Europäischer Endometriose Kongress,
Siena, Italien, 29. November – 1. Dezember 2012.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.endometriosis-league.eu
Hallo,
Endometriose entsteht nicht durch die Gebärmutter, es handelt sich zwar um Gebärmutterschleinhautzellen aber je nach Entstehungstheorie kann es auch sein, das das vererbt ist und damit also von ersten Tag an Zellen sind, die nicht wissen wo sie hingehören und im Bauchraum von Anfang an sind. Leider bringt eine Gebärmutterentfernung nichts, da die Endometriose eine Östrogen abhängige Erkrankung ist. Da die Eierstöcke für dieses Hormon zuständig sind, müssten sie mit raus. Aber mit 24 in die Wechseljahre? Da wirst du glaube ich keinen Arzt finden der das macht. Das ist nicht rückgängig zu machen und zieht andere Probleme nach sich.
Warst du bei einem Spezialisten? Hormone sind natürlich Problematisch, aber unbehandelt kann die Endo sehr agressiv sein. Es gibt Frauen die sehr viele Jahre nach einer OP mit weiterer Behandlung ihre Ruhe haben.
LG Daniela
Ich habe in einem Inforatgeber gelesen das die Entfernung der Gebärmutter eine Lösung sein kann. Aber mit 24 in die Wechseljahre will ich auf keinen Fall...
Hormone sind, wie schon oben geschrieben, für mich keine Alternative.
Hat denn evt. jemand Erfahrung mit Hömöopathie?
LG
Hallo,
kann mich Daniela nur anschließen. Und die Gebärmutterentfernung ist absolut keine Garantie für Endofreiheit. Das kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen. Ich habe seit 2 Jahren keine GM mehr, aber die Endo ist nicht zu bremsen. Vielen andere, die hier im Forum sind, geht es genauso.
Ich kann Dich gut verstehen, dass Du nicht für Hormone bist und auch Op' s nicht möchtest. Aber das geht glaube ich allen hier so, und doch geht es leider nicht ohne.
Homöopathie kann als Begleitung gesehen werden aber keinesfalls als einzige Therapie einer Endometriose!
LG
Karin
Hi,
nein die Gebärmutternernfernung schützt einen nicht vor Endometriose, ich kann mich Karin nur anschließen bei mir ist es auch so.
Zudem mit 24 die Eierstöcke entfernen halte ich nicht für gut, den erstens ist es auch keine Garant das die Endo weg ist und zweitens in dem Alten in die Wechseljahre ist auch nicht die Lösung.
Ich empfele dir das du dich Bücher über die Krankheit kaufst und dich damit gut Informierst.
LG
Lilie
Guter Tipp, meiner Meinung nach ist dies das beste auf dem Markt:
http://www.amazon.de/Endometriose-verkannte-Frauenkrankheit-Diagnostik-g...
LG Daniela
Ja stimme allen zu. Bin das beste Beispiel. Hab keine GM mehr und trotzdem Endo. Ich dachte auch schon dran mir die ES entfernen zu lassen, aber die Auswirkungen der Wechseljahre will ich dann doch nicht haben. Bin erst 38 und das möchte ich noch nicht freiwillig haben.
LG Engel
Hi Shylvi
es tut mir leid ,um dir einen Tipp zu geben in Düsseldorf gibt eine super Klinik kennen sich super mit der Sache aus. Das ist das EVK der Prof heisst Meier
Lg Sonnenschein03
würde gerne mehr über das EVK und Prof. Meier erfahren. Bin auch immer noch auf der Suche nach nem Spezi im Raum Düsseldorf.
liebe Grüße
Sandra
Hi SAndi11
das EVk ist einfach klasse,bin noch nie so toll Behandel wurden.Kleine Geschichte,man hat mir in einer Klinik die Eierstöcke entfernt was nicht nötig war.Klagte immer noch über schmerzen ,ein Ct hat ergeben das die operatore ein Stück ES vergessen hatten4Monate wieder das gleich spiel ,wieder unters Messer. Hate wieder schmerzen die Ärzte in dieser Klinik dachen die Frau ist Beklobt ,sollte doch eine schmerztherapie machen .
ich wechselte das Krankenhaus und schau an der Prof hat gesehen das ich falsch zugenäht war,und mein Darm lag falsch.Jetzt der knaller die ES hätten garnicht enfernt werden müssen ,die war noch vollkommen gesund,ein Welt brach für mich zusammen .Bin seid Mai diesen Jahr krankgeschrieben,habe den FA auch gewechselt
LG Sonnenschein03.
mir sehr leid. Das ist ja eine schlimme Geschichte...
Sag mal, wohnst du in Düsseldorf? Und wenn ja zu welchem Frauenarzt bist du gegangen?
Ich wohne in Düsseldorf und bin immer noch auf der Suche nach guten Ärzten.
Du hast auch Endometriose oder?
lg Sandra
Hallo sandi11,ich wohne in Kaarst.Der FA habe ich von der Klinik empfolen bekommen,das ist frau Dr Kasper tel 0211 161990 auf der chalottenstr 49 Du fragtest ob ich Endo habe Ja.
Liebe Grüsse Sonnenschein 03
warst du schonmal bei der Selbsthilfegruppe in Düsseldorf? Ist ne super Sache finde ich. Mir tuts gut.
Wie gehts dir denn jetzt mit der Endometriose und überhaupt?
lg
Sandra
Hallo Sandi11
bei einer Selbsthilfegruppe war ich noch nie gewesen.Wo ist es in DDorf.Mit der Endo geht es mir nicht so super,war sonst immer ein lustiger und willen staker Mensch.Ich habe einfach Angst vor der Endo,sie bestimmt wieder mein Leben.
Ich warte seid 5Wochen auf meine Reha.Gehe jeden Morgen zum Briefkasten und wieder nicht.Ist mein 2Antrag den erst haben die Leute in Berlin verschlammt,Hammer oder!wenn ich in Berlin anrufe immer die gleiche Antwort,könnem den Vorgang nicht beschleunigen.
Bin beim Pychologe bekommen Antideppresiva und Schlaftablette bringen nicht viel,nach 3Stunden ist meine Nacht vorbei.Ich möchte nicht so jammern,wie gehst du mit der Krankheit um.
LG Sonnenschein03
Hallo,
wie jede hier im Forum kann ich gut verstehen, dass du einen radikalen Schritt gehen möchtest um wieder mehr Lebensqualität zu bekommen. Leider wird die Endo heutzutage immer noch das Stiefkind der Gynäkologen genannt. Auch wenn die Erkrankung sehr viele Frauen haben, wird Endo doch erst nach einigen schmerzhaften Jahren diagnostiziert. Bei mir (33) war es auch so. Mit 10 die erste Periode mit 12 haben die Schmerzen angefangen, die jährlich intensiver wurden. Bin von einem Frauenarzt zum anderen. Keiner ist auf die Beschwerden eingegangne. Immer wurde nur gesagt, dass die Schmerzen normal seien und man als Frau da durch muss. Erst im Oktober 2000 wurde ich dann per Bauchspiegelung operiert und siehe da Endo Grad III wurde diagnostiziert. Seit dem wurde ich 3x per Bauchspiegelung und 1x per Bauch-Querschnitt operiert. Außer meiner Gebärmutter und dem linken Eierstock wurde alles nach und nach entfernt da es kaputt oder verwachsen war. Auch in den künstlichen Wechseljahren war ich schon mehrmals, ohne Erfolg.
Nach langem Beraten mit den Ärzten ist bei mir f. Mitte September die GM Entfernung geplant. Hierfür habe ich auch 5 Jahre lang gekämpft. Mir wurde auch immer gesagt, dass ich zu jung dafür bin. Werde vor der OP auch ansprechen, dass der ES mit raus kommt. Dieser bringt, lt. Laborwerten, keine Leistung mehr, noch dazu ist er mit meiner GM verwachsen. Die Schmerzen die davon ausgehen sind teilweise höllisch.
Auch ich weiß, dass ich eigentlich noch zu jung für die GM und ES Entfernung bin, aber ich möchte einfach wieder mehr Lebensqualität. Seit über 18 Jahren qäulen mich die Beschwerden und ich möchte einfach wieder leben. Viele (Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen) können dies nicht verstehen, aber die haben ja auch nicht unsere Beschwerden. Eine Verabredung mit Freunden musste ich oft kurzfristig absagen, da es einfach nicht ging. Die Freunde, die es nicht verstehen, nehmen dann natürlich nach einiger Zeit auch Abstand von einem, was nicht gerade schön ist. Auch meinem Hobby Reiten kann ich seit 4 Jahren nicht mehr nachgehen. Was zusätzlich sehr belastend für mich ist. Ich habe einfach keine Lust und Kraft mehr, nur daheim zu sitzen, den Müll im Fernseher anzusehen oder den ganzen tag zu lesen oder im Internet zu surfen, weil anderes nicht geht. Klar, ab und zu ist das ja ganz nett, aber doch nicht immer. Auch wenn ich durch die OP in die Wechseljahre kommen werde, kann es nicht schlimmer werden als jetzt.
In deinem Fall, kann ich gut verstehen, dass die Ärzte jetzt noch "Nein" sagen, da du wirklich noch sehr jung bist. Aber ich kann auch dich verstehen, dass du dir dein Leben anderst vorstellst, nämlich ohne Schmerzen. Hast du schon mal einen Speziallisten für Endometriose aufgesucht? Vielleicht kannst du mit diesem deine Beschwerden, Gedanken und Pläne durchgehen. Oft gibt es Therapien, nicht immer mit Hormonen, die ganz gut helfen.
Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Kraft, für dich die richtige Entscheidung zu treffen.
Viele Grüße Toskana77
ich glaube wir sollten entweder einen neuen Thread aufmachen oder wir können gerne auch so emailen. Meine email-Adresse ist sandrarhein@yahoo.de
Hier wirds langsam unübersichtlich :-)
lg
Sandra
Hallo,
bei mir wurde vor einer Woche schwere Endo festgestellt und wurde auch gleich operiert um die Herde zu entfernen. Meine Ärztin hat mir 2 Möglichkeiten genannt: entweder ich nehme Hormone oder ich muss halt (un)regelmäßig operiert werden. Hormone möchte ich aus diversen Gründen nicht nehmen und naja wer will schon immer ins KKH.
Da bei mir aber eh kein Kinderwunsch besteht ziehe ich es in Erwägung mir evt. die Gebärmutter entfernen zu lassen. Als ich dies mit meiner FÄ besprechen wollte meinte diese, das das total sinnlos wäre da sich die Endo schon auf die Eierstöcke erweitert hat und man dann gleich diese auch entfernen müsse und da ich ja erst 24 bin würde ich dann in die Wechseljahre kommen.
Nun meine Frage wenn doch eigentlich durch die Gebärmutter Endo entsteht und diese entfernt wäre wieso kann ich das denn noch an den Eierstöcken bekommen, reicht da nicht die Endoherde dann zu entfernen?
Ich wollte meine FÄ das Fragen aber sie hat gleich abgewinkt, ich überlege mir gerade noch eine zweite Meinung dazu einzuholen von einem anderen FA.
Könnt ihr mir helfen?
Danke!