psychisch am ende:( brauche rat
becci-maus

hallo ihr lieben,

ich melde mich wieder zu wort. leider geht es mir immer noch nicht besser. aktuell folgende situation:

1. bisher habe ich unterschiedl meinungen zu hören bekommen. die eine FAin meinte noch im letzten sommer 2010, dass meinem ultraschall nach alles ok zu sein scheint, ich aber für eine defintive diagnose einer bauchspiegelung bedarf und dass ich definitiv valette durchnehmen soll. mein jetziger arzt hingegen hat mir eine frustrierende diagnose (dazu noch sehr unsensibel) an kopp geknallt: er würde die ademyose per ultraschall sehen, meine eierstöcke sind unauffindbar und mein muttermund sieht schrecklich aus. nachdem ich nun bei der displaysiesprechstunde war, kam raus, dass ich gott sei dank nur eine ektopie habe, die man entfernen könnte. das war wenigstens erleichternd. wenigstens eine last weniger. dann folgten bei meinem jetzigen arzt noch hormonuntersuchungen mit dem schockierenden ergenbnis, dass ich hormonell gesehen in den wechseljahren bereits bin, mein anti-müller-hormon wert liegt bei 0.3 mit 24 jahren und somit bin ich so gut wie unfruchtbar!

ich weiß einfach nicht, was ich davon halten soll. wie kann denn 2010, d.h. vor weniger als einem jahr mein ultraschall ok sein und jetzt sind nicht mal mehr meine eierstöcke zu finden? und auch sähe er die endo in der gebärmutter, was auch noch kein arzt vorher gesehen hat. dazu die prognose mit der fertilität, ganz nebenbei rät er mir zu eizelleneinfrierung usw, damit ich später evtl, wenns soweit ist, es mit kinder kriegen versuchen kann. seufz... 

2. mir gehts einfach beschissen, abgesehen von diesen ganzen ungewissheiten habe ich so viele beschwerden, darm, blase, schmerzen beim sex, ständige unterleibsschmerzen, schmerzen und blutungen beim und nach dem GV und uberhaupt ständig zwischenblutuungen. dazu permanente hormoneinnahme (Valette), die den körper zusätzlich belasten und schädigen. ist das denn das schicksal einer jeden endo-patienten? keiner kann einem helfen? permanent hormone und trotzdem blutungen und schmerzen? ich finde es auch schweirig, wenn die ärzte alle beschwerden unter den"mantel" der endo kehren wollen. wer sagt denn, dass meine verstopfung von der endo kommt? oder dass ich überhaupt endo hab? wer sagt, dass die ständigen hormone und unterdrückung der tage meinem körper wirklich hilft, anstatt ihm weiter zu schädigen? bin ratlos, frustriert und mir gehts beschissen! meine lebensqualität ist stark geschädigt bzw derzeit gleich null!

ich frage mich:

- wenn ich doch eh nicht schwanger werden kann und ich auch MIT hormonen ungeklärte zwischenblutungen und schmerzen habe, wieso nehme ich die pille durch? überlege wirklich, die pille abzusetzen und mir wenigstens so eine belastung für den körper zu ersparen! was meint ihr? gibt es unter euch welche, die OHNE hormone mit endo leben und denen es gut geht???

- ich bin an einem punkt, an dem ich bereit bin, für neue wege. kann mir jemand tipps zu alternativen methoden geben? zb naturheilverfahren, akkupunktur etc.? ich war nie fan davon, aber meinem körper und mir geht es nicht gut! ich will einfach einigermaßen gesund und zufrieden leben können.

- und bezüglich meiner ektopie:  hat jemand erfahrung mit der entfernung mittels elektroschlinge gemacht? und wenn ja, auch mit lokale betäubung? möchte für diesen kleinen eingriff keine narkose haben, hab zuviel schiss!

so jetzt habe ich mein herz mal wieder ausgeschüttet. bitte gibt mir ganz viel rat und feedback, bin grad echt ein wrack heul...

danke, lg becci



Liebe Becci, es tut mir sehr
Miramee

Liebe Becci,

es tut mir sehr leid, dass es Dir zur Zeit so mies geht! Klar, dass Du nach diesen ganzen Keulenschlägen spürst, dass das Ganze an Deine Reserven geht. Ich wünsche Dir vor allem erst mal ganz viel Kraft, um all die Veränderungen angehen zu können, die Dir vielleicht aus dieser Situation heraushelfen können!

 Du hast geschrieben:

ich frage mich:

- wenn ich doch eh nicht schwanger werden kann und ich auch MIT hormonen ungeklärte zwischenblutungen und schmerzen habe, wieso nehme ich die pille durch? überlege wirklich, die pille abzusetzen und mir wenigstens so eine belastung für den körper zu ersparen! was meint ihr? gibt es unter euch welche, die OHNE hormone mit endo leben und denen es gut geht???

Da ich bei früheren Gelegenheiten sehr ungute Erfahrungen mit Hormonpräparaten gemacht habe, hatte ich nach der Endo-Diagnose fast Angst, dass mein Gyn der Empfehlung der Kliniksärzte folgen und eine Hormontherapie für unabdingbar halten würde. Zum Glück hat er mir gleich bei meinem ersten Besuch nach der OP verschiedene Möglichkeiten angeboten. Er meinte, es sei in jedem Fall günstig, die Gebärmutterschleimhaut "klein" zu halten, aber dies könnte man auf verschiedenen Wegen erreichen und er würde mich auf jedem dieser Wege begleiten, egal wie ich mich entscheiden würde: Es gebe eben die Möglichkeiten mit Hormonpräparaten, man könne diesen Effekt  aber ebensogut mit Akkupunktur erzielen und dann könne er mir noch anbieten beides zu kombinieren. Natürlich könne ich auch andere Therapeuten (z.B. Homöopathen) hinzuziehen, aber das seien so seine Möglichkeiten als schulmedizischer Gynäkologe und TCM-Mediziner.  Ich habe mich dann sofort für die reine Akpunkturbehandlung entschieden und mache sehr gute Erfahrungen damiit. Mein Menstruation hat sich in der Bliutmenge sehr stark verringert, es geht such nur noch wenig Schleimhaut ab (offenbar wird sie nicht so stark aufgebaut wie früher)  und anstelle der früheren starken Regelschmerzen und dem vielen leichteren Schmerzen in der zweiten Zykluhälfte habe ich nur noch ein leichtes Ziehen am Tag vor Beginn der Regelblutung. Und das alles ohne fiese NebenwirkungenSmile Kurz: ich kann Akupunktur wirklich empfehlen, vorausgesetzt, der Akupunkteur versteht seine Kunst!

- ich bin an einem punkt, an dem ich bereit bin, für neue wege. kann mir jemand tipps zu alternativen methoden geben? zb naturheilverfahren, akkupunktur etc.? ich war nie fan davon, aber meinem körper und mir geht es nicht gut! ich will einfach einigermaßen gesund und zufrieden leben können.

Verstehe ich gut. Und genau um Dein Wohlbefinden (körperlich und seelisch) geht es ja. Da ist letztlich egal, wie das gewünschte Ergebnis erzielt wird, Hauptsache das Mittel tut sein Wirkung. Dieses ganzen Grabenkämpfe zwischen Schulmedizin und anderen Medizinzweigen (TCM, Ayurveda, Homöopathie etc.) , halte ich für grundfalsch. Jede Richtung hat einfach ihre Stärke und ihre Schwächen und ergänzen sich  gut.  Ich denke, es muss immer darum gehen, Menschen mit ihren individuellen Problemen bestmöglich zu helfen. Manchmal geht das mit ein paar Nadeln am besten, manchmal mit ein paar Globuli und manchmal ist ein Antibiotikum oder eine Operation das Mittel der Wahl. Ich habe es auch meistens gerne sachlich, insofern kommt mir die Art, wie sich die Schulmedizin präsentiert entgegen (bin ach beruflich in diesem Bereich). Aber wenn es um mein Wohlbefinden geht, bin ich einfach auch Pragmatikerin: was gut tut und hilft, ist eben auch gut. Punkt. Ich kann Dich da wirklich nur in Deinem Wunsch unetrstützen, mal zu schauen, was der sogenannte Alternativbereich so bietet. Sehr gte Erfahrungen habe ich auch mit Yoga und Lomi-Lomi-Massage gemacht, andere hier berichten sehr Gutes von Osteopathiebehandlungen. Es gibt da wirklich viele gte Ansatzpunkte!

Nun aber erstmal ganz liebe Grüße und alles Gute für Dich!

Mira

 



hallo miramee, erstmal danke
becci-maus

hallo miramee,

erstmal danke für deine lieben worte und für deinen rat.

wenn ich an naturheilverfahren denke, kommt mir immer als erstes akkupunktur in den sinn, gerade auch wegen meiner fürchterlichen schmerzen. denn sollte ich wirklich die pille absetzen, würde das jeden monat für mehrere tage furchtbare schmerzen bedeuten bis hin zur arbeitsunfähigkeit und in ruhiger lage dahinvegitieren, das ist bislang der grund für meine angst, die pille abzusetzen. für mich wäre es wie ein geschenk, würden sich wenigstens die schmerzen etwas lindern. da hast du aber einen guten griff, dass dein gyn auch gleichzeitig tcm-mediziner ist, gibt es auch nicht so oft oder? woher kommst du denn? ich hab zwar schon ma bisschen geguckt im netz, aber es gibt nicht allzuviele gyns, die naturheilverfahren anbieten. das freut mich für dich, dass es dir so viel geholfen hat. das macht mir etwas mut. muss nur einen arzt finden, der einen auch so gut unterstützt.

ich weiß nicht, ob ich ein mensch für yoga bin, das ist ja eine typsache. aber evtl autogenes training, das könnte ich mir eher vorstellen. hattest du denn zuvor bauchspiegelungen oder andere eingriffe? oder hast du dich seit der diagnose des naturheilverfahrens bedient? nimmst also keine hormone zu dir, wie ich es verstanden habe? eine angst ist auch, dass die endo sich weiter ausbreitet. auch wenn es viele theorien gibt zur entstehung und ursache der endo gibt, sind sich ja die meisten ärzte einig, dass ohne hormone und durch blutungen sich die endo weiterausbreitet. hast du diese angst auch? was sagt dein arzt dazu? 

dir noch einen schönen abend! ich fühle mich  aber durch deinen beitrag wirklich bestärkt :) nur einen geeigneten arzt zu finden, der einen ernst nimmt, kompetent ist in beiderlei hinsicht (schuldmedizin und naturheilverf.) und vor allem, der die entscheidung, die der patient trifft, akzeptiert :(

liebe grüße 



Hallo becci-maus, es tut mir
glasfee

Hallo becci-maus,

es tut mir echt leid, dass  es dir z.Zt nicht gut geht. Wir haben alle mal solche Phasen u. können uns daher auch so gut verstehen. Ich unterstütze genau dass, was Mira geschrieben hat. Du mußt deinen Weg finden, mit der Endo zu leben u. dir Methoden suchen, die dir die Beschwerden erleichtern. Das kann TCM sein, oder Homöpathie, Osteopathie, Ernährungsumstellung.....Die Naturheilkunde hat ja einen ganz anderen Ansatz : sie geht davon aus, dass jeder (und wirklich jeder ) Mensch über eigene Selbstheilungskräfte verfügt u. die Methoden der Naturheilkunde regt diese Kräfte an! Suche dir deine für dich beste Methode! Ideal ist natürlich, wenn man einen Arzt hat, der Schulmedizin mit Naturmethoden verbinden kann. Ich hoffe auch, dass in Zukunft mehr solcher Ärzte gibt, bzw. ist es ja schon ein Fortschritt, wenn Schulmediziner uns nicht belächeln, wenn wir sagen, mir helfen Globulis oder Akupunkturnadeln!!

Dein Problem mit den Hormonen kann ich auch total gut verstehen, habe ich zum Glück nie genommen, mein früherer Gyn hat mich erst gar nicht belastet, ich habe auch immer so eine Abneigung dazu gehabt, ich hätte sie schon alleine deswegen wahrscheinlich nie vertragen.

Also ich wünsche dir, dass du deine Methode findest u. ich will dir auch Mut machen, dass du auch ohne Hormone die Endo in den "Griff" bekommen kannst. Es ist ein tolles Gefühl, wenn du merkst, dass andere (von dir ausgesuchte Methoden) sogar besser greifen, als die "Verordneten" .

Viel Kraft u. Mut!

Liebe Grüße

Glasfee 



Hallo Becci, ich hatte bei
Miramee

Hallo Becci,

ich hatte bei meinem Versuchen mit hormonellen Verhütungsmitteln auch immer Schmerzen, die durch die Mittel ausgelöst oder zumindest verstärkt wurden. Das ist natürlich "untypisch" für Endo, weswegen die Gyns an meinen früheren Wohnorten auch nie an Endo glaubten. Nun ja, inzwischen ist es ja eine bewiesene Tatsache. Mein jetziger Gyn war aber auch der erste, den meine für mich normalen ebenfalls sehr starken Regelschmerzen als Fakt interessierten. 

Es ist in der Tat Glücksache, ob man so einen Arzt findet oder nicht. Als wir hier nach Rheinland-Pfalz gezogen sind, hatte ich einfach Glück, als ich mir aus dem Telefonbuch einen Gyn ausgesucht habe. Wo wohnst Du?

Ich hatte bisher nur eine Bauchspiegelung, eine notfallmäßige Zysten-OP, bei der dann herauskam, dass es eben eine Endo-Zyste war. Die anderen Herde an Peritoneum, Gebämutter und Darm haben sie dann gleich mitentfernt. Zwei Wochen danach habe ich gleich mit der Akupunktur angefangen und ja, ich nehme gar keine Hormonpräparate (und auch nichts anderes). 

Wie die Endo sich genau ausbreitet, weiß man ja noch nicht, aber klar ist, dass lange, starke Blutungen ungünstig sind, Deswegen versucht man die ja mit der Pille zu verhindern oder sogar ganz auszusetzen. Denselben Effekt kann man aber, wie gesagt, mit der Akupunktur erzielen. Bei mir sind die Blutungen nichts im Vergleich zu früher. Entsprechend kann sich da genauso viel oder wenig ausbreiten wie wenn ich die Pille nehmen würde. Es  wird einem eben immer nur so eingehämmert, dass es bei Endo ohne Homonpräparate nicht geht.

Mit Akpunktur bei diesem Arzt hatte ich allerdings vorher schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Z.B. hat er mir damit meinen Beckenboden, der von den zwei Geburten ziemlich mitgenommen war, vor einer OP gerettet. Meine Ärztin an dem vorigen Wohnort meinte, der sei so stark gesenkt, dass man vermutlich operieren müsste. Er meinte dann, man könne es auch mit Akupunktur probieren, und das hat funktioniert: die Beckebodensenkung wurde messbar und fühlbar auf ein Minimum reduziert. Die Kliniksärzte haben bei den Vorunteruchungen für die OP gar nicht glauben können, dass ich ein halbes Jahr vorher noch ein Inkontinenzproblem hatte und der Beckenboden 7cm tiefer hing ;-))Die Effektivität der Akupunktur ist für mich immer wieder erstaunlich!

Ich kann Dir nur ganz viel Glück bei der Suche nach einem TCM-Gyn wünschen oder aber nach einem Gyn, der sich daraf einlässt, mit einem TCM-Arzt zusammenzuarbeiten. Übrigens: die guten, erfahrenen TCMler machen oft gar nicht so veil Werbung im Internet, weil sie eine große Stammklientel haben. Daher bringt es manchmal mehr, sich in der Gegend nach einem guten Akupunktur umzuhören.

Viele liebe Grüße!

Mira

 

 



hallo glasfee, danke für
becci-maus

hallo glasfee,

danke für deinen zuspruch. ich hoffe nur, ich kann meine selbstheilungskräfte aktivieren. leider bin ich ein pessimist und durch die vielen schlechten erfahrungen gerade mit ärzten kann ich zur zeit kaum vertrauen fassen. aber da ich mir so sehr eine veränderung und verbesserung meiner lebensqualität wünsche, möchte ich unbedingt neue wege beschreiten. nur weiß ich leider gar nicht,wo ich einen guten arzt bzw heilpraktiker finde, da ich mich in diesem bereich ja noch gar nicht auskenne. habe bisher nur eine praxis im auge, in der die ärzte u.a. psychologie und eben auch naturheilverfahren anbieten, jedoch weiß ich nicht, ob die sich mit endometriose auskennen. der akkupunkteur muss sich ja sicher schon etwas mit dem krankheitsbild befasst haben, um die richtigen stellen zu treffen oder? wo kann ich mich denn da erkundigen? (tun die nadeln eig weg?)

was ist denn eigentlich globulis?

danke auch für dein mir mut machen... ich habe mir übrigens das buch von prof. keckstein bestellt, das soll ja ganz gut sein oder? vllt sind da ja auch tips für ernährung drin, denn die bin ich auch umstellen. zur zeit aber eher einfach richtung gesund mit viel gemüse, kein fast food mehr, weniger fleisch usw. soll ja bei endo auch viel helfen.

dir auch alles gute weiterhin, lg becci 



hallo mira, ich komme aus
becci-maus

hallo mira,

ich komme aus berlin. leider habe ich schon viele schlechte erfahrungen mit den ärzten gemacht, es ist immer wieder ein schwerer schritt, einen neuen auszuprobrieren. die wenigsten nehmen einen ernst und selbst mit den beiden endo-zentren, die ich ausprobrierte, war ich nicht wirklich zufrieden, aber immerhin ist denen die krankheit bekannt (im gegensatz zu vielen anderen ärzten). habe glasfee oben bereits berichtet, dass ich eine praxis im auge habe, jedoch nicht weiß, ob diese geeignet ist. nur weil sie naturheilverfahren anbieten, heißt das ja nicht, dass die sich dann auch speziell mit akkupunktur für endo auskennen. oder kann sich der arzt da auch reindenken und die "richtigen" stellen treffen? bin ja doch noch ein totaler neuling und weiß auch gar nicht, wie ich an einen guten heilpaktiker komme, die suche nach einem guten gyn allein ist ja schon schwer genug :( 

finde ich total super, dass du keine hormone nimmst. ich habe das gefühl, dass es mir seit dem langzeitzyklus immer schlechter ging. früher hab ich noch alle 3 monate eine pillenpause eingelegt und geblutet und da ging es mir insgesamt gut im vergleich zu heute. darf ich denn fragen, ob deine sexuelle lust (noch) da ist? neben den ganzen schmerzen ist es sehr belastend für meine beziehung, dass ich so gut wie gar nicht GV mit meinem freund haben kann, bin 24 jahre, da ist es schon sehr deprimierend, nie lust zu haben und eh nur schmerzen dabei und danach. aber mein freund ist bisher (noch) verständnisvoll.

ich kenne mich nicht aus mit beckenbodensenkung. das führt dann zu inkontinenz? ich habe ja auch öfters probleme mit der blase, was mein arzt auf die endo zurückführen will. ist das bei dir auch der ende geschuldet? aber glückwunsch, dass du so genesen konntest durch die akkupunktur, das macht wirklich mut!

schönen abend noch, lg becci 



Hallo becci, es ist auch
glasfee

Hallo becci,

es ist auch wirklich schwer, einen guten Arzt u./o. Naturheilpraktiker zu finden. Woher kommst du denn?

Wichtig ist auch, dass du positiv denkst. Ich kenne das selber, wenn es mir nicht gut geht, zieht es einen fast wie in einem Sog immer weiter runter. Da muß man sich selber "rausziehen". Gönne dir irgendetwas Schönes, etwas was dir Spaß macht, denke an dich u. verwöhne dich selber etwas. Das tut unheimlich gut. Ich weiß nicht, ob du schon mal Bücher gelesen hast vom " Positiven Denken" ? Es hilft tatsächlich. Wärmstens kann ich dir das Buch von Louise L. Hay " Gesundheit für Körper und Seele" empfehlen. 

"Globulis" sind homöopathische Mittel (kleine Zuckerkügelchen mit einer Spur von Wirkstoffen). Viele Schulmediziner lächeln darüber nur, aber komischerweise wirken diese Mittel oft auf wirklich auf verblüffende Weise. Ich habe es vor 9 Jahren (nachdem ich GM u. li Eierstock entfernt bekommen habe) ausprobiert, mehr o. weniger auch aus Verzweiflung u. weil ich mich absolut nicht mehr operieren wollte. Mein Körper reagierte da unheimlich gut darauf ( zwar auch mit Auf u. Abphasen) aber letztendlich ging es mir auf einmal zusehends besser. Z.Zt kämpfe ich zwar auch wieder (Verwachsungen oder Endo am re Eierstock u. Harnleiter), aber ich führe das auch auf meinen etwas beruflichen Streß u. einige Giftstoffe (wie z.B. meine 6 Amalganfüllungen!!) auch in Nahrung u.Umwelt zurück. Aber ich kämpfe u. gebe nicht auf!

Also nicht unterkriegen lassen!  Alles Gute für deinen Weg!

Liebe Grüße

Glasfee 



guten morgen liebe
becci-maus

guten morgen liebe glasfee,

ich komme aus berlin. eigentlich sollte man meinen, dass es hier eine große auswahl gibt. aber da ich gar nicht weiß, wo genau ich suchen soll oder auch keinen kenne, der damit erfahrung hatte, bin ich etwas ratlos. wie gesagt, im netz habe ich bisher nur eine praxis, also einen gyn mit naturheilverf. gefunden.

leider bin ich so ein furchtbarer pessimist und hielt bislang nicht viel von alternativer medizin. aber ich habe mir zb rescue tropfen zugelegt wegen meiner enormen angst vor prüfungen und siehe da, sie haben mir gut geholfen, ebenso wenn ich manchmal wegen der vielen sorgen nicht schlafen konnte. also will ich es auch bei der endo versuchen. ich denke eh, dass die psyche einen großen einfluss auf körper und gesundheit hat. von daher sollte ich wirklich an meiner einstellung und an meinem positiven denken arbeiten!

ohje, deine GM u.a. ist auch schon entfernt worden? dann hast du ja auch schon einen langen leidensweg hinter dir. aber schön, dass es dir um so viel besser geht nun. ich weigere mich auch, jahrelang von einer op zur nä zu wandern und jahrelang hormone zu nehmen, die mich nur noch weiter krank machen. dazu die ganzen schmerzmittel. echt schlimm.

nun gut, ich muss los auf arbeit, gut dass dann we ist und ich am we etwas ausruhen kann. meine schmerzen sind mal wieder sehr stark und leider muss die ibuprofen immer mit, damit ich arbeiten kann, seufz.

schönen tag erstmal, lg becci 

 



Hallo Becci, ja, Ahnung von
Miramee

Hallo Becci,

ja, Ahnung von der Erkrankung sollte der Akupunkteur schon haben. Allerdings ist die Herangehensweise in der TCM eine völlig andere als in der westlichen Schulmedizin: in letzterer werden Krankheiten behandelt, in der TCM aber wird ein individuelles Gleichgewicht, dass bei Erkrankungen auf die eine oder andere Weise gestört ist, wiederhergestellt. Individuelles Gleichgewicht heißt aber auch: Es gibt nicht unbedingt bestimmte "Endo-Punkte", die der Akpunkteur mit seinen Nadeln behandeln muss, sondern er muss die richtigen Akupunktur-Punkte für DICH finden. Oft regulieren sich dadurch auch andere Dinge, die man damit gar nicht in Vebindung gebracht hat: z.B. hatten die Nadeln, die wegen meiner Beckenbodensenkung gesetzt wurden, den Nebeneffekt, dass ich insgesamt mehr Energie hatte und leistungsfähiger war. Die Nadeln im Rahmen der Endo-Behandlung haben mir interessante Schübe von deutlich gesteigertem Selbstbewusstsein verursacht. Das mag merkwürdig klingen, aber es ist tatsächlich so: anfangs fallen einem diese Veränderungen kaum auf oder man bringt sie nicht mit der Akupunktur in Verbindung, aber wenn man dann immer nach den Behandlungsterminen so richtig durchstartet, kann man es dann doch nicht dauerhaft übersehen ;-))

Allerdings muss ich zur Akupunktur noch ergänzen: die Wirkungen gerade der ersten Behandlungen können auch ziemlich heftig sein. Je weiter die Harmonisierung des persönlichen Gleichgewichts gediehen ist, desto sanfter ist diese Methode. Aber gerade am Anfang (der bei mir eben VOR der Endo-Behandlung lag) muss man auch damit rechnen, dass es tüchtig in einem arbeitet. Das heißt, es kann Schmerzen geben und man kann sich enorm schlapp fühlen, weil der Körper mit seiner Selbstregulation beschäftigt ist. Durch diese erste Selbstegulierungsphase des Körpers (denn die Nadeln regen ja Selbstheilungkräfte des Köpers an) muss man erstmal durch, bevor sich die stärkende Seite der Methode zeigt. Auch in der Homöopathie kennt man ja das Pänomen der "Erstverschlimmerung". Wenn man eine solche Behandlung beginnt, sollte man sich also darauf einstellen, dass es nicht sofort besser wird, sondern es eventuell noch etwas zusätzlich auszuhalten gilt. Dafür hat man aber durch die Regulation dann einen anhaltenden Langzeiteffekt.

Das Stechen der Nadeln spürt man in den meisten Fällen gar nicht (sind ja keine dicken Kanülen, sondern ganz dünne Nadeln). Nur in besonders empfindlichen Bereichen merkt man  mal einen Pieks. Aber wenn die Nadeln einmal stecken und man daliegt und sie wirken lässt (bei mir immer 45 Minuten), breitet sich immer eine großatige Entspannung  aus und Wärmeströme durchziehen den Körper. Das ist echt toll!

Auf www.akupunktur.de kannst Du übrigens Ärzte/Therapeuten suchen. Es gibt ach weitere Akupunktur-Gesellschaften und -Vereinigungen etc., die im Internet eine solche Suche anbieten. Wichtig ist, dass der Therapeut sein Akupunkturdiplom nicht nur für ein Wochenendseminar bekommen hat, sondern von seiner Kunst wirklich etwas versteht. Wenn aber einer Arzt für TCM /Akupunktur ist, kannst Du davon augehen, dass er weiß, was er tut.

Endobedingte Blasenprobleme und Beckenbodenprobleme mit Inkontinenzfolge sind zwei Paar Schuhe. Mein Beckenbodenproblem habe ich durch die Geburten bekommen. Sonst hatte ich mit der Blase zum Glück noch  keine Probleme.

Zu Deiner Frage, meine Libido betreffend: Da muss ich leider sagen: ich war in diesem Punkt noch nie besonders lustvoll. Während der ersten Akupunkturbehandlung (wo es noch nicht um die Endo ging) war eine Nebenwirkung, dass ich viel häufiger Lust hatte. Das fand mein Mann natürlich prima. Bei meiner Bauchspiegelung, wo dann die Endo festgestellt wurde, musste aber auch ein Eierstock entnommen werden, und seitdem mir damit meine Östrogen-Produktion um die Hälfte reduziert wurde  (und Libido hat bei uns nun einmal viel mit dem Östrogen zu tun) tendiert mein Lust gegen Null. .... Es gibt trotzdem Möglichkeiten, sich gegenseitig etwas Gutes zu tun ;-))

Ein schönes Wochenende wünscht Dir

Mira

 

 

 



kleiner Tipp
Jenni_O

Hallo Becci,

ich bin hier ganz neu und habe deine alten Beiträge nicht alle gelesen, aber vielleicht kann ich dir einen ganz guten Tipp geben.

Meine FÄ hat mir eine Hormonspirale eingelegt mit der ich drei Jahre beschwerdefrei gelebt habe. Bin 24 und konnte keine Pille nehmen, weil ich zu Thrombosen neige. 

Das sind zwar auch wieder Hormone, aber ich hatte drei Jahre lang keine Blutungen und die Hormone wirken nicht so stark wie bei einer Pille. Vielleicht wäre das ja auch noch eine Alternative über die du mit deinem Arzt sprechen kannst?! 

Möchte dich natürlich nicht von der Idee mit der Akupunktur abbringen, aber vielleicht kann dir die Schulmedizin doch noch helfen? 

Ich bin auf Nummer Sicher gegangen und habe seit Dez. eine neue Hormonspirale und hatte außerdem am Montag eine Bauchspiegelung bei der auch Endo gefunden und entfernt wurde. Vielleicht wäre das bei dir auch ratsam. Oder hattest du schon eine BS zur Klärung?

Wenn es dich interessiert - habe meine Geschichte in einem anderen Beitrag  http://www.endometriose-liga.eu/node/28711 niedergeschrieben.

 Liebe Grüße und alles Gute, Jenni. 



Hallo liebe mira, vielen
becci-maus

Hallo liebe mira,

vielen danlk für den link. habe bis gestern spät recherchiert. je mehr ich davon lese, desto mehr bin ich überzeugt, es versuchen zu wollen! da ich so viele beschwerden habe, die der arzt immer gleich auf die endo schiebt, was ja durchaus sein kann, dass es davon kommt, aber eben nicht muss, hoffe ich, dass endlich ein arzt mich in meiner gesamtheit sieht! wie oben beschrieben, will ich ja eh meine kleineren beschwerden angehen, zb wegen meiner magen darm geschichte will ich einen gasterologen aufsuchen und das erst mal organisch abklären lassen (auch wenn der mich dann vllt zur darmspiegelung schickt, angst). wegen meiner chronisch entzündeten ektopie habe ich montag einen termin in der charite, damit die mir entfernt wird, vorausgesetzt die machen das mit lokaler betäubung, da ich vor einer narkose zurückschrecken würde bei einem so kleinen eingriff! (meinst du/meint ihr, dass er mich trotzdem am muttermund untersuchen kann? habe leider richtig starke zwischenblutungen, war gestern so stark, dass ich dachte, ich geh in die notaufnahme (dazu später noch etwas mehr), aber da die charite mein letzter halt bei der schulmedizin ist, hoffe ich, dass der arzt mich eh noch mal eingehender untersucht, wenn er hört, dass ich u.a. auch endometriose haben soll (die charite soll ja auch ganz gut sein). oder meint ihr, das blut "hindert" die sicht auf den muttermund? mag den termin nicht absagen, da der eh schon schwer zu bekommen war).

wenn ich dann diese ärzte abgeklappert habe und evtl schlauer bin als vorher in bezug auf darm und magen etc., will ich meine "sanierung" angehen. denn das bedeutet es für mich, weg mit hormonen, evtl ernährungsumstellung und akkupunktur oder andere arznei aus der tcm. habe nochmal eine frrage: auf der seite, die du mir gegeben hast, wird von qualifikationen geredet: z.b. a-c diplom, tcm-diplom etc. habe natürlich nach a-c diplomen in meiner nähe gesucht, sprich experten und auch nach tcm diplom. habe auch 2-3 gute ärzte dabei gefunden, leider war in meiner nähe darunter keiner, der auch ein gyn ist, was mir sehr lieb wäre, da ich hoffe, auch einen stammfrauenarzt zu finden, der mich in allen bereichen unterstützt, der mich dann ja auch nicht belächeln würde, wenn ich den naturweg einschlage. habe dann gegoogelt und gyn mit tcm gesucht und sogar einige in berlin gefunden, darunte fa mit immerhin a-b diplomen. aber was bedeuten andere auszeichnungen, wie zb master of tcm usw. ist das dann ein diplom in tcm? oder zertifiziert nach...oder ausbildung in tcm abgeschlossen... weiß nicht, ob das dann nur so ein aufgebauschter name ist oder ob die das wirklich können. wenn sich eine praxis tcm praxis nennt, denkt man ja erst mal, die haben das ganz große ding abgeschlossen..hmm bin da etwas  unschlüssig. oder sind die qualifikationen bei dem link von dir nicht "bindend"? viele fragen übe fragen...hoffe du und die anderen habt da noch etwas info und rat, wie ich einen guten arzt erkenne bzw finde.

nochmal kurz zurück auf meine zwischenblutungen: die waren gestern soooo schlimm, wenn ich mir denke, dass ich die pille gerade nehme und eig gar nicht bluten dürfte, dann erschreckt es mich, wie doll die schmerzen und das blut gestern wurden. macht mir schon angst, wenn ich dann vorhabe, die pille abzusetzen und dann ja noch mehr leiden würde. mir war gestern übel, ich konnt mich kaum rühren, die schmerzen kamen direkt von ganz unten, quasi unter dem "venushügel", hatte auch das gefühl, dass dieser angeschwollen ist und besondern gestochen hat es links und rechts davon. würde das den eierstöcken zuordnen. komisch, wo mir doch mein einer arzt sagen wollte, die seien "tot", nicht auffindbar auf dem ultraschall. wie können sie dann so weh tun? habe schon angst, dass ich evtl zysten habe, die da aufgeplatzt sind. kann das sein? soll ich vllt doch zum krankenhaus (wobei die einem ja eh nicht helfen können, war schon oft in der notaufnahme früher mit meinen schlimmen schmerzen und blutstürzen) oder soll ich bis montag warten und hoffen, dass der charite arzt sich das anguckt?

so habe hoffentlich nicht zu viel geschrieben ^^ aber mich belastet das gerade alles so, konnte diese nacht kaum schlafen deswegen :(

LG an dich mira und an die anderen. becci 



hallo jenni, danke für den
becci-maus

hallo jenni,

danke für den tip. jedoch bin ich so abgeneigt von hormonen und habe in letzter zeit kein glück damit, es ging mir immer schlechter damit. hatte immer die valette, die ist mir früher gut bekommen, dann hatte ich ne zeit lang den nuvo ring, da bekam ich dann zwischenblutungen und nun wieder die valette und diesmal bekommt sie mir gar nicht mehr. wenn du risiko für thrombose hast, wieso kannst du dann eine spirale nehmen? oder ist da das risiko nicht so hoch? dachte auch immer, spiralen können nur frauen nehmen, die schon ein kind bekommen haben, ansonsten seien die für junge frauen eher ungeeignet. man hat ja schon viel von der mirena gehört, jedoch kann man da ja auch pech haben, dass die zb nicht hält, abgestoßen wird vom körper etc. oder? also ich hätte da eher angst. zahlt denn das einetzen die krankenkasse?

habe mir deinen beitrag durchgelesen. ich habe meine BS letztes jahr abgesagt, weil ich es nicht einsehe, mir mal "reingucken" zu lassen für eine diagnose. ich halte nicht viel von eingriffen an einem "gesunden" körper (wobei meiner das ja offensichtlich nicht ist, aber du weißt wie ich das meine). ich habe viel recherchiert, hier und in anderen foren und seiten und das risiko von verwachsungen bei einem eingriff im bauchraum ist mir viel zu gefährlich. ich habe keine lust, wie viele endo-patiennten, nur von op zu op zu laufen, hormone bis zu den wechseljahren zu nehmen und am ende genauso zu leiden wie ohne den ganzen mist. ich merke, dass die hormone mir schaden, denn seitdem ich den langzeitzyklus mache auf wunsch meiner ärzte geht es mir immer schlechter. früher, als ich noch alle 3-6 monate geblutet habe, ging es mir besser, da hatte ich lust auf sex, keine darm o blasenprobleme und eine bessere lebensqualität. ich denke, dass es ein LZZ nicht gut ist für den körper und das unterdrücken der regel vllt angenehm ist (denn glaub mir, meine abnormalen schmerzen vermisste ich nicht), jedoch kann sich der körper doch gar nicht mehr reinigen und meine ganzen zwischenblutunhen die ich habe, trotz permanter pilleneinnahme zeigen deutlich, dass der körper sich gegen diese hormonbomben wehrt.

ich freue mich für jede, die ihren weg findet und dass es dir gut geht! ich war früher auch der meinung, nur hormone können mir helfen. aber mittlerweile gehts mir soooo mies, dass ich neues ausprobrieren will und muss. vllt finde ich ja einen guten arzt und vllt nehme ich iwann auch wieder hormone. aber erst mal will ich ohne klar kommen (aber noch warte ich mit dem pille absetzen bis ich einen azt habe, der mich in tcm etc. unterstützt, denn so ganz ohne ärztliche kontrolle will ich das auch nich tun).

schönes we noch, lg becci 



Liebe Becci, gut, dass Du
Miramee

Liebe Becci,

gut, dass Du den Termin in der Charité hast! Ansonsten würde ich Dir raten, wegen der starken Blutung nochmal ein Krankenhaus aufzusuchen. Das kann ja so nicht weitergehen!

Prinzipiell können gynäkologische Untersuchungen auch während der Blutungen durchgeführt werden. Eventuell kann der Arzt nicht alles so gut beurteilen, aber da es für die Patientin eher unangenehm ist, wird es sowieso fast nur im Notfall gemacht. Du solltest aber in Deiner Situation darauf dringen, dass Du (mit welchen Mitteln auch immer) untersucht wirst. Es sollte mindestens eine Ultraschall-Untersuchung gemacht werden, bevor Du wieder heimgehst. Und wenn es morgen schlimm ist, gehst Du eben einen Tag früher hin. Ob da eine Zyste am Platzen ist etc. kann sowieso nur ein Gyn beuteilen. Also bloß keine Hemmungen! 

Ob sie Dich unter diesen Umständen operieren, weiß ich nicht. Da geht es auch um die Blutverlustfrage etc. Wenn die OP gemacht wird, könnte es sein, dass eine Spinalanästhesie ausreicht. Wo sitzt denn Deine Ektopie? 

Was die Akupunktur anbelangt: Um ehrlich zu sein, kann ich nicht einschätzen, wie weit jemand mit einem A- oder B-Diplom ist.  Ich bin ja zufällig an meinen TCM-Gyn geraten (hatte mir an meinem neuen Wohnort einfach den Gyn aus dem Telefonbuch herausgesucht, der direkt um die Ecke praktiziert und stellte erst vor Ort fest, dass er auch TCM-ler ist - pures Glück also!) Er macht das schon 30 Jahre lang und war zeitweise als Ausbilder für Akupunktur aktiv, beherrscht also seine Kunst auf jeden Fall gut. Daher war ich nie aktiv auf Akupunkteur-Suche und habe mich mit diesen Diplom-Fragen nie befasst. Im Zweifelsfall denke ich aber sowieso immer: Probieren geht über studieren! Jemand, der nur ein A-Dilplom gemacht und dann viel Erfahrung erworben hat, kann unter Umständen besser sein, als jemand, der divese Diplome angesammelt hat, aberüber wenig Praxiserfahrung verfügt. Es wird Dir also, wenn Du keine direkten Empfehlungen für Therapeuten in Berlin bekommst, wohl nichts anderes übrigbleiben, als es irgendwo zu probieren und gegenenfalls noch einmal umzsatteln.

Deinen Wunsch, endlich einmal bei einem Rundum-Arzt anzukommen, kann ich allerdings gut verstehen. Ich habe das Glück, einen solchen zufällig gefunden zu haben, und er pflegt tatsächlich eine ganzheitliche Sicht: Wenn es mir psychisch nicht gut geht oder  ich (wie jetzt gerade) einen Gallenstein habe, behandelt er das genauso gezielt mit seinen Nadeln, als wenn ich mit einem gynäkologischen Problem zu ihm komme. Dein Magen-Darm-Problem würde ein TCMler sicherlich auch mitbehandeln können, ohne die Ursache der Beschwerden genau zu kennen. Je nach Symptomen würde er bestimmte Einflussmöglichkeiten wählen, um das Was-auch-immer wieder in ein harmonisches Bauchgefühl ohne Beschwerden zu verwandeln. Dieses Kurieren ohne dass eine exakte Diagnose im schulmedizinischen Sinne vorliegt, funktioniert in der TCM ziemlich gut.

Soweit für heute. Ein möglichst schmerzarmes Wochenende wünscht 

Mira

 



nabend mira, habe deine
becci-maus

nabend mira,

habe deine antwort schon ersehnt. lieg den ganzen tag nur rum mit wärmflasche und starken schmerzen, bin psychisch total down, hatte dann noch n heulanfall, weil mein freund etwas unsensibel heute war und meinte ich soll nicht so jammern und ins kh fahren. das hat mir dann den rest gegeben, aber sicher auch, weil ich eh doll angeknackst bin wegen allem:( 

meine ektopie ist am muttermund, chronisch entzündet mit viele zysten, war auch schon in der displaysiesprechstunde, aber das eingeschickte war gutartig. ich will es mir aber für alle fälle entfernen lassen, auch weil ich hoffe, dass ich dann etwas schmerzfreier bin beim GV usw, da ich doch sehr dolle schmerzen dabei habe und kontaktblutungen. daher weiß ich ja nicht, wie das dann ist mit der sicht beim bluten. aber operiert werden soll ja eh noch nicht, erstmal angucken. aber hoffe auch, der schickt mich nicht heim. wenn es bis montag immer noch blutet, dann sind es schon 9 tage! also auch länger, als meine regel gehen würde und das blut hat eine sehr ekliche, dunkle farbe, fast schon schwarz:( hat das was zu bedeuten?

ja hab mittlerweile 4-5 praxen in engerer wahl. aber hab ja noch bisschen zeit. erst mal sehen und hoffen, dass der termin in der charite mir aufschluss gibt. aber was mir noch eingefallen ist, homöopathie ist ja auch noch eine alternative, aber ein ganz anderes fachgebiet als tcm oder? lese gerade das buch von herrn keckstein, sehr informativ. anhand der dort beschriebenen symptome denke ich, dass ich endo evlt in der scheide direkt habe. habe das so oft schon die ärzte gefragt, aber nie fand das einer für nötig, da mal genauer hinzugucken. das werde ich bei dem termin auch mal zur sprache bringen.

also du meinst, dass der gyn, der tcmler ist, auch alle anderen beschwerden mit behandeln könnte? das wäre super. habe auch das problem, dass ich übermäßig an den händen schwitze. weiß nicht, ob das hormonbedingt ist oder einfach eine hyperhydrose. das könnte man ja evtl auch mit akkupunktur angehen?

dir auch noch n schönes we...lg 



Liebe Becci, das Blut ist
Miramee

Liebe Becci,

das Blut ist fast schwarz? War das schon so als das mit den starken Schmerzen losging?

Hmmm, ich will jetzt nicht die Pferde scheu machen, aber das könnte natürlich schon auf eine geplatzte Endo-Zyste hindeuten. In diesen "Schokoladenzysten" ist das alte Blut ja schon ziemlich "eingedickt", daher die dunkle Farbe.

Wenn das mit den Schmerzen und Blutungen jetzt schon länger dauert würde ich vielleicht doch mal in die Klinik fahren. Das sollte sich mal ein fachkundiger Mensch anschauen!

Zu allem anderen lieber morgen wieder!

Alles Gute für Dich und fühl Dich mal sanft umarmt!

Mira



liebe mira, ja, das ist
becci-maus

liebe mira,

ja, das ist schon die ganze zeit dunkelbraun! daher habe ich ja so einen schiss, vor allem, da es auch nicht aufhört! und daher befürchte ich ja auch, dass es solch eine zyste ist, die geplatzt ist, ob nun eine vom muttermund, wo ich viele zysten habe oder eine iwo im bauchraum oder an den eierstöcken. wobei da auch die wut in mir kocht, zumal mein toller, unsensibler arzt von leztens meinte, er sähe die eierstöcke nicht usw., also wenn sich heraustellen sollte, dass das ne schokozyste war, dann ist der definitv inkompetent! weil die sind ja nun eig nicht zu übersehen...

ach bin ganz fertig, weiß nicht, ob ich bis montag aushalte, zumal die schmerzen definitiv von links und rechts kommen, also ob von eierstöcken....angst :( 

danke danke...schönen abend dir noch :) 



Liebe Becci, wenn die
Miramee

Liebe Becci,

wenn die Schmerzen so dolle sind, fahre am besten heute oder morgen in die Klinik. Du hast allen Grund dazu! Entweder sie stellen etwas fest und Du bekommst endlich Hilfe, oder Du kannst etwas beruhigter nach Hause fahren, weil bei den Untersuchungen nichts besorgnisrregendes herausgekommen ist. Im Ernst: darüber sollen sich mal Fachleute Gedanken machen und nicht immer nur Du arme Menschin. Und Du hast ja nichts zu verlieren: das Schlimmste, was Dir passieren kann, ist, dass sie Dein Kommen für eine Überreaktion halten, aber das wird Dir bei Deinen Schmerzen auch kein ernstznehmender Arzt verübeln. Also nimm den Notdienst ruhig in Anspruch. Der ist genau für solche Fälle da!

Gute Besserung wünscht Dir

Deine Mira



hallo mira, ringe noch mit
becci-maus

hallo mira,

ringe noch mit mir. hab gestern nacht in der notaufnahme der charite angerufen, weil ich aus guter erfahrung weiß, dass nicht immer ein gynäkologe nachts da ist. und weißte, was ich mir anhören musste? dass meine blutungen kein notfall sind. wäre ich nicht zu schwach gewesen, hätte ich die olle am tel gern mal zusammengefaltet. stattdessen war ich wieder kurz vorm heulen :(

hab doch noch ne andere klinik rausgesucht, die ist ganz in meiner nähe. vllt fahre ich da nachher hin, wenn die schmerzen nicht mehr auszuhalten sind. 

habe übrigends dein tagebuch zum thema akkupunktur gelesen. sehr interessant, danke, dass du den beitrag wieder hoch geholt hast!

lg und bussi 



Hallo becci, das tut mir
glasfee

Hallo becci,

das tut mir aber echt leid, dass es dir so schlecht geht. Ich war am Freitag bei einer chinesischen Ärztin (ich wohne auf dem Land zwischen Aachen u. Düren u. da ist halt Mundpropaganda ganz gut) die Allgemein-Schlumedizinerin u. die TCM anwendet u. auch Akupunktur in China gelernt hat. Sie meinte, es wäre schon wichtig, die Schulmedizin für die Diagnostik zu nutzen u. wenn etwas gewachsen ist, müsste man es auch operieren lassen. Also ich denke, dass es bei dir wahrscheinlich schon wichtig u. sinnvoll ist, dich noch mal in die Hände von einem (gutem ) Gyn zu begeben. Wenn alles saniert ist, dann direkt mit Akup. , Ernährung u.a..... anfangen. Ich glaube, bei mir hat es damals (vor 9 J.) auch so gut gewirkt, weil die Endo (bis auf meinen re Eierst.) komplett entfernt wurde.

Du mußt auch Vertrauen haben u. dir ganz fest sagen, dass du heute oder morgen in die Hände von einem super Arzt gelangst, der dir jetzt akut sehr gut helfen wird!!  Ich denke an dich u. schicke dir einen Engel!

Ganz liebe Grüße

Glasfee 



Liebe Becci, ach Mensch, das
Miramee

Liebe Becci,

ach Mensch, das tut mir leid, dass Du gestern so ein Pech hattest! Dass Dir sowohl die Reaktion Deines Freundes als auch die der Frau am Telefon wehgetan hat, ist nur allzu verständlich! Das würde jedem so gehen, der sich ohnehin schon mies fühlt. Und solche Schmerzen sind nun einmal etwas sehr Zermürbendes! 

Ich habe mir abgewöhnt, in Notfällen (die für mich welche sind) vorher anzurufen. Ich rufe höchstens an, um zu fragen, ob ein kompetenter Mensch da ist. Meine Symptome nenne ich dabei nicht. Die gebe ich dem Arzt an und der soll dann entscheiden, ob ich dringend Hilfe brauche oder nicht. 

Wann hast Du den morgen den Termin in der Charité? Sollte Dich morgen jemand fragen,warum Du damit nicht früher gekommen bist, weißt Du ja wenigstens, was Du sagen kannnst Undecided

 Im Zweifelsfall brauchst Du auch nicht in die  "Klinik um die Ecke" zu gehen, sondern kannst trotzdem heute in die Charité fahren, wenn Du Dich dort besser aufgehoben fühlst. Sollte Dich wider Erwarten dort jemand als die Anruf-Patientin von gestern wiedererkennen, sagst Du einfach, die Schmerzen seien schlimmer geworden. Schmerzpatienten darf man eigentlich nicht fortschicken. Hättest Du nicht zufällig bald einen Termin, würdest Du ja auch nicht unter Schmerzen ausharren!

Jetzt aber erstmal einen lieben Trostdrück aus der Ferne!

Alles Liebe,

Mira

 



hallo glasfee, danke für
becci-maus

hallo glasfee,

danke für deinen engel, ich hoffe er passt gut auf mich auf ;)

ich lese gerade das buch von keckstein, so wie es da beschrieben wird, scheint eine op erst mal vernünftig zu sein, jedoch auch risikoreich, hab davor große angst, auch dass es dann eine endlosschleife wird, wie bei so vielen hier. und die gefahr von verwachsungen usw. da wird mir ganz bange. habe angst, dass es mir dann noch schlechter gehen wird. das mit dem vertrauen ist schwierig, wenn man immer wieder enttäuscht wird und so einen langen leidensweg schon hat :( 

aber ich versuchs ...

dir noch n schönen sonntag, lg 



Liebe Becci, wie geht es Dir
Miramee

Liebe Becci,

wie geht es Dir inzwischen? Hältst Du noch bis morgen durch oder gehst Du doch schon früher in die Klinik? Wie gesagt: lass Dich nicht wegen der "Abfuhr" am Telefon davon abhalten, in die Charité zu gehen, wenn Dir das die liebste Anlaufstelle ist! Ich wünsche Dir alles Gute!

Sei ganz lieb gegrüßt von 

Mira



Hallo liebe Becci! Es tut
Jenni_O

Hallo liebe Becci!

Es tut mir so leid zu lesen, dass es dir so schlecht geht. Ich wünsche dir, dass es dir bald besser geht und sich bei deinem Termin etwas ergibt, womit man arbeiten kann.

Wegen deiner Frage zur Spirale: Meine Ärztin hat mir die gelegt, weil ich ja keine Pille nehmen darf und die Hormone von der Mirena lokal wirken und dem Gebärmutterschleimhaut-Wachstum entgegenwirken. Aber die Hormone sind nicht so stark, wie bei einer Pille. (Habe das auch gerade nochmal bei der Herstellerfirma nachgelesen.) Der Zyklus der sich mit der Spirale einstellt ist wohl dann auch der körpereigene, nur bei vielen Frauen -wie z.B. bei mir- ohne die Blutungen und ohne Schmerzen.

Will dich gar nicht dazu überreden, aber ich habe mich mit der Spirale so gut gefühlt, dass ich nur jedem dazu raten kann es zu versuchen. Kostenpunkt liegt bei 300 Euro aufwärts, je nachdem was die Spirale kostet (bei mir waren es 150 für die Spirale und 150 Euro für die Einlage beim Frauenarzt, bei meiner ersten Einlage war es kostenlos, weil ich unter 18 war)

Das recht unangenehme Ausmessen der Gebärmutter vor der Einlage und die Einlage der Spirale erfolgte bei mir übrigens ohne Betäubung und ist in etwa mit einem mittelschweren Regel-Schmerz auf meiner persönlichen Schmerzskala vergleichbar, der aber danach sofort nachlässt. Für uns "Schmerzerprobte" ist es also durchaus auszuhalten. Deine Untersuchung am Muttermund sollte also auch ohne Betäubung möglich sein.

Was deine Angst vor den Operationen und den möglichen Folgen angeht, möchte ich dir noch ans Herz legen, dass es ja auch viele Fälle gibt, in denen Eingriffe die Lebensqualität stark verbessern oder die Bescherden sogar ganz verschwinden.

Ich möchte nicht gemein sein und auch niemandem zu nahe treten, aber wenn Operationen und Behandlungen erfolgreich sind, wirst du davon nicht so viel zu lesen bekommen, wie von OPs die eher schlecht verlaufen oder nicht das erhoffte Ergebnis mit sich bringen.

Deshalb solltest du einen möglichen Eingriff natürlich nicht mit Freude herbeisehnen, aber vielleicht doch etwas mehr als Chance zur Heilung/Verbesserung sehen, denn als unnötige Quälerei die ohnehin alles nur schlimmer macht.

Ich weiß es wäre schöner, wenn unser Körper von alleine oder mit sanftem (z.B. Akupunktur-) Druck gesund werden könnte, aber leider kann er das manchmal einfach nicht. 

Ich wünsche dir alles Gute für deinen Termin morgen. 

Jenni 



nabend liebe mira, nett,
becci-maus

nabend liebe mira,

nett, dass du fragst. ich habe mich durchgerungen, bis morgen auszuhalten. die blutungen sind minimal weniger geworden. es kommt mittlerweile etwas helleres blut mit durch. frage mich wieso. langsam sollte doch mal alles "abgeblutet" sein, falls es eine zyste war. hmmm...hoffe, der arzt untersucht mich und schickt mich nicht wieder weg. aber eig darf er das ja nicht, wenn es mir so schlecht geht, er ist ja arzt ne...

LGe zurück, becci 



nabend jenni, danke, hoffe
becci-maus

nabend jenni,

danke, hoffe ich auch.

leider liest man eben viel schlechtes von der mirena. siehe auch hier im forum. klar, negative propaganda spricht sich eher rum als positive. also kriegt man bei der mirena keine regel? oder ist das nur glücklicherweise bei dir so? die bleibt doch auch so ca. 3 jahre drin oder? wäre ja prima. wobei ich bei lokalen verhütungsmitteln schlechte erfahrungen gemacht habe. hatte den nuvo ring und der hat meiner endo so gar nicht gut getan, damals wusste ich eben nur noch nix von der krankheit.klar ist der ring nun nicht unbedingt vergleichbar mit der spirale, die sitzt ja viel tiefer. aber bin da skeptisch. wollte eigentlich immer gynefix einsetzen lassen, die hormonfreie kupferkette. aus diesem schönen traum wurde jedoch nichts, weil der arzt meinte, mit so starken blutungen ist das nichts, durch solche eingesetzten "fremdkörper" würde sich das nur verschlimmern :(

ich bin eh ein großer schisser. ich kann alle eingriffe ertragen, aber sofern narkose mit im spiel ist, hört der spaß bei mir auf. das ist meine ganze persönliche angst. und zudem sind die BS ja nicht ganz ungefährlich. ich bin eben leider totaler pessimist und denke, warum sollte es mir ausgerechnet gut ergehen und es mir soviel besser gehen als anderen? naja, mal sehen, was der arzt morgen sagt, hoffe er untersucht mich trotz blutungen :(

LG u danke... becci 



Hallo Becci, ich hoffe es
Jenni_O

Hallo Becci,

ich hoffe es geht dir etwas besser und du liest das hier nach einem erfolgreichen Besuch im Krankenhaus: 

Ich habe auch Schlechtes über die Mirena gelesen, aber erst nachdem ich damit ziemlich zufrieden war. Ich war ziemlich überrascht, dass es einigen Frauen damit nicht gut geht. Das mit dem kompletten Wegfall der Blutung ist wohl Glückssache, genauso wie die Chance, dass man mit der Spirale zurechtkommt oder eben leider nicht. Aber die Blutungen werden wohl bei allen Frauen zumindest reduziert. Wie hoch der Prozentanteil der "Glücklichen" genau ist, weiß ich nicht, da müsstest du mal mit deinem Gynäkologen sprechen oder ein bißchen googlen.

Das "Haltbarkeitsdatum" bzgl. der Verhütung liegt bei 5 Jahren, wobei bei mir wie gesagt nach 3 Jahren wieder Schmierblutungen eingesetzt haben und die Schmerzen langsam (!) wiedergekommen sind. 

Übrigens: Wir haben es alle verdient, dass es uns gut geht. So einen Mist hat niemand verdient! Und nein - ich dulde in diesem Punkt keine Widerrede!

Liebe Grüße, Jenni. 



hallo ihr lieben, bin
becci-maus

hallo ihr lieben,

bin zurück von meinem termin bei der charite. nachdem ich dann doch lange ausharren musste und trotz termin fast 1,5 stunden warten musste, kam ich endlich ran. einen wirklich interessierten eindruck hat der arzt nicht gemacht, er kam gerade aus dem op und wartezimmer voll. aber er hat mich untersucht. zum einen meinen muttermund wegen der ektopie, weswegen ich ja eigentlich den termin hatte und natürlich auch wegen meinen blutungen, die heut wieder extrem doll sind und die schmerzen...hört mir auf :( laut ultraschall sei alles in ordnung, eine kleine zyste am eierstock hätte ich, aber die sei "harmlos". habe ihn natürlich von der verdachtsdiagnose endometriose erzählt. er meinte, meine GM sähe unverdächtig aus, daher fragte ich gezielt nach, ob er denn ademyose sehen würde. er meinte, die GM hätte ein paar unregelmäßigekeiten, die darauf hindeuten könnten, aber er würde sich nicht so weit aus dem fenster lehnen wollen, insgesamt sieht die GM gut aus. auch hat er meine eierstöcke gefunden und meinte, die seien auch normal. habe ihm daraufhin berichtet, dass mein letzter arzt meinte, er sähe die endo sofort in der GM und dass meine eierstöcke unauffindbar, gleich "tot" seien. daraufhin runzelte er nur die stirn und meinte, das kann er so gar nicht behaupten, er fragte, was war denn das für ein arzt? meine ich ein endo/KiWu zentrum, da meinte er "hmm, ja dann ist klar, dass der sowas sagt". was sagt man dazu? wurden bei mir nur die pferde scheu gemacht? war erst mal beruhigt, dass ich scheinbar ganz "normale" eierstöcke zu haben scheine. dann hat er noch getastet, auch rektal und nierenultraschall gemacht. insgesamt war ich gerade mal 10min drin und ich kam mir eher abgefertigt vor, als intensiv beraten. so richtig auf meine akuten blutungen ist er auch nicht eingegangen. aber er hat mir die nun mittlerweile dritte meinung unterbreitet: seiner meinung nach ist der befund relativ harmlos, seiner ansicht nacht ist nicht gesagt, dass es endo ist, dies würde nur eine BS zeigen können, wobei er diese nicht mal für so unbedingt notwendig bei mir erachtet. er meint, dass mein muttermund (ektopie), die blutungstörungen u die endo drei versch. baustellen sind. er würde mir eher eine gebärmutterspiegelung empfehlen, da für blutungen auch polypen (???) etc. verantwortlich sein können, sich insgesamt die GM angucken; bei diesem eingriff kann man dann meinen muttermund mit behandeln. und auf meine nachfrage, was ich denn nun machen soll, weil es mir so schlecht geht, auch mit den ganzen hormonen meinte er: es ist nicht falsch, die pille zu nehmen, wenn man nicht schwanger werden will, wenn man aber einfach die pille im LZZ nimmt, ohne eine definitive diagnose (mittels BS, GM-S etc.) zu haben, dann sei das unfug, sodass ich ruhig die pille absetzen kann, wenn mir danach ist. das wars.

was sagt ihr dazu? bin total ratlos...:( wirklich geholfen hat es mir nicht. warum ich blute ist ungeklärt. ob ich endo habe, ist nach wie vor fraglich. und nun der vorschlag einer GM-S ist auch ganz neu. habt ihr erfahrungen damit? ist das sinnvoll? was soll ich tun? NOCH eine meinung einholen, die dann vierte? :( und pille absetzen? vllt kriegt mein körper sich wieder ein, wenn er einmal komplett "ausgeblutet" hat? 

soweit so gut...bzw schlecht... eine ratlose becci 



Hallo becci, das tut mir
glasfee

Hallo becci,

das tut mir echt leid, dass du doch heute wieder so abgefertigt wurdest.

Aber du darfst nicht locker lassen, wenn dein Gefühl dir sagt, dass irgendetwas nicht stimmt, ist das auch so!

Habe vorhin nochmal nachgesehen, in Berlin gibt es ja sogar 5 Zentren!! Da muß doch eines auch wirklich gut sein.  Sicher, kannst du jetzt nicht alle Zentren abklappern, aber wenn du im Forum unter Suche mal eingibst : Erfahrungen in Endo-zentren - Berlin? Ich mein gelesen zu haben, dass die Klinik "Vivantes" o.ä. mit Dr. Ebert sehr gut sein soll. Vielleicht solltest du doch noch mal einen Versuch starten?

Es kann natürlich sein, dass du diese komischen Hormone wirklich total nicht verträgst (du fühlst dich ja auch nicht wohl damit, u. lehnst sie wahrscheinlich unbewusst auch ab) - dann wirst ja auch richtig krank davon. Also auf jeden Fall musst du das abklären lassen u. wünsche dir echt, dass du mal an einen wirklich super Arzt kommst!

Tja, mehr kann ich dir jetzt leider auch nicht helfen, aber verliere nicht den Mut u. irgendwie mache ich immer die Erfahrung, dass man so echt lernt, zu "kämpfen" ! Das schaffst du auch, es wird auch wieder alles gut!!

Alles Gute, ganz liebe Grüße

Glasfee 



Hallo Becci! Das hört sich
Enja

Hallo Becci!

Das hört sich nicht so toll an. Es tut mir leid, dass es Dir nicht gut geht. 

Mir wurde in Berlin Prof. Eberts im Vivantes - Klinikum empfohlen. Dort war ich allerdings noch nie, auf einen Termin muß man lange warten. Ich habe in 2 Wochen einen....

Verstehe ich das richtig, die Ärzte haben die gesagt, Du hast Endo und eine BS wurde nie gemacht? Aber eine sichere Diagnose der Endo ist doch nur mit BS möglich....

Also, mir geht es im Moment auch nicht gut. Ich erwarte, mich im Frühjahr nochmal in den OP begeben zu dürfen. Aber alles, was ich bis jetzt versucht habe, hat mich nicht weiter gebracht. Soll ich Dir was sagen, ich freue mich fast auf eine OP. Ich hoffe, dass mir dann ENDLICH geholfen werden kann und das es mir dann ENDLICH besser geht! Und dann suche ich mir einen TCM-Gyn (Mira, ich habe gegoogelt, auch hier in der Nähe gibt es sowas! ;-)))))). Und dann wird endlich alles gut. 

Ich wünsche Dir als allererstes ein wenig Mut mit Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft zu schauen. Ich wünsche Dir Kraft, weiter mach Ärzten zu suchen, die dir helfen können und wollen. Denn wenn es soweit ist, ist es ein total tolles Gefühl! Ich habe auch schon viele Ärzte gesehen und viele unglaubliche Dinge erlebt. Aber es hilft nicht, den Kopf in den Sand zu stecken! Die Endo fordert unsere Kraft, uns den Weg zu erkämpfen. Das ist anstrengend, aber es ist sicher toll, wenn man das geschafft hat!

Wie gesagt, mir geht es auch nicht gut, aber trotzdem denke ich, dass ich mit dieser Diagnose besser dastehe, als mit manch anderen Dingen, die einem im Leben geschehen können. Eine Bekannte von uns hat ihre Krebsdiagnose um 3 Monate überlebt. 

Glaub nicht, dass ich unsere Endo klein machen möchte. Ich bin echt sauer auf sie und auch ich heule mich gerne mal aus. Aber auf Dauer bringt uns das alle nicht weiter!

Becci, hab den Mut, finde die Kraft und überleg Dir, wer Dir als nächstes Helfen könnte! In berlin gibt es TCM Gyns, klappere sie einen nach dem anderen ab. Bis Du einen findest, den Du magst. Das schaffst Du!

Alles Gute 

Enja



Hallo liebe glasfee, ich
becci-maus

Hallo liebe glasfee,

ich weiß nicht, ob ich mich noch mal aufraffen kann. jedesmal steckt man so viel hoffnung in einen neuen termin, einen neuen versuch und dann wieder und abermal enttäuscht. von dr. ebert habe ich auch gutes gehört und hatte bei diesem sogar im letzten sommer den termin für eine BS, jedoch habe ich ihn abgesagt, da ich zu große angst hatte *schäm*...wie man sieht, vllt nicht ganz umsonst, wenn man dem arzt der charite gestern glauben schenken mag/kann/sollte? dieser legt mir ja eher eine gebärmutterspiegelung ans herz. was sagst du dazu? bringt eine GM-S denn etwas? was kann diese aussagen? kann sie endoherde zeigen? 

ich habe mich gestern auch abends spontan dazu entschlossen, die pille nicht zu nehmen. hmm ob das gut war? bluten tue ich ja nach wie vor, so oder so :( hab schon angst vorm we. bis dahin sollte die regel durchkommen...ohje...hatte das letzte mal meine regel vor 2 jahren...fürchte ich werde sehr, sehr leiden...aber hoffe, dass mein körper vllt dann zur ruhe kommt. ich denke auch, dass ich eine enorme, innere abneigung gegen die hormone aufgebaut habe und ich sie vllt deswegen auch nicht mehr vertrage (siehe ständige zwischenblutungen). 

was mache ich eig, wenn ich nich aufhöre zu bluten? scheinbar interessiert das ja keinen arzt..."ist eben mal so"...pff...

achja, die krankheit macht einen fertig... bin so geknickt :(

liebe grüße zurück, becci



hallo enja, genau. ich hatte
becci-maus

hallo enja,

genau. ich hatte noch keine BS. bisher war das nur eine verdachtsdiagnose eines endozentrums. die hatte mich zu dr. ebert überweisen wollen wegen einer BS; ich habe dann aber eine 2.meinung eingeholt bei einem anderen endo-arzt (bei dem, wie bereits am anfang meines beitrags beschrieben, der so total unsensibel war). dieser meint,e rsähe ademyose sofort im ultraschall, die so ausgedehnt sei (blase und darm), dass sie inoperabel ist, zudem seien meine eierstöcke nicht "auffindbar" und überhaupt sieht alles nicht gut aus. der arzt ist auch gleichzeitig KiWu-Arzt und wollte mich gleich zu eizellenentnahme und -einfrieren überreden (er hatte wohl die $$$ in den augen). und die charite gestern war die nunmehr dritte meinung, der arzt meinte, wie oben beschrieben, dass alles "ok" aussähe und er eine BS nun nicht so für nötig hält, eben eher eine gebärmutterspiegelung. hast du damit erfahrung? kann das was bringen bzw. einen befund? 

ich weiß, was du meinst, mit endo lernt man echt zu kämpfen. aber andererseits ist es auch eine große frechheit. nur weil sich manche ärzte nicht auskennen bzw nicht auskennen "wollen", wird man abgefertigt, als verrückt und empfindlich dargestellt und nicht ernst genommen oder eben mit falschen diagnosen nach hause geschickt. wenns danach ginge, hätte ich schon eine BS, eine GM entfernung und eizellen gespendet ^^... ich habe gerade eher das gefühl, dass ich alles selber in die hand nehmen muss... habe jetzt die pille gestern nicht mehr genommen. ob das richtig war? wird sich zeigen, aber hoffe, iwann höre ich auf zu bluten :( schnief, alles sehr doof gerade...

LGe zurück, becci 



Hallo Becci, ja, wir
Enja

Hallo Becci,

ja, wir müssen die Sache selber in die Hand nehmen. Ich habe im letzten halben Jahr auch viel gelernt. Mir hat man nach der ersten BS gesagt, ich sei top gesund. Die Schmerzen seien halt unerklärbar. 5 Wochen später hatte ich dann sehr ausgedehnte und tief infiltrierte Endo als Diagnose nach der 2. BS. Seitdem kann ich zumindest den Alltag wieder halbwegs bestreiten. Nun habe ich zumindest die Möglichkeit, meinen Weg zu suchen ohne mich in einer Notsituation zu fühlen. 

Kennst Du die Endometriose-Vereinigung?  www.endometriose-vereinigung.de

Dort gibt es eine Telefonberatung und die hat mir sehr weiter geholöfen. Die Frauen sind selbst betroffen und haben wirklich Zeit und gute Tipps. Villeicht hilft Dir ein Gespräch weiter. So schön und wertvoll dieses Forum ist, ein persönliches Gespräch ist unschlagbar! Meist gibt es auch Gesprächstermine innerhalb weniger Tage. 

Ja, es ist gemein und unmöglich, was das deutsche Gesundheitssystem von den wirklich kranken Menschen verlangt. Ich ärgere mich da auch gerne drüber. Um so größer ist die Freude, wenn man dann auch wirklich engagierte Ärzte trifft. Und denen muß ich dann auch noch vertrauen können. und nun kommt das beste, Jeder Mensch empfindet da anders. Also kann man auch nicht jede Empfehlung als richtig für sich selbst sehen. Es hilft uns nur zu probieren und zu suchen. und das kann ein leidiger Weg sein. 

Ach Becci, ich wünsche Dir,dass Du bald einen Arzt findest, dem Du vertraust. Vielleicht wäre eine BS gar nicht schlecht, weil Du dann Gewißheit haben würdest. Und von einer GM-Spiegelung habe ich im Leben noch nichts gehört. 

Ich habe beide BS gut überstanden und habe auch keine Angst vor einer weiteren. Mir ist es wichtig, endlich Klarheit zu bekommen, was da in mir los ist. So möchte ich auch nicht durch das Leben wandern. 

Hm, die Alternative bleibt uns ja auch. Einfach aushalten und auf die Wechseljahre warten. Und weiß Gott, das will ich auch nicht! Schüttel......

Ich wünsche Dir alles Gute!

Enja

 



hallo enja, auch wenn du
becci-maus

hallo enja,

auch wenn du sicher viel gelitten hast, freut es mich für dich, dass du letztendlich weißt, was du hast und den "feind" beim namen nennen kannst. auch wenn man es sich nicht wünscht, an irgendeinem punkt will man einfach wissen, was los ist, so geht es mir auch, wenn die angst vor operationen nach wie vor groß ist. auch wenn ich vorher nur verdachtsdiagnosen hatte in bezug auf endo, war es doch zu einem teil meines lebens geworden, ich hatte es schon verinnerlicht und mich sehr mit der erkankung auseinandergesetzt. da nun der neue arzt aber die gebärmutterspiegelung ins spiel gebracht hat und ich mittlerweile etwas recherchiert hab, ist es ein komisches gefühl. vllt habe ich gar keine endo. vllt hab ich wirklich ein polyp oder gar ein myom in der gebärmutter. abwegig ist es nicht, da auch meine mutter und großmutter ausgeschabt wurden und myome etc. (also auch diese schlimmen, abnormalen blutungen und schmerzen) hatten. ich werde zunächst abwarten, ob sich meine regel einstellt bzw. dann auch die blutungen nach einer gewissen dauer aufhören. und dann werd ich mal tel., wo ich eine GM-Spiegelung machen lassen könnte, ob ich dazu wieder in die charite gehe oder doch noch mal in ein endo zentrum. man weiß iwie gar nicht, was man sich mehr wünschen soll oder? ob endo oder doch was anderes...solange es alles gutartig ist, kann man eigentlich damit leben(so versuche ich mich immer positiv zu stimmen, auch wenn es nicht leicht ist)...

aber deinen link finde ich total gut. vielen dank:)

vllt kann so ein persönl tel.gespräch wirklich mehr helfen. vllt gibt es ja jemanden, der sich mit einer GM-S auch kennt. bislang habe ich immer nur von GM - S während einer BS gelesen. 

ich wünsch dir einen schönen abend,lg becci 



Hallo Becci, also solche
glasfee

Hallo Becci,

also solche Situationen kenne ich auch sehr gut. Diese Skepsis u. Argwohn, die Angst vor OP`s....., aber ich muß auch sagen, manchmal kann einem eine OP auch wirklich eine Erleichterung bringen. Also eine GM-spiegelung habe ich auch noch nicht gehabt, wahrscheinlich höchstens bei einer BS (wovon ich dann nichts mitbekommen habe), aber ich muß sagen, bevor ich mich so einer Quälerei aussetzten würde, würde ich eher eine BS machen lassen. Ein guter Arzt kann hier viel mehr sehen u. direkt "Schäden" beseitigen, Zysten entfernen, eine Ausschabung machen, Endo-Herde entfernen etc. 

Bei der GM-spiegelung wird ja " nur" geschaut (u. die Klinik verdient mal wieder ganz schön...!)- u. dann heißt es, wir müssen doch mal reinschauen....(BS)!

Ich hatte vor kurzem eine Blasen-Harnleiterspiegelung - grrrr - auch nur Quälerei, dabei ist auch nur diagnostiziert worden, was ich eh schon wußte, dass ich an 2 Stellen eine Harnleiterverengung habe. Weiter komme ich z.Zt. auch nicht, irgendwie will ich aber z.Zt.auch nicht, aber ich habe ja auch keine Blutungen mehr u. da ist schon ein ziemlicher Leidensdruck genommen. Aber ich denke, du mußt einfach etwas machen lassen, u. wenn dieser Dr.Ebert doch sehr gut sein soll, würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall dorthin gehen (wenn du schilderst, dass du ständig blutest u. Schmerzen hast, müssten sie dir auch Termin recht schnell geben!)

Enja`s Tipp mit der Tel. beratung bei der Endo-vereinigung finde ich auch sehr gut. Mir haben die auch schon zweimal sehr gut geholfen, die sind sehr neutral, kompetent u. erfahren. Kann ich dir auch nur empfehlen. 

Auf jeden Fall ist es wichtig, dass du dich doch noch mal aufraffst u. dich weiterbehandeln lässt... - Ich weiß, manchmal ist man so fertig u. frustriert, dass man nur noch letargisch auf dem Sofa liegt.Aber auch du hast es doch verdient, wie jeder Mensch gesund u. glücklich zu sein! Aber dafür musst du manchmal kämpfen u. der Punkt ist jetzt erreicht ! Es ist dein Leben u. dein Körper u. (auch wenn es noch immer solche "Götter in weiß" gibt) - es steht keinem Arzt zu, dich so fertig zu machen. Ein wirklich guter Arzt akzeptiert auch, wenn du sagst, du nimmst keine Hormone u. versucht mit dir eine Lösung zu finden! Suche weiter nach diesem Arzt! Wink

Nur Mut.... ganz liebe Grüße

Glasfee 



nabend glasfee, also habe
becci-maus

nabend glasfee,

also habe bisher auch nur mal kurz von einer GS gelesen. habe heut mal etwas recherchiert. da wird geguckt, aber wenn etwas gefunden wird, wird es auch herausgeschnitten. zb. myome, polypen oder tumore etc. im schlimmsten fall kann sich eine ausschabung anschließen, wobei ich noch nicht herausgefunden habe, ob das für so junge frauen wie mich (24 jahre) geeignet ist oder ob das evtl negativ für späterere schwangerschaften ist. das entnommene wird dann auch zum pathologischen befund eingesendet. so überraschend diese drittmeinung auch kam, finde ich sie nach genauerem recherchieren und überlegen nicht mehr ganz so abwegig. meine mutter als auch großmutter hatten myome, meine oma wurde so viel ich weiß auch mehrmals ausgeschabt bis hin zur GM entfernung. laut internet wird eine GS durchgeführt bei ungeklärten blutungsstörungen und zwischenblutungen, die hormonell nicht zu bändigen sind. würde erst mal auch auf mich zutreffen. da ich leider ein sehr großer angsthase bin und so sehr ich auch wissen möchte, was los ist, scheue ich mich nach wie vor sehr vor einer BS. habe eben die angst, dass das der anfang vom ende wird, mit verwachsungen und neuen problemen usw. bin leider auch kein mensch, der große schritte macht. ich mache eher kleine und taste mich heran. eine GS wäre nicht so "schlimm" und wenn ich die erste narkose meines lebens dabei gut überstehen würde, vllt wäre ich dann auch etwas mutiger? vllt findet man ja auch etwas...hmm fragt man sich nur, was man sich eher wünscht bzw ob man sich überhaupt ein ergebnis wünscht. wäre ja schrecklich, würde etwas bösartiges herauskommen ... denn der einzige trost bei endo ist, wie ich finde, dass es schlimmeres gibt und vor allem, dass die krankheit gutartig ist. seufz... meinst du denn eine GS ist eine quälerei? also man kann sie zumindest ambulant machen lassen und soll nur ca ne halbe stunde dauern. 

meinste die telefonieren auch am we? unter der woche bin ich immer so schwach und abgekämpft, am we hätte ich mehr ruhe für ein gespräch.

ja, diesen arzt suche ich ja noch, der akzeptiert, dass ich nunmal ein schisser bin, dass ich hormone zeit meines lebens nicht toll finde bzw ich gerade erst mal eine pause davon brauche. die psyche hat nun mal auch einen großen einfluss auf die gesundheit und wenn man nicht selbst davon überzeugt ist und eine abneigung gegen etwas hat, kann man auch nicht genesen. ich bemühe mich schon immer postiven denken, aber zur zeit ist das echt schwer.

vielen dank für dein mir mutmachen...liebe grüße becci  



Hallo becci, also du hast
glasfee

Hallo becci,

also du hast natürlich recht, wenn sie bei einer GS auch etwas entfernen können, ist das auch okay. Ein Ausschabung wäre wahrscheinlich sowieso sinnvoll (wegen der Blutungen) - habe ich (leider aufgrund von 2 Fehlgeb.) auch schon gehabt, wichtig ist dabei, dass du dich danach echt noch schonst, auch wenn sie das mittlerweile ambulant machen. Ich lag damals ( vor ca. 20 J.) jeweils 3 Tage im KH, aber heute machen sie das alles ambulant (Kostenersparniss für die Kr.kassen).  Wenn du eine Vollnarkose erhältst, bekommst du ja auch davon gar nichts mit. Es gibt mittlerweile auch Narkosen, wobei du auch gar nichts mitbekommst - eigentlich wirklich tief schläfst - aber wenn sie dich ansprechen, bis du relativ schnell wach u. du hast kaum Belastung dadurch. Da mußt du dich auch genau erkundigen, am besten ist ja schon immer eine Methode zu wählen, die so wenig wie möglich den Körper belastet.

Also ich war früher (bin ich auch eigentlich heute noch ) so ängstlich, aber ich bin doppelt so alt wie du u. wenn man dann so einiges mitgemacht hat, härtet das schon ab. Und mit jeder Erfahrung wird man stärker - ich sage immer, wenn Männer Kinder bekommen müssten, wäre die Menschheit schon ausgestorben Smile !! Also ich wollte unbedingt Kinder - also musste ich dadurch, und die Endo fing so richtig schlimm zum Glück  erst nach den Kindern an. 

Also man braucht immer so kleine Ziele (ein Schritt nach dem anderen) - für dich ist jetzt erst mal wichtig, dass du das mit den Blutungen reguliert bekommst u. dann geht es dir schon besser. 

Also Kopf hoch, u. lass dir helfen!

Herzliche Grüße

Glasfee 



Hallo Glasfee, das hast Du
Enja

Hallo Glasfee,

das hast Du aber wirklich schön gesagt! Ich war auch großer Angsthase und hatte mir vor 13 Jahren nach der Geburt meiner Tochter geschworen NIE wieder im Leben ein Krankenhaus zu betreten. Im Herbst wwar ich 4 mal hintereinander in 2 verschiedenen Krankenhäusern. Zu der ersten OP mußte ich mich noch überreden lassen, über die zweite habe ich mich richtig gefreut. Es ist so, wir müssen kleine Schritte gehen und wachsen damit sehr. 

Becci, eine BS ist nicht schlimm. Die Schmerzen vorher sind VIEL schlimmer! Stell Dir vor, jemand findet, was Dich belastet und kann Dir helfen! Wie gut, wenn die Ursache gefunden und behoben werden könnte. Wenn es nachher doch keine Endo ist? Wäre doch auch gut, oder?

Becci, trau Dich, lass die Ärzte gucken. Wir drücken Dir auch alle die Daumen und denken an Dich. 

Du schaffst das!

Beste Grüße

Enja



Liebe Becci, entschuldige
Miramee

Liebe Becci,

entschuldige bitte, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Mir geht es gerade auch nicht so besonders  (werde am kommenden Montag operiert, ist aber eine andere Baustelle, keine Endo) und da hatte ich nach zwei langen Arbeitstagen abends einfach keine Energie mehr für irgendetwas. 

Vielen Dank für Deine PN! Ich antworte trotzdem mal hier, weil in dem Tread die Infos stehen, auf die ich mich beziehen will.

Erstmal vorweg: Es tut mir leid, dass Dich der Besuch in der Charité nicht aus diesen Ungereimtheiten erlösen konnte. Das Anstrengende ist ja oft einfach das Nicht-Wissen. Natürlich hat der Arzt dort recht: Eine sichere Endometriose-Diagnose kann man nur stellen, wenn man eine Bauchspiegelung macht und Gewebe entnimmt, das untersucht werden kann. Alles andere wäre bestenfalls eine Verdachtdiagnose und dass er damit vorsichtig ist, spricht zunächst mal für ihn. 

Das hilft Dir natürlich in Hinblick auf eine  Abklärung noch nicht weiter. Offenbar hat er aber den Verdacht, dass Deine Beschwerden eher von etwas herrühren, was sich IN der Gebärmutter befindet, denn diese wird ja bei einer Spiegelung von innen betrachtet. Dagegen gewährt eine Laparoskopie ja KEINEN Einblick in den Uterus, sondern schafft die Möglichkeit, ihre ganze Umgebung und ihre Außenwand zu untersuchen. Das alles ist Dir natürlich klar, aber ich möchte damit noch einmal unterstreichen, dass eine Hysteroskopie nicht die "kleine Variante" der Laparoskopie ist, sondern eine andere Perspektive gewährt. Mit der Laparoskopie kann man also genauso wenig "alles abklären" wie mit der Hysteroskopie. 

Ich würde an Deiner Stelle wohl eine Hysteroskopie machen lassen, um die Blutungsursache, die sich ja irgendwie auf diesem Weg befinden muss, aufzuspüren, möglichst zu entfernen und zudem die Ektopie-Geschichte abhaken zu können. Je nachdem wie es dann mit den Beschwerden  weitergeht, kann es später immer noch sinnvoll sein, eine Bauchspiegelung zu machen, aber so einer Blutung, die ja körperlich auch enorm schwächt, würde ich erstmal den Vorrang geben. Das kann ja schließlich nicht so weitergehen, dass Du immer weiter blutest, ohne dass die Ursache gesucht wird. Und so eine Gebärmutterspiegelung wäre m.E. ein sinnvoller Schritt zur Auffindung der Blutungsursache.

Die Äußerung des Arztes zur Pille im Langzeitzyklus halte ich ebenfalls für sinnvoll: Einen LZZ auf Verdacht würde ich nicht machen, auch wenn ich die Pille gut vertagen würde. 

Liebe Becci, ich verstehe wirklich gut, dass Du die Nase voll hast von diesen unterschiedlichen und vor allem widersprüchlichen Äußerungen und Halbdiagnosen! Es ist unglaublich nervenaufreibend, wenn man die Beschwerden, die man hat, nicht zusammenfassend benennen kann und daher so viel Raum für angstvolle Spekulationen bleibt. Daher wünsche ich Dir auch von Herzen, dass Du bald eine gesichterte Diagnose bekommst, die es Dir ermöglicht, Dich mit dem "Was auch immer" auseinanderzusetzen und entsprechend Therapieschritte einzuleiten.

Ich möcht Dir nur auch ans Herz legen, Dich nicht allzu lange damit aufzuhalten, weitere Informationen  zu sammeln und zu grübeln, welche ärztliche Einschätzung der Wahrheit vermutlich am nächsten kommt. Wenn Du nicht gucken lässt, wirst Du es nie erfahren. auch wenn Du noch mehr Meinungen einholst. Daher kann ich mich Enjas Rat nur anschließen: Geh es an! Lass Deine Gebärmutter untersuchen und die Ektopie entfernen. Dann kannst Du das schon mal abhaken und wirst die Blutung los. Sollten später noch weitere Unklarheiten bestehen, kannst Du Dir die immer noch vornehmen, aber das wäre aus meiner Sicht erst der zweite Schritt.

 So, genug gepredigt ;-)) Ich hoffe, Du kommst schmerz- und kräftemäßig einigermaßen über die Runden!? 

Alles Liebe und Gute wünscht Dir

Deine Mira



guten abend glasfee, man war
becci-maus

guten abend glasfee,

man war das heut ein schlimmer tag. mit schmerzen, arbeiten gewesen, nur mit schmerzmittel gerade so hingekommen. bin auch ganz schwach, so viel blutverlust ist eben nicht gut.

ich bin trotz meiner angst, an einem punkt, an dem ich einfach was tun muss. dh ich werde eine GS ins auge fassen, vllt finden sie was, vllt geht es mir dann besser. nur muss ich erst mal schauen, wie ich das arbeitstechnisch hinkriege, bin noch in der ausbildung und darf nicht viele fehltage haben.nach dem eingriff bin ich sicher ne woche krankgeschrieben. schade, dass man gesundheit hinten anstellen muss. am liebsten würde ich schon gleich morgen ein kh stürmen.

aber ist denn eine ausschabung gefährlich in hinsicht auf eine spätere schwangerschaft? das habe ich bisher noch nicht herausgefunden.

liebe grüße, becci 



hallo enja, lieb von dir,
becci-maus

hallo enja,

lieb von dir, dass du mir mut machst. danke. ich sollte einfach getreu dem motto augen zu und durch handeln, aber das fällt mir schwer. bin gefangen in meiner angst vor einer vollnarkose. aber immerhin bin ich schon soweit, ambulante ops in erwägung zu ziehen, zb die gebärmutterspiegelung/muttermund. da kriegt man ja "nur" eine schlafspritze glaube. und selbst da mach ich mir vor angst schon in die hose. muss eben nur sehen, wie ich das zeitlich plane wegen meiner arbeit. so einfach kann ich nicht fehlen :( auch noch sone sache, die einen zusätzlich belastet. leistungsdruck, fehlzeiten vermeiden und iwie die woche rumkriegen ...

ganz liebe grüße zurück, bussi becci 



hallo liebe mira, oh das tut
becci-maus

hallo liebe mira,

oh das tut mir ja leid, dass es dir nicht gut geht, hatte mir schon so etwas gedacht. ist die op jetzt wegen deiner galle, davon hattest du ja mal ein wenig berichtet. das ist schade, dass du noch andere "baustellen" hast, sone endo an sich hält einen ja schon gut auf trab. drücke dir beide daumen, dass die op gut verläuft und es dir bald wieder besser geht!

ich fühle mich gerade ganz schlecht, also schmerztechnisch. dadurch, dass meine regel ja nun bald eintritt (wobei ich ja eh schon blute und es nur anhand der gesteigerten schmerzen merke). das we wird sicher ganz schlimm. und dann noch die arbeit dazu. bin in der ausbildung und darf nicht viele fehltage haben. das ist noch ein zusätzlicher druck: leistung erbringen, fit sein, sich dahinschleppen und den tag iwie rumkriegen; bedeutet auch wieder schmerzmitteleinnahme, die ich eig gering halten möchte, aber was soll man machen. da ich mich auch, mutig wie ich gerade bin(da auch mit "schlafspritze"), einer magen-darmspiegelung unterziehen werde (da ich meine verstopfung und zusätzlich meine immer wieder kehrenden oberbauchschmerzen abklären will), habe ich dadurch schon mal 2 fehltage. durch den eingriff an der GM schtze ich, würde ich ne woche ca. krank sein. macht dann insg. 7 fehltage... und das jahr ist noch jung ... echt ein mist, dass sowas auch noch zu bedenken ist.

ich weiß, der eingriff an der GM ist keine "kleine BS". ich meinte eher, dass es für mich ein erster schritt wäre überhaupt in richtung narkose, eingriff etc., wovor ich ja so eine angst habe. jeder mensch hat angst, aber bei mir ist diese wirklich sehr tief verwurzelt. vllt hab ich auch angst vor den folgen, zb wäre der darm mit betroffen und die würden davon etwas entfernen müssen. die narkose und das ausgeliefert sein, die angst vorm nicht mehr aufwachen sprich tod, ist meine eine angst und die andere angst, was kommt danach? viele denken sicher, man wenn du so leidest, dann mach das halt. aber leider bin ich halt so, kann bei so etwas nicht rational denken. aber wie du es nochmal herausgestellt hast: die GS kann ursachen IN der gebärmutter aufzeigen, die BS nicht. da meine mutter und großmutter myome etc. hatten, ist es ja nicht abwegig, dass ich davon evtl auch betroffen bin. nur komisch, dass bislang KEIN arzt mir von solchen methoden erzhält hat. von der BS bzw. endo habe ich ja auch nur durch eigenrecherche erfahren. und ich war bei vielen versch. gyns. echt traurig, hätte schon viel früher etwas unternehmen können.

je mehr ich darüber nachdenke, finde ich auch, der arzt in der charite war gar nicht verkehrt. klar, er hätte ruhig etwas mehr zeit investieren können, aber zumindest hat er mir neue möglichkeiten aufgezeigt und mich womöglich auf eine gute spur geleitet. ich überlege nur, wo ich die GS dann durchführen lassen soll. dort oder eher in einem endo-zentrum? eigentlich geht es ja dabei nicht in erster linie um endo, sondern darum, auffälligkeiten in der GM festzustelln.

ich überlege auch, ob ich jetzt nur eine 7tägige pause mit der pille mache oder sie mal ganz weglasse. aber da muss ich erst mal sehen, wie sich meine blutungen die nä tage verhalten.

du meintest mal, du kommst aus dem medizinischen bereich? arbeitest du in einer ärztlichen praxis oder krankenschwester? jedenfalls finde ich, bringst du alles immer sehr auf den punkt und beleuchtest immer alle seiten ;) 

so, ich werd dann noch bisschen tee trinken und bald schlafen gehen. morgen muss ich ja wieder ran und mich durch den tag quälen.

wünsch dir auch ne gute besserung und vielen dank.

kussi becci 



Liebe Becci, es tut mir
Miramee

Liebe Becci,

es tut mir leid, dass Du weiterhin solche Schmerzen hast!  Darf ich mal ganz direkt fragen (und Du kannst das auch ganz für Dich beantworten): Bist Du denn sonst mit Deiner Ausbildung glücklich? Und mit Deinem Privatleben? Diese ganzen Magen-Darm-Probleme sowie gynäkologische Beschwerden treten ja oft unter Stress gehäuft auf. Vieles kann einem "auf den Magen schlagen" oder "schwer verdaulich sein". Eine Gyn aus meinem Bekanntenkreis meint, sie sähe es einer Frau am Muttermund an, ob sie Stress habe und Follikelzysten werden ja auch nicht grundlos "Stresszysten" genannt. Da bestehen auf jeden Fall Zusammenhänge, auch zwischen allgemeiner (stressbedingter) Anspannung und Schmerzintensität.

Jedenfalls scheint mir, dass Du eine Menge Stress hast. Und mir scheint auch, dass Du Dir davon eine Menge selber machst. Bitte verstehe das nicht als Vorwurf, sondern als Beobachtung, die Du natürlich auch gerne korrigieren kannst, wenn ich da falsch liegen sollte. Mir scheint nur, Deine Ängste sorgen dafür, dass Du dem Geschehen zeitlich immer wieder vorgreifst: Du erwartest am Wochenende verstärkte Schmerzen, Du rechnest so stark mit allen möglichen Komplikationen bei OPs, dass Du Dich in besonderem Maße mit diesen Ausnahmeerscheinungen beschäftigst etc. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass alles gut läuft viel höher und ob die Schmerzen in den nächsten Tagen schlimmer werden, ist auch noch nicht gesagt. Das alles kannst Du nur abwarten und erleben, im Hier und Jetzt statt in der Vorstellung und Zukunft. 

jeder mensch hat angst, aber bei mir ist diese wirklich sehr tief verwurzelt. vllt hab ich auch angst vor den folgen, zb wäre der darm mit betroffen und die würden davon etwas entfernen müssen. die narkose und das ausgeliefert sein, die angst vorm nicht mehr aufwachen sprich tod, ist meine eine angst und die andere angst, was kommt danach? viele denken sicher, man wenn du so leidest, dann mach das halt. aber leider bin ich halt so, kann bei so etwas nicht rational denken.

Stimmt: jeder Mensch hat Angst, und Angst ist wichtig. Sie schützt uns vor Gefahr, sorgt dafür, dass wir dank hoher Adrenalinausschüttung über unsere normalen Leistungsgrenzen gehen und kämpfen oder wegrennen können, wenn plötzlich ein Tiger vor uns steht. Und sie sorgt dafür, dass wir planen, dass wir, weil wir gefährliche Situationen vemeiden wollen, vorsorgen und z.B. Häuser bauen, damit uns nachts kein Tiger überraschen kann. Ich weiß, wie das ist, wenn einen  Ängste so im Griff haben, dass man ständig nur auf Flucht eingestellt ist und überhaupt nicht zum Hausbauen kommt. Aber man kann auch lernen, trotz der Angst, vom Tiger überrascht zu werden, ein Haus zu bauen und damit letztlich die Situation stärker zu kontrollieren.  Mit anderen Worten: Je mehr Du Dich mit der Angst vor einer Narkose oder OP-Komplikation davon abhältst, eine OP durchführen zu lassen, die Dich einer Diagnose und passenden Behandlung näherbringt, desto länger werden Deine Leiden sein. Und die Ängste werden nicht verschwinden. Meistens neigen sie sogar eher dazu, sich immer mehr aufzutürmen, je länger man etwas aus Angst vor sich herschiebt. Wenn man es dann doch tut, stellt man plötzlich fest: "So schlimm wie ich dachte, war es gar nicht." Oder aber "Es war zwar nicht schön, aber ich habe es hinter mir". Ich würde Dir wünschen, dass Du das an Dir selbst bald erfahren darfst und dafür auch für Dich selber das Gefühl gewinnst, die Sache unter Kontrolle zu bekommen, statt von ihr dominiert zu werden. Dann wirst Du Dich auch nicht mehr so ausgeliefert und hilflos fühlen. Ich weiß, es sagt sich so einfach "hab' Mut!", aber ich wünsche Dir diesen Mut wirklich von Herzen!

Die Gebärmutterspiegelung würde ich in einer Klinik mit einer guten Gynäkologie (z.B. der Charité) durchführen lassen. Sollte der Verdacht auf Endo weiter bestehen bleiben (es kann ja auch sein, dass Deine Beschwerden ganz auf das Konto dessen geht, was vielleicht im Uterus entdeckt wird) kannst Du das ja immer noch in einem Endo-Zentrum machen lassen. Wie gesagt, ich würde jetzt einen Schritt nach dem anderen machen und dabei erstmal das Blutungproblem abklären lassen. 

Das mit der Pille kannst Du ja auch erst wirklich entscheiden, wenn Du weißt, wie sich die Nicht-Einnahme auswirkt. An Deiner Stelle würde ich mir die Entscheidung darüber, ob Du sie nach einer Pause weiternimmst oder ganz absetzt, einfach offenlassen. Wenn Du Dich selbst dazu drängst, das vorab zu entscheiden, machst Du Dir selbst nur Druck. Du musst aber nicht vorher wissen, was in 7 oder 10 Tagen sein wird. Du kannst einfach abwarten, was bis dahin sein wird, und Deine Entscheidung dann ganz an Deinen aktuellen Bedürfnissen ausrichten. Gewähre Dir selbst dieses Stückchen Freiheit, gerade wenn es sonst rund herum alles so viel ist, dass Du von allen Seiten Druck bekommst! Du wirst sehen: innere Freiheit schenkt man sich selbst :-))

Danke für Deine Anteilnahme! Aber um ehrlich zu sein: ich bin jetzt einfach froh, dass die Gallenblase am Montag rauskommt und dieses Kapitel dann erledigt ist! Arbeitsmäßig passt es bei mir eigentlich auch nicht (Arztpraxis ist richtig), aber so ist das eben manchmal...

Die Endo beschäftigt mich eigentlich kaum noch. Natürlich: als die OP die Diagnose lieferte, hat es ein paar Wochen gedauert, bis ich mich damit seelisch arrangiert hatte. Aber mit der Akupunktur läuft es einfach so gut, dass die Endo mich nicht mehr auf Trab hält. Ich nehme alle zwei Wochen meine Akupunkturtermine wahr, entspanne mich dabei großartig und würde, wenn ich nicht hier im Forum lesen und schreiben würde, sonst gar nicht mehr an die Endo denken. 

So, nun hoffe ich, dass Du  mir das, was ich zu seelischen Aspekten geschrieben habe, nicht irgendwie übelnimmst. Für mich gehört immer beides zusammen und körperliche und seelische Aspekte von Beschwerden haben den gleichen Stellenwert. Alles auf die körperlichen Beschwerden zu reduzieren, ist m. E. ebenso falsch, wie alles auf die "Psycho-Schiene" zu schieben. Das eine geht nicht ohne das andere: Körperliche Beschwerden verstärken Ängste, Traurigkeiten, Wut etc. Aber auch eine Häufung dieser Emotionen und Stress führt zu körperlichen Beschwerden. In der TCM wird übrigens nicht der Frage nachgegangen, ob nun das Ei oder die Henne zuerst war, sprich: wird nicht darum gehen, ob Du zuerst Stress oder zuerst körperliche Beschwerden hattest. Wichtig ist nur, alles wieder in Gleichgewicht zu bringen und damit das Wohlbefinden wiederherzustellen.

Dir wünsche ich einen guten, möglichst schmerzarmen Abend!

Herzlich,

Deine Mira

 

 

 

 



liebe mira, also du hast
becci-maus

liebe mira,

also du hast schon recht, ich bin jemand, der immer vom schlimmsten ausgeht und total pessimistisch ist. und hatte in meinem leben schon viel kummer und leid erfahren, so gesehen schleppe ich mein seelisches "päckchen" immer mit mir herum, manchmal geht es mir gut, manchmal nicht. war aber immer ein steh-auf-männchen, dh hab mich ab einem punkt immer wieder aufgerafft. grade ist nur alles sehr viel. ausbildung fordert mich sehr, prüfungsstress und leistungsdruck. und dann diese ungewissheit seit fast einem jahr (seitdem ich das erste endo-zentrum aufgesucht habe) mit meiner gesundheit, gepaart mit meiner angst vor eingriffen. das zieht mich runter, bin depri und das alles zusammen ist dann ein wechselspiel und bedingt sich wechselseitig eher negativ. und das wiederum schlägt sich negativ auf mein befinden und meine schmerzen nieder, ist ja logisch. ich weiß, die psyche hat einen großen einfluss auf heilung und kranksein. ich versuch ja, mich aufzuraffen und es anzugehen, dh ich denke ich werde eine GS machen lassen. und der terminfür die magendarmspiegelung ist ja auch ein schritt in die richtige richtung. nur ärgert es mich total, dass ich mit den fehlzeiten aufpassen muss. eig ist gesundheit wichtiger, aber es nützt mir ja auch nichts, wenn ich dann nicht übernommen werde :( muss ich mal sehen, ich hab urlaub, aber erst im spätsommer. bis dahin wollte ich eig nich warten...

deine metapher mit dem tiger und dem haus ist wirklich schön und passend. ich hab mich glaube eher selbst "eingebaut", wenn du weißt, was ich meine. muss ich mal anfangen, ein paar ziegelsteine rauszuhauen und nach draußen zu schauen. ich versuchs ja. nur bin ich grad schwach und müde wegen den ollen blutungen. dagegen kann ich ja nicht viel tun, erst mal abwarten und tee trinken. kriegst du eigentlich noch deine regel? hast du beschwerden dabei?

ich bin ja auch mal gespannt, was bei meiner magen, darmspiegelung rauskommt. hoffe ist nichts schlimmes, vllt nur ne magenentzündung oder so.

eine gallenblase macht sicher viele beschwerden und ist sehr unangenehm, dann drücke ich dir die daumen wie gesagt. am montag ja? da denk ich dann an dich ;)

danke mira. und nein, nehme dir das nicht übel. du hast es ja zum teil ganz richtig erkannt und es auch nicht so hingestellt, als sei alles gänzlich psychisch und eingebildet, so wie manche leute und sogar ärzte! das tun. meine deprilaune und meine angst zieht mich manchmal mehr runter als mir lieb ist.

so und dann hoffe ich, die kommenden tage werden erträglicher. und auch für dich ;)

liebste grüße und kussi, becci 



Hallo becci, mira u.
glasfee

Hallo becci, mira u. enja,

liebe becci, es ist schon schön, dass wir uns alle direkt verstehen, wir sind alle durch diese Höllenqualen gegangen ( u. gehen sie ja teilweise noch) -- es ist eben ganz wichtig, dass man sich bewusst damit auseinandersetzt u. da bist du, liebe becci auch auf dem richtigen Weg. Ich habe damals auch sehr viel gelesen - auch so Bücher wie " Krankheit als Weg" oder "Gesundheit für Körper u. Seele" von Louise L.Hay, oder "Frauenkrankheiten -von Rüdiger Dahlke (ganz tolles Buch).  Die besagen genau das, was Mira auch schon beschrieben hat : was du denkst - trifft ein - so verläuft dein Leben!! Erst wenn du das richtig verinnerlichst und deine Gedanken änderst, werden tatsächlich positive Veränderungen eintreten! Das hört sich ja jetzt alles so simpel an, aber es ist ganz schön harte Arbeit an sich selber. Aber es ist total wichtig, denn Körper -Geist -Seele sind eine Einheit.

Ich merke auch immer genau an mir, wenn ich viel Streß habe, wie z.Zt auch beruflich (mit meiner Chefin) dann geht es mir nicht so gut, ich reagiere auch sehr schnell körperlich darauf u. ich glaube, dass wir Frauen oft dieses Problem haben. Sicher ist es wichtig, dass du deine Ausbildung zu Ende machst, aber es bedeutet wohl auch richtig Stress für dich. Ich kann dich nur bewundern, wie du es schaffst bei deinen Beschwerden noch zu arbeiten, ich glaube, du bist stärker, als du denkst!

Übrigens muß ich auch mal loswerden, dass mich seit längerem auch beschäftigt, dass eine Endo vielleicht sogar von einer gestörten Leberfunktion ausgelöst wird - also sehr viele Frauen haben ja auch Probleme im Leber-Gallen-Verdauungsbereich (Magen-Darm) - für die ganze Verdauung ist  ja  die Leberfunktion enorm wichtig, wenn diese gestört ist, kommt es oft zu Darmbescherden u.eben auch Unterleibsproblemen ( in der TCM wird dies mit ungesunden Säften -sprich Schleim u. Verwachsungen bezeichnet).  

Es wird ja auch immer wieder gesagt, dass Endo auch (u.a.) von Umweltgiften (Luft, Ernährung...) ausgelöst wird, diese Gifte werden von der Leber nicht verarbeitet. Und auch hier gibt´s den seelischen Aspekt, wenn wir Ärger, Streß haben (also was uns innerlich vergiftet) kommt der Körper auch nicht damit klar.

Mira, vielleicht ist das doch keine komplett andere Baustelle, sondern schon lange eine Störung, die du hast, die dann sogar schon vor Jahren die Endo ausgelöst hatte? Also bei mir habe ich auch den Eindruck, denn ich habe auch in dem Bereich (Leber/Galle) seit vielen Jahren immer wieder Probleme.  

Ich wünschte auch, dass die Ärzte auch den ganzen Menschen sehen. Viele Zusammenhänge muß man sich wirklich selber erarbeiten.

Liebe Becci, für dich ist es aber jetzt erst einmal wichtig, dass du dir helfen lässt u. als ersten Schritt die GS machen lässt. Ich glaube, ich würde sie wohl in einem Endo-zentrum machen lassen, weil ja Endo oft auch in der GM sitzt u. solche Veränderungen von anderen Ärzten nicht gut erkannt werden. Übrigens brauchst du auch keine Angst zu haben wegen der "Ausschabung" (spätere Schwangerschaft) , nach Fehlgeburten bekommt man meistens eine Ausschabung gemacht - ich hatte zwei u. das war kein Problem hinterher wieder schwanger zu werden. 

Ich wünsche dir alles Liebe u. Gute, viel Kraft!

Herzliche Grüße

Glasfee 

 



hallo glasfee und hallo auch
becci-maus

hallo glasfee und hallo auch an die anderen!

@ glasfee: ich versuche wirklich an meinem positiven denken zu arbeiten. und werde die GS machen lassen, nur leider weiß ich noch nicht wann, wegen ausbildung und fehlzeiten. hab mal bisschen geguckt, die meisten beschreiben, eine GS ist nicht soooo belastend wie eine BS. vllt kann ich es ja auf einen fr machen lassen und dann montag oder di wieder arbeiten. mal sehen. und werde mir mal paar bücher zulegen. lese zur zeit das buch von prof. keckstein. das hat hinsichtlich endo schon mal gut aufgeklärt. der arzt scheint wirklich toll zu sein, leider in villach :/ 

und was du hinsichtlich der leber beschreibst. so finde ich deine these sehr interessant. ich habe auch magen-darm-probleme, muss deswegen auch bald zur magen/darmspiegelung. habe auch oft in schmerzen im oberbauch und manchmal auch rechts richtung leber (obwohl diese selbst eigentlich kein schmerzempfinden auslöst). und durch stress usw wird es auch eher schlechter. leider sehen die ärzte nicht den ganzen menschen, sondern immer nur fachbezogen. da geht der zusammenhang zwischen den beschwerden verloren. zb ist es ja auch eine these, dass endo mit autoimmunschwächen zu tun haben kann. bei mir liegen sowohl antikörper der schilddrüse vor (die waren mit 15 einmal 1000fach! erhöht) sowie (nicht lachen, gibts wirklich) sperma antikörper vor. iwas muss doch mein körper da anstellen mit sich selbst, dass er städnig sone beschwerden hat. und auch dass meine PAP-tests manchmal schlecht sind und auch eine HPV test positiv war zeigt doch, das da ganz eindeutig mein körper etwas schwach ist. denke dass ist bei vielen endo-frauen so bzw. generell bei frauen mit erkrankungen der GM., zb myome etc. (hab wegen der GS auch über andere beschwerden mehr gelesen, myome machen grundsätzlich erst einmal ähnliche symptome wie endo).

an alle:

hab heut den bericht vom charite arzt bekommen. also irgendwie hat der darin ganz vergessen zu erwähnen, dass ich extreme zwischenblutungen hatte! geht gar nicht darauf ein! ja ok, mein termin war eig wegen meiner ektopie am muttermund...aber hallo? pff ...hätte gedacht, der schreibt da auch mal rein, was wir so besprochen haben von wegen GS usw...! wenn ich das jetzt nem anderen arzt zeigen will, denkt er, ich spinne ...

naja jedenfalls schreibt er u.a: abdomen weicht, eindrückbar, keine palpablen resistenzen (..) keine freie flüssigkeit. unterus antefkektiert. ovarien mobil und klein, kleine follikelzyste.

hab mir das im großen und ganzen zusammengegoogelt. also dass keine freie flüssigkeit zu sehen war, ist schon mal gut. und so eine follikelzyste kann nicht diese blutungen hervorrufen? und ovarien "mobil"... heißt also beweglich würd ich sagen... ist das gut oder schlecht? bin ja schon etwas empört über den nichtssagenden befund. nicht mal hinsichtlich der ektopie hat er die weitere vorgehensweise beschrieben, was ja der eigentliche termin war...

so, jetzt hab ich mich wieder ausgekotzt... bin grad etwas sauer. vllt nicht schlecht so als abwechslung zum immer depri sein ^^

LG und schönes WE, becci 

 



Liebe Becci, schnell war der
Miramee

Liebe Becci,

schnell war der Bericht ja da, das muss man ihnen lassen. Aber ich kann mir gut vorstellen, wie unbefriedigend dieser nicht wirklich vollständige, harmlos klingende Bericht für Dich sein muss. 

Immerhin kannst Du für Dich festhalten:

"Abdomen weich, eindrückbar": das ist gut, denn es bedeutet, dass Deine Bauchdecke keine Abwehrspannung aufweist, wie sie bei Entzündungen (z.B. auch des Blinddarms) oder bei starken Unverträglichkeiten (Magen/Darm) auftritt.

"keine palpablen Resistenzen": also keine tastbaren Widerstände, wie es etwa gößere Zysten oder Tumore aller Art sein könnten. Das ist ebenfalls erfreulich.

"keine freie Flüssigkeit": auch das, wie Du selbst schon schreibst, ein gutes Zeichen, denn das heißt, dass weder eine große Zyste geplatzt ist, noch eine tumorbedingte Flüssigkeitsansammlung (wie etwa von einem Eierstockkrebs möglich) vorliegt.

"Uterus anteflektiert": Deine Gebärmutter ist also nach vorne (Richtung Blase) gekippt. Wie stark steht nicht dabei, aber wenn es eine starke Anteflexion wäre, hätte der Arzt sich das näher angeschaut bzw.  auch mit Dir besprochen. Diese Gebärmutterkippung kommt relativ häufig vor, aber es iist auch ganz gut zu wissen, wenn man so etwas hat, denn mit zunehmendem Alter, Geburten etc. könnten sich daraus Schwierigkeiten (z.B. eine richtige Abknickung des Uterus) ergeben. 

"ovarien mobil": Dass die Ovarien beweglich sind, ist bei Frauen, die noch keine Kinder geboren haben, eher ungewöhnlich. Normalerweise werden die Eierstöcke durch die Haltebänder ziemlich gut fixiert. Wenn während einer Schwangerschaft dann die Gebärmutter wächst, drängt sie die Eierstöcke beiseite und überdehnt die Bänder, so dass nach einer Schwangerschaft meistens diese Mobilität der Ovarien vorliegt. Das ist an sich nicht problematisch. Es spricht wohl eher dafür, dass Dein Bandapparat rund um den Uterus eher schwach ist. Hast Du vielleicht generell mit einer Bindegewebsschwäche zu tun? 

"ovarien klein": Die Größe hat bei den Ovarien vor allem mit ihrer hormonellen Aktivität zu tun. In ca. 30% der Fälle sind die Eierstöcke bei Frauen nach dem Wechsel nicht mehr sonographisch darstellbar. Vielleicht leidest Du ja unter einem Östrogenmangel? Der kann nämlich auch zu solchen Blutungen führen. Hast Du schon mal einen Hormonstatus machen lassen? 

"kleine Follikelzyste": Nun, zumindest sieht sie im Ultraschall wie eine Follikelzyste aus. Meine "Follikelzyste" entpuppte sich erst bei der OP als Endo-Zyste, aber da die Zyste ja so oder so kontrolliert werden sollte, wiird sich herausstellen, ob sie sich zurückbildet oder weiterwächst. Nein, ene solche Blutung kann nicht von einer kleinen Zyste kommen. 

Soweit erstmal zum Befund selbst. Dass nichts über die Ektopie drinsteht, ist natürlich ein Manko. An Deiner Stelle würde ich wohl wegen der Blutung einfach zu einem niedergelassenen Gyn gehen (nicht vorher telefonieren, sondern mit Schmerzen und Blutung einfach auf der Matte stehen) und  mit ihm über Hormonstatus und Gebärmutterspiegelung sprechen. Wichtig auch: Warte nicht darauf, dass er sich zu den möglichen Ursachen Deiner Blutung äußert, sondern frage einfach direkt danach (als ganz junge Frau habe ich mich nie so recht getraut, meine Gyn etwas zu fragen und da sie sehr schweigsam war, wusste ich nie so recht, was Sache war. Inzwischen habe ich mir angewöhnt, alle Fragen, die ich habe, noch zu stellen und notfalls alle auf einer Liste zu notieren, damit ich selber nicht vergesse nachzufragen).

Wann hast Du eigentlich Deinen Termin für die Magenspiegelung? Eine Bekannte von mir hatte das neulich und meinte, es sei ganz schnell und unkompliziert gegangen. Sie hätte sich das viel schlimmer vorgestellt. Ich wünsche Dir jetzt schon mal, dass es genauso erleben wirst!

Was das Seelenpäckchen, das Du mit Dir herumschleppst anbelangt, kann ich Dir sagen, dass ich das gut verstehen kann. Meine allererste Akupunkturbehandlung habe ich wegen  meiner depressiven Phasen gemacht, die sich immer mal wieder einstellten, nachdem ich vor nunmehr drei Jahren in heftige burnoutartige Depressionen abgerutscht bin. Seit dieser ersten Akupunkturbehandlung habe ich allerdings keine richtigen depressiven Phasen mehr sondern allenfalls leichte Stimmungs-/Motivationstiefs wie sie einfach zum Leben dazugehören. Natürlich bin ich in diesen Zeiten (und es geht inwzischen nur mehr um 1-3 Tage) auch pessimistischer gestimmt, obwohl ich sonst eigentlich ein Optimist bin.

Aber was das positive Denken anbelangt, liebe Glasfee, so weicht meine Einstellung auch etwas von Deiner ab. Ich glaube nicht, dass man mit positivem Denken sein Schicksal dahingehend bestimmt, dass man auch wirklich nur Positives erlebt. Sicher, es lebt sich leichter mit einer guten Portion Optimismus, man kann das Schwere, das einem trotzdem widerfahren kann, meist besser bewältigen und Chancen, die sich im Leben bieten, besser ergreifen, weil man vertrauensvoll zupacken kann, statt über etwaige Nachteile (den "Haken daran") nachgrübeln zu müssen. All das bewirkt in der Regel, dass das eigene Leben - soweit es die eigenen Entscheidungen betrifft - einen günstigen Verlauf nimmt und man damit zufrieden sein kann. Allerdings bin ich der Meinung, dass maneben nicht alles in der Hand hat und einen ausgeprägten Positivdenker schwere Schicksalsschläge genauso treffen können wie einen Pessimisten. Bitte, liebe Glasfee, verstehe das nicht als persönlichen Angriff. Ich weiß, dass ich es bei Dir mit einem sehr lieben, hilfsbereiten Menschen zu tun habe, dessen Beiträge hier ich sehr schätze. Aber ich persönlich finde es eher gefährlich, Menschen über ihre Denkweise für alles in ihrem Leben verantwortlich zu machen, denn der Umkehrschluss müsste dann immer heißen: "Du hast Krebs? Oh, da hast Du wohl nicht positiv genug gedacht!" etc. Ich denke, negativ besetzte Gefühle wie Trauer, Wut etc. haben genauso ihre Berechtigung und gehören zu unserem Menschsein. Man sollte sich nicht dauerhaft von ihnen dominieren lassen. Aber auch positives Denken kann zu etwas Aufgesetztem werden, wenn man damit nur "negative" Gefühle wegdrängt. Meines Erachtens ist es wichtig, allen Gefühlsaspekten angemessen Raum zu geben, sich aber von keinem beherrschen zu lassen. Ab und zu jammern, tut gut - es ist eine Art von Trauern. Aber wenn die Trauer zu dominant wird, schadet sie einem. Auch hier bin ich für ein gutes, individuelles Gleichgewicht: jeder muss seine eigenen Größen individuell austarieren: der eine hat vielleicht einen größeren Wut-Anteil, der andere einen größeren Trauer-Anteil etc. 

Bedanken möchte ich mich aber auch noch bei Dir, liebe Glasfee, für Deine Überlegungen zum Zusammenhang Leber/Endometriose! Ich würde zwar nicht so weit gehen, das eine für die Ursache des anderen zu halten, aber einen Zusammenhang ganz in dem Sinne, den Du angeführt hast (TCM), kann ich mir ebefalls gut vorstellen, zumal in der TCM Leber und Galle mit der Emotion Zorn/Wut in Verbindung gebracht werden und ich nie gut darin war, diese zu äußern. 

Die Emotion Angst ist  übrigens  in der TCM mit dem "Funktionskreis Niere" gekoppelt, worunter man sich nicht das Organ im schulmedizischen Sinne, sondern einen ganzen Wirkbereich und seine Wirkungsweisen vorstellen muss. Und in den Bereich dieses "Funktionskreises" fallen auch die Genitalien. Insofern ist es im Denk-Rahmen der TCM logisch, dass Frauen, die mit entsprechenden Unterleibsproblemen zu tun haben, unter Umständen auch Probleme mit Ängsten haben. Und beides lässt sich in der TCM gemeinsam behandeln. 

Soviel für heute.

Falls ich vor meiner OP nicht mehr dazu komme, mich hier zu melden, jetzt schon mal alles Gute Euch beiden!

Alles Liebe,

Mira

 

 

 

 



guten abend mira, ja schnell
becci-maus

guten abend mira,

ja schnell war der bericht. bin ich mal gespannt, wie die rechnung wird. sicher "oberarzt"mäßig teuer...für einen nichtssagenden bericht, der nicht mal aufschluss darüber gibt, warum ich eigentlich da war und dem nichts von meinen blutungen steht, bin immer noch sauer!

das mit dem uterus hab ich auch gegoogelt. wusste aber nicht, wie ich es deuten sollte. meinste also ehe schlecht? und das mit den mobilen ovarien ist auch komisch. bin jung und habe schon solche merkmale. wieso hat der arzt mir davon nichts gesagt. zu mir meinte er, alles iO. wieso wird man so im ungewissen gelassen? hat man kein recht auf eine ehrliche meinung, auf eine aufklärung? sicher, scheinbar wird es nicht so schlimm gewsen sein, dass es anlass für irgendwelche weiteren untersuchungen gegeben hat, aber trotzdem. ich bin seit heute total wütend, aggressiv und launisch. ein wandel zu gestern, als ich noch total depressiv war. wieso "horten" die ärzte ihr wissen und lassen uns dumm wieder nach hause gehen. grrrrr...der befund kommt so rüber, als wäre ich einfach ma aus spaß in die charite gegangen...

aber danke mira für deine erklärungen, insgesamt klingt der befund trotz der ärgerlichen "lücken" zunächst nicht weiter besorgniserregend. wobei ich noch nie eine zyste vorher hatte! jedenfalls hat die ja keiner bislang gesehen! und ich habe zusätzlich zu meinen blutungen eben dieses starke ziehen und schmerzen rechts genau richtugn eierstock! also iwas muss es damit auf sich haben. und apropo hormonspiegel. mein vorheriger arzt, der so "gemeine" sachen über meine eierstöcke sagte und mich ja sehr "sensibel" auf deren funktionslosigkeit hingewiesen hat, hatte einen hormontest gemacht, neben dem anti müller hormon (wert bei 0,3!) waren auch andere werte entweder zu niedrig bzw auch zwei erhöht. also meine sperma antikörper sind dreifach so hoch wie normal, dann mein FSH wert zu niedrig und LH auch oder wie der heißt. aber dafür hab ich ja nicht mal einen befund bekommen, nur eine excell tabelle, soviel zur kompetenz der praxis. dabei hab ich dem auch erzählt, dass ich immer zwischenblutungen habe und schmerzen, da hieß es nur "normal bei der valette". im nachhinein denke ich, der wollte nur kohle machen mit mir (eizellen einfrieren usw). also meinste ich soll noch n anderen gyn aufsuchen... ja toll, welchen denn, liebe jeanie, bitte zauber mir einen netten, sensiblen und kompetenten arzt herbei, hex hex hex :( hab ja zwei gyn praxen rausgesucht mit tcm, meinste da sollte ich mal hingehen? hab grad so endgültig kein vertrauen mehr zu ärzten mannnooo.

aber das mit der liste ist eine gute idee. man hat sooo viele fragen über fragen und meistens vergisst man dann doch wieder die hälfte.

habe meinen termin mitte mai. hab schon richtig schiss vor. auch bei dem arzt hab ich ganz vergessen alles zu berichten. kennt sich hier zufällig jemand damit aus, wenn man manchmal so eine art "ausfluss" am klopapier nach dem stuhlgang hat? aber nur dann, sonst nicht, meistens ist der farblos, manchmal so orange-ölig. ganz komisch jedenfalls. hab ich total vergessen dem zu sagen aber kann ich ja vllt noch bei dem termin der spiegelung nachholen oder?vllt wäre das noch ne wichtige info gewesen. machen die da eig ein video oder fotos von? hab iwie angst, dass das die endo nich erkennen würden, ist ja eine normale gasterologiepraxis.

und du hast schon recht, nur positiv denken allein schützt nicht vor den tiefen, die das schicksal für uns bereit hält. positiv denken hilft eher, diese gut zu überstehen und nicht aufzugeben. man weiß nie, wie der lebenspfad verläuft. es gibt menschen, die sind total zufriedene menschen und plötzlich fallen sie in ein loch durch krankheit, arbeitslosigkeit etc. oder menschen, die überaus gesund leben und dann doch an etwas schlimmen erkranken. manchmal ist es auch ganz gut, seine traurigkeit oder seine wut zu leben, es muss alles raus. man muss eben nur das gleichgewicht iwann wieder finden. wobei "nur" gar nicht so leicht ist, das ist ja gerade das schwierige seufz.

heut hatte ich keine so dollen blutungen, aber das ist bei meiner regel normal, hab immer am dritten tag eine pause und dann gehts ab vierten tag noch ma richtig los. komisch eigentlich. aber das ziehen im unterleib richtung eierstock ist permanent da.

wünsch dir alles gute für deine op, denke an dich und drück dir die daumen! schönes we, falls wir uns nicht mehr lesen sollten.

kussi, becci 



Liebe Becci, ich nochmal
Miramee

Liebe Becci,

ich nochmal kurz: An Deiner Stelle würde ich tatsächlich mal versuchen, eine Termin bei einem TCM-Gyn zu ergattern. Da Du ja keinen Frauenarzt Deines Vertrauens  hast, hast Du diesbezüglich ja nichts zu verlieren: Entweder er liegt Dir gar nicht und dann war es eben eine Meinung mehr, oder Du kannst Dir eine Behandlung bei ihm vorstellen und kommst mit Deiner Geschichte irgendwie weiter, sei es nun, dass er Dir eine schulmedizinische oder eine TCM-Behandlung vorschlägt oder auch eine Kombination aus beidem. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass er die Blutung mithilfe einiger Nadeln stoppen kann. Auf jeden Fall wird Dir ein TCM-Arzt, der mehr als ein Wochenenddiplom hat, gut zuhören und alle Details für relevant halten, weil er auf anderem Weg zu seiner Gesamteinschätzung gelangt.

"Endgültig kein Vertrauen mehr" zu Ärzten zu haben, ist eher eine ungünstige Einstellung, mit der Du Dir selbst mehr schadest als Du Dich schützt. Deswegen (und nur aus diesem Grund, denn es geht hier um DICH und nicht um die Ärzte!) würde ich an Deiner Stelle versuchen, diese Haltung abzubauen und neues Vertrauen zu wagen. Du warst vermutlich schon bei einigen Ärzten, aber umgekehrt warst Du bei so vielen noch nicht, die Dir vielleicht die positiven Erfahrungen bescheren könnten, die Du so dringend brauchst. Hier denke ich, greifen positives Denken und Selbstwertgefühl sehr stark ineinander: Sei Dir selbst soviel wert, dass Du für Dich selbst positve Erfahrungen zu erkämpfen bereit bist, auch wenn Du bei den ersten Anläufen leider Pech hattest. Im Kampf für sich selbst nicht aufzugeben, ist  ganz wichtig.

 Hast Du das "Ziehen Richtung Eierstock" eigentlich auf der Seite mit der Zyste? 

Mach Dir bitte wegen des Uterus-Anteflexion keine Gedanken. Es ist gut zu wissen, wenn man so etwas hat, damit die Gyns das über längere Zeiträume hinweg im Auge behalten können, aber es ist deswegen noch nicht mit baldigen Verschlechterungen oder Problemen zu rechnen. 

Viele Ärzte scheuen sich, Patienten (besonders solchen, die sie als ängstlich oder besorgt erleben) solche anatomischen Besonderheiten mitzuteilen, weil sie keine weiteren unnötigen Ängste und Sorgen auslösen wollen. Wenn es etwas gäbe, das wirklich Anlass zur Sorge wäre, würden sie es Dir aber immer sagen, glaub mir! Trotzdem kann ich Dich da gut verstehe: ich erfahre auch immer am liebsten alles, was an meinem Körper auffällig oder besonders ist. Zum Beispiel habe ich in einem Auge sehr eng miteinander verschlungene Blutgefäße, die ggfs. mal Probleme machen könnten (natürlich nicht müssen). Das hat mir aber erst mein vierter Augenarzt gesagt. Ich fand das interessant, mache mir allerdings jetzt auch keine Gedanken deswegen. Ich mag es nur einfach, zu wissen, was Sache ist.

Nun aber erstmal ein gutes Wochenende für Dich!

Sei lieb gegrüßt von

Mira

 

 

 



Hallo Becci, Gals-Fee und
Enja

Hallo Becci, Gals-Fee und Mira,

meine Güte, habt Ihr viel geschrieben, ist ja irre!

Also Becci, ich bin 41 Jahre alt. Mit ca. 20 Jahren mußte ich einmal eine Magenspiegelung machen lassen. Ich bin vorher völlig panisch gewesen. Es war dann nicht weiter schlimm, obwohl sie bei vollem Bewußtsein gemacht wurde. Das Leben brachte das ein oder andere mit sich, ich hatte 2 oder 3 Vollnarkosen und eine traumatische Geburt in einem Krankenhaus vor 13 Jahren. Danach habe ich mir geschworen, NIE wieder in meinem Leben als Patientin ins Krankenhaus zu gehen. Dann hatte ich eine Fehlgeburt, es mußte eine Ausschabung gemacht werden. Ich sträubte mich mit Händen und Füßen, weigerte mich, mich operieren zu lassen und wurde von meinem Mann fast dorthin geschleift. Das war vor 11 oder 12 Jahren. Und dann ging es mir lange Zeit gut. Die beiden anderen Kinder kamen im Geburtshaus zur Welt, selbst in den Schwangerschaften war ich kaum beim Gyn. 

Und im Herbst ging es mir explosionsartig so schlecht, ich konnte mich nicht mehr regen und habe so viel geheult vor Schmerzen. Dieses Mal war es eine befreundete Kinderärztin, die mich in die OP geschwatzt hat. Ich war voller Angst, Sorge und wollen dieses blinde Vertrauen nicht eingehen. Dann kam noch eine Darmspiegelung - das war ein Spaziergang! 5 Wochen später kam es dann zur zweiten OP und nun war ich endlich soweit, mich einfach der Sache zu fügen. Ich denke ja nun der nächsten OP ins Auge zu blicken. Vor der Narkose habe ich keine Angst mehr. Ja, es gibt die Sorge, was wohl dabei raus kommt. Ich möchte vor der OP alles zusammenschreiben, was mich bewegt und werde dies den Ärzten mitteilen. 

Becci, wie Du siehst, es ist ein Weg. Meine Angst ist weg. Aber auch nur, weil ich immer weiter gegangen bin.

Ich hatte auch wahnsinnige Höhenangst. Als Architektin nicht ganz so vorteilhaft. Mein Kollege hat mir geholfen, das ich an einem Hochhaus auf das Gerüst geklettert bin und voller Stolz in der 10. Etage VOR dem Haus stand.

Wir müssen einfach immer an unsere Grenzen gehen und werden dadurch immer stärker. DU SCHAFFST DAS!

Mit der Arbeit ist das bei mir auch so ein Punkt. Wir sind derzeit zu zweit im Büro und sind bis an den Anschlag belastet. Meine Arbeit macht mir aber sehr viel Spaß. Mit meinem Chef verstehe ich mich sehr gut. Allerdings hatten wir nach meiner Endo-Diagnose einen Streit, weil er mich mit der Diagnose nicht anstellen wollte. Als ich im Herbst krank war, hat er mich JEDEN TAG angerufen und gefragt, wie es mir geht. Er wußte über alles bescheid. An dem Tag, als ermir dieversprochene Einstellung verweigerte, habe ich mir geschworen nichts mehr über meinen Gesundheitszustand zu sagen.

Nun habe ich ihm letzte Woche einfach einmal reinen Wein eingeschüttet. Es tat soooo gut! Und er war sehr verständnoisvoll. Da hatte ich nicht mit gerechnet. Ich arbeite in den Osterferien durch (sonst nehme ich da immer min. 1Woche Urlaub), um da zu sein. Dafür bin ich Anfang Mai dann weg. Ich denke, es ist einfach wichtig, den Arbeitgebern zu zeigen, dass wir das Fehlen nicht mit Absicht machen und durchaus gewillt sind, Einsatz zu zeigen. Jedenfalls war ich von der Reaktion sehr überrascht. Er drängt förmlich drauf, dass ich alles abklären lasse und war dankbar, dass ich ihm das jetzt schon mitgeteilt habe.

Ich wünsche Euch allen auch so verständnissvolle Arbeitgeber!

Becci, Dir wünsche ich viel Mut und Kraft. Du hast das REcht Dir Sorgen zu machen. Aber das hilft Dir im Moment nicht viel weiter.

Ist die Magenspiegelung erst im Mai? Warum denn erst so spät? Und das schaffst Du an einem Tag. Am nächsten Tag bist Du wieder fit.

Und vielleicht gönnst Du Dir mal eine Flasche Kräuterblutsaft. Das hilft mir immer sehr gut wieder auf die Beine.

Euch allen alles Gute!

Enja 



huhu mira, ja ich weiß,
becci-maus

huhu mira,

ja ich weiß, besonders hilfreich ist die einstellung nicht. aber als dann der nichtssagende befund kam, war ich richtig empört. der termin insgesamt war ja nicht so erfreuchlich wie er erhofft, da ich so abgefertigt wurde. es regt mich einfach auf, dass so viele ärzte einem nicht helfen können bzw wollen, das manche so desinteressiert oder gar überheblich sind.

und wie gesagt, ich weiß nicht, wie intensiv und qualitativ gut die ausbildungen der tcm-gyns sind, da ich mich mit den abschlüssen nicht auskenne. diese beiden praxen stehen zur auswahl:

http://www.frauenarzt-tcm-berlin.de/16.html

http://www.frauenaerztinnen-berlin.de/frauenaerztin/gynaekologin/viktoria-birkner.html

ich weiß, allein eine homepage sagt nichts über die kompetenz der ärzte aus, aber vllt kannste dir mal die ausbildungen und diplome angucken, hab genau die beiden ärztinnen verlinkt. vllt kannst du als "erfahrene tcm patientin" mir deinen gefühl sagen, welche praxis ich aussuchen soll. bin da relativ unentschlossen.

also die zyste ist glaube rechts, steht ja leider auch nicht im bericht, aber als er den ultraschall gemacht hat, sagte er das, als er rechts war. und da zieht es eben auch, sogar so doll, dass ich nachts davon wach werde.

ja, sicher ist es auch manchma besser, wenn die ärzte einem nicht immer alles sagen. aber es kommt ja auf den einzelfall an. wenn man hört, dass man schon so viele ärzte aufgesucht hat und ratlos ist, ist es naheliegend, dass der patient dann auch danbbar für jede info ist. hätte ich auch nicht gezielt nachgefragt, hätte ich nicht mal gewusst, dass ich eine zyste habe! der war total schweigsam der mensch.

mein damaliger gyn, zu dem ich lange gegangen bin, war der einzige, der mir je sagte, dass ich eine ektopie habe. kein andererdavor oder danach hat diese gesehen und man sieht, er hatte recht. nur gehe ich nicht mehr zu ihm, da er meine beschwerden nicht ernstgenommen hat. er war zwar ein total lieber arzt und auch sehr vorsichtig bei untersuchungen, aber irgendwie zu nett. alle beschwerden hatten bei ihm einen ganz "natürlichen"grund, meine beschwerden beim GV seien psychische verkrampfung oder so,was totaler unfug ist, da ich diese vorher nie hatte; meine starke regel sei ganz normal, mit valette im LZZ ist die dann weg (was ja nicht so war) usw usw.  also es ist eben wirklich schwierig einen netten UND kompetenten arzt zu finden.

oh das mit deinem auge ist aber soweit ok ja. verschlungene blutgefäße können dann grünen star machen oder wie das heißt? also hoffe natürlich, dass das auge immer "ruhe" gibt bei dir ;)aber wie gesagt, es ist gut solche dinge zu wissen. weil wenn dann mal iwas sein sollte, kommt es nicht ganz so überraschend bzw hat man so die möglichkeit, dass immer im auge zu behalten(passt ja ;) ...)

mein freund versucht mich die ganze zeit zu animieren, dass wir bei dem schönen wetter bisschen rausgehen. aber bin so lustlos, will am liebsten nur im bett liegen und mich vom tv berieseln lassen. bin furchtbar, wenn ich diese laune habe, finds selber auch nicht schön, aber kann mich gerad gar nicht zu iwas aufraffen. vllt heut abend kino oder so mal gucken. 

dir auch noch ein schönes we, vllt kannst du die sonne ja etwas besser genießen als ich.

kussi becci