Der gleiche Typ
Ricky68

..wir haben uns kürzlich einmal ausgetauscht über verschiedene Eigenarten, da früher im Raum stand, dass Endo vorallem "Karrierefrauen" bekommen.

Kürzlich war ich das erste Mal in einer Selbsthilfegruppe . Nach einer Weile fiel mir dieser Aspekt wieder ein, da ich mich in dieser Runde von der ersten Minute an wohl gefühlt habe. Mir kamen die Frauen sehr vertraut vor, so, als ob ich sie ewig kennen würde. Irgendwann dachte ich, dass wir uns alle irgendwie ähnlich waren. Sehr aufgeschlossen, etwas aufgedreht, Powerfrauen eben. Wir hatten enorm viel Spass, haben total viel gelacht und dann aber wieder ernsthaft uns ausgetauscht, auf hohem Niveau.

 Vielleicht gibt es doch eine Art Charakterähnlichkeit. Ist vielleicht abgedreht, aber es hat auch einen anderen Grund. Mein Stiefvater ist kürzlich im Hospiz an ASL gestorben. Dort sagte eine Schwester, dass sie schon viele Patienten hatten, mit diesem Krankheitsbild und von der Art, vom Verhalten her wären sich alle sehr ähnlich gewesen.

Was meint ihr? Also die Ähnlichkeit in der Selbsthilfegruppe war enorm auffallend, fand ich...

 

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Lieben Gruß

Ricky



So wie Du diese Frauen
naja27

So wie Du diese Frauen beschreibst würde ich mich auch dazu zählen! Smile

Wer weiss, vielleicht ist da etwas dran.... Smile



Gemeinsamkeiten
ELM

Also auf mich würde diese Beschreibung auch passen, aber bei meinen Krankenhausaufenthalten in den vergangenen Jahren habe ich sehr verschiedene Frauen-Typen mit Endometriose kennengelernt.

Da war die Nageldesignerin die zwar immer etwas aufgedreht wirkte, aber dann auch wieder total wehleidig war wie ein kleines Kind, also definiv keine Power- oder Karriere-Frau.

Dann die liebenswerte und immer mit ihrem Freund herrumkuschelnde Köchin. Sie war sehr ruhig und zurückhaltend, aber so wie sie ihrer erste Bauchspiegelung weggesteckt hat, war da schon Power zu erkennen, aber Karriere-Frau? Sie schien eher der Familien-Typ zu sein.

Dann die Öko-Frau, die schon ein Kind hatte und der Ansicht war, da sie alle Vegetarier sind, kann sie so ein Krankheit gar nicht haben und sie holt sich da noch mal eine Meinung ein, denn es kam ihr auch seltsam vor, dass von drei Frauen (die wir uns das Zimmer teilten) zwei Endometriose haben. Etwas wovon sie bis zur Diagnose nach der BS noch nie gehört hatte. Was sie beruflich gemacht hat weiß ich nicht mehr. 

Und Frau Nr. 4 war eine totale Power-Frau. Sie war zwar auch noch Studentin (Lehramt glaube ich), aber sie betrieb auch mit ihrem Mann und den Schwiegereltern einen Reiterhof. Es gab neben dem unerfüllten Kinderwunsch nur ein Thema Pferde, Pferde, Pferde. Sie war auch ein etwas hibbeliger Typ.

Und ich selbst bin als Langzeitstudentin mit Sicherheit keine Karrierefrau. Powerfrau? Vielleicht, sonst würde ich diese ganzen Krankheiten psychisch nicht so gut verarbeiten können.

 



Karriere wollte ich mal,
naja27

Karriere wollte ich mal, aber ich hab mich dagegen entschieden. Ich möchte Familie, weil ich selbst keine intakte Familie hatte. Powerfrau, auf jeden Fall! Nachdem was in meinem Leben alles schon passiert ist, hab ich mich immer durchgekämpft und mir geht es gut! Smile



das wär schön, wenn diese
sandramaus

das wär schön, wenn diese these stimmen würde. mich selbst würde ich als powerfrau bezeichnen, aber ich habe da auch schon andere leute kennengelernt,

leute, die ihre krankheit verleugnen und denen es egal ist, dass sie ohne behandlung vielleicht keine kinder bekommen können, weil schließlich wollen sie ja

jetzt noch kein kind sondern erst später. sowas würde ich nicht als powerfrau bezeichnen.

 

lg sandramaus



Also, hier kommt mal mein
lila

Also, hier kommt mal mein Senf mit dazu ;)

Die Ursache der Endo ist ja noch nicht geklärt. Eine Vermutung weshalb es immer häufiger vorkommt ist, dass Frauen heute erst wesentlich später gebären und schon recht früh ihre Regel bekommen. Noch vor ein paar Generationen  war das Durchschnittsalter 17! 

Heute muss der weibliche Körper viel häufiger den Zyklus durchleben bevor er eine Pause wegen einer Schwangerschaft macht.

Vielleicht liegt es daran, dass viele "Powerfrauen" erst relativ spät ans Kinder kriegen denken und so die Entstehung der Endo begünstigt wird.

Ich erinnere daran dass das biologisch beste alter zum gebären zwischen 17 und Anfang 20 liegt. Geschockt musste ich feststellen dass die Wahrscheinlichkeit im Zyklus einer natürlichen Schwangerschaft schon ab 25  sinkt. Unter 25 sinds glaub ich 25% und dann gehts schon los ;)

 

Liebe Grüße, Lila 



Also wenn man davon ausgeht,
lila

Also wenn man davon ausgeht, dass mehrere Theorien stimmen, dann macht es ja schon Sinn. 

Die Endometriose muss sich nicht bei der ersten Regel äußern, bzw schon da sein!  



ähm, ich??? Zudem, wenn die
lila

ähm, ich???

Zudem, wenn die Theorie mit dem rückfließenden Mens. stimmt, dann sowieso...

Dennoch gibt es da ja auch noch die andere Theorie. 

Also abstreiten würde ich nichts, aber auch für nichts die Hand ins Feuer legen. Es gibt bestimmt Frauen die es schon vor der Mens hatten und welche bei denen es sich erst im Alter entwickelte!!!

 



hi, geb auch mal meinen senf
Franzi1202

hi,

geb auch mal meinen senf dazu.

also ich glaub endo auf eine typ frau zu reduzieren wäre zu einfach. zumal die wahre ursache von endo ja nicht einmal geklärtist. viele theorien stehn im raum und einige klinge logisch undmachen sinn, aber dennoch weiß niemand die wirkliche ursache.

ich bin mir nicht sicher ob ich eine wirkliche powerfrau bin, dennoch hab ich endometriose (sehr wahrscheinlich) diese erkrankung schleicht sich durch alle frauengruppen, viele wissen nur nicht das sie es haben oder trauen sich nicht, hilfe zu suchen, weil es doch mehr und mehr von unwissenden runtergespielt wird. ärzte familie freunde...



Hallo lila! Du machst mir
naja27

Hallo lila! Smile

Du machst mir Mut... Bin jetzt fast 27 und versuche seit über einem Jahr schwanger zu werden... Smile

Dachte ab 30 wäre es abnehmend!?

Liebe Grüße, naja



Hallo Naja,  das habe ich
lila

Hallo Naja, 

das habe ich gestern in einem Bericht gelesen und hat mich doch geschockt ;)

Aber nichts wird so heiß gegessen wies gekocht wird! Ich such mal den Beitrag (wenn ich ihn denn wieder finde).

 

Liebe Grüße, Lila 

 



..ich gehöre auch zu denen,
Ricky68

..ich gehöre auch zu denen, die Endo nicht seit "immer" haben. Oder aber ich bin die Queen der Verdrängung, oder so.

Also ich habe erst jetzt mit 42 Jahre und durch meine OP erfahren und leider erlebt, dass es Endo gibt. Gut, im Nachhinein hätten vielleicht ein paar Symptome darauf hingewiesen, wie zB ca 10 Tage Blutungen, Schmerzen im unteren Rückenbereich,Darmprobleme, aber sonst nichts.

Sorgen mache ich mir um meine kleine Tochter. Sie war noch nicht mal 11 Jahre, als sie ihre Blutungen bekam ( übrigens ein Powermädchen..;-) ). Ihre Tage daueren auch ewig, zudem hat sie meist ziemliche Krämpfe. Nun weiß ich seit Neuestem, dass Krämpe entgegen frühere Behauptungen nicht normal sind. Ich sorge mich, ob sie den Mist vielleicht auch hat. Es gibt eine tolle Broschüre, die sich an junge Mädchen wendet, die habe ich ihr einmal gegeben, aber das Problem ist, dass sie niemals zu einem Frauenarzt/ ärztin gehen würde.

 Noch mal zur Sache mit dem Einteilen bei Krankheiten. Bei manche Krankheten ist es tatsächlich so, dass vermehrt eine bestimmte Gruppe von Menschen eine bestimmte Krankheit bekommen. Einleuchtend dabei wäre zB Bluthochdruck bei Männer an der Börse und das sind auch oftmals Leute mit gleicher Persönlichkeit. Ist jetzt ein ganz einfaches Beispiel, aber warum sollte eine psychische Disposition nicht bestimmte Frauen treffen. Und das manche anders sind, dass kann auch eine Folge der Sozialisation sein...?Oder aber die Frauen die ich in der Selbsthilfegruppe traf und die hier schreiben sind Powerfrauen, die sich gerne intensiver mit etwas auseinandersetzen und deswegen im Forum schreiben oder sich in Gruppe treffen...

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Lieben Gruß

Ricky



http://www.urbia.de/magazin/k
lila

http://www.urbia.de/magazin/kinderwunsch/wenn-der-kinderwunsch-die-seele-belastet?page=4

 

@ lilie, 

ich habe ja nicht gesagt dass es ab 25 schwer wird. Nur dass es dann schon mit der Prozentzahl laut eines Berichtes den ich gelesen habe schon runter geht.

BTW, meine Mum bekam mit 28 Jahren gesagt dass ihr Körper sich nun schon auf die Wechseljahre vorbereitet.

Zudem muss man sich mal die Anzahl der Eibläschen bei der Geburt und dem 20. Lebensjahr einer Frau angucken. Aber das ist ja alles in der Norm!!! 



Eigentlich denke ich das ich
naja27

Eigentlich denke ich das ich im besten alter bin um schwanger zu werden! Ich glaube ich wäre es auch schon längst wenn mir die Endo nicht nen Strich durch gemacht hätte...

Na ja... Bis 30 sind es ja noch ein paar Jährchen! Smile

Meine Freundin behauptet übrigens das ab 25 generell der körperliche Verfall beginnt.Cool



Hallo Lilie,  ich glaube
lila

Hallo Lilie, 

ich glaube wir reden etwas aneinander vorbei Smile

Man sagt ja, dass ein Jahr "üben" absolut ok ist. Im oben geposteten Artikel ist eine Wahrscheinlichkeit von 20 bis 30% angegeben. Also die Chance in einem Zyklus schwanger zu werden. Mit zunehmenden Alter nimmt diese Wahrscheinlichkeit ab. Und diese Wahrscheinlichkeit nimmt laut diesem Artikel ab dem 25. Lebensjahr ab. Davon mal abgesehen dass wir nicht alle Fr. Mayer, Müller oder Schmidt sind.

Das sind alles ja nur "Durchschnittswerte". Bisher dachte ich auch, dass das "kritische" Alter mit 30 beginnt.  

Außerdem kam sie ja nicht in die Wechseljahre, sondern ihr Körper bereite sich darauf vor. Die Aussage des Arztes rührt wahrscheinlich daher, dass sich die Eibläschen mit jedem Monat rapide vermindern. Schon vor der Geburt befinden sich ca. 1 Millionen unreife Eizellen im Körper eines Mädchens. Gebraucht werden davon ca. nur 400 -500. Und wenn Frau in die Wechseljahre kommt sind die Eibläschen sozusagen fast "alle". 

Hier der Link: http://www.familienplanung.de/kinderwunsch/fortpflanzung/portrait-die-eizelle/

Weiß ja auch nicht warum dieser Arzt das so ausgedrückt hat. Ist ja was normales. 

 

Aber immer schön dran denken. Für ein Baby benötigt es "nur" eine einzige Eizelle Smile 

Also keine Panik machen lassen (immer leicht gesagt *ggg*)

 

Aber wieder zurück zum Thema. Bin gespannt was andere dazu noch sagen. 

Liebe Grüße, Lila 



interessanter Aspekt
tadea

Hallo zusammen,

habe Eure Diskussion jetzt seit dem Beginn mitverfolgt. Und die Meinung die Endo könnte schon seit der allerersten Blutung bestehen hat für mich persönlich einen interessanten Aspekt aufgeworfen.

Es ist unklar, ob es bei jeder Frau so ist, aber mir ist eingefallen, daß für mich die ersten "Tage" der absolute Wahnsinn an Schmerz waren, ich von meiner Mutter aber nur zu hören bekam, daß das eben so ist. Ich hatte dann den absoluten Horror vor dem nächsten Zyklus.

Kurz danach begann ich zu hungern und bin in die Anorexie gerutscht. War dann von meinem 12. bis 29. Lebensjahr schwer magersüchtig.  Nachdem ich das nach langem Ringen und einigen Kliniken überwinden konnte und meine Periode wieder einsetzte ging mit gut 30 J. der gleiche Horror wieder los. Und wieder wurde mir gesagt, auch von meiner FA, das das eben so ist. 

Die Endo wurde dann zufällig im vergangenen Jahr bei einer Hysterektomie entdeckt, nachdem eine BS 10 Jahre zuvor zwar einen Befund ergab, der darauf hindeuten hätte können, von den Ärzten aber nicht weiter beachtet wurde.

Die Hysterektomie habe ich dann meiner FA  auch nur abgerungen, weil es nicht mehr zum aushalten war (Adenomyose in der GB war dann letztendlich der Befund).

Jetzt kam mir der Gedanke, daß einer der Gründe für meine Anorexie wohl auch die Tatsache war, daß ich damals das "Frausein" als  etwas ganz schreckliches empfand, wenn man da alle 4 Wochen halb vergeht vor Krämpfe und Schmerz. Ich bin nun überzeugt, daß ich unbewußt durch die Hungerei verhindern wollte mich diesen monatlichen Qualen auszusetzen. Als Kind hat man da ja seine eigenen Gedankengänge.

Das macht mir jetzt vieles klarer. Dank Euer regen Diskussion oben!!!

Übrigens, bin auch eine Power-Frau. Karrieremässig ist in meinem Beruf nicht viel zu machen und auch mein Kinderwunsch ist leider unerfüllt geblieben.

Bin jetzt 43 J alt.

 

Liebe Grüße, Tadea



Power durch Endo?
ELM

Hallo,

also das Endometriose einen gewissen Typ Frau betrifft, bezweifel ich. Ich denke dass die Powerfrauen hier im  Forum das teilweise auch durch ihre Endo geworden sind. Dennn um die Schmerzen, die OP´s  und die damit verbundenen psychischen Belastungen aushalten zu können, muss man Power haben...

Was den interessanten Aspekt angeht. Ich habe meine Regel mit 11 Jahren bekommen und es waren von Anfang an starke Blutungen und Schmerzen. Ähnlich wie jetzt. Meine Mutter hat damals öfter in der Schule angerufen und ich konnte mit einer Wärmflasche auf dem Bauch zu hause bleiben. Ich weiß nach das ich mir vor 20 Jahren neben einer Barbie-Puppe von meinem Begrüßungsgeld bei Woolworth Camelia-Binden gekauft habe. Nach etwa einem Jahr wurde dann Eisenmangel bei mir festgestellt und nach dem meine damalige Frauenärztin noch ein paar Monaten mit anderen Präperaten versucht hat meinen Zyklus zu normalisiere und gescheitert ist, bekam ich mir 13 Jahren die Pillle. Die 12 Jahre danach in denen ich verschiedene Marken (Minisiston, Neoeunomin, Diane35) einnahm, hatte ich zwar einen geregelten Zyklus, aber die Schmerzen während der Menstruation waren immer da, mal mehr und mal weniger stark. Aber richtig krass wurde es erst wieder nachdem ich vor 7 Jahren aufgehört habe die Pille zu nehmen und 2006 wurde dann Zysten entdeckt. Nach der anschließenden der Bauchspiegelungkam dann die Diagnose Endometriose. Hatte ich die Endi schon mit 11 Jahre und haben die Pillen sie anschließend 12 Jahre im Zaumen gehalten. Keine Ahnung, aber ein wirklich interessanter Aspekt... 

lg

ELM



Huhu,   es gibt ja auch
Erdbeere23

Huhu,

 

es gibt ja auch gaaaaanz viele Statistiken, die belegen, wie viele Jahre (ich glaube im Durchschnitt waren es 7) vergehen, bis von den ersten Beschwerden endlich die diagnose endo kommt...

aber: ich kenne doch einige frauen, die nicht seit der 1. periode endometriose hatte. sogar ein paar, die früher nie schmerzen, auch keine geringen, hatten, wenn die regel kam. endometriose hat ja auch aktive und inaktive phasen- es muss nicht bei allen so sein, dass endo ganz früh kommt und bis zu den wechseljahren immer da ist. sie kann auch irgendwann kommen, dann wieder weg sein, nicht mehr wachsen, und nach jahren wieder aktiv werden......

bei mir selber wars aber schon so, dass ich seit der 1. regel mit 11 jahren während der mens sehr starke schmerzen und krämpfe hatte. das hat aber mit 23 nochmal deutlich zugenommen, kam außerhalb der mens auch dazu, und dann kam irgendwann die 1. op mit der diagnose.

@ricky: hast du mal überlegt, mit deiner tochter in eine teenagersprechstunde beim gyn zu gehen? da wird ja erstmal nur geredet und die angst genommen......sie könnte sich auch erstmal informieren- z.B. unter www.kids-hotline.de

da gibts ein forum "mädchen und pubertät" und dort dann einen beitrag zum 1. gyn-besuch. man kann sich dort auch anmelden und im forum posten, es gibt seit neustem auch ein forum für mädels und jungs unter 14, das speziell auf diese altersgruppe zugeschnitten ist.......da gehts zwar nicht um endo, aber um generelle ängste und wege, z.B. zum gyn zu finden....

ich finds auch mies, dass mädels immer gesagt wird, die schmerzen seien normal. für mich waren sie es auch immer, es hätte mir aber sehr geholfen, wenn eher jemand aufmerksam geworden wäre. da kann deine tochter froh sein, dass du ein auge drauf hast;)

LG



Hallo, mit 12 hab ich auch
naja27

Hallo,

mit 12 hab ich auch zum ersten mal meine Periode bekommen. Kann mich aber an den Zeitraum bis zum 15 Lebensjahr nicht mehr erinnern. Ab 15 weiss ich, hatte ich höllische Schmerzen wenn ich meine Tage hatte, fast zum ohnmächtig werden. Mit 18 bin ich dann zum ersten mal zu einem Frauenarzt gegangen, anstatt weiter nachzuforschen wo diese Schmerzen und der extreme Blutverlust her kommen, hat man mir die Pille verschrieben und gesagt, das wäre normal. Bis ich ca 24 war hab ich die dann genommen und war auch beschwerdefrei. Musste die dann aber absetzen, da ich immer schlimmere Migräne bekommen habe. Seit da an, war ich bis heute, fast 27, bei 3 verschiedene Frauenärzten und keiner ist mal auf die Idee gekommen das es etwas mit Endo zu tun hat. Es war eher ein Zufall das man das jetzt heraus gefunden hat, weil sich eine Schokoladenzyste gebildet hat...

Mein FA ist total überfordert, hat keine richtige Ahnung von der Krankheit und meinte zu mir vor ein paar Wochen noch, Schmerzen wärend den Tagen und mal beim Sex wären normal! So ein Spinner!

Ich ägere mich über die ganzen Ärzte, man hätte schon vor mindestens 9 Jahren feststellen können das es Endo ist und es wäre nicht so weit forgeschritten.

Hab auch gelesen, das im Durchschnitt 7 Jahre vergehen bevor es erkannt wird. Ist doch schlimm! Warum ist die Medizin da noch nicht soweit!? Wir fliegen zum Mond, aber Ärzte kommen nicht auf die Idee das es eine Endometriose ist!

Find es super wenn alle Mütter da bei ihren Töchtern eine Auge drauf haben, nur so kann es schnell erkannt und behandelt werden. Meine Meinung ist, lieber da eine BS zu viel, als hinterher eine zu wenig!

Unter einer Eisenanämie leide ich auch und dazu kommt noch das ich vegitarier bin. Also kann ich den Speicher gar nicht so schnell auffüllen wie er sich entleert.

Liebe Grüße