Europäischer Endometriose Kongress,
Siena, Italien, 29. November – 1. Dezember 2012.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.endometriosis-league.eu
Hallo Steffi!
Leider stehe ich mit diesem Problem auch ziemlich alleine da... Bei mir kommt noch dazu, dass ich oft unverdaute Nahrungsmittel im Stuhl habe und auch starke Schmerzen. Ich gehe zur Akkupunktur, bewege mich sehr viel, mache Yoga und achte ganz stark auf meine Ernährung. Leider geht es nicht weg. Und phasenweise ist es sehr schlimm. Vorallem die schlechte Beschaffenheit des Stuhles und ständige übel riechende Winde machen mir zu schaffen. Es wurde schon soviel ausgetestet und probiert, nichts zu finden.... und es wird nicht besser...:( Ich hatte erst zwei Operationen, aber ich muss sagen, dass ich vor den BS diese Schmerzen und Proleme nicht hatte. Es wundert mich, dass es nicht mehreren Frauen so geht. Habe dieses Thema im Forum schon öfters erwähnt... darum kann ich einfach nicht glauben, dass diese Probleme von der Endometriose oder Verwachsungen kommen können, weil die meisten schon deutlich mehr OPs hatten und nicht diese ausgeprägten Verdauungsprobleme haben. Ich weiß mir auch keinen Rat und die behandelnden Ärzte meinen auch, das könne wohl nicht durch die Verwachsungen kommen... Ich nehme ein Mittel gegen die Luft im Darm und Flohsamen. Alles andere hilft nichts. leider.
alles gute!!! leider kann ich keine besseren tipps geben.
Was mir sehr gut gegen Verwachsungen geholfen hat, war Osteopathie. Probier das doch mal aus.
Haben Du und Dein Arzt schon mal an Lactoseintoleranz gedacht? Oder andere Lebensmittelunverträglichkeiten? Viele Leute mit Endo haben auch Lebensmittelunverträglichkeiten, oder eine Reizdarm. Hast Du schon mal eine Darmspiegelung bekommen?
Wenn solche Patienten sich an Ernährungsrichtlinien halten geht es ihnen meistens etwas besser.
Hallo Steffi,
leider habe ich das gleiche Problem. Immer wieder Darmverwachsungen, die zwar während der OP´s gelöst wurden, aber sich schnell wieder neu bilden.
Ich habe mich und meinen Darm auch schon untersuchen lassen, hatte bereits eine Magen- und Darmspiegelung, Stuhluntersuchung, Blutuntersuchung, Ultraschall von Bauch und Laktoseintolleranztest. Leider (oder zum Glück, wie man es sehen will
) ohne Befund.
Mein Gasto-Arzt meinte, mein Durchfall käme von meinen vielen OP´s. Danach bilden sich immer wieder neue Verwachsungen, die die Darmfunktion stören. Man kann absolut nichts dagegen machen.
Ich bekomme zwar Lopedium verschrieben, die ich regelmäßig einnehmen soll (jeden Tag 2) aber zwischenzeitlich habe ich festgestellt, ob ich die nehme oder in China fällt ein Sack Reis um. Darum nehme ich die Lopedium nur noch, wenn ich für längere Zeit das Haus verlassen muss und kein Klo in der Nähe ist, also rein zur Vorsicht.
Ich habe mich zwischenzeitlich an meine Situation gewöhnt, was soll man auch anderes machen.
Lieben Gruß, Jessy.
Sind denn Eure OP´s in Endo Zentren gemacht worden?
Habt ihr nach dem entfernen der Verwachsungen schon mal Adept ( oder ähnlich ) im Bauch gehabt - das ist eine Flüssigkeit die nach der BS in den Bauch kommt und die Bildung neuer Verwachsungen verhindern soll?
Schaut mal hier
http://www.baxter.de/ueber_baxter/presseforum/2008/news_p20080123.html
Hoffe ich konnte Euch ein wenig helfen
Gruß
Kassi
Guten Morgen,
ich hab schon alles durch: Magen und Darmspiegelung,Magenn/Darm Passagen Röntgen, Ultraschall, LI Test (angeblich negativ, aber wenn ich Milch trinke, gehts sofort los). Es ist ein permanentes Druckgefühl im Bauchbereich und mittlerweile täglich zusätzlich Krämpfe und/oder das Gefühl, als hätte man ein Messer im Bauch stecken.
Bei den Nahrungsmittelintoleranzen gibt es ja so viele Wege, die rauszufinden. Dieser Bluttest zB. ist sehr teuer, zeigt aber wohl nicht die Kreuzallergien. Und der "normale" Test beim Arzt zeigt mir, dass ich gegen Hummer allergisch bin, aber der steht nicht auf meinem Speiseplan.
Gibt es noch andere Tests diesbezüglich?
Meine OPs wurden in Westerstede oder der MHH (Hannover) gemacht und die sind ja bekanntlich gut im Umgang mit Endo Op´s.
Das mit der FLüssigkeit weiß ich leider nicht. Da es aber meine 6. OP war und in den letzten 2 OP´s Verwachsungen das Problem waren, gehe ich fast davon aus, dass es benutzt wurde *grübel* Wei ich aber wie gesagt nicht.
Bis vor ein paar Monaten war ich trotz Endo und Schmerzen aktiv, hatte Hobbys und war immer unterwegs. Das alles geht seit November nicht mehr. Mittlerweile haben sich auch meine Freunde von mir distanziert.
Ich weiß einfach nicht, wie das weitergehen soll. SO mag ich das einfach nicht akzeptieren :-(
Wenn man nach der OP eine Drainage hat, und diese offen und nicht irgendiwe zugeklemmt ist, dann hat mein keinAdept etc. im Bauch, da das ja dann in dem Beutel ablaufen würde.
Wie gesagt ,entweder hat man keine Drainage oder eine die zugeklemmt ist ( und nur 1 x tägl. geöffnet wird um zu kontrollieren ob es blutet ).
Wer eine"normale" Drainage hat hat auch keine Verwachsungspophylaxe
Ich bin von meinen 7 OP´s 4 x in Westerstede operiert worden.
Ich hatte jedesmal eine Drainage, die für einige Stunden nach der OP abgeklemmt war um die (Spül-?)Flüssigkeit im Unterleib zu halten. Gegen Abend wurde die Drainage geöffnet und die ganze "Suppe" kam heraus.
Es gibt kein Beweis dafür, ob es wirklich etwas gegen Verwachsungen hilft, aber schaden kann es ja auch nicht. Ich bewege mich so schnell und viel wie möglich nach den OP´s, damit nicht so schnell wieder Verwachsungen entstehen. Da aber Verwachsungen zu einem normalen Heilungsprozess nach der OP im Unterleib gehören, gehe ich mal davon aus, dass viel Bewegung auch nichts bringt. Aber auch die schadet bekanntlicherweise ja nicht.
Ich denke, was wir letztendlich machen, Verwachsungen werden wir niemals verhindern können.
lg Jessy.
Hallo Steffi,
dass mit den Freunden kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich hatte vor meiner OP sehr sehr viele Freunde (so dachte ich), aber umso öfter ich operiert wurde, umso weniger Freunde hatte ich plötzlich.
Es ist schon schlimm, wenn man plötzlich (fast) alleine dasteht und man von den Menschen, die man doch eigentlich sehr gerne mag und für die man sich doch selbst jahrelang bei deren Wehwehchen aufgeopfert hat, plötzlich nicht mehr für einen da sind. Ich mußte das leider auch erkennen, aber andererseits habe ich neue Freunde gefunden. Nicht zuletzt in diesem Forum
.
Aber ich verstehe sehr gut was du meinst. Denke immer daran, die Leute, die dich wegen einer Krankheit verlassen, waren keine Freunde!!!
Lieben Gruß, Jessy.
@ jessy:
Ich hatte auch so meinen festen Freundeskreis, wir waren ne feste Clique. Seit der OP im November hab ich mich zurückgezogen und mir geht halt auch psychisch immer schlechter. Vorher war Endometriose zwar "da", aber nie ein großes Thema bei mir. Jetzt ist mir halt klar geworden, dass ich nicht "entkommen" werde, egal, was ich veranstalte.
Weihnachten bekam ich dann zu hören, ich sei so "anstrengend" geworden und heule soviel. Seit Anfang Januar hat sich niemand mehr gemeldet bei mir.
Sicherlich stimmt es, dass das dann keine wahren Freunde sind, aber wenn man viele Jahre mit ihnen verbracht hat, ist es trotzdem eine bittere Erkenntnis.
Und gerade, wenn es einem schlecht geht ist es noch schwieriger, neue Leute kennen zu lernen, weil man ja eh kaum rausgeht oder neue Dinge/Hobbys ausprobiert. :-(
Steffi
Hallo zusammen,
seit bei mir die Diagnose Endo gestellt wurde und ich leider noch nicht vollständig operiert bin, nehme ich zur Unterstützung meiner Darmtätigkeit Baldrian ein. Das hilft mir gegen die Krämpfe die ich habe, weil der Darm sich durch die Verwachsungen nicht so bewegen kann, wie er müsste...
Der Baldrian unterstützt die Kontraktion und es geht vorwärts! Davor habe ich mir täglich oder spätestens alle zwei Tage einen Einlauf mit Wasser oder Kaffee oder auch mit homöop. Mitteln gemacht um etwas zu bewegen. Dazu aber dann Darmflora wieder aufgebaut mit Mutaflor - sehr wichtig!
Möglichst zwischendurch mal pausieren mit dem Baldrian oder einen Flüssigkeitstag einlegen damit die Wirkung nicht nachlässt. Der Darm scheint sich nach wochenlanger Einnahme etwas dran zu gewöhnen...
Meine Heilpraktikerin ist mir eine große Hilfe!
Euch alles Gute und LG.
Guten Abend zusammen,
seit über 15 Monaten habe ich wieder starke Darmkrämpfe, SChweißausbrüche, Durchfall etc. Ihr kennt das ja.
Im November wurde wieder eine BSP gemacht (die 6. insgesamt aufgrund von Endo). Es wurden keine akuten Herde gefunden, "nur" Verwachsungen gelöst.
Ein paar Wochen hatte ich Ruhe, jetzt werden diese Krämpfe und Schmerzen wieder schlimmer. So schlimm, dass ich nachts oft nicht schlafen kann oder Termine nicht mehr wahrnehmen kann. Meine Kraft ist echt langsam zu Ende, mittlerweile bin ich krankgeschrieben.
Ein Termin in einem speziellen Darmzentrum ergab: Es gibt keine Lösung dafür. Es wären wohl Verwachsungen, aber man könne nix machen, außer neue OP = neue Verwachsungen. Ich müsse mit diesen Schmerzen nun einfach leben.
Hat jemand noch Therapieansätze oder Ideen, an wen man sich wenden kann oder wie man diese Schmerzen lindern kann? Schmerzmittel helfen leider auch nur bedingt. Es ist mir momentan ein Rätsel, wie ich damit ab nächste Woche wieder Vollzeit und vor allem langfristig wieder arbeitsfähig sein soll.