Europäischer Endometriose Kongress,
Siena, Italien, 29. November – 1. Dezember 2012.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.endometriosis-league.eu
Hallo chica-bonita,
dass was Du da erzählst klingt jetzt nicht so toll. Die Frage ist natürlich, was genau Du mit Deinem Arbeitgeber dahingehend denn vereinbart hast. Selbstverständlich können auch mal Überstunden anfallen, aber das liest sich ein wenig so, als ob Du sogar über 40 Stunden im Durchschnitt pro Woche arbeitest. Ich empfehle Dir einfach das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen und ihn darauf hinzuweisen, dass er Dich für 30 Stunden angestellt hat und Du natürlich auch bereit bist Überstunden zu leisten, Du aber von Beginn an (so klingt es jedenfalls) wesentlich mehr Stunden absolvierst. Du kannst ihn ja auch mal darauf hinweisen, dass Du mit der Planung niemals Deine Überstunden wirst abbauen können. Und das ist der springende Punkt. Dann müssen diese nämlich ausgezahlt werden, wenn absehbar ist, dass Du sie nicht in Freizeit nehmen kann. Mal ganz davon abgesehen, dass Du das gesundheitlich auch nicht schaffst. Außerdem rate ich Dir genau aufzuschreiben von bis wann Du Überstunden gemacht hast, damit Du es noch später nachweisen kannst. Ganz wichtig ist hier jedoch, dass Du Dir die Überstunden vom Arbeitgeber gegenzeichnen lassen solltest. Dann kann er im nachhinein diese Stunden nicht mehr bestreiten.
Während dessen hast du immer noch die Möglichkeit Dir eine neue Stelle zu suchen, wenn für Dich absehrbar ist, dass er nichts an der Planung ändern wird. Ist immer schwierig was neues zu finden, ich weiß, aber es nützt ja nix.
Ich hoffe jedenfalls, dass sich alles noch zum Guten wendet und drücke Dir die Daumen!
Lieben Gruß
Struwelinchen
Hallo chica-bonita,
oh weh ich fühle mit dir! ich bin kellnerin in der gehobenen gastro.! ich muss den ganzen tag stehen und das stramm; stramm stehen damits gut ausschaut!
ich weiß wie furchtbar das ist, auch das schwere heben und viele laufen!
Ich weiß nicht wie gut es ist bei einem vorstellungsgespräch sowas zu erzählen! klar, es soll ja immer fair eingestellt werden etc. aber mal ehrlich wer tut das? wenn ich das erzählt hätte hätte ich meinen job zu 100% nicht! aber dafür habe ich einen neuen super netten chef der sehr viel verständniss hat, aber dafür muss ich auch ab und an in den sauren apfel beißen und durchhalten!
Wenn gar nichts hilf lass dich mal krankschreiben! klingt blöd ich weiß ...
aber der streß führt bei mir z.b. dazu das ich mords traurig werden weil ich so vor schmerzen leide und dass macht die schmerzen nur unerträglicher!
Kopf hoch, evtl findest du eine lösung mit der es leichter geht!
viele liebe grüße,
Mara
Danke für eure Tipps.
Ich habe mich jetzt erst mal krank gemeldet und werde gleich alles mit meinem Arzt besprechen.
Das was im Vorstellungsgespräch besprochen wurden ist, wurde bisher nicht eingehalten.
Ich habe sogar noch nicht einmal meine Zuschläge für die gearbeiteten Wochenenden bekommen.
Im Büro kennt niemand die Krankheit und informiert sich auch nicht drüber bzw. wenn ich
angefangen habe zu erzählen, dann hieß es gleich immer: "Tja, aber das geht halt allen Frauen
einmal im Monat so" - da habe ich nur gedacht, wenn ich die Schmerzen nur einmal im Monat hätte,
dann wäre es ja nicht so schlimm, aber ich habe sie fast jeden Tag und es ist echt unerträglich.
Ich habe mich schon oft zusammen gerissen und trotz Schmerzen gearbeitet, doch oftmals habe
ich vom Körper her auch keine Kraft mehr - weil auch dies sehr schlapp und müde macht.
Ich kann den ganzen Tag schlafen vor Erschöpfung und weil es das Einzige ist, wo ich die Schmerzen
mit den Schmerztabletten nicht merke.
Jetzt habe ich hier gelesen, dass man auch einen Antrag auf Behinderten / Gleichstellung stellen kann?
Das werde ich mit meinem Arzt nachher besprechen. Mal schauen, was er dazu sagt.
Was für Vorteile bringt es einem denn?
Ich meine, eigentlich wird man von niemanden wirklich verstanden, wenn man sich vor Schmerzen
krümmt und manchmal einfach nicht so kann, wie man möchte? Man sieht auf den ersten Blick
kerngesund aus, aber innerlich gehts einem aufgrund der Schmerzen sowas von schrecklich.
Bei mir versteht es irgendwie keiner im Umkreis. Ich wünschte mir, dass man mehr über die Krankheit
berichten würde und das mehr Verständnis herrschen würde.
Denn ich bin der Typ, der dann gleich am Grübeln ist und sich fragt, ob es wirklich nicht so schlimm ist,
wie die Menschen in meinem Umkreis behaupten?
Seit der Erkrankung habe ich selten Spaß gehabt, da ich mich aufgrund der Schmerzen auch total isoliere.
Wie sieht es bei euch im allgemeinem mit der Krankheit aus?
Hallo alle zusammen,
ich bin im Juni 2008 an Endometriose erkrankt und hatte seitdem auch schon 3 Operationen.
Nach der letzten OP im August 2009 ging es mir seither ganz gut, dazu muss ich aber auch
sagen, dass ich zudem Zeitpunkt krank geschrieben war.
Ich bin dann im Dezember bis Ende Januar auf Reha in Kassel gewesen, weil ich durch die
ganzen Operationen und die offenen Fragen, als auch die Vergangenheit, eine Depression
entwickelt habe. Im April war ich dann in einer Tagesklinik.
Fast ein ganzes Jahr habe ich nicht gearbeitet und im Juni 2010 eine neue Arbeitsstelle
angetreten. Es ist so, dass ich Altenpflegerin bin (24 Jahre jung) und extrem viel Arbeiten
muss, dabei bin ich nur auf 30 Stunden / Woche eingestellt. Ich arbeite meist 12 Tage
durch, habe dann 2 Tage frei und so gehts dann auch immer weiter.
Ich habe schon im Büro angesprochen, dass es so nicht geht und ich merke, dass ich total
erschöpft bin und nach der Arbeit den ganzen Tag am Schlafen bin.
Jetzt haben auch die Schmerzen wieder angefangen und blute wieder unmengen viel.
Nun war ich zwei Tage krank geschrieben und muss morgen wieder ran und mein Dienstplan
hat sich nicht geändert. Ich bin auch schon auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle,
wo ich eine geregelte Arbeitszeit habe, am besten in einer Tagespflege für Senioren,
doch eine Stelle ist in dem Raum schwer zu bekommen. Was würdet ihr machen?
Im Vorstellungsgespräch habe ich von meiner Krankheit erzählt, mein Arbeitgeber zuvor
hat die Krankheit akzeptiert und hatte vollstes Verständnis gehabt, was kann ich beim
jetzigen Arbeitgeber tun??
Wenn ihr einen Rat habt, wäre ich euch echt dankbar.
:-(
Scheiss Endometriose!!!