Hallo Sunnydin
Willkommen in diesem Forum. Hier findest Du viele die Dich verstehen und Dir zuhören.
Was die Blutungen angeht kann ich ir nicht helfen. Habe schon immer zu den Frauen gehört die selbst dann nicht bluten wenn sie sollen 
Bekomme im Moment das dritte mal WJT und werde nächste Woche operiert. Dieses mal werden sie meine Gebärmutter nicht "retten" könne.
Klingt vielleicht doof, aber freue Dich über das Kind das Du hast und über Deinen verständnisvollen Partner.
Ich weiß wie schwer das ist die ganzen Bäuche und Babys zu ertragen ( arbeite auch noch mit Neugeborenen ) aber noch ist ja für Dich/Euch nicht alles verloren. Wichtig ist erst mal die Schmerzen/Blutungen in den Griff zu bekommen.
Lieben Gruß
Kassi
Hallo und herzlich willkommen hier!! Und, hey, schreib so viel wie Du willst und was Du loswerden mußt, hier wirste auf alle Fälle immer auf Verständnis und Unterstützung treffen!!
Zuerst mal: Gratuliere zum Sohnemann!! Schön, das es bei Euch geklappt hat
!!
Bei mir ist der Kinderwunsch leider unerfüllt geblieben...mit meinem Ex-Mann wollt ich keine und als ich meinen jetztigen Lebensgefährten kennengelernt habe, da kam der Wunsch dann richtig, war da schon Mitte 30. Tja, dann kam die 1.OP: rechter Eierstock raus, Endo diagnostiziert (wußte bis dahin gar net das es das gibt) und Verwachsungen. Bauch wurde so weit es ging in Ordnung gebracht, die Ärzte meinten, wenn noch ein Kind, dann keinen weiteren Aufschub ("üben, üben, üben"
). Haben wir auch, 3 Jahre lang, ohne Erfolg. Und bevor wir uns was anderes als den natürlichen Weg überlegen konnten, kam ich mit extremen Schmerzen wieder ins KH, auf dem Ultraschall waren schon zwei riesigen Zystem am verbliebenen Eierstock zu sehen und die Ärzte sagten mir gleich klipp und klar, das der wohl auch nicht mehr zu retten sei. Da hab ich entschieden, wenn sie den nicht retten können, dann Total-OP. Und so kam's dann auch. Tja, und im KH hab ich dann erfahren, das ne Freundin von mir mit Zwillingen schwanger geworden ist......... Puhh, der volle Hammer!!!
Was ich Dir sagen will: Freu Dich über Deinen süßen Kleinen und setz Dich keinem Druck aus, unbedingt noch eins haben zu wollen, Streß ist bei Endo richtig Gift!!!!! Und wer weis..... ohne Druck klappt's vielleicht doch noch mal, unverhofft kommt oft
!! Ich wünsch Dir auf jeden Fall alles alles Gute, hoffentlich bist Du die Schmerzen bald los!!!!
Lg. Gabi
Hallo Kassi,
wow, das ist heftig. Ich wünscht dir auf jeden Fall alles alles Gute für die OP. Mich haben die ganzen BS in den letzten 2 Jahren ganz schön geschwächt. Immer diese ständigen Vollnarkosen. Ich hoffe, dass ich diesmal länger als ein halbes Jahr auskomme. Mich ärgern besondern die kleinen Herde und diese blöden Verwachsungen. Ich könnte wahrscheinlich jetzt 7 Wochen nach der letzten BS wieder ins KH und dann wäre wieder Allerlei zusammen gewachsen.
Ohja, ich freue mich sehr über unseren kleinen Sohn. Anfangs war mir überhaupt nicht klar, dass er solch ein Geschenk ist. Die Zeit vor der SSwar furchtbar und ich hatte panische Angst nie ein Kind zu bekommen. Das hat schon sehr an den Nerven gezehrt. Ich bewundere alle, die damit klar kommen - oder versuchen damit klar zu kommen - dass sie keine Kinder bekommen können. Daher hat sich meine Einstellung zu einem 2. Kind auch in den letzten Monaten stark verändert. Klar, es wäre schön eine SS noch einmal zu erleben - und das vielleicht bis zum Ende. Du musst wissen, ich hatte eine Frühgeburt. 10 Wochen vor dem ET kam der kleine, zarte Mann zur Welt, aber er hat es geschafft und hat jetzt knapp 2 Jahre danach, fast alles aufgeholt. Ich bin sehr sehr dankbar, dass es ihn gibt!
Es ist schon irre, dass diese Schleimhaut solch furchtbare Schmerzen auslösen kann, eigentlich unvorstellbar. Mal sehen wie lange ich mit der Pille klar komme. Ich hoffe, ich habe noch ein wenig Zeit. Im KH wo ich immer bin, bin ich schon bekannt wie ein bunter Hund. Die sind total lieb und kümmern sich immer rührend um micht.
Also, dir alles Gute und vielen Dank für deine lieben Worte. Vielleicht kann man deine Gebärmutter ja doch noch retten.
LG
Sunnydin
Hallo Gabi,
vielen lieben Dank für das herzliche Willkommen. Es tut gut sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Manchmal kann ich es selber nicht glauben, dass man solche Schmerzen haben kann. Ibus sind mein bester Freund, aber das kennt ihr hier ja schon.
Es tut mir sehr leid, dass du keine Kinder haben konntest. Ich hatte immer Angst vor dieser Diagnose und habe dann doch so viel Glück gehabt. Mein Mann und ich sind sehr sehr dankbar, dass wir doch noch Eltern geworden sind. Die ganzen Schwangeren und Babys muss man einfach ertragen oder ignorieren lernen, es darf einfach nicht so nah an einen heran kommen. Ich versuche einfach so oft wie möglich die Vorteile, dass unser Kleiner schon so groß ist, zu sehen. Ich würde nur zu gerne wissen wie es weiter geht, denn diese ständigen OP und diese Unwissenheite wann es wieder so weit ist, macht mich irre. Sobald die Schmerzen wieder stärker werden, kommt mir wieder das kH in den Kopf. Ich hoffe, ich bekomme davon jetzt erst einmal etwas Abstand, denn das letzte Jahr hat mir erst einmal gereicht. Ich war ja froh, dass ich Weihnachtn zu Hause verbringen durfte.
Hast du denn immer noch Probleme mit der Endo, trotz Total-OP?
Lieben Dank fürs Zuhören und LG
Sunnydin
Hallo Sunnydin,
erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem Sohn. Klingt vielleicht blöd, aber es ist schön zu hören, dass du das Kind lebensfähig austragen konntest. Ich hab bisher nur gelesen, aber irgendwie möchte ich dir Mut machen. Bei mir ist der Kinderwunsch unerfüllt geblieben und direkt nach der Totaloperation bin ich aufgewacht in einem Raum mit einer Frau, die eine irre schwere Geburt hinter sich hatte und das Baby ist die ganze Nacht rein und rausgebracht worden. Da war bei mir fast Ende, aber ich hab dann die Oma angesprochen und sie war superlieb, hat mir das Kind gezeigt und so konnte ich Frieden mit der Situation finden. Die OP war im Oktober 09 und seitdem hab ich keine Schmerzen mehr und hoffe, das bleibt so. Liegt vielleicht auch daran, das alles per Laparoskopie gemacht werden konnte und ich damit dem Bauchschnitt entkommen bin. Nach 4 Tagen konnte ich das Krankenhaus wieder verlassen und mich zu Hause erholen. Wie gesagt, das hatte ich mir schlimmer vorgestellt.
Ich weiß, dass es schwer ist, wenn du dir ein zweites Kind wünscht, aber je mehr du dich unter Druck setzt, umso unwahrscheinlicher wird sich der Wunsch erfüllen. Erhol dich erst einmal gut und ich wünsche dir, das sich alles so fügt, wie es für dich am Besten ist. Denn ein zweites Kind kostet ja auch wieder viel Kraft. Hast du diese Kraft noch, nach allem, was dir dein Bauch so zumutet?
Alles Gute für dichund deine Familie
LG Lythande
tja, das mit den Schwangeren und den Kinderwagen..... ist irgendwie nicht mehr so ein Problem für mich seit der Total-OP. Weis net, vielleicht weil dadurch einfach klar ist, das es eben bei mir nicht mehr geht, abgeschlossen!! Da keimt halt keine Hoffnung mehr auf, das vielleicht doch....... verstehst Du? Kann's net so genau erklären! Ich freue mich einfach für die Mütter und hab's akzeptiert das es so ist wie es ist. Naja und am Anfang hab ich mich noch mit so Gedanken getröstet, das ich jetzt zumindest keinen Gebärmutterhalskrebs kriegen kann, eigendlich dumm, aber irgendwie wollt ich unbedingt irgendetwas positives sehen, damit ich erstmal mit allem fertig wurde.
Mein Bauch macht trotz allem seit der OP noch Probleme, hatte bis Herbst 09 trotzdem noch immer zyklische Blutungen, war auch in einem Endo-Zentrum (Köln). Durch meine wirklich extremen Verwachsungen, lt.OP-Arzt bei der Total-OP: Alles zusammen ein Klumpatsch(!), sind wohl ein paar Eierstock-Zellen im Bauch geblieben, zu klein, um sie zu finden, aber doch genug um meinen Zyklus weiterzuführen. Und die Endo hat dann den Zykus mitgemacht und irgendwie auch eine Möglichkeit gefunden das ich jeden Monat geblutet hab (haben aber alle Ärzte, auch im Endo-Zentrum, net ganz verstehen können) . Da ich aber trotzdem schmerzfrei bin (höchstens mal ein leichtes Ziehen im Bauch), nehm ich jetzt wieder die Pille (irre, oder?) im LZZ und jetzt haben auch die Blutungen aufgehört. Mein Hormonspiegel ist soweit "normal", ich komm mit der Cerazette ganz gut zurecht (naja, außer ein paar Kilo mehr
) aber dafür muß ich auch noch keine Angst vor Osteoporose haben! Und solange keine größeren Beschwerden oder Schmerzen im Bauch, Darm + Blase auftreten, wollen wir's dabei belassen, net dauernd operieren, das wäre bei meiner Verwachsungsneigung eh fatal!
So, war wieder ein langer Text......
Ich wünsch' Dir einen schönen (möglichst beschwerdefreien) Tag
!!
Lg.Gabi
Ich bin auch neu nier seit ein paar Stunden. Ich bin 37 Jahre alt, durch die Geburt des jüngsten Kindes, insgesamt 3 bin ich an Endo erkrankt. Mein jüngstes Kind wurde im April 97 geboren, hatte dann eine Zyste im rechten Eierstock, die bei der Abschlussuntersuchung erkannt wurde, die ist kurze Zeit später geplatzt. Seitdem hatte ich starke Schmerzen im Unterleib und Eierstöcken. Zuerst hatte man mir die Pille verschrieben, aber die Schmerzen wurden unerträglich, sodass ich zum Schluss schon Ohnmächtig wurde vor Schmerzen, so ging das 9 Jahre. Ich war zum Schluss auf Titretta um die Schmerzen zu ertragen. Nehme seit 3 Jahren Norethisteron, werde demnächst umgestellet, da das Medikament vom Markt genommen wird.
Hallo zusammen,
ich lese schon eine ganze Weile bei euch mit und möchte mich doch heute mal endlich vorstellen und vielleicht gleich einige Fragen klären. Ich bin 29 Jahre alt und leide seit 15 Jahren an starken Regel- und Unterleibsschmerzen. Leider wurde die Endo erst im Sommer 2007 zufällig bei einer Not-BS entdeckt. Dies auch nur, weil ich einfach nicht schwanger wurde und mit Hormonen meinem Eisprung auf die Sprünge geholfen werden sollte. Naja, das war wohl nix und die Zyste am Eierstock ist gerissen. Eigentlich war es auch irgendwie mein Glück, denn 6 Wochen später wurde dann die Endo entfernt und 2 Monate später wurde ich schwanger!
Im April 08 kam dann unser Sohn zur Welt - wo ich heute erst genau weiß, was das für ein einmaliger Treffer war!!! Tja, die nächste BS folgte dann gleich im August 08 - Verwachsungen bis das Auge reicht, die Bauchdecke war dicke mit der Kaiserschnittnarbe verwachsen. Offensichtlich waren aber keine Endoherde zu sehen. 8 Monate später bekam ich wieder meine Schmerzen nicht in den Griff und so folgte die nächste BS. Wieder Verwachsungen, Zysten etc. Tja, mittlerweile probieren wir schon seit über einem Jahr wieder ein 2. Kind zu bekommen. Im November 09 musste ich dann wieder zur BS und das ganze ging von vorne los. Diesmal bekam ich nach dem Eingriff aber hohes Fieber - keiner wusste warum. Und zu guter Letzt bekam ich danach bei meiner ersten Mens die Blutungen nicht in den Griff, sodass ich 3 Tage vor Weihnachten und 6 Wochen nach der letzten BS die 6. BS innerhalb von 2,5 Jahren über mich ergehen lies. Im Nov und Dez wurde dann auch wieder eindeutig Endo festgestellt, nicht viele Herde, aber ausreichend um starke Schmerzen auszulösen.
So, das zu meiner Vorgeschichte. Da wir bisher immer den starken Kiwu hatten, habe ich bis 2009 keine Pille genommen. Im Dezember habe ich Gestagene gegen die starken Blutungen bekommen, das half aber leider nix. Nach der letzten BS habe ich nun die Pille Microgynon verschrieben bekommen, da wir nun erstmal die Endo, Verwachsungen und Blutungen in den Griff bekommen müssen. Mittlerweile bin ich im 2. Zyklus. So richtig begeistert bin ich aber nicht. Die Blutungen sind auf jeden Fall nicht sehr regelmäßig und immer noch schmerzhaft.
Ich habe glücklicherweise einen sehr lieben Mann, wir sind schon sehr lange zusammen, und er unterstützt mich so gut er kann. Ich glaube ohne ihn könnte ich so manche Tage nicht überstehen. Wenn es mir ganz schlecht geht - bei mir gehen die Blutungen dann auch immer so auf den Kreislauf, Krämpfe etc, das kennt ihr ja! - dann bleibt er so oft wie möglich zu Hause und kümmert sich um unseren Sohnemann.
Unseren weiteren Kiwu habe ich mittlerweile fast aufgegeben und heute weiss ich was wir für ein Glück hatten, dass ich wirklich nach der ersten Endo-OP sofort schwanger geworden bin. Das ganze ist eine riesen Achterbahnfahrt der Gefühle, ich glaube das macht es auch so schwer. Bisher haben die Ärzt immer gesagt, dass ich mit dem einen funktionierenden Eileiter auch schwanger werden kann (mein rechter Eileiter ist seit nem Jahr nicht mehr durchgängig). Aber seit Dez weiss ich, dass die Endo wohl den linken Eileiter ganz schön zerfressen hat und der Prof hat mir keine großen Hoffungen auf eine natürliche Befruchtung gemacht.
Jetzt steht aber erst einmal die Schmerzbekämpfung im Vordergrund - auch wenn´s wahnsinnig schwer ist die ganzen Schwangeren in der Bekanntschaft zu ertragen - ich darf mich nicht beschweren, wir haben ein gesundes fröhliches Kind!!! Aber kann es denn sein, dass man sich alle halbe Jahr unters Messer legen muss? Mit den Hormontherapien sind meine Ärzte bisher vorsichtig gewesen, weil ich immer so schnell auf Hormone reagiere. Irgendwas wächst zu stark, platzt usw. Jetzt soll ich erst mal für 3 - 6 Monate die Pille nehmen und dann weiter sehen. Habt ihr auch schon mal Probleme mit Blutungen gehabt, die überhaupt nicht aufhörten?
Fragen über Fragen. Mein erster Beitrag ist direkt so lang geworden, ich hoffe ihr verzeiht mir, aber es gibt nicht viele Menschen die meine Situation verstehen oder nachvollziehen könne, es wird einfach abgetan als wär nix.
Lieben Dank fürs Zuhören
Sunnydin