Hallo, ich bin neu hier!
Marly

Hallo,

 bin ganz neu im Forum und möchte mich ersteinmal vorstellen:

Ich bin 45 Jahre alt und mir wurde 2003, also mit 39 Jahren, die Gebärmutter entfernt. Über viele Jahre hatte ich die Endo-Beschwerden, bis die Diagnose kam. Seit der OP habe ich natürlich keine Regelschmerzen mehr, aber ich leide immer noch unter Darmbeschwerden, die immer zyklisch auftreten. Durch die OP bin ich früh in die Wechseljahre gekommen mit den typischen Anzeichen, aber seit ich regelmäßig das Nahrungsergänzungsmittel Climafem nehme, ist mein Hormonhaushalt etwas erträglicher geworden. Nur hin und wieder habe ich den totalen Hormonkasper und dann sind auch die Darmbeschwerden extrem. Ich habe starke Blähungen, Verstopfungen und Durchfall im Wechsel begleitet mit allgemeinem Unwohlsein, so dass ich an diesen Tagen, meistens so 3-5 kaum aus dem Haus gehen kann. Ich wurde damals in der Uniklinik Kiel operiert, es wurden außerhalb der Gebärmuttermuskulatur keine Endometrioseherde entdeckt und daher auch nicht behandelt. Ich habe eine heute 13 jährige Tochter, bin nur einmal schwanger geworden.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen und Beschwerden nach einer GM-Entfernung? Ich freue mich über einen regen Austausch,

liebe Grüße

Marly 

 



Hi Marly, die Beschwerden
lilie

Hi Marly,

die Beschwerden mit dem Darm haben viele Frauen mit Endometriose.

Warst du denn seit 2003 nicht mehr beim spezialisten? Es ist ja auch so das der Darm oft sauer ist nach Op's auch über Jahre hinweg deshalb spinnt er, oder wie gesagt durch Endometriose selbst. Es ist ja auch so das nach eine Gebärmutterentfernung der unter anderem der Darm spinnt weil er sich einen neuen Platz sucht, aber im nomalfall gibt es sich wieder nach einer gewissen Zeit.

 

Ach und herzlich wilkommen hier im Forum.

 

Liebe Grüße

Silvia



Hallo Sylvia, vielen Dank
Marly

Hallo Sylvia,

vielen Dank für dieine Antwort!

Man glaubt es kaum, aber ich bin sooo arztmüde, dass ich schon ewig nicht mehr  bei einem war.

Meine Erahrungen mit Allgemeinmedizinern sind sehr schlecht , egal um was es geht. Ich habe es aufgegeben, bis heute. Heute habe ich einen Termin bei einem antroposophischen Arzt, der auch meine Tochter erfolgreich behandelt. Es ging ihr jahrelang schlecht, konnte kaum laufen und erst nach 2 Jahren hat man Rheuma festgestellt. Der neue Arzt hat sogar eine Glutenunverträglichkeit diagnostiziert, die trotz immer wieder auftretender Beschwerden von Schulmedizinern nicht festgestellt wurde. Es hieß immer, die Bauchschmerzen sind psychisch, dabei geht es ihr super und mir wurde auch immer gesagt, dass meine Verdauungsprobleme psychisch sind. Seit sie da in Behandlung ist und ihre Ernährung umgestellt hat, hat sie keine Bauchschmerzen und nur sehr selten Gelenkschmerzen.

Das macht mir Mut und ich hoffe, dort richtig behandelt zu werden, zu mal ich gelesen habe, dass in seiner Praxis auch eine Frauenärztin ist, die sich gut mit Endometriose auskennt. Ich bin sehr gespannt.

Viele Grüße

Marly



Hi Marly, das glaube ich dir
lilie

Hi Marly,

das glaube ich dir mir ging es auch mal so mit der Arztmüdigkeit, aber irgendwann ging es nichtmehr und ich musste. Wenn man mal einen gefunden hat der sowohl fachlich als auch menschlich gut ist bekommt man wieder Hoffnung und auch bekommt man Mut zu Kämpfen.

Es ist einfach schrecklich das wenn Ärzte nicht gleich auf die Idee kommen was man für eine Krankheit hat kommt der Spruch das ist psychisch, das ich echt eine Schande. Aber es ist schön das deine Tochter doch noch eine guten Arzt gefunden hat.

Das mit der Frauenärztin klingt echt gut erzähl mal wie es dort war.

 

Liebe Grüße

Silvia



Hallo, auch ich bin neu;)
Svenja

Ich bin gerade mal ganz spontan hier gelandet und dachte mir ich stell mich auch mal vor;)

Also, ich heiße Svenja und bin 24 Jahre alt. Ich leide bereits seit 10 Jahren an Endometriose und bin schon mehrfach operiert worden. Im Moment "ruht" meine Krankheit einigermaßen durch die Behandlung mit Valette, naja abgesehen von gelegentlichen "Hormonkaspern", Zwischenblutungen usw..Ich habe allerdings auch schon einiges erlebt. Von  Behandlungen mit Zoladex und diversen Pillen, über Bauchfellentzündungen und ständigen Zysten bis hin zu schweren Verwachsungen im Bauchraum.

Ich gehe sehr regelmäßig zu meinem Frauenarzt aber ich kann auch verstehen wenn man "Arztfaul" wird. Ich habe schon so schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht, das ich sie am liebsten verklagt hätte.

Eiegntlich rede ich kaum über meine Krankheit und ich war auch noch nie in einem Forum aber ich würde mich freuen wenn mir jemand antworten würde und ich mich mal mit jemandem austauschen könnte der die Leidensgeschichten selber kennt;)

liebe grüße



Hallo Svenja, das tut mir
Marly

Hallo Svenja,

das tut mir echt leid, dass du schon so früh so heftige Probleme hattest. Als ich 14 war, hatte ich auch sehr starke Schmerzen während der Regel, bin sogar in der Schule ohnmächtig geworden. Kam dann ins KH, aber ich glaube Endo war damals noch nicht bekannt. Jedenfalls bin ich Jahrzente vom Frauenarzt nur mit Schmerzmittel behandelt worden. Die Darmbeschwerden wurden nie mit dem Zyklus in Verbindung gebracht. Nach der Geburt meiner Tochter wurde das dann immer schlimmer und erst mit 39 Jahren kam jemand auf die Idee ich könnte Endo haben. Vorher hatte ich nie davon gehört.

Ich hatte eine BS und die Gebärmutter - OP ein paar Wochen später. Danach bin ich nicht mehr operiert worden und will es auch vermeiden. Denn jede OP bringt ja neue Verwachsungen und vielleicht wird es dann noch schlimmer. Davor habe ich echt Panik.

Ich kann verstehen, dass du kaum über deine Krankheit sprichst. Es gibt wenig Verständnis für "Frauenleiden". Jedenfalls ist meine Erfahrung so, als Frau hat man solche Zimperlein nicht. Außerdem ist Endo wenig bekannt und daher auch wenig verständlich für andere. Ich habe auch keine Lust anderen zu erklären, was Endo ist. Wenn ich mich schlecht fühle, sage ich ich habe Magen-Darm-Probleme. Ist zwar bescheuert, aber einfacher. Geht ja auch nicht jeden an, was in meinem Unterleib vor sich geht.

Ich wünsche dir alles Gute und regen Austausch in diesem Forum. Ist schön, nicht allein damit auf der Welt zu sein.

Marly 



Hallo Sylvia, bei der
Marly

Hallo Sylvia,

bei der Frauenärztin bin ich noch nicht. Ich taste mich erstmal über den Allgemeinarzt langsam heran. Ich bin noch sehr arztgeschädigt und brauche meine Zeit. Aber ich denke es wird schon. Meine Beschwerden sind ja so stark, dass ich irgendwann bei ihr lande.

Der Arztbesuch gestern war jedenfalls sehr gut. Er kann mich gut verstehen, denn er hat der Schulmedizin schon lange den Rücken gekehrt  und behandelt nur menschen- und gesundheitsfreundlich. Da ich auch außerhalb des Zyklus Beschwerden habe (nicht so stark) liegen einige Untersuchungen an und dann werden wir eine Behandlung besprechen. Dort bespricht man Behandlungen gemeinsam und entscheidet gemeinsam, was gemacht wird. So kommt man sich nicht so ausgeliefert vor.

Liebe Grüße

Marly 



Hi Marly, ach so warst noch
lilie

Hi Marly,

ach so warst noch nicht bei der Gyn. Dann bin ich mal gespannt was bei den Untersuchungen rauskommt und hoffe das er dir helfen kann.

 

Liebe Grüße

Silvia



Hi,   was für ein Arzt ist
Ricky68

Hi,

 

was für ein Arzt ist das denn?

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Lieben Gruß

Ricky



Hallo, er ist ein
Marly

Hallo,

er ist ein antroposophischer Allgemein- und Kinderarzt in Bordeshom (Schleswig-Holstein). Als Sofortmaßnahme hat er mir Oxalisöl (Sauerkleeöl) von Wala verschrieben.Damit mache ich mir heiße Bauchwickel und ich habe bereits eine Verbesserung verspürt. Mein Bauch ist nach 2 Anwendungen wesentlich entspannter. Das Öl regt den Stoffwechel an und kann auch als Bad genutzt werden. Laut Packungsbeilage ist es für Menschen mit Verstopfungen und Stoffwechselstau.

Mal sehen wie es weiter wirkt. Jedenfalls hat es keine Nebenwirkungen.

Alles Liebe an euch,

Marly