Ohne Gebärmutter und ohne Eierstöcke..Was muss ich beachten ?
Jutta67

Hallo...

 

habe michja die TAge schon vorgestellt..

Habe auch schon seit Jahren Endo..mehrere Bauchspiegelungen...wie bei vielen von hier..

Jetzt steht bei mir ,wenn ich mich dazu entscheiden tue..die Gebärmutterentfernung und der linke Eierstock an...rechter fehlt schon.

Wer kann mir sagen,was sich dadurch dann Ändert..?

Was wird anders..?Vorteile- und Nachteile...?

Das ich dann Östrogene nehmen muss ,weiß ich schon ,aber wichtiger wäre mir ,von denen ,die diese OP schon hinter sich haben,zu wissen,wie sie sich gefühlt haben..krankgeschrieben ware..usw..

Lieben DAnk für die Antworten

jutta



Hallo auch mich würde das
shanga

Hallo

auch mich würde das sehr Interessieren da auch ich vor dieser Entscheidung stehe. Ich bin 26 und darf keine Kinder mehr bekommen. Nun soll ich Überlegen ob ich eine Kompplett OP machen lasse. Diese Entscheidung fällt mir sehr schwer da ich nicht weiß was auf mich zu kommt. Ich würde mich sehr freuen wenn sich jemanden melden würde der diese OP hinter sich hatt und wie es danach ist. Welche neben Wirkungen es geben kann usw.

LG Shanga



Hallo Shanga, darf ich
Tess

Hallo Shanga,

darf ich fragen, wieso du eine Komplett OP in deinem Alter in Erwägung ziehst, "nur" weil du keine Kinder mehr bekommen darfst? Gebärmutter und Eierstöcke sind doch nicht nur zur Reproduktion da. 

Meine persönliche Meinung zu dem thema: Ich würde mir nur Organe entfernen lassen, wenn sie durch bösartige Tumoren oder ähnliches eine lebensbedrohliche Gefahr darstellen würde. 

Leider ist es in der heutigen Zeit so, dass viel zu viele Ärzte voreilig zu einer Totalop raten. Das Verständnis, was gerade Gebärmutter und Eierstöcke leisten ist komplett verloren gegangen. 

--

Liebe Grüße, Tess



Hallo Jutta
Gabi13

meine Total-OP hab ich 2008 hinter mich gebracht. 2005 wurde bereits der rechte Eierstock entfernt da er durch eine riesige Zyste bereits sozusagen "plattgedrückt"  und nicht mehr funktionsfähig war. Hab dann 3 Jahre lang versucht schwanger zu werden mit dem restlichen Ovar, aber da hat mir die Endo nen Strich durch die Rechnung gemacht, ist so gewuchtert das der linke dann auch "platt" war und alles, auch die GM, total im/mit Bauch verwachsen (Danke für die Schmerzen, Endo!). Da klar war das das mit Kindern endgültig nix mehr werden würde, hab ich mich dann ganz bewußt dafür entschieden dann auch die GM mit entfernen zu lassen. Da ich seit meiner ersten Periode immer total starke Schmerzen und Krämpfe hatte, hatte ich eh nie ein besonders "gutes Verhältnis" zu ihr (verstehst was ich meine?!?). Und so war das für mich bis heute echt kein "Verlustgefühl", fühlte mich eher befreit!!

Das muss aber wirklich jede für sich selbst entscheiden und in sich reinhören was das Bauchgefühl sagt, nur vom Kopf her ....... ich weis net, dann hätt ich das wohl nicht gemacht (klar, bei ner lebensbedrohlichen Situation oder Krankheit ist das was anders)!

Das war meine Erfahrungsgeschichte, ich wünsche Dir alles alles Gute und viel Kraft, egal wie Du Dich entscheidest!!!!

Lg. Gabi



Hallo an alle, ich habe
mopi

Hallo an alle,

ich habe meine Total-OP (beide Eierstöcke, GM, GM-Hals) und eine Teilentfernung des Enddarmes seit Juni 2008 hinter mir. Zu dem Zeitpunkt war ich gerade 41 Jahre. Auch ich hatte den Wunsch, nach mehreren BS und "künstlichen Befruchtungen" durch ICSI meine Gebärmutter zu entfernen , da der Kinderwunsch abgeschlossen war... Um die  ständigen Beschwerden der Endometriose los zu werden, reicht es jedoch nicht, nur die GM zu entfernen, da die Krankheit nunmal durch die Hormone (bzw. Eierstöcke) gesteuert wird. Da bei mir alles verwachsen war und an den Eierstöcken evtl. Tumoren sein sollten, hatte ich den Wunsch geäußert bei den Ärzten und dem Professor gleichzeitig auch die Eierstöcke mit zu entfernen. Schließlich war ein Längsbauchschnitt geplant und ich hatte keine Lust mir evtl. nach einem halben Jahr eine zweite OP zu unterziehen - z.B. nach dem Motto = Wir entnehmen erstmal die GM und gucken ob evtl. die Eierstöcke noch zu retten sind. 

Ich musste sehr lange mit verschiedenen Ärzten diskutieren (was sehr viele Tränen gekostet hat) um meinen Wunsch zu respektieren, wir sind jedoch so verblieben erstmal nur die GM zu entfernen, denn man sei noch zu jung für die Entnahme der Eierstöcke!!!!!!

Nach der 6stündigen OP stellte sich jedoch heraus, dass an den Eierstöcken "Brennertumore" waren, und da ich im Gespräch ja bereits der Entnahme zugestimmt habe wurden sie dann doch beide entnommen.

Für mich war es auf der Intensivstation eine "ERLÖSUNG", der erste Gedanke war bei mir - endlich ist alles vorbei und ich kann nach vorne schauen! Ich gebe Gabi13 recht - auch bei mir war absolut kein Verlustgefühl vorhanden.

Man muss aber natürlich die Folgebeschwerden bedenken!

Ich habe mich dafür entschieden, keine Hormonersatztherapie zu machen (auch gegen den Rat der Ärzte!), denn ich habe meinen Körper über Jahre mit "künstlichen Hormonen" - Wechseljahrstherapien geschunden.

Anfangs (3-4 Monate nach der OP) hatte ich Haarausfall, das Haar an sich ist dünner geworden bzw. auch die Struktur hat sich ein wenig verändert. Man hat Hitzewallungen, schläft dadurch nicht mehr die ganze Nacht durch. Mein Haut ist trockener geworden und ich leide stark unter Scheidentrockenheit, welches den Geschlechtsverkehr beeinträchtigt.

Nun nach ca. 2 Jahren nehme ich immer noch keine Hormone.

Mein Haar ist wieder normal, gegen die Trockene Haut nehme ich Körperlotion, die Hitzewallungen halten sich in Grenzen bzw. sind kaum spürbar und gegen die Scheidentrockenheit kämpfe ich mit Hormonfreien Cremes und Gels an. Man muss jedoch dazu sagen auch das Lustempfinden nach Sex kann sich durch eine Total-OP ändern.

Als Tipp: ich nehme zur Zeit "Leinöl" und "Leinsamen" täglich ein und dass hilft ungemein ! Es gibt ein tolles Buch "Leinöl macht glücklich"

Ich gebe der Tess hier im Forum recht, dass man mit diesem Thema vorsichtig umgehen sollte - denn einfach mal eben alles rausnehmen und dann ist alles ok - so einfach ist dass nicht! Und da hatten meine Ärzte recht, selbst mit Anfang 40 ist man sehr jung um evtl. auf die Sexlust zu verzichten.

Denn dass Problem ist, wenn man eine Hormonersatztherpie macht, können alte Endometrioseherde und sehr kleine die bei der Sanierung nicht entfernt werden konnten - weiter arbeiten!

Aber um abschließend zu sagen, mir geht es seit dem besser ich habe dadurch eine große Baustelle abschließen können und die "neue" Baustelle werde ich auch schaffen.

 Euch allen alles Gute...

--

Liebe Grüße Mopi



zum Thema keine Gebärmutter und keine Eierstöcke
ambrosia

Hallo,

ich habe erst vor kurzem meine 28 Op hinter mir und deswegen nicht ganz so viel Kraft hier meinen kompletten Lebenslauf zu schildern. Es gibt aber doch einige Dinge die ich hier mal gerne los werden möchte. Zum einen wenn nichts entfernt werden muss, sollte man es auch nicht unbedingt tun. 

Ich bin 35 Jahre alt und habe seid 1996 Endometriose mit allen durm und dran, GnRh anloga, Pille 15 Jahre ( Valette), und wie schon erwähnt zahlreiche Operationen.  Das Resultat ich habe keine Gebärmutter und keine Eierstöcke verteilt über die Jahre entfernt bekommen. Nun habe ich nur durch Zufall im Internet erfahren, dass sich viele Frauen durch die Gabe von zusätzlicher Östrogene in den Wechseljahren und überhaupt, auch noch weibliche Organe haben mit unter in einer Östrogendominanz befinden und es denen dadurch nicht immer sehr gut geht. Ich möchte dieses jetzt nicht ausführlich erklären sondern Euch, die auch mit Wechseljahren und ähnliches zutun haben sich die Seiten mal anschauen.

Denn wenn gerade wenn man erst frisch operiert wurde an Endometriose und bekommt dann z.b das Gyndokain Gel oder Estradot usw. man aber nicht 100% weiss ob die Endo beseitigt ist, macht es wenig sinn. 

natürliches Progesteron John R. Lee ein sehr gutes Buch, und wenn man alleine dieses schon im Internet eingibt endeckt man Dinge die ich nie gedacht hätte und erklärt warum ich mich in den letzten Jahren so gefühlt habe.

Ich hoffe einigen von Euch damit helfen konnte. Ich habe mir diese spezielle Creme natürliches Progesteron aus Yams Wurzel 1,5 zu 90g verschreibungspflichtig in der Roland Apotheke in Berlin anfertigen lassen. Was hat man denn zu verlieren, die Hormonersatztherapie verursacht, Brustkrebs, Endometriose usw. dieses natürliche Progesteron soll auch sehr hilfreich gegen Osteoporose sein.

Alles Gute

Gruß Ambrosia



Hallo Tess
shanga

Hallo Tess

natürlich darafst du mir diese Frage stellen dafür bin ich hir um das für und wieder abzuwegen. Mir wurde von mehreren Ärzten zu dieser OP geraten aber ich bin mir überhaupt nicht sicher. Ich habe seit acht jahren Endo und die Lebensqualität ist doch schon niehmlich beeinträchtigt durch die ständigen schmerzen. ICh versuche mich in alle richtungen zu erkundigen welche möglichkeiten mir bleiben umm meine Lebensqualität zu steigern.



Hallo Mopi dankeschön das
shanga

Hallo Mopi

dankeschön das du die vor- und nachteile geschrieben hast denn genau das ist es was ich wissen möchte...wie ist es mit dem Sex nach der OP und hat sich deine Leben durch diese OP gebessert?

Danke



Hallo shanga, eins kann ich
mopi

Hallo shanga,

eins kann ich sagen, dadurch dass ich einen ganz tollen, verständisvollen Mann an meiner Seite habe, hat sich mein alltägliches Leben sehr wohl verbessert. Natürlich ist es wichtig, dass der Partner auch nach der OP sehr viel Verständnis und Geduld mit sich bringen muss. Um auch ein wenig die Angst zu nehmen, vielleicht muss es ja nicht bei jeder Frau zu der Scheidentrockenheit kommen. 

Auch ich hatte hier im Forum einmal die Frage gestellt, jedoch nur eine Antwort erhalten (Schade:-(  Ich denke für einige Frauen nicht nur hier im Forum ist dass immer noch ein Tabu-Thema. Zum Glück kann ich in meinem Freundes- Bekanntenkreis, selbst auch in der Familie darüber reden, was nicht selbstverständlich ist. Jedoch habe ich durch meine Offenheit schon oft erfahren können, dass es ganz vielen Frauen ähnliche Probleme haben bzw. hatten. Gerade auch zu meiner schweren Endometriose-Zeit und in der Phase als Kinderwunsch-Patientin (ICSI) sind wir immer offen mit den Themen umgegangen, meiner Meinung nach ist es auch wichtig! Denn es ist nicht gut für die Seele alles herunter zu schlucken und nach außen so zu tun als ob alles in Ordnung ist.

Gerne möchte ich AMBROSIA für ihren Beitrag danken !!!

Ich bin sofort ins Internet und habe nach: natürliches Progesteron John R. Lee  gegoogelt. - Auch mir wurde auf den Seiten so einiges klar !

Leider bin ich viel zu spät hier in dieses Forum eingestiegen; vielleicht wäre mir so einiges erspart geblieben.

Bitte googelt nach dem natürlichen Progesteron John R. Lee, und lasst auch auf jedem Fall mal eure Schilddrüse überprüfen (z.B. beim Hausarzt - Bluttest) sehr wichtig gerade auch für KINDERWUNSCH  !! - Bevor alles zu spät (GM-OP bzw. TOTAL-OP) ist. Denn dass sollte wirklich die allerletzte Möglichkeit sein !

Ich wünsche allen noch einen schönen Abend

--

Liebe Grüße Mopi



Hallo Ambrosia, vielen Dank
mopi

Hallo Ambrosia,

vielen Dank für deinen Beitrag.

Ich habe sofort nach dem natürlichen Progesteron John R. Lee gegoogelt. Und du hast Recht, auch mir wurde so einiges klar in meinem Leben.

Leider zu spät (TOTAL-OP Juni 2008) !! Dennoch werde ich die Informationen morgen früh mit zu meinem Termin bei meiner Endorkrinologin nehmen. Denn seit Anfang letzen Jahres hat man auch bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion bzw. Haschimoto festgestellt.

Warscheinlich habe ich dass schon länger, jedoch wurde dass nie beachtet da dass Augenmerk immer auf der Endometriose lag. Nun ja, nach vorne schauen und die neue Baustelle abarbeiten.

Wenn ich von der Ärztin genaueres erfahren habe werde ich berichten !

--

Liebe Grüße Mopi



Mopi und Endokrinologen
ambrosia

Hallo Mope,

Ich bin sehr gespannt darauf, was Deine Endokrinologin dazu sagen wird. Ich komme aus den Raum Aurich und bin ganz nach Hamburg zum Endkrinologisches Zentrum gefahren um zu hören, das die zwar mit Progesteron arbeiten aber nicht das natürliche der Yamswurzel. Ich war sehr enttäuscht zu hören, dass die Endokrinologin nicht von der Yamswurzel hält. Ich habe dann mit dem Apotheker aus Berlin gesproch der mir zu Anfang die Anfangsdosis mitgeteilt hat, 1,5 zu 90g da würden die in der Regel mit beginnen, aber es müssen immer wieder Kontrollen gemacht werden. Mein Gynäkologe war damit einverstanden und hat mir es erst einmal verschrieben. Ich finde es nur schade, dass man immer damit alleine gelassen wird. Dann fährt man schon ganz nach Hamburg. Also ich bin wirklich gespannt wie es bei Dir weitergeht und was die Dir dazu  sagen werden. Mein Ednokrinologe hatte mich nur weiter nach Hamburg überwiesen da er überwiegen für die Hormone der Schilddrüse zuständig sei. Er wolllte mir jetzt in den nächsten Tagen ein Medikament verschreiben wegen der Schildd. doch jetzt möchte er ersteinmal wissen wie meine Werte in ein paar Wochen sind unter der Einnahme von diesem nat. Progesteron. Da bin ich wirklich gespannt.

Lieben Gruß

Ambrosia



Danke
Lythande

Mir sind grad beim Googeln ganze Kronleuchter aufgegangen. Muss unbedingt mehr über natürliches Progesteron und Dr. Lee lesen und mich mit meinem Gyn zusammensetzen. Ich hatte im Oktober 2009 eine TotalOP und seither Hormonersatztherapie. Die Pflaster vertrage ich aber in der letzten Zeit nicht mehr so gut (Brustschmerzen und heftige Gewichtszunahme) und bin daher unheimlich dankbar für die Anregung.

Bei mir war die gesamte Entfernung eine Befreiung, aber dieser Schritt will wirklich gut überlegt sein. Die Nebenwirkungen sind nicht zu unterschätzen und auch die emotionalen Folgen. Nicht jeder fühlt sich befreit, sondern das kann wohl auch ins Gegenteil schlagen. Ich wünsch dir die Weisheit für deinen Weg.

Alles Liebe Lythande



Endokrinologin - Hormone - natürliches Progesteron
mopi

Hallo an alle...

ich hatte heute meinen Termin bei meiner Endokrinologin ist Osnabrück. Frau Dr. Jacbos war sehr verständnisvoll und war für alle Fragen und Wünsche offen. Ich habe sie auch direkt auf die natürlichen Progesteron Creme angesprochen (John R. Lee) und auch sie hat Patientinnen die diese Creme benutzen. Jedoch nur Patientinnen die auf dem "normalen" Weg in die Wechseljahre gekommen sind und Probleme haben.

Sie meint es sei sehr wichtig, da zu unterscheiden zwischen TOTAL-OP-Patientinnen und den anderen, da bei uns garkeine Produktion von Östrogenen bzw. Testosteron vorhanden ist = null ! Daher muss man da Unterschiede machen. Sicher ist die natürliche Progesteron-Creme sehr gut zur Unterstützung, kann aber ihrer Meinung nach nicht die Scheidentrockenheit mindern, da es dafür auf lange Sicht die Östrogene benötigt. 

Für die Unlust an Sex sind Testosterone wichtig! Sie empfahl mir daher ein Testosteron-Pflaster (Intrensa 300 mq) und für die Scheidentrockenheit  Vagifem (Vaginaltablette).

Da ich ja, wie bereits hier im Forum geschrieben, mich gegen jegliche Einnahme von Hormonen ausgesprochen habe, bin ich nun wiederum sehr verunsichert (dank Beipackzettel) ob ich dieses für ca. 1 Monat testen soll. Die Ärztin meint, dass die Einnahme von Vagifem keinen direkten Einfluss auf die evtl. noch vorhandenen Endometrioseherde haben kann, da die Tablette nur direkt in der Vagina wirkt.

Meine Frage an euch, habt Ihr Erfahrungen mit diesen Medikamenten ???????????????????????????????

Wäre schön wenn ich in der nächsten Zeit eine Nachricht bekomme.

P.s. Mir wurden zusätzlich noch viele Blutwerte abgenommen, was ich ganz toll fand (Hashimoto - unerklärte Gewichtszunahme) ebenso wird eine Knochendichtemessung vorgenommen, von dem her fühle ich mich dort gut aufgehoben!

Fakt ist, dass die ganze Endometriose-Geschichte eine sehr kompakte "Baustelle" ist und der Gang zu einem Endokrinologen würde ich jedem empfehlen, denn oftmals spielt auch die Schilddrüse eine sehr große Rolle und wird oftmals beim Hausarzt oder Gyn. vergessen!

--

Liebe Grüße Mopi



Genau das macht mich ja so irre
Lythande

Hi mopi,

mein Gyn ist Endokrinologe und wenn ich das richtig verstanden habe, dann produzieren auch bei total-operierten Frauen unter anderem die Nebennierenrinden Östrogene und die Hormonersatztherapie führt dann oft zu einem Östrogenüberschuss. Und das lässt sich wohl nicht im Blut, sondern nur bei einem Speicheltest nachweisen.

Scheint eine Wissenschaft für sich zu sein. Hab mir jetzt Infomaterial bestellt und hoffe auf Klärung, damit ich qualifiziert mir meinem Gyn sprechen kann. Deine Medis kenne ich nicht, sorry. Das natürliche Progesteron soll die Knochendichte verbessern, das habe ich schon mal verstanden.

Alles sehr verwirrend, da kann ich dir nur zustimmen.

LG und gute Nacht Lythande



Endokrinologen
ambrosia

Hallo Mopi,

ich würde mich darauf nicht einlassen und kein weiteres Pflaster verwenden, wenn Du alles liest auch auf anderen Seiten des natürlichen Progesteron dann braucht man auch dieses Pflaster nicht.

Die haben mir auch sämtliche Blutwerte entnommen finde ich ja auch ganz toll, aber bei mir war es es ja leider so das die Ärztin nichts von dieser Yam Wurzel hält. Finde ich sehr schade. Ich habe mir jetzt bei dieser Apotheke in Berlin wie schon erzählt die Ceme anfertigen lassen und werde es ausprobieren. Nach einem Monat werde ich meine gesamten Werte noch einmal prüfen lassen, besteht eine Verbesserung dann werde ich mich in Hamburg noch mal hören lassen. Sie hat ja bei mir Verdacht auf Schilddrüsenerkrankung und Nebenniereninsuffizienz festgestellt.

Aber wie andere schon geschrieben haben, der sicherste Weg und die besten Werte erfährt man nur über einen Speicheltest. Dieser wurde leider nicht in Hamburg gemacht. Ich habe mir jetzt auch mal Prospekte zusenden lassen, was diesen Speicheltest angeht und dann mal schauen, was mein Gyn dazu sagen wird. Er hat mir die Creme verschrieben aber es muss auch immer wieder erneut kontrolliert werden. Vielleicht macht mein Gyn dann ja auch so einen Test.

Man würde sich dabei wohler fühlen wenn man vom Arzt mit unterstützt wird und nicht immer alleine dastehen muss und sich alles aus dem Internet rausziehen muss . Ich finde es schlimm genug, dass man alles alleine durchforschen muss um geholfen zuwerden. Die Ärzte verschreiben Hormonersatztherapien bei Endometriose und wenn man die Packungsbeilage liest wird einem schlecht und gerade bei bekannnter Endometriose. Es ist schon klar, dass man mit 35 noch sehr jung ist um ohne Hormone auszukommen, aber wenn man das liest über Progesteron.

Man sollte sich gedanken machen!

Gruß

Ambrosia



Vagifem und Intrinsa - Hormoneinnahme ???
mopi

Hallo Ambrosia und Lythande,

darf ich fragen, ob ihr bereits eine Hormonersatzttherapie gemacht habt, wenn ja mit welchem Medikament? Und warum ihr diese evtl. abgebrochen habt.

Ich bin ziemlich verunsichert, ob ich nicht doch erst die Therapie mit dem natürlichen Progesteron machen soll, wenn dadurch Besserungen bei der Scheidentrockenheit auftreten habe ich mir die Hormone gespart.

Lythande gebe ich recht, das die Nebennieren auch nach einer Total-OP Hormone produzieren, aber leider (warum sollte es auch anders sein) ist das bei mir auch nicht mehr der Fall. Laut der Endokrinologin bin ich komplett auf Null, daher auch die Empfehlung von Vagifem und Intrinsa. Auch ich habe einen Speicheltest mitbekommen (Dexamehason Kurztest) um den Cortisolspiegel (Cushing-Syndrom) zu ermitteln. 

Ich werde hier im Forum glaube ich auch noch mal direkt nach den Medis fragen - vielleicht hat ja jemand bereits Erfahrungen sammeln können. Es ist wirklich zermürbend wie ihr auch schon gesagt habt, alles immer in Frage stellen zu müssen, verunsichert zu werden da man bei einigen Ärzten wirklich den Eindruck gewinnt, die wollen nur ihre Medis (im speziellen ihre Hormonprodukte) verkaufen.

Sobald man sich nur ein wenig sträubt, ist man quasi "austherapiert", so zu sagen "dann kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen"...

Nun ja, wir lassen uns nicht unterkriegen und bleiben am Ball

--

Liebe Grüße Mopi



Hi mopi
Lythande

Hi mopi,

derzeit bekomme ich Fem7 Kombi-Pflaster und mir explodieren die Brüste und ich werd immer dicker (ca. 15 kg bisher), bin also wirklich am Grübeln. Hoffentlich hilft mir mein Gyn beim Progesteron... Übrigens kann es sein, dass zusätzlich ein wenig Östrogensalbe erforderlich ist, gg Scheidentrockenheit bespielsweise, aber das ist ja dann individuell dosierbar.

LG Lythande



Total-OP
marivi

Hallo Jutta,

ich  habe im November 2009  eine Total-OP hinter mich gebracht(Entfernung von Gebärmutter und noch vorhandenem Eierstock).Ich teile Dir gerne meine Erfahrungen mit.
Als die Entscheidung zur OP anstand, hatte ich im Grunde gar keinen Entscheidungsspielraum mehr, denn die Schmerzen und Beschwerden waren unerträglich. Abgesehen von den ersten Wochen postoperativ, bin ich mittlerweile wirklich schmerzfrei- ein Zustand, den ich überhaupt nicht mehr kannte! Ich hätte allen Grund,Luftsprünge zu machen, aber danach ist mir gar nicht zu Mute.
Ich fühlte mich völlig ausgeweidet und amputiert .Der Hormonsturz nach Entfernung der Eierstöcke katapultierte meinen Körper in ein völliges Chaos mit Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Schwindel, Kollapsneigung ,Depression etc. Mein ansonsten gutes Körpergefühl war kaputt und erst ganz langsam mit viel therapeutischer Unterstützung auf allen Ebenen wird mein Leben wieder "normaler", aber eben doch völlig verändert. Die klimakterischen Beschwerden waren bis vor 4 Wochen trotz Östrogentherapie extrem stark; jetzt wirds allmählich erträglicher. Meine Leistungsfähigkeit und Kondition ist nach wie vor sehr eingeschränkt; das bezieht sich sowohl auf das Private wie auf den Job. Ich war 3 Monate krankgeschrieben. Ich schaffe meinen Job nur unter großen Kraftanstrengungen und werde meine Stelle jetzt reduzieren. Anders ist es für mich nicht machbar. Wenn ich mir selbst die Frage stelle: würde ich die Entscheidung zur OP nochmal treffen? Meine Antwort lautet :ja. Trotz aller Schwierigkeiten, die mich zunächst ins Bodenlose fallen ließen, bin ich sooo froh, schmerzfrei zu sein! Mittlerweile fasse ich wieder Vertauen in meine eigenen Kräfte und mit viel (!)Zeit und Unterstützung (Ärzte/Therapeuten,Partnerin,Freunde) werde ich wieder Spaß am Leben haben.
Hoffentlich kannst Du für Dich die richtige Entscheidung treffen. Hol Dir alle Hilfe und Beratung, die Du brauchst. Wenn es von den Beschwerden her geht, laß Dir Zeit mit Deinem Entschluß.Es ist und bleibt ein schwerwiegender Eingriff.

Liebe Grüße
Marivi

 

 

 



Hormonersatztherapie
ambrosia

Hallo Mopi,

wie schon mal beschrieben habe ich alles durch 15 Jahre Valette, wo ich immer krank von wurde bzw mein Immunsystem völlig schwach von wurde und ich immer Magen und Darmgrippe bekam. Immer im Wechsel GnRH Therapien mal vier Monate und dann mal sechs Monate usw. nachdem ich dann nichts mehr hatte keine Gebärmutter und keine Eierstöcke ging es los. Ich war auch davon überzeugt ich muss unbedingt Östrogene haben da ich viel zu jung bin und man viel zu schnell veraltert. Aber nachdem mein Mann über Stunden im Internet über das natürlichte Progesteron gelesen hat waren wir der Meinung, dass ich einfach in dem Sinne nicht ganz richtig behandelt wurde, da die Östrogene ja auch die Endometriose fördert und viele Dinge mehr. Dann hatte ich plötzliche mit der Schilddrüse zu tun usw. Ich hatte das Estradot 25, Estradot 50, Estragest 25 aber immer nach einer gewissen Zeit bekam ich wieder Schmerzen dann nahm ich wegen diesem Brustspannen eine Woche lang das Promulut und sie ging das immer wieder von vorne los. Trotz das alles entfernt war bekam ich Zysten, das Problem war halt, das mein linker Eistock in der Beckenwand gesessen hatte und somit damals nicht ganz korrekt entfernt werden konnte ohne Eierstockszellen zurückzulassen und das war mein Problem. Trotzdem das alles entfernt war hatte ich zuletzt einen Östrogenspiegel von 206 und somit eine Östrogendominanz was wir nur durchs Internet herausbekamen. Ich hatte jetzt eine Op im Frebruar und da wurden hinter der Beckenwand im Bauchfell Endo gefunden und Ovarreste. Ich hoffe, dass es jetzt nachdem es meine 28 Op gewesen ist endlich Ruhe einkehrt und ich jetzt mit dem natürlichem Progesteron erfolg haben werde. Nach ca einem Monat lass ich mir die Werte noch mal alle entnehmen und dann bin ich gespannt wie der Östrogen, Progesteron und die Schilddrüse sowie die Werte der Nebennieren ausfallen.

Was ich interessant finde, ist ja die Sache die in Holland und England geforscht wurde, nur wie sieht das aus ich habe die Gebärmutter seid 2004 nicht  mehr und trotzdem Endometriose. Ich weiss, dass die Endometrioseherde sich durch die Blutungen vermehren aber sie ist auch Hormonabhänig, wie erklären die Forscher sich das. Also irgendwie äh............

 Liebe Grüße

Ambrosia

 



Endokrinologin - Hormone - natürliches Progesteron
mopi

Hallo Ambrosia,

ich bin ja noch immer am überlegen, ob ich nun das Testosteronpflaster (Intrinsa) für die Sexlust und Vagifem (Vaginaltablette= Estradiol) für die Scheidentrockenheit nehmen soll. Denn irgendetwas muss ich glaube ich machen, so ganz ohne Sex will und kann ich auch nicht leben. Mein Mann hat sehr viel Verständnis nur wie lange noch?

Leider hat bis jetzt auf meine Frage Efrahrung mit natürliches Progesteron-Vagifem-Testosteronpflaster keiner geantwortet. Ich auch bereits in einem Forum nur für Total-Operierte Frauen "Femica.at". In Österreich sind sie der Problematik auch anders aufgeschlossen z.B. muss man dort mittlerweile das Testosteronpflaster nicht mehr selber bezahlen! Hier in Deutschland gilt es immer noch als "Life-Medi."

Auch ich habe Probleme mit der Schilddrüse (=unterfunktion) Hashimoto. Dieses wurde auch erst nach meiner Total-Op erkannt. Ich bin jedoch überzeugt, dass gerade wir Endo-Patientinnen ganz oft von Schilddrüsenproblemen betroffen sind und dieses in der "aktiven Zeit" nicht berücksichtigt bzw. erkannt wird. Ein großes Problem sehe ich auch in der Östrogendominanz, wir werden ständig mit künstlichen Hormonen entweder ruhig gestellt bzw. bei Kinderwunsch wieder gepuscht. Dieses ständige auf und ab kann für den Körper nicht gut sein!

Ich selber habe durch die ganze Hormonbehandlung mehr als 20 Kilo zugenommen und habe nun Probleme (trotz Bewegung, wenig Essen, kein Naschen) dieses wieder zu reduzieren. Die Endokrinologin kontrolliert mein Blut noch speziell - bzgl. Fettverbrennung. Ich bin mal gespannt.

Ich möchte gerade daher jeder jungen Patientin hier raten, sich speziell auch von einer Endokrinologin untersuchen zu lassen, denn hätte ich vieles vorher gewusst, wäre mir und vielen anderen Frauen einiges erspart geblieben. Speziell auch in der "aktiven Zeit" und auch Kinderwunschpatientinnen sollten sich über das natürliche Progesteron informieren, bevor alles zu spät (TOTAL-OP oder GM-OP) ist.

--

Liebe Grüße Mopi