Hi,
ich hatte nach der BS 2007 direkt 6 Wochen danach wieder welche.
Lg jessimaus
Möglich ist alles aber auch da schaftt nur eine weitere BS Klarheit. Problem ist aber, je mehr BS und je mehr rumgeschnippelt wird umso mehr neue Verwachsungen kommen. Ist ein ewiger Kreislauf. Hast Du nach der Adhäsiolyse eine Drainage gehabt? Ich bekam damals Adept in den Bauchraum. Das ist eine Speziallösung um das Verwachsungsrisiko zu mindern. Es läuft dann über 2 Tage über eine Drainage ab.
Hi,
ja, ich hatte eine Drainage, aber nur vom Tag der OP bis zum nächsten Morgen!
lg
Salli
Also ich hatte im letzten Jahr nach 7 Wochen auch wieder Verwachsungen und durfte gleich wieder unters Messer. Jetzt, nachdem die letzte BS knapp 10 Wochen her ist, habe ich auch wieder Schmerzen und Blutungen. Wenn´s einmal da ist, ist es ganz schön hartnäckig und desto öfter man dann ne BS macht, desto mehr Verwachsungen können entstehen, ein echter Teufelskreis. Du wirst es aber nur durch ne erneute BS erfahren.
Alles Gute
Sunnydin
Hi Salli,
na klar: Jede OP macht Verwachsungen. Und die dann wieder Beschwerden....eine erneute BS wird dir aber langfristig auch leider nicht helfen, da dann wieder neue Verwachsungen kommen, von BS zu BS leider mehr.
Ich würds mal mit Osteopathie oder TCM probieren, die Schmerzen zu lindern....ganz los wird man nach mehreren OPs die Verwachsungen leider so fix nicht.....
Blöd, aber ist so (kann selber auch ein lied davon singen).
LG
Hallo, da können wir uns ja die Hände reichen, hatte Anfang Dezember eine OP und habe jetzt wieder die gleichen Probleme, nur schlimmer. Hätte ich allerdings gewusst, dass bei der OP "nur" starke Verwachsungen und keine neuen Endoherde gefunden werden, hätte ich mich gar nicht noch einmal operieren lassen. Ich mache mir dann immer mit der Geschichte meiner Mutter Mut.
Meine Ma hatte in meinem Alter (Mitte-Ende 30) Unterleibskrebs und deshalb eine Total-OP, es ging ihr damals sehr schlecht. Daraufhin zahlreiche OPs wegen starker Verwachsungen. Die Mutter, die ich aus meiner Kindheit in Erinnerung habe, hatte eigentlich immer eine Hand am Bauch (wegen der starken Schmerzen). Irgendwann sagte ihr Gyn, er würde sie nicht mehr operieren, da die Verwachsungen bei jeder OP nur noch schlimmer würden. Sie hatte dann noch einige Jahre Beschwerden, die aber langsam besser wurden. Heute ist sie Ende 60, kerngesund und hat schon seit vielen Jahren keinerlei Beschwerden mehr.
Damit mache ich mir immer Mut, gerade, wenn es so wie jetzt sehr nervt. Ich musste meine Berufe wegen einer psychischen Krankheit aufgeben, habe mich selbständig in einem anderen Bereich gemacht, kämpfe momentan sehr um meine Existenz (Wirtschaftskrise lässt grüßen) und das mit Dauerschmerz. Aber ich sage mir dann, es kann nur besser werden. Und das wird es auch! Auch für Dich, bestimmt!!!
Hallo
Also ich habe leider auch meine Erfahrungen mit Verwachsungen gemacht. Nach mehrern Bauchspiegelungen traten bei mir dauerhafte krampfartige und brennende Bauchschmerzen auf für die die Ärzte zunächst keine Erklärung fanden. ich war sogar eine Woche zum durchchecken Im krankenhaus um mich dann mit der Diagnose "psychosomatisch" nach hause schicken zu lassen. fast 1,5 jahre ging das so bis ich hohes Fieber kriegte und beim erneuten Krankenhausaufenthalt festgestellt wurde das mein Darm mit dem Becken und der Bauchwand verwachsen war. Ich glaube mein Bauchraum war ein reines "Kuddelmuddel";)
Ich hab mich dann schlau gemacht und bin auf eine Methode gestoßen die ich nur empfehlen kann. Da wird bei der OP ein Barriere-Mittel, ein sogenantes SprayGel, in den Bauchraum gesprücht der die erneuten Verwachsungen verhindert, da diese meist in den ersten 72 Stunden nach der Op entstehen. 7 Tage später wird dann nochmal eine BS gemacht und kontrolliert ob alle Verwachsungen entfernt sind.
Also ich kann diese Methode nur empfehlen! Meine Op war im Winter 2008 und seit dem sind diese schlimmen Schmerzen weg.
Am besten informiert ihr euch mal bei EndoGyn
http://www.verwachsungen.de/index.php?seite=verw&sprache=de&a=UeberVerwachsungen&b=KonzeptbeiEndoGyn
Hallo du Arme!!!
Das liegt irgendwie am eigenen Körper, etc.
Es gibt so ein Zeug, dass können die Operateure am Ende der OP in die Bauchhöhle laufen lassen ("Adept" oder so). Das soll neue Verwachsungen verhindern.
Ein Versuch wär`s wert. Wenn die Operateure in "deinem" Krankenhaus noch nie was davon gehört haben, dann nix wie weg da und ab in ein Kompetenzzentrum!!!!
Viel Erfolg
Julia
Hallo Svenja,
genau wie du habe ich das Problem mit den "brennenden" Schmerzen im Bauchraum - ganz besonders an den beiden Beckenknochen. Dort kann ich keine Berührung -auch durch Kleidung- ertragen, ohne dass ich Schreien könnte. Dass mein Darm mit der Bauchwand verwachsen ist, weiss ich, weil ich erst vor 10 Monaten eine Endo-OP hatte und angeblich von den Verwachsungen befreit wurde. Der Endo-Tumor, der raus sollte, ist dabei nicht entfernt worden und wächst weiter vor sich hin, was auch zu den Schmerzen führen könnte. Ca. 4 Wochen nach dieser OP sind die Schmerzen wieder dagewesen. Jetzt habe ich auch noch massive Darm- und Blasenprobleme dazubekommen. Nun habe ich im April einen Termin bei Prof. Römer in Köln.
Wird dieses Spraygel nur in bestimmten Endo-Krankenhäusern angewandt oder auch in Köln? Bezahlt die Krankenkasse das Gel? Oder welche Kosten kommen in etwa auf mich zu?
Hallo zusammen,
wie schnell bilden sich Verwachsungen neu???
Bei mir wurden im Dezember umfangreich Verwachsungen auf der linken Seite zwischen Darm/Beckenwand usw. entfernt. Jetzt bin ich wieder mitten im Zyklus und habe das Gefühl, es zerreißt mich gleich. kann es sein, daß sich so schnell neue Verwachsungen gebildet haben?
lg
Salli