Endozentrum Erlangen
Jetina

Hallo an alle,

wollte mal nur kurz über meinen Eindruck zum Endozentrum Erlangen berichten. Ich bin echt super froh, daß ich dort hingegangen bin! Vielen Dank an alle hier, die es mir empfohlen haben! So eine fachlich kompetente, ehrliche, ausführliche und auch irgendwie Hoffnung machende Sprechstunde habe ich noch nie erlebt. Zuerst habe ich mich mit dem Arzt gestritten, weil ich dachte, ich könnte nur noch ohne Eierstöcke die Endo in den Griff bekommen, aber es werden aus diesem Grund keine Eierstöcke entfernt. Nach einer wirklich sehr ausführlichen Untersuchung, leider auch schmerzhaften, war aber klar, dass bei OPs vorher Dinge nicht richtig operiert wurden und wieder Endo und Verwachsungen da sind, die operiert werden müßen. Ich habe den Eindruck die verstehen wirklich etwas davon und scheuen sich nicht kompliziertere Fälle anzugehen.

Ich bin voraussichtlich Mitte April dort, wenn noch jemand um die Zeit dort operiert wird, würde ich mich über einen Austausch freuen.

LG Jetina



Endozentrum Erlangen
loki

Hallo liebe Jetina,

es freut mich sehr für Dich, daß Deine erste Begegnung mit Erlangen so gut gelaufen ist. Du bist dort bestimmt in allerbesten Händen - ich selbst fühlte es so für mich und immer noch.

Liebe Grüße und alles alles Gute für Deine OP in Erlangen.

 

SchlossherrinSmile 



Hallo Jetina,   es freut
Tess

Hallo Jetina, 

 es freut mich, dass es so gut für dich lief. Dann wünsche ich dir schon vorab alles Gute für die OP. Und berichte dann wieder, wie es war ja? 

--

Liebe Grüße, Tess



Vielen Dank
Jetina

für eure guten Wünsche! Hoffe alles wird gut, nun heißt es Geduld haben und aushalten bis dahin.

LG Jetina



Termin ist da
Jetina

Hallo zusammen,

mein OP Termin in Erlangen ist da, ich bin nächste Woche dort. Schreckliche Zeit jetzt bis dahin, Nerven liegen blank, noch tausend Sachen zu erledigen... Ist von hier noch jemand nächste Woche in Erlangen?

LG Jetina



Liebe Jetina!
Mariele

von mir auch alles Gute, drücke dir die Daumen!

Aber da geht man ja doch mit einem ganz anderen, besseren Gefühl hin, oder? :-)

Die werden das da sicher gut machen (kenne Erlangen nicht persönlich, nur was man liest).

Berichte mal später!!

LG, Mariele



Endozentrum Erlangen
sara777

Hallo Jetina,

da haben wir uns ja knapp verpasst. Ich bin seit 1 Tag wieder zu Hause von Erlangen. Wurde am Fr. 08.04.11 -trotz Heuschnupfen, der mich echt fertig gemacht hat- dort zum ersten Mal operiert. Ich hatte schon zwei andere OP´s 2002 und 2009 (HE), und die haben mir damals (2009) einen 20 cm Bauchschnitt verpasst, der sehr lange dauerte, zu heilen.

Ich hatte am meisten Sorge, dass ich wieder mit Bauchschnitt aufwachen könnte. Gott sei Dank "nur" ein paar kleine Klammerpflaster, das ist alles. Bei mir steht im vorläufigen Arztbrief folgendes: 

Diagnose: Endometriose des Beckenperitoneums, Ovarialzyste; Peritoneale Adhäsionen im Becken, rASRM-Stadium II  bedeutet das nun das ich Endo habe??

Lt. Operateur warten sie die Histologie ab, erst dann könne man sagen ob es  Endo war.

Das einzig schwierige für mich war, dass ich einen sehr niedrigen Blutdruck (90/60) habe, und im Aufwachraum einen Kreislaufkollaps hatte.   Da auch der Kaffee coffeinfrei ist, kam ich nicht auf die Füße. Denn auf der Station oder in der Nähe war weder ein Kiosk noch eine Cafeteria, wo ich mir hätte einen Espresso morgens holen können, um meinen Körper der sonst täglichen Kick zu verschaffen. Da ich nicht groß Besuch hatte -zu weite Anfahrt- hatte ich auch niemanden, den ich hätte fragen können, mir einen "gescheiten Kaffee" zu besorgen. Sollte ich nochmal hin müssen, würde ich mir einen löslichen Espresso einpacken..... Dann wäre mein Kreislauf nicht 3 Tage instabil gewesen. 

Aber das hängt natürlich von deinen Mitpatienten ab- bei mir waren beide nicht in der Lage aufzustehen, in der Zeit, wo ich auf Station war. 

Zu den Zimmern wurde hier ja schon einiges beschrieben: Normalerweise 3 Bettzimmer, unseres war sehr geräumig und genug Platz. Handtücher sind in der Normalen Größe im Bad vorhanden, ebenso Handwaschseife, Einweghandtücher und ein Fön. Telefonkarte kann man auch auf Station erhalten, das Handy telefonieren ist "inoffiziell". Meine Bettnachbarin hatte nur Handy. 

Essen fand ich ganz gut, die bieten sogar "Mediterane Menüs" an wie z.B. Zitronenhuhn, nicht schlecht für ein Krankenhaus. Wasser bekommt man kostenfrei, soviel man will, ebenso Tee. 

Bei mir wurde eine sog. "IGEL-Leistung" gemacht, ein Verwachsungsbarriere ("Intercoat"), die kostet dich was,  etwas über 200€. 

Geld hab ich sonst keins gebraucht, da ich eh nicht so weit laufen hätte können, um mir was zu kaufen.

Ich wünsche Dir alles Gute, bei Dr. Renner und seinem Team bist Du in guten Händen!

Übrigens: Auch ich hatte eine kleine Diskussion darüber, ob man nicht die Eierstöcke mit entfernen sollte. Denn mit 43 J, Gebärmutter schon raus, dachte ich mir auch, sollen Sie wirklich drinnen bleiben? -Sie sind noch drinnen. Ich bin gespannt, wie es mir nun ergeht, muss noch 2 Wochen ein starkes Antibiotika nehmen, dann hoffe ich, dass es endlich mal bergauf geht.

 



Hallo Jetina, ich wurde am
Lexa

Hallo Jetina,

ich wurde am 31.03. zum zweiten Mal in Erlangen operiert und ich war wieder rundum zufrieden. Mach Dir keine zu grosse Sorgen. Bei den Ärzten und Schwestern bist Du wirklich in den allerbesten Händen, sowohl fachlich als auch menschlich.

Falls Du eine Cafeteria suchen solltest: die ist im Nebengebäude, hinter der Frauenklinik im Erdgeschoss, immer geradeaus. Etwa 5 Minuten zu laufen.

@ sara777

 Ich hab übrigens auch Intercoat bekommen. 

 

Alles Gute für Dich! 

--

Gruß Lexa



Liebe Sara, Lexa und Mariele
Jetina

vielen, vielen Dank für eure guten Wünsche! Und die Berichte wie es euch dort ergangen ist. Das hilft schon ein bißle und nimmt etwas Sorge. 

Sara und Lexa, wie lange wart ihr den dort? Die Verwachsungsbarriere habe sie mir auch schon angekündigt, kommt drauf an was sie "dadrin" so finden. Mit den Endostufen weiß ich auch nicht so genau, bei mir steht immer in den Briefen "ausgeprägte Endometriose III°,  oder Rezidivendometriose III°, oder auch mal II°"

So, nun mache ich einfach weiter bis Dienstag und fange am Wochenende mit der Breikost an.

Liebe Grüße an euch alle

Jetina



Hallo Jetina, am Mittwoch,
Lexa

Hallo Jetina,

am Mittwoch, den 30.03. hatte ich die ganzen Voruntersuchungen, durfte nochmal zu Hause schlafen, operiert wurde ich Donnerstag früh, am Sonntag gegen Mittag durfte ich nach Hause.

Stimmt, die Verwachsungsbarriere kommt nur zum Einsatz, wenn der Chururg sie, je nach dem was er und wo er operieren muss etc., für medizinisch sinnvoll erachtet.

Ich denke, dass man die Einstufung zu einer Endostufen oftmals nicht 100%-ig eindeutig festlegen kann, da die Übergänge zur nächsten Stufe zT fliessend sind. Ich habe übrigens Stufe II.

Ein Tipp bei gutem Wetter und wenn die Unternehmungslust wieder etwas steigt:

Die Klinik hat zwei schöne Innenhöfe/ Innengärten. Der eine ist gleich hinter der Pforte, der andere ist gleich daneben, und ist durchs Gebäude zu erreichen. Letzterer liegt vor dem Neubau der Entbindungsstationen (noch schöner). Die beiden Gärten werden durch einen Glasverbindungsgang getrennt (durch den man übrigens in den Innenhof vor dem Entbindugstrakt gelangt). 

--

Gruß Lexa



Aufenthalt in Erlangen
sara777

Hallo Jetina,

ich hatte Donnerstag Voruntersuchungen: erst Blut nehmen, dann zum Ultraschall, Gespräch mit der Ärztin, auf Station kam ich so um 11 Uhr. Ich bekam die "kleine" Abfürung am Abend, da 2 Wochen vorher eine Darmspiegelung zu Hause gemacht wurde die o.B. war. Die kleine Abführung ist ein kleiner Klistier, essen durfte ich mittags zuletzt eine Suppe. Dann nichts mehr bis zur OP. 

Die Verwachsungsbarriere wurde im Arztgespräch besprochen. Abends wurde ich dann nochmal vom Oberarzt untersucht, der mir sagte, dass sie vorher die Blase spiegeln werden und ich das Intercoat nur bekomme, wenn es wirklich Sinn macht. 

Das war ja nun die 2. OP wg. Verwachsungen innerhalb 18 Monaten, habe hier im Forum auch was gelesen von Ananassaft trinken. Den hat mein Mann mir heute besorgt. -ob das jetzt noch nutzt weiß ich nicht, aber schaden wird es nicht.

Ich wurde Freitag operiert, war bis Samstag mittag auf Wachstation. Ab Sonntag redeten die Ärzte schon von heimgehen, aber ich konnte da noch nicht selbständig zur Toilette. (Kreislauf).

Entlassen wurde ich am Dienstag. Um 10 Uhr kam der letzte Drainagenschlauch raus, um halb elf saß ich im Auto.  Ich hatte den Eindruck, sobald man sich "fit" fühlt, kann man auch gehen. 

Noch ein Tip zur Breikost: Mir schmeckten die Obstgläschen von Bebevita recht gut, haben wenig Kalorien es gibt viele verschiedene Sorten. Aber drauf achten, nur die mit reinem Obst und ohne Flocken, Zwieback usw.

Ich denke an Dich, und wünsche Diralles, alles, Gute!

sara777



Bin zurück aus Erlangen
Jetina

Hallo an alle,

 ich bin aus der Uniklinik Erlangen zurück. Viele wollten, dass ich dann auch berichte wie es mir dort ergangen ist, nun, das fällt mir sehr schwer. Jetzt habe ich zwar schon zwei Tage Abstand und mich etwas erholt zu Hause, aber ein Groll gegen den operierenden Arzt bleibt bestehen. Zunächst wurde ich nicht von, wie angekündigt und ausgemacht,  Dr. Renner operiert und das erfuhr ich erst bei den Aufnahmeuntersuchungen .Für mich eine persönliche Katatstrophe ist, daß der operierende Arzt, trotz der, wie er selbst im OP Bericht beschreibt, ausgeprägten und schwer zu lösenden Adhäsionen und Verwachsungen der Eierstöcke, Rektum , Sigma, GM-Stumpf und engen anatomischen Verhältnisse, entschied keine Adhäsionsprophylaxe mit Intercoat zu machen! Was für ein Schwachsinn!!!!!! In 10 Monaten habe ich wieder die gleichen Verwachsungen, die jetzigen hatte ich, weil ein anderer Operateur vor 11 Monten auch keine Adhäsionsprophylaxe gemacht hat! Und ich habe alle OP Berichte der letzten 7 Jahre vorgelegt, ich hatte immer Verwachsungen an den Eierstöcken und Darm usw. Für mich ist das eigentlich ein ärztlicher Fehler. Nur was ändert es, jetzt ist es zu spät, man kann es nicht mehr nachholen. Und dort darüber diskutieren und sprechen wollen, Gott bewahre, eine Patientin die etwas hinterfragt und über den Zustand ihres Bauchs sprechen möchte, wird niedergebügelt mit "wir haben entschieden, dass sie nicht davon profitieren" ich glaube eher, sie haben`s schlicht und einfach vergessen und jetzt fällt die Argumentation schwer. Und ansonsten unterscheidet sich Erlangen für mich nicht von anderen Frauenkliniken, ich konnte kein besonderes Behandlungskonzept für Endometriosepatientinnen erkennen. z.B. sehr bezeichnend, daß der Arzt am Entlasstag mit rät keine Tampons zu benutzen, einer Patientin die zur komplizierten Nachoperation einer Gebärmutterentfernung da war, hat der überhaupt meine Diagnosen gelesen?

Tja, und wahrscheinlich wird es noch ein Jahrtausend brauchen, bis Ärzte und Patientinnen in bezug auf ihre Erkrankung partnerschaftlich und auf Augenhöhe miteinander umgehen können.

LG Jetina



Bin zurück aus Erlangen
Jetina

upps, einmal zuviel gespeichert. Sorry.



Hallo Jetina!
Serenity

Das tut mir sehr leid für Dich, dass Alles so gelaufen ist. Warum wurdest Du denn nicht von Dr. Renner operiert wenn es so ausgemacht war? Wünsche Dir auf jeden Fall erstmal gute Besserung und erhol Dich gut. 



Hi Serenity
Jetina

Dr. Renner hatte einfach Urlaub. Und nochmal aufschieben, bzw. am Aufnahmetag wieder gehen, wollte ich auch nicht. Danke für deine lieben Wünsche! Nun geht ja das "Krankheitsmanagement" wieder los, zum Gyn zum Zoladex legen lassen, zur Schmerzärztin um alles neu einzustellen, zum Hausarzt um doch mal zur Psychologin zu kommen, langsam bekommt man ja einen an der Murmel. Aber ihr kennt das alles ja auch ausreichend..... Im Moment läuft noch ein Rehaantrag, mal sehen ob er genehmigt wird.

Hat eine von euch Tipps wie ich eine Verwachsungsprophylaxe postoperativ selbst machen kann?? Osteopathie mache ich schon und Wobenzym, Arnika und Endomedia Globuli nehme ich auch. Gibts noch was....???

 LG Jetina



Hallo Zusammen
Jetina

ich hatte so gehofft diesen Threat nicht nochmal aufzumachen und auch lange überlegt, ob ich es tun soll. Aber manchmal hilft es ja über seinen Ärger und Kummer zu schreiben oder zu sprechen.

Ich muß wegen einem erneuten Endoherd am Scheidendach alle 3 Monate nach Erlangen in die Endosprechstunde. Diesmal dachte ich gehe ich zu Dr. Renner, alle finden den und seine Sprechstunde so toll, ich wollte ja eigentlich auch dieses Jahr von ihm operiert werden. Was soll ich sagen, diese Sprechstunde war eine meiner schlimmsten in meiner 7 jährigen "Endokarriere". Er bezweifelte Befunde die ein Teamkollege von ihm und zwei Ärzte in der Reha gemacht haben. Nach dem Motto was nicht sein kann, darf auch nicht sein. Ich hatte trotz Zoladex Eierstockzysten und einen erneuten Endoherd am Scheidendach nur paar Wochen nach der OP dieses Jahr. Ich habe seit Jahren rezidivierende Endo und es ist schwer in den Griff zu bekommen. Und gleich zu Anfang der Sprechstunde sagte er, die Zoladex kommen jetzt weg, das ist lebensgefährlich und  lebensbedrohend sie länger als 12 Monate zu nehmen. Somit war ich gleich schonmal verängstigt. Die Alternative ist nun die Visanne, nur zur Visanne gibt es keine Langzeitstudien über mehrere Jahre, aber auf diesen Einwurf gabs die Antwort, sie ist aber zugelassen für mehrere Jahre. Eine Diskussion war insgeamt nicht möglich, Fragen stellen kam gar nicht gut an, ich wurde sehr von oben herunter behandelt und hatte zu akzepieren was der Chef sagt. Ich kam mir vor wie zu meinen Anfangszeiten der Endo, als ich bei den Ärzten immer noch meine Befunde und Beschwerden verteidigen mußte und streiten mußte, ihr kennt das vielleicht auch aus euren Anfangszeiten. So etwas sollte bei einem Endozentrum der Stufe III nicht passieren. Mein Mann geht immer mit zu solchen Terminen und hat die Sprechstunde auch als sehr schlimm empfunden. Die Untersuchung war eine Kathastophe, er war grob, nicht einfühlend, nicht verständnisvoll, obwohl ich gesagt habe dass ich Schmerzen habe. Als er den Finger bis zum Anschlag im Darm hatte, sagte ich daß ich Schmerzen habe und schon geweint, die Antwort, "ach sie haben ja überall Schmerzen". Ob es neu für Ihn ist, dass langjährige Endopatientinnen mit vielen OPs Schmerzen bei Manipulationen im "Alarmgebiet" haben? Er sagte nicht was er sieht im Ultraschall, erst als ich ihn im Gespräch dannach aufgefordert habe. Ich habe sehr geweint nach der Sprechstunde, wegen der psychischen und körperlichen Grobheit. Auf  jeden Fall habe ich noch Tage danach was von dieser Untersuchung, nämlich Schmerzen im Hintern. Ich weiß nicht was da los ist, ob nur mich so was trifft oder ob Frauen die auch solche Erlebnisse haben, nicht darüber sprechen? Mein TCM Arzt konnte mir zumindest die Angst wegen dem Zoladex nehmen, er sagte ich hätte kein größeres Risiko als eine Frau die eben auch mit 42 in den Wechseljahren ist.

Nun habe ich das doppelte Dilema, ich brauche ein Endozentrum, habe schon einmal gewechselt und möchte nicht von einem zum nächsten Endozentrum wandern. Aber so etwas möchte ich nie wieder erleben und das Vertrauen hat einen riesigen Riß bekommen. Weiß nicht wie und wo ich weitermachen soll.

Ich möchte niemanden erschrecken, nur meinen Kummer irgendwie los werden.

LG Jetina



Ärger
Gitti

Man, da fehlen einem ja die Worte! Lass Dich mal drücken!  Embarassed  Was ist blos los zur Zeit ? Undecided  Überall im Forum nur Klagen mit den Ärzten zur Zeit und das Gefühl unverstanden zu sein. Mir geht es ja auch so. Lies meinen Bericht " Adenomyose uteri ...?" Ich könnt auch auswachsen!

Bei der Untersuchung hat mir kaum ein Gyn. erklärt was er sieht oder was los ist , ABER als ich im Vivantes  in Berlin war, war ich erstaunt. Die dortige OÄ hat mir bei der Untersuchung erklärt was sie macht und warum, mir während der US-Untersuchung erklärt, was darauf zu sehen ist. Da habe ich mich echt wohlgefühlt dabei.

Egal wo ich auch war, bei jedem Gyn. hatte ich jedesmal wenn auf dem Bauch gedrückt wurde Schmerzen und habe es auch gesagt. Wenn bei der Untersuchung nichts auffälliges gefunden wurde, war für den Arzt auch nichts da. Außer wieder in Berlin. Dort wurde das MRT gemacht und hätten die dort gesagt es wäre nichts, dann wäre für mich auch nichts ! So wird der Befund von außen, aber nicht mal anerkannt, genauso toll! Ich habe auch die Erfahrungen gemacht ( wie hier vielleicht so mancher ), dass jeder Arzt anders untersucht, aber so etwas dürfte nicht passieren und dann mit diesen Worten!

Man könnte Dir jetzt raten Arztwechsel oder über das Problem mit Deiner KK reden und um Rat bitten? Ich habe mal in Berlin gelesen, dass es auch Patientenfürsprecher gibt, kenn mich aber da auch nicht so aus.

Viel konnte ich Dir jetzt nicht raten, aber so etwas ist für jeden ärgerlich!!!

sei lieb gegrüßt

Gitti !! Smile



jetina
astrid

hallo liebe jetina.

ich  muss sagen mir ging es in erlangen wie dir.

kurze fassung,nach etlichen ops und etlichen ds,ct,mrt enrschloss ich mich ins endozentrum nach erlangen zu fahren,450 km von mir zuhause weg.

ich war am 1.8 zur sprechstunde dort,bei dr renner,alles war super ich habe seit 2008 die endo im sigma,ich wusste was er sagen würde.lsk mit ggf darmresektion,da es ein großer eingriff wäre würde er ihn mit dr kessler zusammen durchführen.ich fand mich das erste mal verstanden und fuhr glücklich heim.nach 3 wochen hatte ich meinen optermin für den 19.10.11.

also fuhr ich am 18 hin und das schrecken nahm seinen lauf.

zuerst die aufklärende ärztin in diesem gespräch,horror,naja müssen halt alles sagen und beim darm kann halt viel passieren.

dann der knüller,ei der dr renner der operiert sie nicht,der hat nachtdienst.

ich dort ausgeflippt,sagte ich fahre 450 km für mich von dr renner operieren zu lassen und jetzt ist dernit da,ganz ehrlich hab den in 10 tagen dort nicht einmal gesehen.

hatte dann noch mit dem operierendem arzt ein gespräch,oa dr thiel,sehr nett und wenn es wieder sein muss dann geh ich auch wieder zu dem,fand den sehr nett.

naja man sagte mir ich könne den termin auch verschieben wenn ich unbedingt von renner,blablabla......................

die auf station sind meiner meinung nach nicht mehr menschlich,alles wird abgetan mit ist ja nicht schlimm.klar für die nicht,aber für einen selbst der nur mit angst in dieser zeit lebt ist es wohl schlimm.

naja der 19 war dann die op,5,5 std.rektum und sigmaresektion,endo wieder im becken und in den beckenwänden,massive verwachsungen des darms.

dr kessler ist so ein netter mensch der chirug der die darmop vorgenommen hat,ein arzt der auch ein toller mensch geblieben ist,von dem bin ich total begeistert.muss am 25.11 wieder nach erlangen zur kontrolle,darm. alles in allem fand ich manches nicht so gut,ich hoffe nur das in der optechnik unterschiede liegen und ich für eine zeit ruhe haben werde.

ich denke ich werde wieder hin fahren,den liebe jetina meine meinung nach sind ärzte wie schwestern im allgemeinen keine menschen mehr,sie sehen das alle nur mit dem beruflichen auge .

ich hoffe das ich so schnell in keine klinik mehr muss und mal ein paar jahre ruhe habe,hätte mir die ganze behandlung auch anders vorgestellt vom ablauf nix anderes wie in kliniken uni bei uns.

lg



Liebe Gitti und Astrid
Jetina

vielen Dank für eure mitfühlenden Worte! Es einfach mal loszuwerden hat schon geholfen. Wie es weitergeht weiß ich jetzt auch noch nicht. Ich werde jetzt die Visanne weiter nehmen, muß ja ein Wundermittel sein, mal sehen. Habe große Sorge, daß ich dann bald wieder operiert werden muß, die Endo läßt sich nicht so leicht beeindrucken. Und wohin dann zur OP? Ich muß jetzt erstmal zur Ruhe kommen und das schlechte Erlebnis aus dem Kopf kriegen.

LG Jentina

PS Gitti: Ich hatte auch Verdacht auf Adenomyosis mehrmals, war mal im MRT zu sehen, bei OP dann wieder nicht, war mal im Ultraschall zu sehen, dann wieder nicht. Beim letzten Verdacht habe ich mich auch noch aus anderen Gründen entschieden von meiner GM zu verabschieden. Als die GM dann untersucht wurde, war nur minimal Adenomyose vorhanden.



Hi jetina, in dem anderen
Mariele

Hi jetina,

in dem anderen Thread (von mir den) hatte ich gefragt, was du nun nimmst. Sehe hier: Visanne. Bei mir hat sie die Schmerzen ordentlich unterdrückt. Damit hat sich die Frage von mir schon erledigt, was du nun nimmst.... zumindest was die Hormone angeht.

Drück dir ganz feste die Daumen, dass die nächste Op in gaaaaaanz weiter Ferne liegt bzw. du recht lange Ruhe hast und dich erholen kannst!

LG Mariele