Europäischer Endometriose Kongress,
Siena, Italien, 29. November – 1. Dezember 2012.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.endometriosis-league.eu
Nach meinen OP´s haben die Hormone immer verrückt gespielt, weil auch jedes mal die Eierstöcke etwas hatten.
Ich hab lange überlegt wegen meiner Gebärmutter und mich dann entschlossen, weg damit. Etwas, das nicht funktioniert und nur Probleme bereitet...nööö. Sicher, es war nicht einfach und es ist ein sehr entgültiger Schritt. Kinder konnte ich keine bekommen. Aber hinterher kann ich nur sagen, ja, es war gut. Das mußt du aber vorher mit dir abklären und dir im Klaren sein, was es bedeutet. Nach der OP war ich erst mal ganz tief unten mit meiner Seele und habe eine Therapie begonnen, was mir sehr geholfen hat. Und unbedingt eine Reha hinterher, das ist auch hilfreich.
Wie immer du dich entscheidest, es ist dein Körper.
Ich kann mir vorstellen, wie du da gesessen hast. Mein Operateur meint immer, ich würde so fit und gesund wirken, obwohl ich so schwer krank sei. Solche Worte reißen mich dann immer total runter, ich will ja gar nicht so schwer krank sein. Und es kommt immer etwas Neues unerwartetes dazu. Da kann man nix machen. Mir geht es auch immer so.
Schön, dass ihr euch vorstellen könnt, Kinder aufzunehmen. Da seit ihr schon einen weiten Schritt gegangen.
Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen und ich schicke dir viel Kraft dafür.
Ich denke an dich
Hägar
Wenn Du Dir unsicher bist, vielleicht könntest Du ja doch noch eine 3. Meinung einholen, in einem Endometriose-Zentrum (Stufe III), sind ja hier alle aufgeführt auf der Seite? Nicht nur wegen der GM finde ich, sondern auch da der Darm und die Blase invovliert sind.
Hallo Sonnenmädchen,
ich habe oft an Dich gedacht und dachte, Du hättest alles schon überstanden. Tja, manchmal kommt es eben anders als man denkt. Muss ich auch gerade bei mir erfahren. Aber das ist eine andere Geschichte!
Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass sich hormonell und auch sonst bei mir nach meiner Gebärmutterentfernung überhaupt nichts geändert hat. Habe es bis heute nicht bereut. Habe meinen Zyklus nach wie vor mit allem drum und dran (PMS usw.). Und auch die Endo gedeiht lustig weiter. Allerdings war ich 46 bei der GM-Entfernung. Kann Dich gut verstehen, dass Du in Deinem Alter da wesentlich mehr Probleme damit hast.
Ich denke auch, dass Du das letztlich alleine entscheiden musst!? Ich würde mich an Deiner Stelle nur sehr gut beraten lassen, wenn nötig auch noch von anderen Endo-Spezialisten.
Wünsche Dir alles Gute und viel Kraft
LG
Karin
meine liebste hägar,
meine ersten gedanken waren das ich muss ich den mädels hier erzählen weil es sonst eh keiner versteht, bzw. sich keiner so richtig hineinversetzen kann. hab mit meiner mama gesprochen war auch traurig weil sie sich so ein bissl darauf eingespielt hatte oma zu werden. aber natürlich hat sie es auch ganz doll verstanden und meinte erst die gesundheit. und was mir auch ungemein hilft das mein mann mir solch eine grosse stütze ist!
liebste hägar, wenn ich mir jedesmal deine zeilen lese, bin ich auch immer sehr traurig und möchte dir solch grosse energie schicken!!! denn so einiges hast du hinter dir und für mich bist du sehr stark und ob du es glaubst oder nicht mir gibt es enorm kraft. denn der gleichen meinung wie du bin ich auch. wenn es mich weiterhin krank macht und nur noch probleme bereitet oder es vielleicht mit der zeit immer schlimmer wird (vielleicht sogar mit schlimmeren gesundheitsfolgen) dann soll es raus!
aber ich verrate dir was: ich bin im moment die ruhe selbst und ich sass gestern abend sehr lange auf dem balkon und habe die welt für einen moment inne gezogen.... es war so friedlich und ich habe gestern nacht das erste mal einen sehr schönen traum gehabt... daran halt ich mich fest und gibt mir kraft....
ich werde berichten liebste hägar wie es weitergeht. ich schicke dir ganz viel sonne und wünsche mir ganz doll das es dir gut geht! denn das wünsch ich mir von ganzen herzen für dich.
ganz liebe grüsse
hallo liebe chanell super lieben dank das du mich darauf hingewiesen hast. denn auch ich habe mit dem gedanken gespielt und werde am montag mal abtelefonieren wer mich denn noch "kurzfristig" für ein beratungsgespräch empfangen kann. bin mal gespannt. aber weisst du was süsse?! irgendwie kann ich jetzt schon sagen was man mir mitteilen wird....aber man sollte alles ausprobieren!
ich danke dir ganz doll und sende dir
liebe grüsse
liebe karin,
dann haben wir beide fast ähnliche gedanken gehabt. denn auch ich habe an dich gedacht und wollte doch zumindest mitteilen was aus der op geworden ist!
du wirst es nicht glauben aber ich habe heute ganz doll recherchiert um zu erfahren ob es denn wirklich "die lösung" ist! leider habe ich auch erfahrungen gelesen die sich deiner fast geähnelt haben:(((( mensch karin da wird man traurig. denn man hat das gefühl das es einen mitbetrifft.... definitiv süsse werde ich auf jeden fall mir eine weitere meinung einholen. aber wie ich oben schon hägar geschriben habe bin ich für meine verhältnisse komischerweise sehr ruhig.. komisch oder? aber auf der anderen seite erlaubt mir die ruhe auch kräftiger entscheidungen abzuwägen und sie auch für mich zu treffen.
mich interessiert deine geschichte!! wie geht es dir???? ich hoffe doch das nicht wieder eine böse überraschung eingetroffen ist. wenn du magst kannst gerne berichten.
karin ich sende dir mit all den sternen die um die uhrzeit am himmel zu sehen sind ganz viel kraft und das ich an dich denke.
ich drück dich ganz herzlich!
Ich muss euch allen mal ein ganz großes Lob aussprechen!!! Ihr geht hier zum Teil so "positiv" mit allem um, obwohl wir durch die Endo immer wieder gezwungen sind schwere Entscheidungen zu treffen! Dafür Hut ab!!! Ich schaue ziemlich regelmäßig hier ins Forum, weil mir der Austausch mit euch anderen einfach super gut tut. Im Moment bin ich an einem Punkt, an dem mir alles zu viel wird. Ich wünsche, bzw. mein Mann und ich wünschen uns von ganzem Herzen ein Baby. Nur leider befürchte ich, das ich aufgrund der Endo und anderer körperlicher Gegebenheiten diesen Wunsch abschreiben muss. Ich bin im Ende Juni großzügig saniert worden und habe wieder Beschwerden. Meine Fa meinte auch schon, es käme wohl wieder einiges auf mich zu. Und ich mag gar nicht daran denken, mich bald wieder entscheiden zu müssen...!
Naja, nichts desto trotz, KOPF HOCH an euch Powerfrauen!!!
LG schokomaus
Liebes Sonnenmädchen,
du hast so eine liebe Art zu schreiben, dass ich dich erst mal in den Arm nehmen möchte.
Es freut mich, dass ich dir mit meinen Worten helfen kann und dir ein wenig Kraft schicken kann. So wie du gerade schreibst, bin ich mir sicher, du wirst deinen Weg gehen, auch wenn mal wieder schlimme Tiefs kommen werden, du wirst es schaffen.
Und du wirst auch die für dich richtige Entscheidung treffen. Mit der Ruhe, die du gerade hast.
@Schokomaus: wenn ich deine Worte lese bin ich sehr traurig. Und froh, dass ich nicht diesen ausgeprägten Kinderwunsch hatte. Das ist natürlich etwas, was bei einigen Endokranken das Leben ganz schön durchrüttelt. Ich war zwar traurig, aber es war bei mir nicht so arg. Und ich gestehe, für eine künstliche Befruchtung hat mir eindeutig der Mut gefehlt. Allein die Vorstellung, dass es nicht klappen könnte oder zu einer Fehlgeburt kommen könnte, ich hätte es nicht durchgestanden. Ich ziehe wirklich den Hut vor denjenigen, die das auf sich nehmen.
Meine Lebenserfahrung sagt mir immer: Es kommt, wie es kommen muß. Und wenn man erst Jahre später sagt: jetzt weiß ich wieso es so war. Erst dann kann man sagen, es war genau richtig. Sicher ist es schwer, mit der Situation klar zu kommen, aber manchmal ist es so klar und deutlich, dass es so sein mußte. Ich kann das schlecht erklären.....
Ich schicke euch alle Kraft, damit ihr mit eurem Leben ins Reine kommt und weitermachen könnt. Bleibt wie ihr seid.
lg
Hägar
Liebes Sonnenmädchen,
ich danke Dir für Deine lieben Worte und Wünsche. Ja, die letzte Jahre kommt bei mir eine Op nach der anderen. Wenn Dich meine Geschichte interessiert, kannst Du alles in den Threads "Endometriose im Gebärmutterhals" + "Endo Gebärmutterhals Fortsetzung" nachlesen. Aber das ist nur ein Schicksal von den vielen hier im Forum. Du bist ja auch sehr betroffen.
Mein Prof wollte mir durch eine Therapie mit Zoladex mal eine "Verschnaufpause" von den Op's verschaffen, aber das hat leider nicht geklappt. Nun muss ich warten, bis ich die Beschwerden nicht mehr aushalte, dann kommt eben die nächste Op. Hormonbehandlungen vertrage ich nicht, da bleibt nur die Op. Aber auch das geht vorbei. Man daf nicht aufgeben und muss immer weiter kämpfen, auch wenn es manchmal schwer fällt. Auch ich habe wie Du das große Glück, einen tollen Ehemann an meiner Seite zu haben und so weiß ich, für wen ich das alles mache!
Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut und drück Dich auch ganz lieb!
Karin
Hallo Schokomaus,
ich möchte Dir nur sagen, dass ich sehr gut verstehen und nachempfinden kann, was Du durchmachst wegen Deines Kinderwunsches. Mein Mann und ich haben uns auch sehr ein Kind gewünscht, aber es hat nicht geklappt. Das ist zwar schon 25 Jahre her, aber die Gefühle, die ich damals hatte, sind mir immer noch sehr präsent, vor allem wenn ich so was wie von Dir lese. Heute sind wir beide darüber hinweg und haben uns unser Leben eben ohne Kinder aufgebaut. Es ist auch sehr schön so, eben anders, aber deswegen nicht schlechter!
Aber vielleicht klappt es ja bei Euch doch noch!? Man darf nur nicht den Mut und die Hoffnung aufgeben, es gibt immer einen Weg, auch wenn einem manchmal alles trostlos und ohne Hoffnung erscheint. Steht Euch nur immer gut bei und bewahrt Euch Eure Liebe, denn diese erträgt alles!!
Ich wünsche Dir alles, alles Gute und genau: Kopf hoch und weiterkämpfen!!!!
LG
Karin
hallo ihr lieben,
eigentlich sollte ich schon im kh sein und morgen operiert werden (gross op- fühle mich wie vip:)). sprich op an darm, blase eierstöcke, gebärmutter. der vorteil an der ganzen sache ist, das ich dem prof sehr vertraue und er wirklich meister seiner sache ist. ich also am montag zum op gespräch mit den befunden des mrt. da er mir schon im vorfeld mitteilte was mich erwartet war ich eigentlich sehr gut gewappnet und selbstbewusst (denn ich wurde auch hier sehr gut aufgepäppelt mit supi lieben mails und ratschlägen). jetzt kommt es. er teilte mir mit das meine gebärmutter sehr in mitleidendschaft gezogen ist und er mich eigentlich wie einen krebspatienten behandeln müsste. sprich die gebärmutter müsste raus. mein mann und ich schauten uns an und ich war auf einmal wie ein kleines kind was nicht verstand was die erwachsenen sprachen. nun gut, ich war gewappnet auf den stoma, auf die nachschmerzen, verkleinerung der blase.... aber die entfernung der gebärmutter?? diese entscheidung hat mich aber nicht so sehr aus den socken gehauen. denn vor 2,5 jahren hatte mir professor possevar das gleiche gesagt. doch muss ich gestehen das ich kein vertrauen zu dem mann hatte und den gedanken wiedere beiseite geschoben habe. als der prof lampe mir vorgestern sehr liebevoll gegenüber sass und ich ihm ansehen konnte das es auch ihm nicht leichtfiel es mir zu sagen war ich baff. das beste ist das meine op diesbezüglich auf ende august verschoben wurde!!! er betonte mehrmals das er an diesem tag selber operieren möchte und daher einen ganztagstermin braucht. ich habe keine kinder und war auch immer der auffassung das ich anders mutter werden kann in dem ich kinder aufnehme.. da sind mein mann und ich uns einige. traurig ist es!!! doch nicht änderbar...
jetzt die frage an euch! was sagt ihr dazu? gebärmutterentfernung mit fast 33? was erwartet mich danach? spielen die hormone nicht danach noch mehr verrückt??
es grüsst euch alle ganz doll
sonnenmädchen