Europäischer Endometriose Kongress,
Siena, Italien, 29. November – 1. Dezember 2012.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.endometriosis-league.eu
hall jazza....
deine geschichte ist echt die härte und traurig.....bei mir ist das ebenfalls so der fall das meine frührere frauenärztin schuld ist...bei mir wurde es vor 4 jahren in einem krankenhaus entdeckt,worauf sie nur die antwort hatte gelber zettel aus dem kh in den papierkorb und sie haben diese krankheit nicht sie sind kern gesund.....nun entschließlich wurde es letztes jahr im september doch vom dr.ebert bestätigt worauf sie nix mehr sagen konnte.....ich hab seit dem endlich den arzt gewechselt,bin jetzt beim Mann in behandlung....ich hab das alles dann selbst in die hand genommen,weil ich merkte das mein ganzer körper spinnt....ja nun ist die frage was tut man bzw ich.....mach ich sie verklagen???im grunde bringt mir das gar nix,weil die krankheit hat man nun jetzt daran kann auch keine verurteilung was ändern....
keine ahnung wie es weiter gehen soll.....
lg viola
Hi Viola,
danke für deine Antwort. Ich verstehe dein Problem nur zu gut. Aber das ist ja noch mehr die Härte bei dir, sie hatte nen Befund und es verleugnet??? Meiner kann ich vielleicht noch Unwissenheit zu gute halten, aber deiner Ärztin? Wie gesagt, ich hab die Unterlagen von der Krankenkasse.
Klar hat man die Krankheit trotzdem, aber für mich geht es auch um Aufrüttlung des Arztes, das ihm sowas nicht so schnell wieder passiert und er unklare Fälle zum Fachmann schickt.
Ein Vergleich wäre nicht schlecht. Mein Mann verbringt seinen Urlaub bei mir am Krankenbett, Unterkunft, Fahrtkosten etc. muss man alles selber bezahlen. Alternative Medizin die nachgewiesen hilft wird ja auch von niemanden übernommen :(
Denn seelischen Schaden kann kein Geld ersetzten, keine Kinder, dauerhaft Schmerzen, Langzeitfolgen Hormone.
Ich hätte gedacht, das sich hier vielleicht schon mehrere mit solchen Gedanken getragen hätten?
LG Ela
Kurz zu meiner Geschichte. Seit Jahren plagten mich Unterleibsschmerzen, richtig heftig wurde es mit absetzen der Pille bzgl. Kinderwunsch 2005. (Vorher die Valette im normal Zyklus mit Pause)
Lange passierte bei meiner FÄ nichts. Mein Mann wurde untersucht, meine Schmerzen vernachlässigt. Im März 2008 hatte ich dann eine Zyste. Ich kam aus dem OP mit Endometriose IV und wurde ohne große Aufklärung in die Wechseljahre geschickt und sollte wieder aufgemacht werden anschließend. Dies wollte ich aber nicht, habe mir dann in einem schlechten Endometriosezentrum in München eine 2. Meinung geholt. Dort wurde schon davon gesprochen das ich einen Durchbruch der Endo am Muttermund habe. Nach langem hin und her ging ich zu einem anderen Spezialisten, der mir sagte, allein der Durchbruch müsste über 3 Jahre alt sein. Er hat ihn mir mit einem Spiegel gezeigt. Das konnte man nicht übersehen. Die Gebärmutter war in den Douglas verwachsen, nichts mehr frei beweglich. Es erfolgte eine massive OP im Nov. 2009 die über 5 Std. dauerte trotz Vor-OP. Das gesamte kleine Becken war miteinander verwachsen (Frozen Pelvis), Darm wurde entfernt, Muttermund geschnitten. Seit Monaten trage ich ein Stoma wegen Komplikationen, Rück OP noch in weiter Ferne.
Seit ich 16 Jahre alt war, war ich in dieser Frauenarztpraxis, habe immer wieder über Schmerzen geklagt. Ich bin mittlerweile 33 Jahre alt. Wenn ich die Zyste nicht gehabt hätte, wäre ich immer noch nicht operiert und weiter vertröstet worden.
Nun habe ich Unterlagen von meiner Kasse bekommen, um das ganze auf Behandlungsfehler meiner Frauenärztin überprüfen zu lassen. Momentan kann ich diese Unterlagen noch nicht ausfüllen, da ich mich nicht schon wieder so tief in meine Krankengeschichte begeben kann und die nächste OP vor der Tür steht.
Meine Frage an euch: Hat jemand schon mal so etwas gemacht? Seine Behandlung auf Fehler überprüfen lassen? Wie sind eure Erfahrungen?
Ich weiß, die Chancen sind schlecht. Aber ich kann es auch so nicht stehen lassen.
LG Ela