Zwischenstand naturkundlicher Selbstbehandlung
Eowyn

Zugegebenermaßen ist es noch etwas zu früh, um wirkliche Ergebnisse zu berichten. Dennoch fand ich persönlich es doch schon recht interessant. Auf den link einer Mitforistin hatte ich mir eine Teemischung zur naturkundlichen Behandlung von Endometriose zusammenstellen lassen (Bestandteile Mönchspfeffer, Mariendiestel, Ringelblume, Löwenzahn, Mistelbeere und Frauenmantel) und damit meine Töchter behandelt, die alle beide an Schmerzen am ersten Tag der Menstruation leiden (die eine besonders stark, weswegen ich hier im Forum gelandet bin). Zu Vergleichszwecken habe ich mich gleich mitbehandelt. Dieser Tee soll dreimal täglich getrunken werden. Da ich ein vorsichtiger Mensch bin, habe ich es auf einmal am Morgen beschränkt. Das Ergebnis hat mich überrascht: Bei Tochter 1 mit den geringeren Beschwerden setzte die Regel erstmalig aus (deshalb auch keine Schmerzen), was natürlich zum sofortigen Abbruch der Therapie führte. Bei Tochter 2 fiel die Regelblutung deutlich schwächer aus. Die Schmerzen waren stark, aber doch etwas geringer. Auch bei mir war die Stärke der Regelblutung reduziert, was ich als angenehm empfand. Wir beide werden den Tee also weiter trinken. Mittlerweile habe ich auch die zur Schmerzreduzierung in dem link vorgeschlagene Tinktur (Gänsefingerkraut, Schafgarbe und Hirtentäschel) selbst angesetzt. Dieser braucht jedoch insgesamt 10 Tage, sodass ein Ergebnis noch aussteht.

Mich hat jedenfalls sehr überrascht - und das wollte ich eigentlich hier weitergeben - wie stark doch die Wirkung von solchen Mitteln sein kann und dass sich einerseits der Versuch durchaus lohnen kann, bevor man mit dicken Hormonbrummern zuschlägt, dass man aber andererseits aber auch sehr vorsichtig sein sollte und mit einer solchen Therapie auch nicht leichtfertig umgehen sollte. Länger als zwei Monate werde ich diesen Tee jedenfalls erstmal nicht benutzen.

Liebe Grüße



Dass man mit einer
chanelle71

Dass man mit einer Selbstbehandlung vorsichtig sein sollte, steht glaube ich auch in dem Link Wink

Super, dass Du damit bereits Resultate erzielen konntest und danke für das Feed-back hier im Forum.

Ich nehme zur Zeit Bromelain ein (bei mir löst die Endo. vermuteterweise eine ausgeprägte vegetative Dystonie aus mit brennenden Atemwegen/Augen gleichzeitig zum Brennen im Bauchraum, Schmerzen habe ich keine relevanten), das wirkt auch sehr gut. Die Ärzte scheinen da zT recht erstaunt und kennen es nicht einmal, obschon es verschreibungspflichtig ist. Mein Hausarzt beispielsweise empfahl mir schon Olfen 75 als Dauereinnahme, wo doch Bromelain unbedenklich eingenommen werden kann (zumindest von den meisten)....

LG, Chanelle

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Liebe Grüsse, Chanelle



Hallo Chanelle, dass die
Eowyn

Hallo Chanelle, dass die Ärzte Bromelain nicht kennen, wundert mich (oder auch wieder nicht;-)). Schließlich ist es schwerpunktmäßig  in (aus ärztlicher Sicht) so umstrittenen Medikamenten wie Phlogenzym enthalten. Meine Mutter nimmt dieses seit Jahren gegen Weichteilrheumatismus und polyarthritische Beschwerden und schwört darauf. Leider ist es für eine Rentnerin sehr teuer und sie kämpft jedes Mal um eine Verschreibung. Allerdings gab es dabei auch schon einen Zwischenfall. Man wird offenbar -salopp ausgedrückt - süchtig davon. Als sie mal den Ausstieg gewagt hatte, erkrankte sie in unmittelbarer Folge an einer Polysinusitis (umfassende Entzündung sämtlicher Nasennebenhöhlen) verbunden mit unerträglich starken Schmerzen. Die Ärzte rieten alle zur chirurgischen Ausräumung der Herde. Anders gäbe es keine Heilungschancen. Meine Mutter glaubte dem nicht und stieg wieder auf ihre "Droge" um. Innerhalb kürzester Zeit heilte alles von selbst ab, ein medizinisches Wunder;-).

Dies nur als kleine Anekdote, wie kompliziert das alles ist, insbesondere die Dauereinnahme von Medikamenten. Meiner Meinung nach stellt sich mit allem, was man dauerhaft zuführt,  ein neues biochemisches Gleichgewicht ein. Ist doch auch das Problem bei Blutdrucksenkern, von denen man bekanntlich nie wieder runterkommt. Wenn das Mittel dann entzogen wird, tritt der Gau ein. Anerkannt ist das beim Cortison. Hier wird ganz gezielt reduziert und ausgeschlichen, u.a. damit der Körper wieder die eigene Cortisonproduktion anfährt. Ich glaube, dass man dieses Prinzip auf sehr viele Medikamente anwenden müsste, wobei die Dauer der Ausschleichphase bestimmt ganz unterschiedlich ist und länger dauern kann, als man ahnt.

Liebe Grüße



Hallo Bei mir wurde vor 4
Nici83

Hallo
Bei mir wurde vor 4 Wochen Endo diagnostiziert.
Habe heute mit meiner Kollegin telefoniert und sie meinte ich solle Inka-Tee trinken, der soll das Immunstystem stärken und für vieles Super sein.

(Ihre Mutter hat Leukämie und seit sie den Tee trinkt sei die Nebenwirkung der Chemo nur noch gering).

Kennt jemanden den Inka-Tee?

Liebs Grüessli

Nici



Hallo Nici Nein, kenne ich
chanelle71

Hallo Nici

Nein, kenne ich nicht, tönt aber noch interessant. Jedoch sollte man wohl immer auch darauf achten, wie solche Tees Hormon-mässig wirken, wenn man viel von etwas Bestimmtem zu sich nimmt. Ich denke, ich bekam beispielsweise von Johanniskraut-Tee Zwischenblutungen, weil er eine phyto-oestrogene Wirkung hat.

LG, Chanelle 

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Liebe Grüsse, Chanelle



Hi Silvia Tut mir leid zu
chanelle71

Hi Silvia

Tut mir leid zu hören, dass Du immer noch dieses Brennen hast nach Deiner OP (oder habe ich das falsch verstanden?).

Ja, ich habe es auch so gemeint eigentlich, dass bei mir die Entzündungen durch die Endometriose diese Dystonie auslösen. Nichts anderes macht auch Sinn, da das gleichzeitig kam wie die konstanten Endo.-Schmerzen. Die Schmerzen sind weg mit der Pille, aber das Brennen blieb.

Hast Du es schon mit Enzymen versucht übrigens? Es ist das erste Heilmittel, das mir etwas hilft bezüglich des Brennens.

Liebe Grüsse, Chanelle

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Liebe Grüsse, Chanelle



Hallo Eowyn Das ist ja
chanelle71

Hallo Eowyn

Das ist ja interessant, was Du schreibst über das Phlogenzym bei Deiner Mutter! Leider vertrage ich es nicht besonders gut, ich hatte mir gerade auch eine 200er Packung gekauft, weil es frei verkäuflich ist (ist aber wohl noch gar nicht wirklich zugelassen, oder meinst Du umstritten, wegen der Zusatzstoffe, die enthalten sind oder eben dem Abhängigkeitspotenzial?). Ich habe auch schon gelesen, dass man es vielleicht so 2-3 Monate nehmen sollte und dann wieder so lange absetzen (also ohne Gewähr, hab nur von jemandem gelesen, die das bei Endo. so macht). Und so gefühlsmässig denke ich, Du hast völlig recht, mit dem, was Du schreibst über Medikamente im allgemeinen. Auch pflanzliche. In dem Jahr, bevor bei mir die Endo. aktiv wurde, habe ich regelmässig Echinacea eingenommen, ich bin immer noch überzeugt, dass dies das Auftreten der Krankheit begünstigt hat.

Liebe Grüsse, Chanelle

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Liebe Grüsse, Chanelle



Hi Chanelle, umstritten ist
Eowyn

Hi Chanelle, umstritten ist Phlogenzym bei den Ärzten (zumindest nach Auskunft meiner Mutter), weil die Wirksamkeit in Frage gestellt wird (offizielle Version) und dieses Mittel so extrem das Budget belastet hat (inoffizielle Version). Du hast übrigens Recht damit, dass es jetzt frei verkäuflich ist und deshalb nicht mehr verschrieben wird. Habe ich auch gerade erfahren. Früher war es wohl so, dass das ähnliche Wobenzym frei verkäuflich war, Phlogenzym aber verschrieben werden konnte. Meine Mutter ist inzwischen auch auf den Trichter gekommen, die Dosis allmählich zu reduzieren, sodass sie statt 6 Pillen pro Tag seit einem halben Jahr nur noch 4 nimmt - und das funktioniert! Mit Echinacea habe ich übrigens vor längerer Zeit auch schlechte Erfahrungen gemacht. Meine ziemlich häufigen Infekte wurden nicht seltener, sondern heftiger und länger. Was mir wirklich geholfen hat, war mir im zarten Alter von 40 Jahren die Mandeln herausnehmen zu lassen. Seitdem war Ruhe.

Liebe Grüße



Hallo Zusammen,  habe auch
Niki

Hallo Zusammen,

 habe auch mit einem "bennen  an der Blase" zu tun. Würde mich interessieren welche Enzyme Ihr nehmt? Vielleicht wäre das auch eine Möglichkeit für mich. Ich habe übrigens auch diese Plogenzym (oder so ähnlich :-)) in diesem Jahr ne zeitlang genommen als ich mit meinem "Golferarm" behandelt wurde. Hat mir dort glaube ich ganz gut geholfen-wenn ich so zurückdenke hatte ich zu der Zeit auch weniger mit diesem brennenden Schmerz um die Blase zu tun gehabt.. Meint Ihr das könne auch auf die Endo positive Auwirkungen haben? Ich wollte mir das Plogenzym auch wieder geholt haben da ich wieder Scmerzen am Ar habe seit kurzem-die Aussage hier das mit Einnahme des Medi eine Art Abhängigkeit entstehen kann hat mich zunächst  aber abgeschreckt. Was meint Ihr?

Liebe Grüsse

Niki

 

 

 

 



Hi Eowyn Das ist genau mein
chanelle71

Hi Eowyn

Das ist genau mein Problem - Traumanase, das hier rezeptpflichtig ist (Schweiz), kostet für 20 Tabletten über 25 CHF, das reicht gerade für eine Woche. Ich werde versuchen, meine Gynäkologin nächste Woche zu überreden, dass sie es mir längerfristig verschreibt, aber ich nehme an, da wird sie aus Kostengründen eher zurückhaltend sein... Super, dass bei Deiner Mutter das mit dem "Ausschleichen" so gut funktioniert. Ich habe auch so ein Gefühl wie Sinusitis, das ist ebenfalls besser geworden mit dem Bromelain.

Du hast ja glaube ich keine Endo., das Problem ist bei Autoimmunerkrankungen, wenn man das Immunsystem stärkt wie mit Echinacea, kann das kontraproduktiv sein. Jetzt, wo meine Endo. sich bemerkbar gemacht hat, merke ich es direkt an den Schmerzen, wenn die Endo. durch ein Medikament stimuliert wird, zB bei einem pflanzlichen Antibiotikum, das mir auch geholfen hatte.

Bisher fehlt mir auch etwas das Vertrauen in einen Naturheilpraktier, gerade weil ich glaube, dass man seine Sache gut verstehen muss, um nicht alles schlimmer zu machen anstatt besser, ich habe noch niemanden gefunden, der sich speziell mit Endo. auskennt. Trotzdem denke ich wieder darüber nach, wenn mir sogar diese Enzyme so gut helfen, vielleicht sollte ich nicht zu schnell operieren lassen..

LG, Chanelle

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Liebe Grüsse, Chanelle



Hallo Niki Wie gesagt, ich
chanelle71

Hallo Niki

Wie gesagt, ich würde die Enzyme nicht durchgehend nehmen, 2-3 Monate und dann wieder so lange Pause machen, so hatte ich es vor, hab's aber auch nur so gelesen, allerdings von jemandem, die normalerweise gut informiert ist und die es so macht bei Endo.

LG, Chanelle

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Liebe Grüsse, Chanelle



hallo chanellehttpIch habe
Nici83

hallo chanelle

Ich habe dir den Link über den Inka tee gefunden, hört sich noch gut an:

http://www.tee.co.at/tee/pdfs/roter%20lapacho.pdf

Liebs Grüessli



Hi Nici Danke, ja - hatte
chanelle71

Hi Nici

Danke, ja - hatte auch kurz gegooglet und eben diesen Link überflogen :)

Liebe Gruess

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Liebe Grüsse, Chanelle



He chanelle und was meinst
Nici83

He chanelle

und was meinst du dazu? Ich werde es mal ausprobieren, kann ja nicht schaden.

 Grüessli back



Klar, ausprobieren - ich
chanelle71

Klar, ausprobieren - ich halte es einfach immer so, dass ich von nichts zu viel nehme und nie zu einseitig..
Und berichte doch mal Smile, ich werd mir den Tee vielleicht auch einmal besorgen, gerade die beruhigende Wirkung wäre gut bei Schlaflosigkeit, ich nehm sonst Sanalepsi, und das ist ja auch nicht so das A und O.

LG!

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Liebe Grüsse, Chanelle



hallo Eowyn, dein Beitrag
ella

hallo Eowyn,

dein Beitrag über naturkundliche Selbstbehandlung fand ich super spannend.

Könntest du mir vielleicht den link verraten,wo du den Tee herhast .

 

Liebe Grüße

                                ella17



Hi Ella, hier ist der link
Eowyn

Hi Ella, hier ist der link (von Chanelle)

http://www.frauen-naturheilkunde.de/pdf/Endometriose.pdf

Liebe Grüße



Ich habe den Tee noch nicht
Nici83

Ich habe den Tee noch nicht ausprobiert, wollte ihn heute kaufen gehn, nur in der Schweiz ist der Inka tee der aus der Rinde des Lapacho Baumes besteht nicht mehr erlaubt, (dies erst seit kurzem) da es für die Wirkung keine Wissenschaftliche Studie gibt. Undecided

Mal schauen ob ich über umwegen zu diesem Tee komme.

Grüessli

 



Dann viel Glück, vielleicht
chanelle71

Dann viel Glück, vielleicht findest Du ja auch noch andere Dinge, die Dir helfen können. Smile 

 

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Liebe Grüsse, Chanelle



Ich werde mal mich auf die
Nici83

Ich werde mal mich auf die Suche machen, ob es etwas anderes gibt auf Naturbasis, dass hilfe bringt. Immer Schmerztabl. kann ja wohl nicht das Wahre sein. Meine Organe sind mir Wichtig, kann schlecht in den Supermarkt gehen und mir eine neue Niere beim Metzger holen....Wink

Wenn Ich aber etwas neues finde, dass hilft, werde ich euch das Mitteilen.

Grüessli Nici



Ich habe hier noch etwas
chanelle71

Ich habe hier noch etwas Interessantes gefunden.

http://www.naturheilkunde-volkmann.de/schwerpunkte.html 

War diese Woche bei einem Kinesiologen, der mich für die Orthomolekulare Therapie in dem Stil begeistern möchte. Das Infoblatt zu Endometriose, das ich bekommen habe (verfasst eben von obigem Arzt), tönt eigentlich ganz gut...

Hat jemand schon Erfahrungen mit dieser Therapie gemacht?

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Liebe Grüsse, Chanelle



Hi Chanelle, hab deinen link
Eowyn

Hi Chanelle, hab deinen link zugegebenerweise nur überflogen, aber!: Mir erscheint das etwas nach Scharlatanerie, bei der auf einer Modewelle herumgeritten wird und alles in einen Topf geschmissen wird, was es so an Darmsanierung, Vitaminzusätzen und essentiellen Fettsäuren auf dem Markt gibt. Ein paar Äußerungen sind vielleicht werbewirksam, aber nachweislich falsch; dass man sich nämlich heutzutage nicht mehr richtig vollwertig ernähren kann. Bei solchen Aussagen werde ich misstrauisch, denn wer will, der kann sich heute derartig reichhaltig und ausgewogen ernähren wie zu keiner Zeit vorher. Er darf nur nicht zu faul sein selbst zu kochen, frische Zutaten auszuwählen und sollte Interesse an den Inhaltsstoffen mitbringen. Wer allerdings jeden Tag Fastfood einschmeißt, vorm Fernseher die süßen und fetten Dickmacher vorzieht, dem ist auch mit Calcium für die Knochen, Lachsöl-Kapseln, Vitaminpillen und Milchsäurebakterien für den Darm nicht zu helfen. Gerade wenn diese Zusätze als Soloextrakte zugeführt werden, fehlt der Synergieeffekt der natürlichen Träger (pflanzlich und tierisch). Für schlichtweg falsch halte ich eine Darmsanierung mit Saccharomyces. Was haben Hefepilze im Darm zu suchen? Obwohl das auch von Ärzten häufig nach AB-Behandlungen gegeben wird. Ich würde eine solche "Therapie" niemals machen, weil die Zufuhr dieser ganzen Substanzen auf einmal (Vitamin E wird übrigens zur Zeit auch in geringeren Mengen als kritisch angesehen und Vitamin C mittlerweile sogar als sinnlos, weil in kürzester Zeit ausgeschieden) den Körper mit Sicherheit überfordert. Und sein Zahnfleisch (offensichtlich die Quelle allen Übels;-)) kann man durch Hygiene, Massage und in hartnäckigen Fällen den Zahnarzt kurieren. Aber "orthomolekular" hört sich schon schwer wissenschaftlich an;-).

Liebe Grüße



Hi Eowyn Ich kann Deine
chanelle71

Hi Eowyn

Ich kann Deine Bedenken verstehen, im Endeffekt läuft es irgendwie auch darauf hinaus, ob man es glaubt oder nicht. Zudem ist das ganze recht teuer, das macht mich denn wiederum etwas misstrauisch. Das Radiointerview auf der Website fand ich jedoch noch recht interessant und überzeugend. Was er meint damit, dass wir uns heute nicht mehr vollwertig ernähren können, ist, dass unsere Lebensmittel nicht mehr die nötigen Nährstoffe enthalten, aufgrund weiter Transportwege und damit verbundener Ernte vor der Reifung, Nährstoffarmut der Böden, Insektizide etc. Unsere Industrialisierung und Fortschritt hat eben auch eine Kehrseite. Für mich ist es zumindest etwas vom Interessantesten, was ich schon gelesen habe im Bereich der Alternativmedizin. Die gesunde Ernährung (nach erfolgter Orthomolekularer Therapie) ist übrigens auch ein westentlicher Bestandteil dieser Therapie. Er legte mir auch eine kleine Studie bei an 10 Endometriose-Patientinnen, deren Befinden sich innert einiger Wochen bis Monate wesentlich verbessert hatte (Schmerzfreiheit oder wesentlich verbessert bei einer Pat. mit 7 Vor-Ops) bzw. die in der Zeit schwanger geworden sind.

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Liebe Grüsse, Chanelle



Hallo Nici83 @ allUnd wie
chanelle71

Hallo Nici83 @ all

Und wie wär's damit? Mangostan-Früchte... Scheint zwar auch nicht so breit verfügbar zu sein. Aber vielleicht hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht?

http://www.well-power.de/oxid.php/cl/details/anid/80e029717dee20952dd4d48af8f37d12?adword=googleaw/Mangosteen/ga/Mangostan 

Aus Wikipedia: 

Nutzung als Obst [Bearbeiten]

Verwendung als wohlschmeckendes Obst: Die Mangostanfrucht kann mit und ohne die Schale verzehrt werden. Das Fruchtfleisch hat einen angenehm säuerlichen Geschmack, der sich zwischen Trauben, Ananas, Grapefruit und Pfirsich bewegt. Eine Mangostanfrucht enthält bis zu 5 g Ballaststoffe. Wird die gesamte Frucht, also das Fruchtfleisch und die Schale verzehrt, wird meist ein Püree hergestellt - in ähnlicher Form werden auch Orangen samt Schale zu Orangenmarmelade verarbeitet.Die in einigen Früchten vorhandenen Kerne gelten überwiegend als ungenießbar, werden allerdings von manchen Menschen zum Verzehr gekocht oder geröstet.

Medizinische Nutzung [Bearbeiten]

In der Volksmedizin wird besonders die Schale der Mangostanfrucht verwendet.[1] Überliefert sind Tees, die aus der Schale gewonnen werden. Grund für diese lange überlieferte Praktik ist, dass die Schale der Mangostan-Frucht eine der reichhaltigsten Quellen von bioaktiven Polyphenolen (sekundäre Pflanzenstoffe) in Form von so genannten Xanthonen ist, denen antioxidative Eigenschaften zugeschrieben werden.[2][3]In der traditionellen Volksheilkunde Thailands, Malaysias, der Philippinen, Vietnams, Indiens und Chinas werden die Heilwirkungen der Mangostanfrucht (aufgrund ihrer Reichhaltigkeit an sekundären Pflanzenstoffen wie Xanthone, Antioxidantien, Polyphenole und Vitalstoffen) seit Generationen für die Gesundheit genutzt. So wird die Mangostan-Frucht zur antibiotischen und antiparasitischen Behandlung bei Wunden, Tuberkulose, Malaria und anderen Infektionen eingesetzt.[4][5][6] Ebenso ist in Asien seit langem bekannt, dass die Mangostan-Frucht hoch wirksame entzündungs- und schmerzhemmende Eigenschaften besitzt und bei Hautausschlägen, Ekzemen und verschiedenen Hautkrankheiten verwendet wird.[7][8] Überliefert ist die traditionelle Verwendung der Mangostan bei Mundfäule (Entzündung der Mundschleimhaut), bei Katarrhen (Entzündungen von Nase, Hals und Rachen), Blasenentzündungen, Darmproblemen und Durchfall.[9]Im karibischen Raum wird ein Tee aus der Mangostanfrucht als Stärkungsmittel gegen Ermüdung und Unwohlsein genutzt. Brasilianer benutzen einen ähnlichen Tee als Verdauungshilfe. Auf den Philippinen wird ein Fruchtextrakt eingesetzt, um Fieber zu senken. Ebenso werden dort aufgeschnittene Mangostanfrüchte traditionell gegen Bauchschmerzen verwendet, indem man sie auf der schmerzenden Stelle verreibt.[10

Unerwünschte Wirkungen [Bearbeiten]

Übermäßiger Genuss von Saft der Mangostanfrucht kann zu einer schweren Übersäuerung des Blutes führen.[12]

Inhaltsstoffe der Mangostanfrucht [Bearbeiten]

Die Mangostanfrucht enthält Antioxidantien in hoher Konzentration. Einige der bekanntesten sind die Xanthone, Stilbene, Tannin, Katechine und Polyphenole. Mangostan hat sich sogar als wirksamer als Vitamin E (einer der stärksten bekannten Antioxidantien) herausgestellt, was die antioxidative Wirkung betrifft.[13]

Die Mangostanfrucht ist nach heutigem Kenntnisstand die reichste natürliche Quelle für Xanthone, eine bedeutsame gesundheitsunterstützende Wirkstoffgruppe, die zu den Flavonoiden zählt. Xanthone sind Breitband-Antioxidantien bzw. sogenannte Superantioxidantien; sie können als kraftvolle Anti-Aging-Substanzen und effektive Entzündungshemmer in allen Körperbereichen agieren.[9] Hauptträger der gesundheitlichen Wirkungen ist das Alpha-Mangostin, das vorrangig im Fruchtfleisch der Mangostanfrucht konzentriert ist.

Moderne Laboruntersuchungen weisen darauf hin, dass die natürlichen Xanthone in der Mangostanfrucht zu einer Reihe von medizinischen Wirkungen führen können. In diesen Laborstudien hat sich herausgestellt, dass Xanthonverbindungen folgende nutzbringende Eigenschaften an den Tag legen: entzündungshemmend[14], antimikrobiell[15][16] antifungal[17], antiviral[15], anti-SCLC (Lungenkrebs)[18], Tumor hemmend[19], Geschwür hemmend[19], vor Leberschäden schützend[19], anti-rhinoviral[19], Allergie hemmend.[20]

Außerdem sind sie in der Wissenschaft bekannt als die wichtigsten in der Natur vorkommenden Antioxidantien.[21][22] Die entzündungshemmenden Eigenschaften der in der Mangostanpflanze natürlich vorkommenden Xanthone sind zudem bedeutend. So bestätigte eine jüngst veröffentlichte Studie, dass Gamma-Mangostin, ein Xanthonderivat, ein starker COX-Hemmer ist.[23] Die Zellproduktion von Cyclooxygenase, oder COX, zu unterdrücken, ist wichtig in der Bekämpfung von Entzündungen, Schmerzen und Fieber.

In den 1980ern besagten wissenschaftliche Studien, dass die Xanthone der Mangostan eine natürliche Fähigkeit besitzen, das Wachstum gefährlicher Mikroorganismen zu verlangsamen oder sogar zu stoppen.[24] Diese Forschungsrichtung wurde bis in die 1990er und 2000er fortgeführt. Es hat sich dabei gezeigt, dass die Xanthone der Mangostane sowohl Bakterien (darunter Kolonien der Staphylokokken-Bakterien, die resistent gegen Antibiotika waren) als auch Viren (wie HIV-1) blockierten.[25][15] In zwei separaten Studien bewiesen Forscher, dass die Xanthone der Mangostan das Wachstum von sechs verschiedenen gefährlichen Pilzen verhinderten.[

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Liebe Grüsse, Chanelle