Europäischer Endometriose Kongress,
Siena, Italien, 29. November – 1. Dezember 2012.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.endometriosis-league.eu
Hallo Curly,
das ist mal eine tolle Geschichte. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht mit der Alternativmedizin. Inzwischen mache ich selbst eine Ausbildung zur HP.
Ich wünsche dir alles alles Gute für dich und dein Baby :-)
Hallo!
Möchte auch anderen Endo-Leidtragenden Mut machen. Ich hatte auch schwere Endometriose mit Blasen und Darmbeteiligung. Damit alle Endo-Herde entfernt werden konnten hatte ich zunächst eine 8 h OP und ein Monat später nochmals eine 3 h OP im KH Villach bei Dr. Keckstein. Kann Herrn Dr. Keckstein hier nur jeden wärmstens empfehlen - mit mir im KH waren auch viele Patientinnen aus Deutschland die ebenfalls zu ihm gekommen sind, weil er einer der besten in Europa sein soll.
Auf jeden Fall hat er alles entfernen können und ich habe danach gleich die Hormonspirale einsetzen lassen - 1 Jahr beschwerdefrei. Danach war der Wunsch nach einem Kind sehr groß und ich ließ die Spirale wieder entfernen. Und siehe da nach einem Jahr Wartezeit wurde ich wirklich auf natürlichem Wege schwanger. Bin jetzt in der 14. Woche und alles ist in Ordnung und natürlich keine Endo-Beschwerden mehr. Wie es nach der Schwangerschaft aussieht wird man sehen, aber ein zweites Kind wär noch geplant und danach am besten wieder Hormonspirale, da es so zu keiner Regelblutung und somit keinen Beschwerden kommt.
Also Kopf hoch allen Betroffenen - es gibt auch immer wieder positive Berichte.
LG Alex
Das macht wirklich Mut.... Nach den ganzen schlechten Nachrichten, sie man sonst bekommt oder auch liest, ist das eine der Schönsten :) *träum*
Alles Gute und geniesst die Zeit...
LG Blume
Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch an die werdenden Mamas
und vielen dank dafür, das sie dieses hier posten! Das macht wirklich Mut!!! Es ist super schön auch mal positive Sachen zu lesen, da guckt man doch plötzlich super gern hier ins Forum. Obwohl, war etwas unglücklich ausgedrückt, ich gehe gerne ins Forum und genieße die Möglichkeit mich mit anderen Betroffenen auszutauschen und einander gegenseitig zu stärken!!!
Aber solche Nachrichten machen einfach Mut. Mir hat man leider gesagt, das es ziemlich schwierig wird schwanger zu werden. Zur Endo kommen bei mir auch noch andere körperliche Beeinträchtigungen hinzu, aber ich will nicht aufgeben und unbedingt eine Familie mit meinen Mann gründen!!!
Ganz viel Mut, Stärke und Kraft an all unsere Ladys hier!!!!!
Hallo Curly,
das ist ja schön!!! Das macht echt Mut! Das man trotz Endo Grad 4, schwanger werden kann!!! Ich werde es auch einfach darauf ankommen lassen! Ich hab seit Juni meine Hormone abgesetzt und jetzt versuch ich halt schwanger zu werden. Mal sehen ob es klappt! Mein Gyn. meint es müsse so bald wie möglich passieren, weil sich sonst die Endo wieder zu sehr ausbreitet! Aber ich denke unter dem Druck, kann es ja nicht funktionieren, oder was meint ihr???
Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich?
P.S. In den Urlaub können wir momentan nicht fahren!
Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute!!! Pass auf dich auf!
LG Carmen
Hallo zusammen,
ich wollte doch auch gern mal meine Geschichte zum besten geben - zumal ich nie gedacht hätte, dass sie ein so gutes Ende nimmt.
Ich bin 30 und vor ca. 9 Jahren wurde die Endo bei einer Darmspiegelung entdeckt (durchgewachsener Herd) und bei einer späteren Bauchspiegelung bestätigt.
Endo Grad 4, kleines Becken, Darm, Blase, Gebärmutter, douglascher Raum, alles befallen. Nach und nach kamen andere Wehwechen wie eine Schilddrüsenunterfunktion hinzu. Über die Schmerzen die mich jeden Monat heimgesucht haben brauche ich hier wohl niemandem berichten. Die Hormontherapie habe ich für mich ausgeschlossen da ich schon auf die Pille echt sensibel reagiert habe. Auch wollte ich mich nicht einfach so operieren lassen, denn ich habe viel darüber gelesen, dass nur OP auch nicht wirklich den Nutzen erzielt. Somit habe ich mich Monat für Monat mit Dolormin und Co. und heissen Badern über Wasser gehalten. Wurde es unerträglich habe ich auch mal zu Gras gegriffen. Ich brauche auch niemandem zu erzählen, was das ganze in Beziehungen so anrichtet und wir derbe unnütz man sich manchmal vorkommt weil man einfach nicht mehr "funktioniert". Vorweg sei gesagt, dass ich in keiner meiner beiden langen Beziehungen in den letzten 8 Jahren verhütet habe und nie schwanger geworden bin (es hiess ja immer bei mir gehts eh nicht - wozu also mit Hormonen vollstopfen).
Vor ca. 2 Jahren wurde es wirklich sichtbar unerträglich. 10 Tage kaum essen und Schmerzen im Monat. Ein guter Freund hat mich darauf hin zu einer Heilpraktikerin "getreten". Dort habe ich Akkupunktur und Akkupressur bekommen. Zufällig fiel die erste Sitzung auf einen der Schmerztage. Als ich am nächsten Tag aufgewacht bin war ich schmerzfrei. Das war für mich das Wunder und das habe ich durchgezogen. Natürlich sind die Schmerzen immer mal wieder durchgekommen, aber nicht so lang und stark wie sonst. Mein Magen- und Darmtrakt hat nach den Sitzungen wieder richtig funktioniert und ich hatte hunger! Vor ca. einem Jahr habe ich das erste mal ohne Schmerzmittel aushalten können. Zudem hat sich meine Schilddrüse reguliert. Auch hier habe ich nie Hormone genommen und bei der letzten Untersuchung konnte keine Fehlfunktion mehr festgestellt werden.
Im Februar war ich nun mit meinem Freund im Urlaub, komme wieder, und bin schwupp: schwanger!!! Alles einfach so!!! Ich kann nicht sagen WAS es genau war. Ob die Behandlung, die Entspannung oder halt die genetische Passform meines Freundes ;-) - ich hab keinen Plan. Ich bin jetzt in der 19 Woche und es ist alles ok. manchmal zwickt die Blase etwas (das sind wohl Verwachsungen), aber damit kann ich leben.
Na ja, es weiss ja keiner ob die Endo wieder kommt nach der Schwangerschaft, aber da muss ich wohl abwarten. Es ist dennoch ein merkwürdiges gefühl diesen jahrelangen Begleiter nun eine Zeit nicht mahr an meiner Seite zu haben.... Auf jeden Fall habe ich in all dieser zeit gelernt hinzunehmen und loszulassen. Diese Krankheit hat mir viel über mich und meinen Körper verraten und ich hab gelernt zuzuhören.
Anmerken möchte ich noch einen Kleinigkeit. Die Behandlung hat mich ca. 1200 € gekostet bis ich keine Akkupunktur mehr gebraucht habe. Ein bisschen schade, dass die Krankenkasse nicht einen Penny dazuzahlt, denn wenn ich mal überlege was eine OP so kostet - geschweige denn die Kranktage dann verstehe ich das System nicht. Mir war es trotzdem jeden Cent wert.
Nun ja, ich wünsche allen Betroffenen ganz viel Mut und Kraft. Lasst euch nicht runter machen und geht euren Weg. Mein Weg war für mich genau der richtige.
Curly