Entstehungstheorien
dr.julia

Hallo Ihr Lieben!

Ich hab da mal eine indiskrete Frage an Euch alle:

Seid Ihr orgasmusfähig?

Habt Ihr Geschlechtsverkehr mit Orgasmen während der Periode?

Und mich interessiert auch, ob das beides der Fall war, BEVOR die Endometriose ihre ersten Symptome zeigte und dann evtl wegen Schmerzen (oder dauerhafter Beziehung mit Alltags-Stress) der Sex zur Nebensache wurde.

Um Eure Hemmungen abzubauen: ICH konnte Sex bis zu meinem 30. Lebensjahr als Lieblingsbeschäftigung bezeichnen und hatte ständig Orgasmen, auch während der Periode.

Nicht rotwerden   Kiss

Antworten!

Dankeschön!!!

Eure Julia (thorakale und abdominale Endometriose, gelungene Hormontherapie mit Amenorrhoe seit 2003)



Genauso ist es. Ein
Tess

Genauso ist es. Ein Psychotherapeut oder Psychiater setzt an einem ganz anderen Punkt an der für uns nötig wäre.

Sie können Schizophrenien, Zwangsstörungen, Phobien und was es eben alles so gibt sicherlich gut behandeln, sei es mit Therapien oder Medikamenten. Aber bei Endo muss man anders ansetzen. 

Ich war bei einem HP für Psychotherapie, die arbeiten ganz anders. Da musst du nicht stundenlang von deiner Krankheit reden, sondern sie versuchen ganz andere Dinge rauszufinden. Und irgendwann merkst du, hoppla das könnte sehr wohl ein Auslöser für meine Krankheit sein.

--

Liebe Grüße, Tess



Hallo Tess,  das hört sich
lila

Hallo Tess, 

das hört sich doch mal sehr gut an.

Da gibts doch auch die "Kineologie" (um Gottes Willen, ich hoffe ihr wisst was ich meine). Das mit der Beweglichkeit der Augen. Leider bin ich finanziell nicht so stark bestückt, als dass ich mir sowas leisten könnte...  Vielleicht mach ich mal eine Zusatzversicherung bei der KK die auch sowas übernimmt...



Antriebsfeder / Motivation
dr.julia

Hallo Mädels,

tja, mit der Psychosomatik..., das ist so eine Sache.

Wer belegen möchte, dass Krebs eine psychosomatische Komponente hat, findet dazu genug Studien.

Wer das Gegenteil belegen möchte, findet nicht viel weniger Studien.

Die Psyche macht definitiv einen viel größeren Anteil aus, als allgemein angenommen wird. Das sehe ich besonders bei meinen sterbenden Patienten. Wer leben will, bis zB in einem Monat der Urenkel getauft ist, der überlebt meist auch - auch wenn ihm niemand mehr länger als eine Woche gegeben hätte. Wer sterben will, obwohl die körperlichen Befunde eigentlich noch gar nicht so gravierend sind, der stirbt in der Regel auch.

Meine Antriebsfeder auf der Suche nach unseren Gemeinsamkeiten...

...ist die Tatsache, dass ich mich nicht damit abfinden kann, dass der Mensch zum Mond fliegt, Unsummen für die schwachsinnigsten Therapien von bereits halbtoten Menschen ausgibt und die Endometriose nicht mal bekannt ist bei den meisten Ärzten. Und das, obwohl etwa jede fünfte Frau im reproduktionsfähigen Alter betroffen ist.

Ich bin oft so enttäuscht von der Medizin..., von unreflektierten Meinungsübernahmen..., von gefährlichen Kollegen..., von profitgierigen Pharmaunternehmen...

...ach  - ich bin jetzt still. Muss meine aktuelle Grundsatzverzweiflung ja nicht jedem aufdrücken.

Frown

Julia

 



Hallo ihr Lieben, also
Sissi

Hallo ihr Lieben,

also m. E. ist das mit der Psychosomatik so komplex wie die Theorien über die Entstehung des Universums....es gibt vieles was sehr sehr nah an der Lösung zu sein scheint und doch ist im Endeffekt wieder viel Spekulation oder Kontroverses dabei... die Zusammenhänge zwischen der Psychosomatik bzw. dem was zwischen den Neuronen so hin und her gefunkt wird, und dem "Körper" an sich...der daraufhin molekulargenetische Mechanismen in Gang setzen könnte, die zur Krankheitsentstehung führen......ist meiner Meinung nach ebenso schwer zu beantworten wie die Frage nach dem Warum der Existenz unseres Seins überhaupt ... ich glaube dass ich in meinem Leben weder für das eine noch das andere eine Antwort finden werde.

Damit will ich nur ausdrücken, dass die Geschichte mit der Psychosomatik, der Beeinflussung Geist-Körper-Geist oder Körper-Geist-Körper, nicht falsch ist, aber eben schwer... so kann ich mir gut vorstellen wie Dr.Julia schreibt, dass es Studien in die eine und die andere Richtung gibt......vielleicht stecken auch hier hinter einigen Studien wiederum Pharmaunternehmen, die sich daraus Gewinne für bestimmte Mittelchen versprechen...z.B. Antidepressiva (kommen in der Onkologie auch nicht nur rar verschrieben vor). 

Die Frage danach warum wir krank werden, glaube ich wird auch in diesem Jahrtausend keiner mehr beantworten können (vorher ist eher die Sonne schrott)....denn man kann zwar die Pathogenese bis ins kleinste Detail immer weiter ausschlüsseln......Beispiel: Viren (zum Beispiel der Epstein-Barr-Virus ) können sich  "ins Erbgut einschleichen" und dort bestimmte Gene (die dafür sorgen, dass Zellen sich nicht ungehemmt, wie bei Krebs, teilen) verändern, sodass Krebs entsteht.........gut dann hat man die Frage geklärt wie z.B. genau dieser eine Krebs entstanden ist........aber warum ist denn der Körper so schwach, dass genau dieser Körper es nicht schafft das Virus zu bekämpfen oder auszuschalten....sodass eben dieser Virus kein Krebs verursachen kann......warum kriegen manche vom EBV (Epstein-Barr-V.) Non-Hodgkin und andere nicht? Also da wuselt man sich doch immer tiefer rein, bis man an der Grenze steht und das wirlkliche "Warum?" eben doch nicht beantwortet werden......und genau da fangen die Theorien an über die Psychosomatik zu spekulieren....nur den Beweis zu erbringen ist nahezu unmöglich und dann muss man halt sehen, was dem einen oder anderen hilft........ich bin aber selbst der Meinung, dass eine verletzte Seele Krankheiten bedingen kann; weshalb aber eben gesunde Seelen trotzdem kranke Körper besitzen können......die Psychosomatik ist sicher nur ein Faktor und nicht das Absolut.

Ach macht irgendwie Spaß darüber nachzudenken und zu schreiben.........:-) Tolles Forum! ;)

Und zu Dr.Julia: 

Also endlich......ich kanns nur laut betonen: Da wird endlich die Wahrheit ausgesprochen; viele andere sprechens einfach nicht aus, weil sie sich nicht trauen oder weil sie sich nicht um die Wahrheit kümmern.... .. Medizinstudenten oder Ärzte, die sich gleich bei der Schweinegrippe drauf losimpfen lassen haben....sorry aber da habe ich mich gefragt, wie DIESE Personen denn dann noch Patienten ->richtig<- helfen wollen, ....wer weiß, wenn sie am eigenen Leib Schwachsinn mitmachen, wie sie dann kopflos andere Menschen zustopfen. Gut das ist jetzt meine persönliche Meinung und medizinisches Personal soll sich bitte nicht zu sehr angegriffen fühlen; aber ich kenne  einen österreichischen Arzt, der nun eine MS-ähnliche Krankheit hat aufgrund der FSME-Impfung.......DANACH hat er sich drum gekümmert mehr über Impfschäden zu erfahren und ...darum gings dann bei Weitem nicht mehr nur um diese Impfung....und dann erst (wie so oft) ist er auch hinter die wahren Machenschaften der Pharmaindustrie gekommen....Machenschaften meint hier vor allen Dingen ******(seine Worte)und wenn ich noch weiter gehe (noch darf man ja die freie Meinung äußern) ist die WHO ******....aber ich will es nun auch nicht zu sehr zuspitzen. Damit wollte ich meinen Wut loslassen; der Patient und Laie glaubt inständig man würde ihm helfen wollen und leider ist die Wahrheit so hochkomplex, dass ein Laie, ein Patient und meistens auch die Mediziner gar nicht wahrnehmen und differenzieren können zwischen Realität und Schattenspiel (gehöre selbst dazu...ich bin nicht tief genug vorgedrungen um die ganze Wahrheit zu kennen bemühe mich aber). Bei manchen Chemotherapien sieht es in den Motiven auch nicht besser aus.....und die Uni xy hat diesbezüglich auch schon einen riesen, zum Glück öffentlich gewordenen Fehler, gemacht-> Studie-> gesehen (CT) dass Chemo nicht anschlägt, sondern im Gegenteil-->weitergemacht, den Patienten im Unwissen und guten Glauben gelassen; gab vor geraumer erst eine Doku im TV drüber. So das ist nun nicht gegen die Uni xy. sondern nur ein allgemeines Beispiel für das Ausnutzen von Patientengutgläubigkeit und deren Hilflosigkeit in Krankheit.....kranke Patienten können nur hoffen und dem Arzt vertrauen, dass er das Bestmögliche für sie rausholt.......und das geschieht auch in den meisten Fällen, so hoffe ich, aber eben nicht immer und manchmal verstreicht einfach wertvolle Zeit und manchmal ganze Leben..........und wo wir beim Dahinsiechen von Leben sind : Warum sterben so viele an multiresistenten Keimen? Weil man zu faul ist etwas dagegen zu machen?(einfache Methoden).....Richtlinien sind leider keine Gesetze, hat Dr xy heute im 3sat ganz gut darstellen können....(in diesem Sinne mache ich Werbung für die Uniklinik Münster, weil ich meine, dort noch am Besten aufgehoben zu sein bezüglich MRSA etc.......ist aber subjektiv angehaucht)

 

.....jedenfalls @Dr.Julia: es ist wirklich wahr und alles andere als übertrieben, wenn du schreibst, dass Ärzte gefährlich werden können: ich setze eines drauf und sage: lebensgefährlich.....ist leider so (zum Glück aber selten!?)......in Bezug auf die Endometriose und die Medizin:

Wo sind die großen Fortschritte???? Also: Hätte sich die Technik so langsam oder schnell wie die Medizin entwickelt, dann gäbe es nicht mal Telefone, sondern wir wären noch immer bei Rauchzeichen.....

Komme mir keiner mit dem Argument: Ja ...wir leben aber doch viel länger als die Menschen früher.... JA, aber das haben wir mehr der Hygiene und der Agrarwirtschaft zu verdanken..........

So nein Letzteres ist einfach zugespitzt, mit einem Hauch, so meine ich, Wahrheit... manches muss man eben extrem sagen, damit am Ende wenigstens noch ein Funken über bleibt.

Liebe Grüße und allen hier noch eine erholsame und einigermaßen schmerzfreie Nacht.......(zum Ursprungsthema noch ganz kurz: meine Orgasmen sind äußerst schmerzhaft, bzw der Bauch danach...ich weiß nicht ob das die Theorie unterstützt....aber bin zumindestens neugierig geworden und werde mal meinen Prolaktinspiegel untersuchen lassen.......ah da hab ich doch noch kurz etwas zu schreiben: ich meine, nachdem ich eure Argumente gelesen habe, auch, dass es notwendig ist in die Tiefe der Endokrinologie hineinzubegeben.....ich wäre mal für Hormonstatus machen lassen, soweit mein kleines Wissen Argumente dafür aufbringt.......aber mein Gyn sagt, dass sei unnütz...hm, vielleicht hat er Recht, aber für das Wälzen der Literatur fehlt mir gerade die Zeit...hmpf)

 

so nun Ende, schönen Abend noch :-)

--

„Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen, zum Beispiel der Relativitätstheorie.“ (Albert Einstein)



Hi Sissi und Julia, das war
Ricky68

Hi Sissi und Julia,

das war jetzt sehr interessant :-)

Nochmal zur Psyche und sterben. Mein Stiefvater ist vor ein paar Wochen, innerhalb zwei Wochen verstorben, ich bin mir sicher, weil er sich so entschieden hat.

8 Jahre hat er gegen die Krankheit ALS gekämpft, mit Bärenkraft. Als meine Mutter nicht mehr konnte, ihn ins Krankenhaus wegen Verschleimung brachte und ihm danach sagte, dass er in eine Pflegeheim muß,starb er - rasend schnell. Davor wurde mir vom Arzt noch bestätigt, dass er ansonsten fit sei.

Und zu Auswirkungen der Psyche auf den Körper mit ihren chemischen Reaktionen... Früher hätte man sich bestimmt nicht vorstellen können, doch mittlerweile ist wohl belegt, dass schwer traumatisierte Personen dies weitervererben.- die Folgen. Wie genau könnte ich nun nicht sagen, aber ich stelle es mir so vor, dass nach einem Trauma die Neuronen oder das Ebgut verändert werden kann.

So und nochmal zur Orgasmustheorie, abgesehen davon dass ich nun schon wieder nach GV blute - was aber vielleicht (hoffentlich)mit den Gestagen und der empfindliche Schleimhaut zu tun hat, spüre ich seit dem ich darauf achte noch Stunden - bis in den nächsten Tag hien - ein ein leichtes Ziehen und Krämpfe.  Aber wäre es nicht auch möglich, dass dies von der organischen Reizung der Gebärmutter kommen könnte?

LG

--

Lieben Gruß

Ricky



Zum Erbgut... Es gab mal
lila

Zum Erbgut...

Es gab mal eine Studie die eine Erkrankung von Ur-Enkel auf eine Hungersnot zurück führte. Demnach veränderte sich das Erbgut durch die geringe Nahrungsaufnahme und kam dann in den Erben als Krankheit zum Vorschein. Nun fragt mich bitte nichts genaueres! Jedenfalls wurde eine Veränderung des Erbgutes durch Umwelteinflüsse belegt. Das können ja auch andere, Beispielsweise psychische Einflüsse sein.  

Kann man auch in der Zwillingsforung beobachten. Meines Wissens nach ändern sich die Erbanlagen im laufe eines Lebens. Jetzt nicht die DNA, aber Erbgut. 



Vererbung
Heidi

Hallo!

Ich bin 43j u habe Endo jetzt operiert u endlich schmerzfrei!

Das mit dem Orgasmus Fähigkeit muss ich sagen nie Probleme!

3 Kinder u in jeder Situation wenn ich gesund war super!

Sowie alle Frauen in meiner Fam.

Aber meine Schwester hat auch Endo …u in meiner Familie kenne ich  die Geschichten der Omas mit ca 40j haben Sie mit Sex aufgehört weil es so weh tut!

Auch hat meine Tochter mit 23j schon starke Unterleibs Beschwerden!

Jetzt kämpfe ich das Sie endlich zu einen gescheiten Arzt geht!

Ich glaube das das schon vererbbar ist auch die Umwelt spielt eine große Rolle!

Ich bin schon sehr Körber feindlich aufgewachsen auch war meine Ernährung mangelhaft!

Aber bei meiner Tochter war alles Ok !

Also  ich glaube das einige Faktoren zusammen treffen müssen!

Man sagt 30 %sind es die Gene  ich habe sehr großen Wert auf gesunde Ernährung u Alternativ  Medizin gelegt!

Aber wenn Sie es von mir bekommen hat u es auch von meiner Seite ein starker Verdacht besteht das es auch bei der Vater Seite so war !

Sind es dann 60% also fix das man es bekommt!

Leider gibt es diese Krankheit officel zu kurz aber das ist meine Theorie!

Liebe Grüße

Heidi