Hallo und viele Unsicherheiten!
mathilda71

Hallo!

Möchte kurz zur Vorstellung ein paar Dinge von mir erzählen, bin 38 Jahre alt und stelle mich am 22.10. in Westerstede in der Ammerland Klinik vor.

Mit 11 Jahren habe ich meine Regel bekommen, von Anfang an zwar regelmässig und in etwa immer gleiche Zykluslänge aber eben mit unerträglichen Schmerzen, mit Erbrechen. Der erste Tag ist bis heute der schlimmste.

Mit 14 Jahren erster Frauenarztbesuch, habe damals Urem forte verschrieben bekommen, die haben geholfen, aber war mit der Einnahme damals total überfordert, da ich ja nicht auf die Minute sagen konnte, wann der Regelschmerz einsetzt.

Deswegen habe ich die Tablette oft eine halbe Stunde zu spät genommen und bin vor Schmerzen fast wahnsinnig geworden.

Mit 18 Jahren habe ich angefangen die Pille zu nehmen, von da an ging es mir viel besser, kaum Schmerzen, kaum Blutung.

Vor mittlerweile fast drei Jahren hab ich die Pille abgesetzt, wegen Kinderwunsch, seitdem wieder das gleiche Spiel wie früher, Schmerzen ohne Ende und jetzt noch viel mehr, Schmerzen bis zur Unerträglichkeit beim Eisprung und dann auch während GV, meistens immer die gleiche Stelle, linker unterer Bauch.

Eine starke Übelkeit und Rückenschmerzen im LWS-Bereich begleiten diese Symptome, ich nehme das Schmerzmittel Naproxen 500 und wenn ich genug genommen habe, dann hilft es auch, mein Magen ist davon so gar nicht begeistert........... Klar.

Ich nehme die Schmerzmittel, damit ich überhaupt arbeiten kann, so gern möchte ich manchmal mit meiner Wärmflasche im Bett liegen und entspannen, ist natürlich nicht möglich.

Vor gut einem Jahr war ich für eine Woche stationär in einer "normalen" Klinik als Notfall. Ich bekam eines Morgens heftige Schmerzen im li. Unterbauch, als wenn jemand mit dem Messer ständig zustechen würde. Stärkste Medikamente haben nicht geholfen, bin dann abends zur Klinik gefahren, die dann Tropf mit Schmerzmittel gegeben haben, das hat ein wenig gehoflfen, es wurde später dann Darmspiegelung gemacht: nix, die gynäkologische Untersuchung hat nichts ergeben...................., Entzündungsparameter alle ok.

Habe damals gedacht, ich spinne, hab Schmerzen wie doll und nichts zu finden.............., wie kann das sein. Irgendwann haben sie dann gesagt, sie können nix mehr für mich tun, es könnte aber vielleicht eine Endometriose sein, ich sollte sehen, ob ich diese Schmerzen noch mal bekomme und dann vorstellig werden.

Mittlerweile habe ich diese Sache mit der Endometriose mehr verfolgt und hatte letztens einen Termin bei einer neuen Frauenärztin, die hat sofort diesen Diagnoseverdacht geäußert und nun habe ich den Termin in der Ammerland-Klinik.

Ich weiss noch nicht, wie ich das meinem Arbeitgeber klarmachen kann.............oh jeh. 

Ich würde mich sehr freuen, mit anderen hier aus dem Forum Erfahrungen auszutauschen und gegenseitige Hilfe zu geben.

 

Liebe Grüsse in die grosse Runde hier!

 



Der verdacht ist begründung
melli 29

Der verdacht ist begründung geäußert worden und schön, das du bem spezie einen Termin hast, sehr gut.

Klar die Beruflichebene leidet schon mit darunter. aber es muss sein, wenn du es Deinem cheff erklärst, wird er das bestimmt verstehen. Es ist jetzt ein muss , damit es dir bald besser geht, verschieben sollte man es nicht. Bistt du denn schon lange bei Deiner arbeitsstelle?

 

Liebe Grüße

--

Ziehe immer das Posetive aus dem Negativen , damit du glücklich bist.



hallo melli! bin
mathilda71

hallo melli!

bin arzthelferin von beruf und habe diese stelle jetzt seit 1,5 Jahren. ich denk, es ist ein allgemeines problem, dass man nicht krank machen möchte, weil es zu ärger kommen kann. von der medizinschen seite sollte mein chef das ja verstehen aber will ich ihm alles sagen?

noch weiss ich ja nicht, ob es sich bei mir um endometriose handelt, die symptome sprechen wohl dafür, genaueres wird nur die untersuchung bringen, bzw. eine eventuelle bauchspiegelung und da fall ich dann wohl auch etwas  aus, oder wird so etwas auch ambulant gemacht? das wäre das beste.

liebe grüsse 

 

 

 

 

 

 



Du musst Ihm ja nicht alles
melli 29

Du musst Ihm ja nicht alles sagen, ist ja auch persönlich, aber als arzt kennt er vileicht endometriuose.

Und die kann man eh nur über ein BS diaknostizieren. eine andere möglichjkeit gibt es ja nicht und wenn du 1,5 jahre da bist, kennt der dich ja, stimmt, geh auch immer braf zur arbeit , auch wenn die endo mal mehr probleme macht, wir wollen ja arbeiten, und Deine -gesundheit geht vor, endo sollte man nicht auf die leichte schulter nehmen.

 

Ambulat kann man machen, aber meistens nicht so gut, wer weiß wie es drinne aussieht.. Stationär ist besser, du kannst dann ja imme noch abends gehen, wenn es gut zu operieren ist. ;-)

Und wenn du stationär aufgenommen werden musst, dann muss es sein und dein cheff muss mal ohne dich auskommen , und dran glauben, das du dann erstmalö deine ruhe hast. Dann hat Dein cheff letzendlich mehr von dir. als wenn was schlecht läuft und du dich nur rumärgest. damit wäre niemanden geholffen und schon mal garnicht dir.

 

Wünsche dir alles gute und das alles gut verläuft. ;-)

--

Ziehe immer das Posetive aus dem Negativen , damit du glücklich bist.



Hallo Mathilda, kann das
Erdbeere23

Hallo Mathilda,

kann das Problem mit deinem Arbeitsplatz gut verstehen- ich denke, dass es okay ist, seinem Chef zu sagen, dass man eine kleine geplante Op hat (oder so ähnlich)- was genau man hat, geht, denke ich, keinen Chef was an, wenn man nicht auch privat guten Kontakt hat. So würde ich das zumindest händeln...

Zur OP: Ich würde sie in jedem Fall in einem Endometriosezentrum oder zumindest bei einem Spezialisten machen lassen, denn so ersparst du dir Folgeeingriffe und so ist die Diagnose am sichersten und dein Bauch am besten saniert, weil die da einfach mehr ausbildung und erfahrung haben.

ambulant find ich persönlich nicht gut, ich hab nach jeder op schon eine weile gebraucht und bin 1-5 nächte geblieben- es kommt auch immer drauf an, wie viel gefunden und gemacht wird. ich war schon nach 3 tagen wieder fit und nach ner woche wieder arbeiten, war aber auch schon 8 wochen zu hause. das kann man vorher nicht sagen, kommt eben aufs op-ergebnis und darauf, wie du das verkraftest, an.

LG dir



Hallo! habe es jetzt meinem
mathilda71

Hallo!

habe es jetzt meinem chef erzählt, dass ich kommenden donnerstag einen termin in der ammerland klinik habe, zur voruntersuchung. die reaktion war eigentlich wie erwartet, er meinte, warum ich denn bis nach westerstede fahren würde, in hamburg gäbe es doch auch eine klinik, die auf endometriose spezialisiert wäre. mag sein, ist eigentlich auch egal, bis nach hamburg ist es für mich auch weit. wichtig war ihm noch, ob ich denn nachmittags noch arbeiten könnte............

oh je, was folgt denn erst, wenn es zu einer bauchspiegelung kommt..........? 

ich war so froh, dass ich so schnell einen termin in westerstede bekommen habe, jetzt plagt mich das schlechte gewissen.... 

bin ziemlich aufgeregt und nervös, was dort auf mich zukommen wird, werde ich ernst genommen? können meine fragen beantwortet werden und kann man vielleicht doch etwas gegen diese furchtbaren regelschmerzen tun? 

mit grossem interesse lese ich hier die vielen beiträge und in vielen erkenne ich mich wieder, interessant ist es, dass schlimme regelschmerzen eben nicht normal sind, seit jahren gehe ich regelmässig zum gynäkologen und klage mein leid und alle schreiben fleissig schmerzmedikamente auf....., die medizin ist doch was tolles..............

liebe grüsse in die grosse runde!!!!!!!!