Wer hat das Gefühl auf Arbeit missverstanden zu sein?
regenbogen

HALLO

Ich wollte nur wissen, habt ihr auch das Gefühl auf Arbeit missverstanden zu sein? Was macht ihr für Erfahrungen mit Arbeitskollegen? Freue mich auf eure Antworten MFG

 



Hi, also, ich hab eigentlich
Salli

Hi,

also, ich hab eigentlich ganz positive Erfahrungen gemacht, als ich meinen Kollegen erzählt habe, was ich habe bzw. daß ich halt nicht nur "Meine Tage kriege".

Aber kommt wahrscheinlich auch drauf an, ob man mehr Frauen oder mehr Männer als Kollegen hat.

lG

Salli



Hallo,   also, ich denke,
Erdbeere23

Hallo,

 

also, ich denke, das hat ja immer 2 Seiten...zum Einen ist es schon so, dass die meisten Kollegen verstehen, wie blöd es ist, wenn man krank ist, und demnach erstmal mitfühlend reagieren.

zum anderen finde ich es aber auch verständlich, dass irgendwann die laune leider kippt, da es ja schon um immense arbeitsausfälle, immer wieder ersatz-suche usw geht........darum finde ich für mich, dass ich es nicht persönlich nehmen würde, wenn nicht nur positiv reagiert wird.....ist eben unterschiedlich....

allerdings würde ich auf der arbeit auch nicht konkret erzählen, was ich habe, sondern das nur denen sagen, mit denen ich viel zu tun und auch so eine vertrauensbasis habe. ist ja auch ein thema des selbstschutzes, abzuwägen, was ich erzähle...

bisher hab ich aber auch noch keine negativen erfahrungen gemacht.#

LG



Danke Erdbeere 23
regenbogen

Ich denke du hast irgendwo recht, aber wenn man krank ist nimmt man es oft leider persönlich! wie lange hast du gebraucht nach deiner OP um wieder fit zu sein? LG



Huhu,   ich hatte 5
Erdbeere23

Huhu,

 

ich hatte 5 OPs....die Heilungszeit war immer unterschiedlich...mal konnte ich schon nach ner Woche wieder zur arbeit, mal hat es 8 wochen inklusive reha gedauert......das kann man denk ich nicht pauschal sagen.

klar, wenn man krank ist nimmt mans persönlich....andererseits kann ich auch, wenn ich mich in die rolle des arbeitgebers versetze, verstehen, warum dann irgendwann die stimmung angespannter ist- eben ohne es persönlich zu meinen von seiner seite......na ja, ist schon schwierig...

LG dir



Hallo, ich habe mich dafür
Elfenkind

Hallo,

ich habe mich dafür entschieden auf der Arbeit meinen Kollegen nichts zu sagen, ich mache das aus reinem Selbstschutz - war aber bislang selten krank und hatte nur eine OP bei der ich drei Wochen krank geschrieben war...., habe da nur gesagt das ich den Blinddarm herausbekommen habe.....war ja u.a. auch richtig.

Wenn ihr zu jemandem ein besonderes Vertrauen habt, könnte man es erzählen, aber im Großen und Ganzen wäre ich damit vorsichtig....



Ein Problem bei dieser
hägar

Ein Problem bei dieser Krankheit ist unter anderem auch, dass man es einem so ja nicht ansieht. Daher hatte ich auf meiner vorletzten Arbeitsstelle doch Probleme. Und weil ich es eben nicht groß erzählt habe, was es genau ist. Und wenn ich es gesagt habe, wurde es nicht verstanden, was da alles mit dranhängt. Allerdings spielten da noch andere Faktoren mit.

Ich habe den Job nach zwölf Jahren gewechselt und es ging mir sehr gut damit. Meine Erfahrung sagt, dass, wenn man sich auf dem Arbeitsplatz nicht wohlfühlt, man nicht gute Arbeit leisten kann und außerdem hat man einen erhöhten Stressfaktor, der sich auf die Endo auswirkt. Auch wenn es schwerfällt, aus einem Job auszusteigen, der total sicher ist und den man hat, kann es manchmal besser sein, andere Wege zu gehen. Bei mir hat sich das Risiko gelohnt. Mein neuer Chef ist total prima. Obwohl ich nun seit August 08 nicht mehr da bin, wegen krank und Umschulung, haben wir noch Kontakt und er ist nicht abgeneigt, mich nach der Umschulung wieder einzustellen. Ich wünschte, jede könnte es so gut haben.

Vergesst nie, es ist euer Leben und bei der Arbeit verbringt man so viel Zeit. Daher sollte es schon passen.

tschau

Hägar



Hallo, bei mir wissen in der
Toskana77

Hallo,

bei mir wissen in der Arbeit (seit 8 Jahren) fast alle was ich habe und haben auch mitbekommen, dass ich schon 4x operiert wurde.

Einerseits sind sie verständnisvoll, einige jedenfalls, aber dann wiederum auch nicht. Das dumme bei der Endo, gebe ich Häger recht, ist, dass man sie niemandem ansieht. Niemand weiß was wir für Schmerzen und andere Beschwerden täglich aushalten müssen. Es heißt immer "wie geht es dir", aber eigentlich interessiert es niemanden. Wenn man arbeiten ist, kann es ja nicht so schlimm sein. Manchmal, wenn ich richtig heftige Schmerzen habe und ganz weiß im Gesicht werde, da fragt mal jemand, ob es mir nicht gut geht, aber ansonsten ist es eben so, dass wenn ich da bin, kann ich auch arbeiten und bin nicht krank.

Eigentlich wünsche ich niemandem unser Leiden, aber manchal wäre es schön, wenn bestimmte Leute mal die Beschwerden durchmachen müssten die wir täglich erdulden müssen, damit die sehen wie das ist.

Bei mir steht demnächst die GM-Entfernung an und ich habe es bisher noch niemandem gesagt, da ich morgen erst alles weitere erfahre und einen Termin ausmache. Wenn es alle wissen wird es eh nur heißen, ah die ist wieder krank, schauen wir mal wie lange es diesmal ist.

Mitlerweile habe ich eine LmaA Einstellung gewissen Leuten gegenüber, aber es verletzt einen schon, wenn es früher Freundinen waren mit denen man vieles geteilt hat.

Ich werde mich operieren lassen, danach solange daheim bleiben wie es nötig ist und nach meinem Sommerurlaub werde ich noch in Reha gehen, wenn die KK oder Rentenvereingung es genehmigen. Was die anderen denken ist mir egal. Mitlerweile bin ich, in der Sache bzgl. meiner Gesundheit und Genesung, genauso egoistisch wie die anderen.

LG Toskana

 



hallo
regenbogen

@Toscana 77, du beschreibst genau wie ich mich im Moment fühle, ich bin kein böser Mensch doch wenn ich sehe wie bestimmte Leute sich verhalten würde ich denen die Beschwerden mal wünschen!!!! Ich war 2 Wochen nach der OP arbeiten weil ich das wollte und daheim keine grosse Schmerzen mehr hatte, doch die körperliche Belastung hat mich sehr angestrengt, die Schmerzen waren heftig, Blutung usw....aber wer will es schon auf Arbeit sagen oder zeigen !Habe sehr viele Schmerzmittel genommen und war manchmal sehr komisch aber statt das jemand frägt was ist mit dir los, reden alle hinter deinem Rücken und denken du hast Depressionen oder so was!!!! Deshalb ruhe dich aus nach der OP und nimm dir die Zeit die du brauchst! VIEL GLÜCK