Europäischer Endometriose Kongress,
Siena, Italien, 29. November – 1. Dezember 2012.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.endometriosis-league.eu
Hallo Michaela,
das hört sich aber wirklich nicht so toll an, aber ich kann die Situation gut nachvollziehen, da ich auch schon das ein oder andere Mal notfallmäßig ins KH bin. Bei mir wurde letzte Woche auch die Adenomyose diagnostiziert und geraten die Gebärmutter zu entfernen. Ich habe auf lange Sicht schon damit gerechnet, da ich auch schon seit einigen Jahren mit Endo und Verwachsungen kämpfe. Was ich bisher gehört habe, sollen die Schmerzen besser werden, da man ja keine Blutungen mehr hat. Bei mir sind die Schmerzen zu dieser Zeit am stärksten und da ich seit einigen Monaten leider 2 - 4 Mal im Monat blute, sehe ich das als einzige Chance wieder ein schönes Leben zu haben.
Wir haben einen kleinen Sohn und heute wissen wir was für ein Wunder es eigentlich ist, dass es ihn gibt.
Ich wünsche dir alles Gute und den Mut zur richtigen Entscheidung.
LG
Sunnydin
Hallo Michaela,
von mir kann ich dir nur sagen: ich hatte auch Adenomyose und ohne Gebärmutter geht es mir besser. Die Schmerzen waren bis zu einem halben Jahr nach der OP noch da, was normal sein soll. Obwohl ich vor der OP wußte, was auf mich zukommt, hatte ich ein totales seelisches Tief, was auch normal sein soll.
Aber im Nachhinein kann ich nur sagen, dass es für mich die richtige Entscheidung war. Wenigstens diese Schmerzen sind nun weg und das ist auch gut so. Nicht einfach, sich dafür zu entscheiden, aber ich hatte damals einen tollen Operateur, der das mit mir telefonisch öfter durchgesprochen hat, er hat mich nicht gedrängt und war einfach nur lieb. So war es dann auch ganz allein meine Sache, zu der ich heut voll stehe.
LG
Hägar
Hägar,
darf ich dich fragen bei welchem Arzt du warst/bist?
Im Krankenhaus wurde ich operiert von Dr. med. Rüdiger Müller, Achenbach Krankenhaus in Königs Wusterhausen. War mit der Betreuung dort sehr zufrieden auch mit der Aufklärung. Ich wurde genau darüber informiert, was diese Diagnose für mich bedeutet. Er hat mir auch gesagt ich kann es erstmal mit der Spirale bzw. Pille versuchen, aber er macht mir keine großen Hoffnungen, dass ich dadurch schmerzfrei sein werde. Er meinte bei der Spirale hätte ich schon beim Einsetzten kaum auszuhaltene Schmerzen, da die Gebärmutter schon so schlecht aussieht.
Ich werde es erstmal mit der Pille probieren und wenn es nicht besser wird, wohl die Entfernung der Gebärmutter in Betracht ziehen.
Vielen Dank für Eure Antworten.
Ich habe nun zu lange gewartet, jetzt wurde die BS notfallmässig durchgeführt. Also konnte nicht erst Abwarten ob die Belara hilft gegen die Schmerzen. Hatte so starke Schmerzen, dass mein Kreislauf zusammengebrochen ist und mein Mann hat den Notarzt gerufen und dann ging es ganz schnell - ab ins Krankenhaus und gleich BS. Nun steht die Diagnose fest Adenomyosis uteri. Diognose wurde gesichert und mein Kreislauf stabilisiert, dann wurde mir gesagt ich sollte mich damit auseinandersetzen, dass früher oder später meine Gebärmutter entfernt werden sollte, da meine Gebärmutter schon stark vergrößert ist und unter der BS wohl nicht sehr gut aussieht. Ich kann froh sein dass ich überhaupt Kinder bekommen konnte und die Fehlgeburt letztes Jahr wohl auf diese Diagnose zurückzuführen ist. Ich bin ganz schön geschockt, hatte immer noch gehofft dass der Verdacht nie bestätigt wird, daher habe ich in die BS vorher nicht eingewilligt. Nun soll ich die Belara 3 Monate durchnehmen und dann soll ich wieder zur Kontrolle kommen. Ich habe schon vertrauen in die Ärzte im Krankenhaus, der Chefarzt steht auch hier in der Ärtzeliste, also scheint er doch Ahnung zu haben. Werden die Schmerzen erträglicher nach der Entfernung der Gebärmutter? Wie sind eure Erfahrungen?