würgst.... Laughing

ich finde nicht, dass ich verallgemeinere (habe nur von einigen Frauen berichtet - was ich da so erlebt habe), denn ich sage nicht, dass es einen richtigen Weg gibt (kuck noch mal oben) - sondern ich sage - man soll selbst was tun und zwar kosequent und seinen Weg finden und nicht nur warten, dass was passiert.

Ich gebe dir vollkomen Recht, dass es für jeden vielleicht einen unterschiedlichen Weg gibt - nur herausfinden und gehen muss ihn jeder selbst - und nicht der Arzt.

Liebe Grüße

Dagi 

 



Ich finde sehr wichtig, was
Eowyn

Ich finde sehr wichtig, was du schreibst, Dagi, diese Problematik ist aber auch viel allgemeinerer Natur. Menschen mit chronischen Krankheiten, vor allem mit solchen, die nicht akut lebensbedrohend sind (da wird man dann schon eher aktiv) wie bei der Endometriose, begreifen, glaube ich, nur schwer, dass sich ihr Stoffwechsel auf einem anderen Niveau eingependelt hat und von dort ohne eigenes Zutun in sehr konsequenter und geduldiger Art und Weise nicht mehr herunterkommt. Die Krankheit entwickelt ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten und Regelkreise und die sind weder mit der Chemiekeule noch, jedenfalls in den meisten Fällen,  mit einem chirurgischen Eingriff in den Normbereich zurückzuführen, schon weil letzterer häufig nicht gründlich genug sein kann (Streufelder, Verwachsungen) und damit Nebenschauplätze für weitere Krankheiten eröffnet, so wie die Medikamente auch. Unser Körper und unser Charakter, unser Verstand und unsere Gefühle sind vermutlich auf nichts anderes als auf die Ausgewogenheit unseres Hormon- und Enzymstoffwechsels zurückzuführen. Und dann kommt eine chronische Erkrankung wie EM und erzeugt genau an einer dieser Schaltstellen ein Chaos. Und was wird gemacht? Als erstes werden Hormone verschrieben. Aber das sind keine Gummibärchen, sondern hochpotente Trigger, die einen Schock erzeugen und auf den muss der Körper ersteinmal reagieren. Entweder akzeptiert der Körper den Ersatzstoff und stellt sich darauf ein, aber dann haben wir im Grunde eine chronische Medikamentenabhängigkeit, deren Nebenwirkungen wir gar nicht abschätzen können. Aber in den meisten Fällen ist auch hier die Ungeduld und die Enttäuschung so groß, dass gar nicht abgewartet wird.  Wird das Wohlbefinden (Schmerzen, Übelkeit usw.) zu stark eingeschränkt, dann probieren wir es nach dem Prinzip Hoffnung eben mit dem nächsten Präparat und das ganze Gefüge gerät immer mehr in die Schieflage. Hilft alles nichts, dann kommt die Op, um das Übel bei der Wurzel zu packen,  alles was nicht notwenig ist, wird entrümpelt, frei nach dem Motto, was nicht mehr da ist, bereitet auch keinen Ärger. Nur ist das offenbar ein Irrtum. Irgendwann verkraftet der Körper das alles nicht mehr, denn wie könnte er, nicht einmal eine Maschine funktioniert noch, wenn man ein Teil nach dem anderen aus ihr entfernt.

 Meines Erachtens unterliegen wir alle der Illusion des Machbaren in der Medizin. Ich bin gar nicht so sehr davon überzeugt, dass viele eine Einschränkung ihrer Bequemlichkeit ablehnen, aber wir haben das Vertrauen in die Stärke unserer Selbstheilungskräfte verloren, weil uns Ärzte und Apotheker mit ihren Mitteln den schnelleren Erfolg vorgaukeln und viele medizinische Erfolge sind ja in der Tat unglaublich. Aber Ärzte werden eindimensional und nicht in vernetztem Denken ausgebildet und die Pharmalobby unterstützt sie darin. Eine Krankheit - ein Symptom - ein Medikament, das Ganze statistisch im Doppelblindversuch abgesichert und nach einer gewissen Zeit als Therapie auf den Markt geworfen. So funktioniert doch überspitzt formuliert medizinische Forschung. Aber wenn ich mir angucke, wie viele Frauen sich entsagungsvoll durch eine Diät nach der anderen quälen, nur um einem vermeindlichen Schönheitsideal nahezukommen, dann glaube ich einfach nicht, dass dieselben Frauen aus Bequemlichkeit nicht bereit sein sollen, sich für sanftere alternative Heilungsmethoden zu entscheiden. Sie glauben nur einfach nicht an ihre Wirksamkeit!

Liebe Grüße



Hallo Eowyn,
Dagi

das ist auch ein weiterer interessanter Gedankanansatz den du da in deinem letzten Absatz ansprichst. Von dieser Perspektive habe ich das noch nicht betrachtet, da ich immer schon immer ein "kritischer" Patient war, mich immer auch zusätzlich selbst informiert habe und auch immer offen war für Alternativen (auch bei anderen Erkrankungen). Für mich war immer klar, dass verschiedene Wege nach Rom führen und ich verschiedenes nutzen kann und auch selbst entscheiden kann.

Wenn man keinen Zugang zu alternativen Heilmethoden finden kann - kann das gut sein, dass man einfach nicht daran glaubt und es deshalb nicht ausprobiert.

Schaden kann man sich ja nicht, wenn man einfach mal die Ernährung umstellt - auch wenn man nicht daran  glaubt - vielleicht bringt es ja doch etwas - probiert es doch einfach mal aus! Wink

LG Dagi 



  Also, ich frage mich
Erdbeere23

 

Also, ich frage mich gerade, was ihr alle so für Ärzte habt...?

Ich kenne das- gerade mit der Endometriose- nur so, dass mein Arzt mir selber den Raum lässt, zu entscheiden, was ich möchte und was ich probieren möchte....dass er mir alle Möglichkeiten erklärt und aufzählt, sowohl schulmedizinisch als auch alternativ, und dass er das als Kombi sieht....

Und das tun die meisten Endometriosespezialisten. Die sind keine pharmaindustriegeilen messerwetzenden Monster, die über jedermanns Kopf hinweg entscheiden und einen nicht mitreden lassen....

So jemand läuft mir zumindest nur selten über den weg, denn endometrioseärzte sind zwar schulmediziner, wissen aber um die komplexität der erkrankung und somit auch um di ekomplexität und individualität einer möglichen behandlung.

sorry, aber ich hab hier grad so das gefühl, es tendiert die meinung, endometriose bräuchte keinerlei schulmedizin. das ist de fakto nicht so und sogar eher gefährlich und irreführend. es lässt sich so nicht verallgemeinern, jede frau geht und braucht einen anderen weg, der meistens aus einer guten kombination besteht.

klar, jeder muss seinen weg alleine gehen und finden, das tut kein arzt für einen und auch sonst keiner, und es erfordert, dass man selber den hintern hoch bekommt. gute ärzte unterstützen aber zumindest und das ist auch ein wichtiger aspekt.

keine endometriose geht weg, in dem jemand buchstäblich ein pendel schwingt;)



Nein ich finde nicht das die
Tess

Nein ich finde nicht das die Schulmedizin hier ausgeschlossen wurde. Dagi sagte doch auch, dass sie ebenfalls Hormone einnimmt und eine ganzheitliche Behandlung wichtig ist.

Ich selbst nehme auch die Pille, nur nicht mehr so hoch dosiert und mein Ziel ist es definitiv irgendwann ohne auszukommen. Einen Zeitpunkt habe ich mir dafür nicht gesetzt, aber ich weiß, dass, wenn sich im Kopf ganz viel ändert, man seinen Weg geht, und vollkommen glücklich ist, das es möglich ist, auch ohne jegliche Medikamente auszukommen.

Deinen letzten Satz finde ich gar nicht so unrealistisch, denn gerade mit einem einfachen Pendelversuch kann man sich die Kraft der Gedanken bewusst machen. Mache ich mit allen Klienten von mir in den Kursen und es hat noch nie nicht geklappt.  

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Liebe Grüße, Tess



Sorry, aber das ist für
Erdbeere23

Sorry, aber das ist für mich persönlich etwas zu krass.

Ich bin der Meinung, dass man Endometriose- als nachgewiesene KÖRPERLICHE CHRONISCHE krankheit nicht bekommt, weil man unglücklich ist oder im unreinen mit sich selber.

Tess, früher hast du dich selber hier aufgeregt darüber, dass vielen frauen anstatt einer gescheiten behandlung eine psychotherapie angeboten wird. da hast auch du dafür gekämpft, endometriose anzuerkennen.

nur damit mich hier keiner falsch versteht: ergänzend halte ich viel von alternativen dingen, auch von psychotherapie u.a.. aber eben als kombination.

das, was momentan hier ankommt- von dir- fühlt sich bei mir ein wenig so an, als wärst du irgend einer sekte beigetreten. sicher hilft positives denken. sicher hilft yoga, entspannung usw. trotzdem sollten wir uns nicht der illusion hingeben, deswegen einfach hormone absetzen zu können o.a.....ich denke, damit fällt man früher oder später auf die nase.

und ja, ich muss hier einigen recht geben: ich finde es zwar gut, dass du deinen weg gefunden hast und ihn gehst, ich finde es aber nicht okay, dass du anderen damit zum einen die meinung absprichst, zum anderen wirlklich medizinisch für stark erkrankte frauen gefährliche ratschläge gibst, und auch, dass du nicht eingestehen kannst, wenn du dich evtl vielleicht auch mal irrst. das wurde z.B. in meinem pilz-thread gegen ende sehr deutlich....eine meinung haben ist eins, auf ihr beharren und andere in die irre führen, ist was anderes---

wie man z.B. die valette niedrig dosiert nehmen kann, ist mir ein rätsel: Brichst du die durch? Nimmst nur alle 3 Tage eine? oder wie? und wenn du dann irgendwann durch pendel und wildwuchs glücklich geworden bist- dann bist du auch glücklich mit den schmerzen, die du hast, wenn du die pille absetzt? mit dem gedanken, nen schwerbehindertenausweis zu beantragen mit 20 jahren, so wie vor einiger zeit? tess, du hast so gekämpft, und jetzt beschönigst du das und sagst anderen Frauen, es reicht, glücklich zu sein, und eine körperliche krankheit geht weg?

nicht so mein ding, das ist da meine meinung.



Danke Erdbeere, für deine
Sera

Danke Erdbeere,

für deine Worte. Ich meine auch, daß begleitend Psychotherapie usw. sehr hilfreich und manchmal auch notwendig ist. Aber eben nicht nur.

Grundsätzlich finde ich, daß jeder für sich herausfinden muß, was ihm hilft. Das ist wichtig, weil jeder anders ist. Und wenn es für Tess z.B. nur Psychotherapie ist, dann finde ich gut, wenn sie diesen Weg für sich gefunden hat und gut damit leben kann.

Aber das, liebe Erdbeere, was du auch darüber schreibst, wie gemachte Ratschläge bei anderen ankommen, finde ich auch ziemlich gefährlich. Zumal jemand, der dieses Forum genau liest, schnell merkt, daß sich die Richtung der von Tess gemachten Ratschläge sehr schnell ändert. Ich habe sie einmal darauf aufmerksam gemacht (es betraf "chronischer Verlauf von Endo"), worauf sie dann geantwortet hat, daß sie eben ihre Meinung geändert hat- und das um 180 Grad in einem zeitlichen Abstand von 2-3 Monaten. 

Klar kann hier jeder seine Meinung vertreten. 

Aber wenn jemand sehr häufig erwähnt, mit vielen Endo- Betroffenen in Kontakt zu sein, eigene Kurse zu halten und Homöopathie zu lernen oder zu studieren, weil sie sich zur Aufgabe machte, Erkrankten zu helfen, kann ich nur den Kopf darüber schütteln, was Tess schreibt. Denn in erster Linie erwarte ich, daß sie sich dann auch ihrer Verantwortung darüber bewußt ist, was sie mit ihren Aussagen und Ratschlägen verursachen kann.

Ich habe den Eindruck bekommen, daß das, was Tess gerade im eigenen Lernprozess hört und selbst erfährt, sie gerne weitergeben möchte- mit dem Hintergrund und der Überzeugung, endlich das gefunden zu haben, was ihr selbst und anderen hilft. Zuerst einmal eine gute Idee.

Doch ist es auch ein Lernprozess, zu erkennen, daß es noch mehr gibt, wie die eigene Überzeugung. Zu erkennen, daß sich alles wie ein Mosaik zusammenfügt und jeder Betroffene sein individuelles Mosaikbild braucht.  Zu erkennen, daß man mit Ratschlägen, die sicher wohlgemeint sind, vorsichtig sein muß, weil man nicht wissen kann, welches (!) Mosaikbild der andere für sich braucht. Und um das zu erkennen, gibt es qualifizierte Fachleute und die eigene Arbeit an sich selbst.

Aber ich kann mich gut daran erinnern, daß ich während meiner Ausbildung und die ersten Jahre danach ähnlich wie sie dachte. Die Erfahrung macht es letztendlich, daß man seinen eigenen Horizont erweitert.

Ich selbst war auch schon froh über Tips und Anregungen von Tess, die mir auch weitergeholfen haben. 

Liebe Grüße,

Sera

 



Liebe Sera,ja, da bin ich
Erdbeere23

Liebe Sera,

ja, da bin ich ganz und gar deiner Meinung Smile und ich finde auch, gerade in so einem Forum, wo viele momentan sehr labile Personen sind, wo man weiß, ja, sie nehmen sich das zu Herzen, was man sagt, und nehmen sich das an- gerade da sollte man sich wirklich, wenn man eine Ausbildung und Kompetenzen in dem Gebiet hat, seiner Verantwortung- auch darüber, was man anrichten kann, bewusst sein.

wenn man z.B. einer jungen Frau, die sich verzweifelt mit massiver endo ans forum wendet und zufällig liest, dass eine heilpraktikerin mit viel endokenntnis sagt, man müsse nur glücklich sein, um die endo weg zu kriegen, und pendeln! wenn die sich das dann annimmt und nichts anderes tut und schwups, wars das mit dem kinderkriegen....nur so als beispiel, aber das kann passieren!

ich bin auch in der ausbildung zur psychotherapeutin und sage trotzdem nicht jedem, dass man mit psychotherapie alles heilen kann- einfach weil es nicht stimmt und weil kompetenz im job und verherrlichung des eigenen jobs für mich zwei paar schuhe sind...ich brech mir keinen zacken aus der krone wenn ich sage "hey, ich finds super, dass du eine therapie bei mir machen willst, aber bitte schau gleichzeitig, dass ein arzt deine endo (oder welche krankheit auch immer) mit behandelt....

klar kann ich verstehen, wenn jemand froh ist, seinen weg gefunden zu habe- trotzdem, wie du auch sagst, das eigene mosaik lässt sich anderen nicht aufdrängen;)

LG dir



Liebe Erdbeere, die
Sera

Liebe Erdbeere,

die erschreckende Vorstellung, wie du sie schreibst, daß eine an Endo erkrankte Frau solche Ratschläge ernstnimmt, hatte ich auch. Klar, sie hat zuerst einmal Vertrauen, wenn sie liest, daß Tess sich so sehr mit dieser chronischen Erkrankung befasst.

Nicht auszumalen, wie die betroffene Frau dadurch geschädigt werden kann, wenn sie manche der Ratschläge ernstnimmt oder gar ausführt!

Und das Vertrauen, nicht nur uns in diesem Forum gegenüber, ist dann wahrscheinlich völlig zerstört.

Ich kann nur hoffen, daß wir bei Tess etwas bewegt haben. 

So, wie du beschreibst, zeichnet sich für mich eine kompetente, qualifizierte Fachraft aus. Das eigene Fachgebiet zu kennen, es anzuwenden- aber gleichzeitig all die anderen Gebiete im Auge zu haben. Gerade im sozialen und medizinischen Gebiet ist es doch so wichtig, daß man nicht nur eine fachliche, sondern auch eine persönliche Kompetenz hat. Und nur wenn man diese beiden hat, erfährt der hilfesuchende Patient wirkliche Hilfe, die Bestand hat. Persönliche Stärke ist auch, abgeben zu können. D.h. zum Beispiel, ohne negative Gefühle wie z.B. Neid und Eifersucht den anderen Kollegen um seine Zusammenarbeit zu bitten. Eigene persönliche Probleme oder Stolz haben hier keinen Platz.

LG,

Sera

 

 



Ich lasse mich hier zu rein
Tess

Ich lasse mich hier zu rein gar nichts bewegen. Und noch dazu habe ich niemanden in die Irre geführt, auch nicht in deinem Pilz Thread, liebe Erdbeere. Wenn ich aber eine Packungsbeilage vor mir liegen habe und noch dazu vom Arzt diese Aussagen zu hören bekam, finde ich das nicht irreführend, sondern muss schon seine Wahrheit haben.

Ich hatte die Valette vorher in doppelter Dosierung genommen, also zwei täglich und bin dann wieder auf eine runter gekommen. 

Zudem weiß ich nicht, wieso du vorhin so angreifend über operationsgeile Ärzte und Co schreibst, du selbst hattest ja scheinbar auch keine zufriedenstellende Alternative zur Verfügung gestellt bekommen, wenn du dich erneut operieren lässt und hochdosierte Hormone wie MPA nimmst. 

Und nachdem ich genug Frauen getroffen habe wie ich nur immer wieder berichten kann, die völlig ohne HOrmone und operative Eingriffe leben können, weiß ich, dass auch ich das schaffen kann. Und das jeder andere es auch kann. Ich weiß nicht, was das mit Sekte oder so zu tun hat. Es hat was mit Selbstheilungskraft zu tun und sonst mit nichts. Das hat nur die Bevölkerung komplett aus den Augen verloren.

Und ja ich bin heute selbst erschrocken darüber wie ich noch vor einem jahr gedacht habe, das ich einen Schwerbehindertenauweis wollte usw. Aber damals war es eben so, ich sah keine Lösung und keinen Weg aus den ewigen Schmerzen und OPs zu entweichen. 

Außerdem finde ich es nach wie vor unmöglich, wenn Frauen gesagt wird, sie seien körperlich völlig gesund und haben nur einen Schuss auf gut Deutsch gesagt. Das habe ich auch nie infrage gestellt. Aber wenn man körperlich und schulmedizinisch behandelt wurde, eine Diagnose gestellt wurde usw. dann sollte man in jedem Fall mit einer Psychotherapie beginnen.

Aber ich habe gemerkt, das es eben DOCH möglich ist. Und wenn jemand seinen Weg gefunden hat, dann sollte man ihm keine Steine in den Weg legen in dem man alles schlecht macht nur weil man selbst anders denkt.

Ich habe nichts gesagt das alle die Endo haben einfach nur unglücklich sind und fertig. Aber die Krankheit hat ihre Ursache in der psychischen Ebene, da bin ich mir sicher. Ich kopier hier demnächst mal einen Text rein aus einem Buch das noch nicht erschienen ist, vielleicht schenkt das mancher Frau eine etwas andere Ansichtsweise. 

Ich fand es auch nicht gut, dass du, als es dir nach der letzten OP etwas besser ging, gesagt hast, du ziehst dich jetzt hier zurück etc. Ich finde das eine pure Verdrängung der Erkrankung und dann holt sie dich doch wieder ein...früher oder später!

 

--

Liebe Grüße, Tess



also ich möchte.........
Miri

Also ich möchte nur mal sagen das ich doch sehr erschrocken bin , über das was hier momentan abgeht.

Mehr möchte ich nicht dazu sagen und halte mich daraus.Undecided

Liebe Grüße



Abschließend nur mal kurz
Erdbeere23

Abschließend nur mal kurz als info über mich:

Ja, ich nehme MPA und bin sehr zufrieden damit, weil ich seit der einnahme deutlich weniger schmerzen und beschwerden habe. meine letzte op ist 7 monate her, da wurde ich von einem sehr kompetenten spezialisten zunächst grundsaniert, dann bezüglich der hormone optimal beraten, aber es wurden mir auch einige empfehlungen ausgesprochen, was ich ergänzend alternativ tun kann. da ging es zum einen um tcm, ernährung, sport, ganz viele dinge, die ich ausprobieren könnte.

mittlerweile habe ich einen guten weg gefunden mit einerseits der hormontherapie, dazu aber auch yoga und entspannung sowie einem bewegungsplan. und ich hab auch momentan nicht vor, mich in nächster zeit erneut operieren zu lassen.

auf meinem momentanen weg ist keine endo weggeblasen, klar gibts immer mal wieder beschwerden, ich gehe alle 6 monate zur kontrolle zum spezi und hab zwischendurch bei fragen auch kontakt.

mir gehts gut, ich arbeite, studiere und bin wieder mehr als meine endo- durch die kombination.

darum versteh ich den einwand jetzt nicht so ganz;) ich sage, eine kombi ist wichtig, und lebe und handle für mich selbst auch in kombi aller möglichkeiten.

aber ich denke, wir reden jetzt hier in verschiedene richtungen und mag auch nicht vor die wand reden.....jedem das seine, das mein ich wirklich so, ich hoffe nur, dass viele frauen hier die kraft finden, sich ihr eigenes bild zu machen und sich nicht zu sehr in die eine oder andere richtung manipulieren lassen.

und ich wünsche mir weiterhin ein moderiertes forum, da bliebe vieles erspart.



Na dann geh doch du einfach
Tess

Na dann geh doch du einfach deinen Weg so wie du ihn gehen möchtest, aber lass mir auch meinen!

Du kannst nicht sagen eine Methode ist schlecht oder eine Behandlung funktioniert nicht, wenn du sie selbst nicht probiert hast oder? 

Darüber kann nur jemand urteilen oder diskutieren, der es selbst ergebnislos versucht hat. 

Und da ich seit Monaten schmerz- und beschwerdefrei bin liege ich sicherlich nicht so falsch...

Es soll sich hier niemand manipulieren lassen, jeder trifft seine Entscheidungen doch allein. Aber wenn jemand gute Erfahrungen mit etwas macht kann man das doch weitergeben?! Das ist doch das Ziel eigentlich, dass man schmerzfrei wird.

--

Liebe Grüße, Tess



Ich glaube, wir reden
Erdbeere23

Ich glaube, wir reden aneinander vorbei *seufz*

Sicher ist es gut, wenn jede ihren Weg geht. Sicher ist das für jede frau ein anderer weg und ich spreche niemandem ab, dass etwas in einem bestimmten fall funktioniert hat. ich finde es super, dass DU deinen weg auf diese weise findest. dass es bei DIR so funktioniert.

genauso finde ich es super, zu sagen, womit man gute erfahrungen gemacht hat. solange es auch so ausgedrückt wird...also "ICH habe gute erfahrungen mit xy gemacht" "bei MIR hilft xy gut" o.a.

Probleme hab ich mit deinen formulierungen wie "jede sollte eine psychotherapie machen" "endo hat IMMER psychische ursachen" "endo lässt sich auspendeln" "wenn man glücklich ist geht endo weg" usw....

das sind für mich verallgemeinerungen und das stört mich. klar sollte sich im idealfall jede ihre eigene meinung bilden, aber dies ist ein forum, in das wie schon erwähnt viele frauen kommen, denen es so schlecht geht, dass sie dazu momentan nicht in der lage sind. und denen dann diese verallgemeinerungen entgegen zu bringen mit dem zusatz "ich hab nen professionellen hintergrund, gebe kurse usw"- das ist das, was mich stört. weil du nie sagen kannst, dass dein weg auch der weg der einen oder anderen person ist. du wirst- gerade im professionellen Bereich- lernen müssen, nicht von dir auf andere zu schließen, nur weil etwas bei dir funktioniert hat und du von etwas begeistert bist.

ich sage ja nicht, dass eine oder andere methode nicht funktioniert. ich sag aber auch nicht, dass sie funktioniert- denn das ist bei jeder frau verschieden und eben wie schon gesagt in keinem fall pauschalisierbar.

anregen, so viel wie möglich zu probieren, ist super...aber ohne diesen druck dahinter und diese verallgemeinerungen.

liebe grüße

Erdbeere



Hi Lilie,
Dagi

ich sehe das mit der Ernährung auch nicht so dogmatisch - es gibt Empfehlungen, die kann man ausprobieren und dann herausfinden, was einem gut tut - aber probieren sollte man es eben - finde ich.... es ist eine so einfache Chance ohne Nebenwirkungen.... und viele versuchen es trotzdem nicht...

LG Dagi :)

 



Ich finde es nicht ganz in Ordnung...
Dagi

wie derzeit auf Tess herumgehackt wird. Ich teile auch nicht jede Meinung von Tess, z.B. kann ich für mich mit der Methode Wildwuchs derzeit auch nichts anfangen - aber das ist auch nicht das Problem und auch nicht Ihre Botschaft. Ihre Botschaft ist einfach - auch selbst aktiv zu werden, den Hintern hoch zu kriegen und auch zusätzlich zur Schulmedizin selbst etwas zu tun.

Wenn  ihr mal Ihre verschiedenen Komentare auch in anderen Beiträge lest - rät sie immer dazu einen kompetenten Endomentriosespezialisten aufzusuchen, sie selbst nimmt die Pille im LZZ und ist überzeugt davon - hat sie schon mehrmals geschrieben. Aber weiterhin beschäftigt sie sich mit Alternativen - die ihr helfen und diese Hinweise, die ihr helfen gibt sie hier weiter - jeder kann sich das ankucken und prüfen, ob das für ihn in Frage kommt - oder sogar auch hilft. Sie fordert niemanden dazu auf die Schulmedizin hinter sich zu lassen. Sie zeigt Wege auf, die Ihr geholfen haben und versucht Mut zu machen auch zusätzliche andere Wege zu gehen um eine Linderung/Besserung zu erzielen.

Ich habe an die "Kritiker" einmal eine etwas vielleicht provokante Frage: Was habt ihr zusätzlich zur Schulmedizin schon für Alternativen versucht???

Ich beziehe mich jetzt nur mal hier auf die Empfehungen die ihr hier auf der Seite der Endometrioseliga gegeben werden - zu finden links oben unter dem Punkt - über Endometriose - Therapie - ergänzende Therapie - dort findet ihr eine Aufstellung von...psychosomatische Behandlung ............. Ernährung...... bis Ayurveda ... ....und mit versucht meine ich ernsthaft versucht - konsequent - und nicht nur ein bisschen probiert.

Wenn ja, was habt ihr konsequent versucht und mit welchem Ergebnis - wenn nein - warum habt ihr noch nichts versucht?

LG Dagi  



Hallo Silvia,
Dagi

weiß gar nicht warum du dich angesprochen fühlst (du hast ja Tess nicht angesprochen, oder?) - ich meinte nicht dich - sondern hauptsächlich Erdbeere und Sera und natürlich kannst du sagen was du denkst. :)

LG 

Dagi 



Oh, mich meinst du....Ich
Erdbeere23

Oh, mich meinst du....

Ich hab mich nur gegen veralgemeinerungen ausgesprochen und das ist nunmal meine meinung.

wenn du meine beiträge richtig liest, wirst du lesen, dass ich kein gegner der alternativmedizin bin, sondern ein anhänger einer kombi aus beidem.

darum zu deiner frage:

ich hab

- meine ernährung umgestellt mit gutem ergebnis

- mache tcm und yoga mit gutem ergebnis, ich fühle mich besser!

- akupunktur hab lange zeit gemacht

- eigenbluttherapie und vitamin-c-hochdosistherapie (super fürs immunsystem)

- habe viele entspannungstechniken probiert und auch einiges für mich hilfreiches gefunden.

Zudem nehme ich auch pflanzliche mittel ein (zusätzlich) und habe auch vor einiger zeit mal eine psychotherapie gemacht.

Und- ist das nichts alternatives? Ich probier alles aus, was helfen könnte, und halte mich da nicht an eine bestimmte richtung.

niemand hat was dagegen gesagt, wenn hier vorschläge für sowas gemacht und erfahrungen damit mitgeteilt werden- wenn du das aus meinen postings raus gelesen hast, tut es mir leid, denn das habe ich nicht gemeint und denke ich auch eigentlich nicht geschrieben.

ich mag nur keine verallgemeinerungen, weil eben jedem was anderes hilft, und nein, ich finde nicht, dass endometriose weggeht, wenn man "nur glücklich" wird, weil es eben auch eine körperliche chronische krankheit ist. darum finde ich solche aussagen gerade für neulinge etwas schwierig.

Ich finde auch nicht, dass es "streit anfangen" ist, wenn man nicht zu allem ja und amen sagt, was andere sagen. unterschiedliche meinungen gehören zum leben und ich denke, jeder kann da seine meinung haben und die andere akzeptieren- solange man diese nicht anderen aufzwingen will, denn das ist das Kritische!

Gruß

Erdbeere



Hallo Erdbeere,
Dagi

als Streit anfangen - finde ich das auch nicht - hatte glaube ich jemand anderes geschrieben - fand nur, dass Tess etwas angeriffen wurde.

 

Na, das ist doch dann super, wenn du so gute Erfahrungen mit Alternativen gemacht hast, da können doch andere dann auch davon provitieren - darum geht es nur - verschiedene Wege aufzeigen - jeder kann dann seinen Weg finden um etwas anderes ging es Tess glaube ich auch nicht - nur tun sollte man eben etwas  - was du anscheinend ja auch erfolgreich getan hast!! Also sind wir ja eigentlich alle der selben Meinung - was das betrifft - das kam vorher irgendwie nicht so raus.... aufzwingen - nein - aber motivieren auch selbst etwas zu tun! 

Viele Grüße

Dagi  



Hallo Dagi,   ja, dann sind
Erdbeere23

Hallo Dagi,

 

ja, dann sind wir einer Meinung.

LG



Hallo an Alle
Sonne

Hallo,

ich war jetzt die letzten Tage nicht mehr im Forum und wundere mich über die erhitzte Diskussion. Ich denke auch wie viele andere, dass jeder selbst wissen muss, was die "beste Lösung" ist.

An eine psychische Ursache der Endometriose glaube ich nicht. Und zwar deshalb nicht, weil ich während jahrelanger Pilleneinnahme nie Probleme hatte. Die Endometriose ist erst zum Vorschein gekommen, nachdem ich die Pille (sehr lange) abgesetzt hatte. Ich glaube, dass die Erkrankung, die für mich chronisch ist, durch die Umwelt, vielleicht auch durch die Ernährung, ausgelöst wird und auch vererbbar ist. Nach meiner Erfahrung unterdrückt die Pille Beschwerden der Endometriose. Alternativmedizin kann unterstützend wirken, als alleinige Lösung erscheint sie mir nicht geeignet. Eine Kombination, wie Erdbeere geschrieben hat, ist für mich geeignet. Für andere Betroffene kann dies anders sein.

Die alleinige Anwendung der Alternativmedizin ist für mich nicht der Maßstab aller Dinge. Wenn man diese Auffassung vertritt, dürfte man auch keine Pille zu sich nehme, die über die Hormongabe den Zyklus steuert. Pille = Schulmedizin. Deshalb ist die Kombination aus meiner Sicht sinnvoll.

 Ich habe als Alternativmedizin TCM probiert. Sie hat meine Beschwerden gelindert. Massive Beschwerden konnte sie jedoch nicht beseitigen.  Mir helfen auch Moorpackungen in Kombination mit Massagen. Heilpraktikern bin ich gegenüber misstrauisch, da fundierte Kenntnisse häufig fehlen, bei manchen Medizinern aber auch, insbesondere wenn man merkt, dass man als Patient besser informiert ist. Nach wie vor, stehe ich vor dem Problem, dass in meiner Gegend sich ein Gynäkologe nicht wirklich mit Endometriose auskennt. Ich bin deshalb immer etwas genervt, wenn mir mitgeteilt wird, dass "nichts" sein könnte, weil im Ultraschall nichts zu sehen ist. Mag sein, dass Endometriose erkennbar ist, wenn Schokoladenzysten an den Eierstöcken vorliegen. Meiner Meinung nach ist sie nach erkennbar, bei Herden im Douglas Raum, auf den Gebärmutterhaltebändern und an der Blase. Ich bin deshalb generell misstrauisch bei diesen Aussagen. Vor meiner letzten Bauchspiegelung (Nr.3) war ich auch im MRT. Man konnte damals auf dem MRT nichts erkennen. Dies liegt wohl daran, dass es Endometrioseherde gibt die sich "dunkel" färben und auch Endometrioseherde vorkommen, die "hell" bleiben, aktiv sind und Schmerzen verursachen. Die Befunde der Bauchspiegelung sahen anders aus. Die Beschwerden waren nach der Bauchspiegelung nicht mehr da. Derzeit fangen die Probleme leider wieder an.

 Psychische Ursachen der Endometriose kann ich nicht erkennen. Durch Endometriose ausgelöste psychische Probleme sind für mich eher denkbar. Schon alleine das Problem der Bewältigung des beruflichen und privaten Alltags, wenn man sich nicht "fit" fühlt und mit Medikamenten, Schmerzmittel, "über Wasser" hält, um zu funktionieren.

 Das war jetzt einmal meine Sichtweise. Bei anderen Betroffenen ist dies vielleicht anders. Die Endometriose ist für mich wie ein "Chamäleon". Ich wünsche Euch Allen einen schönen Abend.

 Sonne

 

 

 



mmchen deine kommentare sind
4ward

mmchen deine kommentare sind letztklassig und völlig deplaziert, was suchst du in dem forum? nehme an du bist ein mann, der teilnahmslosen und penetranten art deines geschreibsels zu urteilen. dies ist ein FORUM FÜR ENDOMETRIOSE BETROFFENE, hier werden Erfahrungen ausgetauscht, wir versuchen einander zu helfen. Deine Kommentare sind keine Hilfe sondern stichelig und geschmachslos. Spar sie dir.

 



doch kein Mann, hab erst
4ward

doch kein Mann, hab erst jetzt weiter gelesen. Noch unverständlicher deine Reaktionen!



obriger kommentar @mmchen  
4ward

obriger kommentar @mmchen

 



@Sonne Sonne Du sprichst mir
Niki

@Sonne

Sonne Du sprichst mir aus dem HerzenCry. Ich habe sehr ähnliche Erfahrungen gemacht. Ultraschall war immer unauffällig, es sei denn es ist mal wieder ne Zyste geplatzt und mann konnte Flüssigket schallen-aber sonst... Habe auch lange Jahre die Pille genommen und bin damit gut gefahren,nach der ersten BS+Enantone Behandlung hatte ich 12 Jahre mit Pille ruhe. Jetzt darf ich die Pille nicht mehr nehmen und habe seit 1 1/2 dauerhaft Probleme, Schmerzen und seit einem Jahr ne Hormontherapie mit Enantone.

Wie hast Du den den Bogen geschafft nach der BS? Warst Du danach beschwerdefrei? Ich hatte nach den beiden BS letztes Jahr weiterhin Schmerzen.

Wünsche Dir alles Gute und freue mich über eine AntwortSmile

l.g

Niki

 



Hallo 4ward
wuebsenkrams

nun deine Schreibweise ist erst recht nicht nett und selbst wenn es sich bei mmchen um einen Mann handeln würde, wäre es genauso legitim hier zu schreiben den Endometriosebetroffene sind auch unsere Männer. Zudem wär es nicht der erste Mann der hier schreibt (lese mal ältere Beiträge).

Verstehe deine Zeilen oder deine Aufregung in keiner Weise, denn noch herrscht freie Meinungsäusserung in unserem Ländle und Kritik gehört auch dazu, wenn sie berechtigt ist und in gesitteter Form geschrieben wird.

Oder ist das hier ein Forum wo nur nach

dem Mund einiger weniger geschrieben werden darf? Ich glaube eher nicht!

Lieben Gruß, Kirsten

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Lieben Gruß, Kirsten